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  3. jmh67

Beiträge von jmh67

  • Poststelle I & II Stempel

    • jmh67
    • 1. Juli 2026 um 20:01
    Zitat von rama

    Tanneberg ...

    Beim Lesen der Adresse habe ich erst mal gestutzt. Die Absenderin (wahrscheinlich selbst noch eine Schülerin, der Handschrift nach zu urteilen) hat einen Brief in die Tschechoslowakei (Gottwaldov, heute wieder Zlín) in kyrillischer Schrift (und auf Russisch) adressiert, und dann noch nach sowjetischem Muster. Ersteres ist ja halbwegs plausibel, denn Russisch wurde in der Schule gelehrt und diente in den RGW-Ländern als zwischenstaatliche Verkehrssprache, Tschechisch können im Vergleich dazu nur wenige Deutsche. Aber die Adressierungsart hätte zu einer Fehlleitung in die Sowjetunion führen können, wenn die Post nicht aufgepasst hätte ...

    Mit dem Brief sollte vielleicht eine Brieffreundschaft angebahnt werden? "Mit einem Pionier (pionerom) der Mittelschule Nummer 7" mag ja grammatisch etwas hinken, aber vielleicht war's ein Verschreiber und sollte "Den Pionieren (pioneram) ..." heißen (wenn mich meine ziemlich verschütteten Sprachkenntnisse nicht im Stich lassen).

    Jedenfalls ein Zeitdokument.

    -jmh

  • SHS/Jugoslawien : Ausgaben für Slowenien

    • jmh67
    • 26. Juni 2026 um 16:35
    Zitat von wipi

    Die obere Schriftzeichen sehen irgendwie griechisch aus?

    Die Frage ist zwar eine Weile her, aber vielleicht ist es trotzdem noch von Interesse: Das sind sogenannte kyrillische Buchstaben. Die haben die Slawenapostel Kyrill und Methodius aus Thessaloniki (damals in Byzanz) zwar nicht entwickelt, aber sie hatten eine Schrift für die slawische Sprache erfunden. Aus dieser und aus der griechischen Schrift (im byzantinischen Reich sprach und schrieb man viel Griechisch) ist dieses Alphabet im 10. Jahrhundert u. Z. entstanden und ist später nach einem von ihnen benannt worden. Also daher die Ähnlichkeiten.

  • Durchfettung bei Selbstklebern

    • jmh67
    • 21. Juni 2026 um 15:25

    Habe den Klebstoff sowohl bei britischen Freimarken (blaue 2.-Klasse-Marken Muster Machin) als auch bei deutschen, sagen wir mal, Motivmarken (siehe Bild) ohne sonderliche Verfärbung austrocknen und zerfallen gesehen. Das ist wohl eine andere Rezeptur als das Teufelszeug an den Umschlägen, was sich mit der Zeit so ins Gammelbraun verfärbt. Allerdings waren das immer nur einzelne Stücke, kann leider keine Aussagen zu Auflage o. ä. machen.

    PS: Bei den allerersten selbstklebenden Marken der USA soll die Braunfärbung auch eintreten.

  • Durchfettung bei Selbstklebern

    • jmh67
    • 21. Juni 2026 um 13:15
    Zitat von xheine

    3. Selbstklebende auf Brief: Habe ich noch keine Erkenntnisse. Aber auch keine "Fettflecken".

    Neben "Durchfettung" kommt es auch vor, dass der Klebstoff austrocknet und bröselig wird, so dass die Marken abfallen (oder der Verschluss eines Umschlags nicht mehr hält. In solchen Fällen (wenn es denn das Aufheben z. B. des Stempels wegen lohnt und nicht auch noch der Klebstoff durch das Papier durchgeschlagen hat) befestige ich die Marke mit einem Klebefalz an der ursprünglichen Stelle.

  • Vorspann zum Schaubek-Permanent-Album, 1907

    • jmh67
    • 21. Juni 2026 um 09:22

    Falle es jemand gebrauchen kann: Vorspannseiten für ein altes Schaubek-Album von 1907, 8 Seiten, darunter Titelseite, Vorbemerkungen, Zeichenerklärung, Inhaltsverzeichnis und Zwischentitel "Europa". Format wie die heutigen Schaubek-Albumseiten, also zu groß für den Büroscanner. Zustand altersentsprechend.

    Vielleicht ist es auch nur Altpapier? Aber ehe ich's wegwerfe, biete ich es lieber noch mal an. Habe auch noch einen ähnlich alten Klemmbinder herumliegen, leider ziemlich abgenutzt.

    Martin

  • China Postsparmarken

    • jmh67
    • 17. Mai 2026 um 10:47

    Sehr passend und suggestiv ist die Sparbüchse oder vielmehr der Spartopf in der Ecke rechts oben.

  • Spiele ohne Grenzen mit Briefmarken

    • jmh67
    • 27. April 2026 um 05:52

    Stimmt zwar, aber ohne Bild? Sind ja keine Seltenheiten. Aber von mir aus macht weiter.

  • Spiele ohne Grenzen mit Briefmarken

    • jmh67
    • 26. April 2026 um 14:33

    Kleiner Tip: die Ziffern sind im Markenbild prominent.

