Liebes Forum,
ich schaue mir gerade deutsche Marken (Baden) an, bei der Beschreibung steht oft (immer?) diese Art Kürzel, was bedeutet das?
Wie immer vielen Dank!
Tom
Liebes Forum,
ich schaue mir gerade deutsche Marken (Baden) an, bei der Beschreibung steht oft (immer?) diese Art Kürzel, was bedeutet das?
Wie immer vielen Dank!
Tom
Hast du schon mal die Einleitung zum Michel gründlich gelesen ? Da ist eigentlich alles erklärt was so im Katalog vorkommt.
Nö, die habe ich ausgelassen, sollte ich wohl nachholen.
Das solltest du zwar möglichst schnell nachholen, aber eigentlich hättest du damit anfangen müssen.
Diese Abkürzungen beschreiben die Zähnung der Marken. K steht für Kammzähnung, die Zahl den Abstand der Zähne. Zur Bestimmung gibt es Zähnungsschlüssel
Das solltest du zwar möglichst schnell nachholen, aber eigentlich hättest du damit anfangen müssen.
Alles klar Jean Philippe, werde ich machen.
Diese Abkürzungen beschreiben die Zähnung der Marken. K steht für Kammzähnung, die Zahl den Abstand der Zähne. Zur Bestimmung gibt es Zähnungsschlüssel
Danke für deine Erklärung Kleber
Hi, hadt du ein Zähnungsschlüssel? Wenn nicht, dann besorg dir einen. Kann man immer gebrauchen. Kosten fast nix.
Habe das Bild schon mal gezeigt, aber hier passt es auch. Ein Zähnungsschlüssel sieht z. B. so aus:
Man schaut, welche Skala am besten zur Zähnung der Marke passt. Die Zahlen bedeuten, wieviele Zähnungslöcher auf 2 cm passen. Hat sich so eingebürgert. Achtung, der Scan ist wahrscheinlich nicht im Maßstab 1:1, also nicht drucken und verwenden, da kann Unsinn herauskommen!
Die Buchstaben L, K und Ks bezeichnen verschiedene "Technologien", sie sind im Katalog erläutert.
-jmh
Diese Abkürzungen beschreiben die Zähnung der Marken. K steht für Kammzähnung, die Zahl den Abstand der Zähne. Zur Bestimmung gibt es Zähnungsschlüssel
Im Michel Band 2, 2026, S. 20 steht bei den Abkürzungen für Trennungsarten »K« = Kamm- oder Kastenzähnung.
Grüße ![]()
labarnas
Ist das nicht ein Fehler? Kammzähnung war immer K, Kastenzähnung Ks.
Ist das nicht ein Fehler? Kammzähnung war immer K, Kastenzähnung Ks.
Die Kastenzähnung wurde vor ca. 20 Jahren mit der Kammzähnung verwurschtelt, weil es die Amateure vom Schwaneberger Verlag nicht mehr auf die Reihe gebracht haben.
Aso. Seit dem habe ich mir auch keinen Katalog mehr geholt, fast. In meinem Russland Spezial 2005 steht es zumindest bei der 2. Ausgabe noch dran (Ks).
Hier noch mal der Unterschied der Zähnungsarten mit Beispielen:
Gruß kartenhai
Danke kartenhai
Da steht dass im Endeffekt Kammzähnung und Kastenzähnung nicht zu unterscheiden sind. Wenn das stimmt, warum dann die Kritik am Michelkatalog, der die unmögliche Unterscheidung fallengelassen hat ?
Danke kartenhai
Da steht dass im Endeffekt Kammzähnung und Kastenzähnung nicht zu unterscheiden sind. Wenn das stimmt, warum dann die Kritik am Michelkatalog, der die unmögliche Unterscheidung fallengelassen hat ?
Das ist nicht ganz richtig. Eine Kammzähnung bedeutet, dass ein Kamm Reihe und Reihe versetzt die Marken perforiert. Gibt es einen fehlenden oder versetzten Zahn, zieht sich dieser Mangel gleich durch alle Bogenreihen.
Bei der Kastenzähnung wird der Perforationsbogen in einem Durchgang gezähnt. Dort gibt es einen fehlenden Zahn nur einmal im Bogen. Ebenso fehlen dort geringfügige Versetzungen, wenn der Kamm im Vorgang austariert wird.
Am Bogen sofort feststellbar. An der einzelnen Marke ist es nicht so einfach. Deshalb ist es bei der Bogenforschung mit der Angabe „K“ wichtig, das Zähnungsverfahren zu erkennen und zu beschreiben.
beste Grüße
labarnas
Da steht dass im Endeffekt Kammzähnung und Kastenzähnung nicht zu unterscheiden sind. Wenn das stimmt, warum dann die Kritik am Michelkatalog, der die unmögliche Unterscheidung fallengelassen hat
Weil das zwar meistens stimmt, aber nicht immer stimmen muss. Man kann eine Kammzähnung so ausführen, dass sie nicht von einer Kastenzähnung unterscheidbar ist. Und umgekehrt genauso. Man kann die Zähnungsvorgänge (richtig wäre eigentlich Perforation) aber auch gewollt oder ungewollt so ausführen, dass die beiden Varianten anhand der fertigen Bögen erkennbar sind.
Sinnvoll ist die Unterscheidung im Katalog natürlich nur dann, wenn bei der Herstellung erkennbare Unterschiede entstanden sind. Ich kann mir vorstellen, dass der Michel diese Unterscheidung nicht vornimmt, weil es (im betreffenden Sammelgebiet) keine Marken gibt, bei denen diese Unterscheidung möglich oder nötig ist - das ist aber nur (m)eine Vermutung.
Gruß
Uli