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Böhmen und Mähren

  • dijatel
  • 19. März 2006 um 10:17
  • kartenhai
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    • 12. Dezember 2014 um 21:43
    • #21

    Hallo Vichy,

    in einem anderen Forum steht folgendes über Herrn Richter, der damals auch Böhmen und Mähren prüfte:

    Herr Richter war eigentlich ein sehr kompetenter Prüfer. Er zählt mit zu den großen alten Herren in der deutschen Philatelie. Nur bei oberschlesischen Marken würde ich seinem Prüfzeichen nicht trauen! Ich kenne sein Signum bisher von den Oppelner Notausgaben, die sich allesamt als falsch herausgestellt haben! Bei den Herren Haertel und Dr. Müller trifft es auch zu. Ich vermute, dass sie damals die heute am weitesten verbreitete Fälschung (ca. 90% aller Oppelner Notausgaben) auch als echt anerkannt haben.Wenn du das Signum Richter auf anderen deutschen Marken findest und sich der Prüfstempel nicht gerade um eine Fälschung handelt, ist es wohl ein kompetentes Urteil von Richter. Bei teureren Marken würde ich trotzdem eine Nachprüfung empfehlen!

    Quelle:


    Gruß kartenhai

  • usul3
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    4. Oktober 1969 (56)
    • 12. Dezember 2014 um 21:44
    • #22

    Hallo Vichy, das sind meiner Meinung nach ehemalige Besitzerzeichen und keine Prüfsignaturen.

    Gruss, Lars

  • harweg
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    25. Februar 1950 (76)
    • 13. Dezember 2014 um 07:42
    • #23

    Hallo Vichy,

    Antwort auf Deine Frage findest Du in der Prüfordnung:


    Gruß Hartmut

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • Vichy
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    9.544
    • 13. Dezember 2014 um 09:53
    • #24

    hallo harweg, danke für den Link.

    So ganz blicke ich jedoch immer noch nicht durch....

    Schräg signiert wird nur bei "durchstochenen" Marken?

    Meine gezeigten Marken sind aber doch normal gezähnt, oder übersehe ich etwas...?

    Gruß

    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • harweg
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    • 13. Dezember 2014 um 10:21
    • #25

    Hallo Vichy,

    ne, die sind wohl gezähnt, aber ich bin eben auch kein Experte, weder für Prüfzeichen noch für Böhmen und Mähren. Außerdem müsste das Prüfzeichen unten auf der Marke sein. Ich vermute, dass es sich hier, wie @usul bereits schrieb, um Besitzerzeichen handelt. Vielleicht meldet sich mal jemand zu Wort, der von dieser Materie mehr Ahnung hat.

    Gruß Hartmut

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • usul3
    Stamm Mitglied
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    4. Oktober 1969 (56)
    • 13. Dezember 2014 um 11:24
    • #26

    Der Prüfstempel ist wohl doch von Georg Richter. Dieser Prüfer hat gestempelt, wie er wollte und sich nicht an Vorgaben gehalten, die man in den 20er und 30er Jahren eingeführt hat. Dies ist zumindest die Meinung eines Sammlerkollegen. Ich habe das gerade in einem anderen Forum gelesen.
    Einfach mal ein bissel googeln, seine Signatur wurde wohl gern gefälscht.

    Lars

  • Meinhard
    aktives Mitglied
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    266
    • 13. Dezember 2014 um 15:14
    • #27
    Zitat

    Original von Vichy
    hallo harweg, danke für den Link.

    So ganz blicke ich jedoch immer noch nicht durch....

    Schräg signiert wird nur bei "durchstochenen" Marken?

    Meine gezeigten Marken sind aber doch normal gezähnt, oder übersehe ich etwas...?

    Gruß

    Hallo Vichy,

    echte Aufdrucke mit richtigem Prüfzeichen nachstehend.
    (Name von unten nach oben)

    Gruß, Meinhard

    Dateien

    img741.jpg 396,13 kB – 253 Downloads img744.jpg 266,16 kB – 281 Downloads
  • oliver1967
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    • 14. Februar 2015 um 11:13
    • #28

    Hallo,

    ich habe hier einen roten Stemepl auf einem Brief, den ich auch nach Internetrecherche nicht zuordnen kann.
    Ist das überhaupt ein postalischer Stempel?

    Es liest sich "D.K. Plzen 1"

    Danke für Eure Hilfe!

