Da steht dass im Endeffekt Kammzähnung und Kastenzähnung nicht zu unterscheiden sind. Wenn das stimmt, warum dann die Kritik am Michelkatalog, der die unmögliche Unterscheidung fallengelassen hat
Weil das zwar meistens stimmt, aber nicht immer stimmen muss. Man kann eine Kammzähnung so ausführen, dass sie nicht von einer Kastenzähnung unterscheidbar ist. Und umgekehrt genauso. Man kann die Zähnungsvorgänge (richtig wäre eigentlich Perforation) aber auch gewollt oder ungewollt so ausführen, dass die beiden Varianten anhand der fertigen Bögen erkennbar sind.
Sinnvoll ist die Unterscheidung im Katalog natürlich nur dann, wenn bei der Herstellung erkennbare Unterschiede entstanden sind. Ich kann mir vorstellen, dass der Michel diese Unterscheidung nicht vornimmt, weil es (im betreffenden Sammelgebiet) keine Marken gibt, bei denen diese Unterscheidung möglich oder nötig ist - das ist aber nur (m)eine Vermutung.
Gruß
Uli