  • Spiele ohne Grenzen mit Briefmarken

    • jmh67
    • 23. April 2026 um 16:16

    EIns und ZwEI und bEIde schwarz. Aus einer relativ kurzlebigen Dauerserie (knapp 2 1/2 Jahre gültig) und auch schon etwa 80 Jahre alt.

  • Spiele ohne Grenzen mit Briefmarken

    • jmh67
    • 22. April 2026 um 12:25

    DDR 1976, 20 Jahre NVA:

    -jmh

  • Schöne Auslands-Frankaturen

    • jmh67
    • 30. März 2026 um 14:25

    Wer sich über die vermeintlich unterschiedlichen Stempeldaten (abgesehen von der Reihenfolge der Zahlen) auf dem markenfrankierten Brief aus Japan wundert: Auf Sonderstempel gibt man dort das Jahr der Regierungszeit des Kaisers an. Seine Majestät Kaiser Naruhito regiert 2026 seit 8 Jahren.

  • DDR: die teuerste Marke dabei?

    • jmh67
    • 29. März 2026 um 13:34

    Schau' doch mal, ob eine Bibliothek in der Umgebung den Michel-Katalog für Deutschland hat. Die Katalogpreise sind zwar nur Richtwerte für sehr gut erhaltene Stücke, aber zumindest eine Idee von den Relationen bekommst du schon.

    Martin

  • Frage zur Albenbeschriftung

    • jmh67
    • 29. März 2026 um 13:28

    Auch wenn du kein Computerheld bist (wer ist das schon?): Viele Wappen findet man bei Wikimedia Commons, die kann man dann z. B. mittels Office-Software auf die passende Größe skalieren (das ist nicht schwer), auf Etikettenpapier drucken und ausschneiden.

    Martin

  • Schöne Auslands-Frankaturen

    • jmh67
    • 21. März 2026 um 14:37

    Wulf - und sogar mit den putzigen Überdruckmarken aus der frühen Euro-Zeit, wo man die alte Wertangabe mit einigermaßen passenden Motiven verdeckt hat. Dös g'fallt mia! ;)

  • USA Precancels Vorausentwertungen

    • jmh67
    • 21. März 2026 um 14:34

    Habe den "Grabstein" (tombstone) aus Fort Wayne bei Millerstamps als Pre-Cancel verzeichnet gefunden. Da es sich um eine Händlerseite mit Angeboten handelt, ist ein Weblink wohl unpraktisch, der kann ja schnell geändert werden. Aber jedenfalls ist es demnach eine Vorausentwertung.

    Martin

  • USA Precancels Vorausentwertungen

    • jmh67
    • 21. März 2026 um 13:30
    Zitat von Jean Philippe

    Beim Indianer glaube ich nicht unbedingt an East Stroudsburg ...

    Ist auch nicht der Ausbund an Deutlichkeit. Aber EAST und STROUDS... sowie das A von PA ist einigermaßen klar zu erkennen. Könnte auch von Hand aufgerollt worden sein, was den schiefen Aufdruck plausibel erscheinen ließe.

  • USA Precancels Vorausentwertungen

    • jmh67
    • 21. März 2026 um 13:02

    6 c Garfield: East Stroudsburg, Monroe County, Pennsylvania, 18301.

    14 c Indianer: derselbe Ort, nur ein anderer Aufdrucktyp.

    3 c Jefferson: wahrscheinlich Holton, Jackson County, Kansas, 66436, aber so was von verkleckst, dass ich nur raten kann.

  • USA Nr. 65

    • jmh67
    • 18. März 2026 um 13:55

    Das könnte ein Stempel für Einschreibbriefe sein (R für "Registered"). In den USA war es üblich, die Marken auf Einschreiben mit einem "stummen" Stempel (ohne Datum und Ortsangabe, oft nur ein Doppeloval) zu entwerten und den Tagesstempel neben ihnen abzuschlagen.

    Überhaupt war der Datumsstempel in den USA nicht zur Entwertung gedacht, sondern dazu verwendete man in der Frühzeit Federstriche, Korken, bildliche "fancy cancels", sonst nicht mehr sinnvoll zu verwendende Stempel usw., bis man die Duplex-Stempel erfand.

    Martin

  • Postorte finden

    • jmh67
    • 18. März 2026 um 13:47

    Jean Philippe - eine fürwahr interessante Frage.

    Hat man (wie oben) nur eine relativ häufige Endsilbe, dürfte es selbst mit Zusätzen schwierig werden. Es sei denn, man kann auf ein Archiv von Abbildungen zugreifen, in dem vollständige Abschläge gespeichert sind. Dann besteht theoretisch die Möglichkeit, durch (ggf. softwaregestützten) Bildvergleich eine wahrscheinliche Zuordnung zu finden. Das muss aber nicht eindeutig sein: Wenn die Anfangssilben zweier Ortsnamen Anagramme sind, dann sind die Ortsnamen auch etwa gleich lang, und zwei Stempel verschiedener Orte könnten dann mit dem sichtbaren Teil des gesuchten Stempels deckungsgleich sein.

    Nur mal so ins Blaue gedacht.

    Martin

  • Assoziations-Kette - Spiel

    • jmh67
    • 17. März 2026 um 17:08

    HAUS-KATZE

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