    Dateien

    23-31-1-a.jpg 317,37 kB – 545 Downloads

    lg oliver

  • 241264hsv-fan
    Stamm Mitglied
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    3.796
    • 14. Februar 2015 um 13:06
    • #29

    Ich kann nur eine Vermutung anstellen. Für mich sieht es nach einem Militärstempel aus. D.K. könnte eventuell für "Deutsche Kommandantur" stehen.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • Zensurino
    neues Mitglied
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    • 15. Februar 2015 um 20:46
    • #30

    Hallo Oliver,
    der Stempel wurde in der Zeit des Protektorats Böhmen und Mähren bei der Kontrolle der Auslandspostsendungen eingesetzt.
    Er bedeutet " DevisenKontrolle Plzen (Pilsen). Diese Stempel wurden von der Tschechei übernommen, daher die tschechische Ortsbezeichnung.
    Ist nicht selten, da zu dieser Zeit (fast) alle Auslandssendungen kontrolliert wurden.
    Grüsse.

  • oliver1967
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 18. Februar 2015 um 11:33
    • #31

    Hallo Zensurino,

    danke für die Information!
    Wieder etwas gelernt! :D

    lg oliver

  • 241264hsv-fan
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.796
    • 18. Februar 2015 um 14:28
    • #32
    Zitat

    Wieder etwas gelernt!


    Und ich auch!

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • Zockstern
    neues Mitglied
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    13. März 1975 (51)
    • 8. Februar 2022 um 10:51
    • #33

    Hallo liebe Forum Mitglieder,

    Ich bin hier neu und habe eine Frage an Euch.

    Beim Sortieren von geerbten Marken bin ich auf diese * Anhang Bild Marke gestoßen.

    Ich kann Sie nirgendwo finden..

    Bei Böhmen & Mähren ...

    Es ist warscheinlich eine von 1942 Wert 1K

    Sie ist rötlich braun hat aber einen falschen Aufdruck...

    Könnte mir jemand beim Identifizieren helfen?

    Schönen Dank 🙋‍♂️20220206_171655.jpg

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
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    8.092
    • 8. Februar 2022 um 10:53
    • #34

    Sie hat doch gar keinen Aufdruck ?! und der Wert ist 80 h, nicht 1 K.

    Gruss,

    Jean Philippe

  • tomm2015
    Stamm Mitglied
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    • 8. Februar 2022 um 11:08
    • #35
    Zitat von Jean Philippe

    und der Wert ist 80 h, nicht 1 K.

    Er meint wohl, dass die Farbe eher der 1 K entspricht und deshalb der "Aufdruck" 80 h falsch sein muss.

  • Online
    rama
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    1. April
    • 8. Februar 2022 um 11:17
    • #36

    Jean Philippe

    da haben wir mal wieder das Sprachverständnis von Laien und Fachleuten.

    unser Freund Zockstern meint mit der Bezeichnung "Aufdruck" die Angabe der Nominale

    hier 80 H.

    Im Katalog findet er unter Böhmen und Mähren aber keine "braune" 80 H sondern nur eine "braune" 1K.

    Zockstern

    es ist davon Auszugehen da sich hier die Farbe der80H (dunkel)zinnober bzw lebhaftorangerot durch Sonneneinfluß oder beim Abwaschen verfärbt hat.

    viele Grüße

    rama

  • tomm2015
    Stamm Mitglied
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    • 8. Februar 2022 um 11:44
    • #37
    Zitat von rama

    durch Sonneneinfluß oder beim Abwaschen verfärbt hat.

    Das ist für mich als ebenfalls philatelistischen Laien, wenn es um Farben geht, eine interessante Geschichte ... wie kann denn UV-Strahlung oder Wasser eine Marke dunkler werden lassen? Ich dachte immer, die Farben werden dadurch ausgebleicht oder verfälscht, da manche Farbanteile licht- bzw. wasserempfindlicher sind als andere. Ist also ein Nachdunkeln ebenfalls möglich?

  • linos203
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    26. Oktober 1966 (59)
    • 8. Februar 2022 um 11:55
    • #38

    Braun ist nicht dunkler als rot. Selbst nachdunkeln ist möglich, da Bleisulfit schwarz ist, kann H2S das in geringen Mengen in der Luft vorkommen kann, besonders wenn man in der Nähe ist von Gülleanlagen, Rot das früher oft durch Bleisubstanzen erzeugt wurde eben sich zu Bleisulfit umwandeln, das dann dunkelt. Farben sind oftmals nicht durch ein einziges Farbpigment erzeugt, sondern gemischt, sprich ein Farbpigment kann bleichen, dadurch tritt die andere als farbgebend hervor.

  • Zockstern
    neues Mitglied
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    13. März 1975 (51)
    • 8. Februar 2022 um 11:57
    • #39

    danke für die Hinweise...

    Die Farbe entspricht der 1K

    Aufdruck oder Nominale ist 80h.

    Das diese so dunkel wird glaub ich nicht.

    Trotzdem danke weiterhin

    Ich Rätsel weiter 🤷‍♂️

  • heckinio
    Stamm Mitglied
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    • 8. Februar 2022 um 12:00
    • #40

    kleiner Tipp: Du musst nicht 70 % des Hintergrundes zeigen :)

    c.jpg

    Gruß heckinio

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