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Sammlerausweis zur Vorlage bei der Post?

  • Schnuffel
  • 24. Januar 2021 um 21:58
  • Schnuffel
    Gast
    • 24. Januar 2021 um 21:58
    • #1

    Hallo Forum,

    mir ist beim (darf ich schreiben sonst gibts wieder eins aufn Deckel) Ausschneiden eines Blocks aus dem Umschlag in die Hände gefallen. Das Dokument scheint leider nicht ganz vollständig zu sein.

    Ich fands nur interessant, weil ich das bisher noch nie in irgendeiner Form gesehen habe.

    kalle01: Die Frage was das ist ziehe ich zurück, auch wenn sie leider ernst gemeint war.

    Einmal editiert, zuletzt von Schnuffel (24. Januar 2021 um 23:37)

  • kalle01
    Stamm Mitglied
    Beiträge
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    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    11. Juli 1952 (73)
    • 24. Januar 2021 um 23:16
    • #2

    Hallo Schnuffel ,

    das ist ein Sammlerausweis , mit dem Du auf der Post , bis zu 5 Markensätze bekommen konntest. Mein damaliger Tauschpartner mußte auch diesen Ausweis vorlegen , wenn er die neuen Marken haben wollte die er an mich schicken wollte .Das war 1972 . Es steht auch übrigens im Ausweis drin , hast Du bestimmt noch nicht gelesen. Oder ?;(;( Die Kollegen aus dem Osten können es Dir vielleicht noch besser erklären.

    Kalle01

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

    Sammelgebiete : DDR , DDR spezial und Plattenfehler 

  • Schnuffel
    Gast
    • 24. Januar 2021 um 23:37
    • #3

    ja in Ordnung- habe verstanden. Der der lesen kann ist immer im Vorteil.

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.082
    • 24. Januar 2021 um 23:41
    • #4

    Zur Erläuterung kann ich noch einen kompletten Sammlerausweis zeigen, der 1959 in Leipzig rückseitig auch vollständig bestempelt, also gebraucht wurde.

    Gruß
    KJ

  • Wolffi
    Moderator
    Beiträge
    5.463
    • 25. Januar 2021 um 05:33
    • #5
    Zitat von Schnuffel

    ja in Ordnung- habe verstanden. Der der lesen kann ist immer im Vorteil.

    Ich würde sagen: der, der liest, ist klar im Vorteil...

    Bis denne sagt Wolfgang
    Meine Literaturliste - September 2023
    Linkliste im Philaforum - Stand 27.01.2026

  • labarnas
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.818
    • 25. Januar 2021 um 06:40
    • #6

    @Schnuffel, es ist noch anzumerken, dass die Abgabe der Sperrwerte eines Satzes limitiert war. Man konnte am Ausgabetag sich anstellen und hoffen, dass man einen Sperrwert bekam. Mit dem Ausweis war der Sperrwert dann sicher. Mitte der 70er Jahre wurde dann auf den Versand der zentralen Poststelle umgestellt. Damit wurden dann Erstagsstempel vor Ort / handgefertigte Ersttagsbriefe seltener. Manche Dinge gab es m. E. nur über die Versandstelle, wie die "Kartons" - Erstagsblätter oder Jahrbücher und die Maximumkarten.

    Grüße

    labarnas

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler - Koordinator im Philaforum - Web-Seite der FG

    Literaturliste (Stand Januar 2022)

  • thjohe
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.188
    • 25. Januar 2021 um 07:11
    • #7

    Soweit ich es weiß, wurden diese Ausweise schon irgendwann im Dritten Reich eingeführt.

  • Online
    heckinio
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    8.510
    • 25. Januar 2021 um 07:32
    • #8
    Zitat von kalle01

    Hallo Schnuffel ,

    das ist ein Sammlerausweis , mit dem Du auf der Post , bis zu 5 Markensätze bekommen konntest.

    Moin kalle01,

    ich glaube , mich erinnern zu können, dass mein Vater mehr als 5 Sätze bekam. Er hatte mehrere Tauschpartner im Westen und deshalb wohl die Berechtigung dazu.

    Gruß heckinio

  • Wandervogelgelb
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.058
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    14. Februar 1959 (66)
    • 25. Januar 2021 um 08:48
    • #9

    Bereits als Schüler war ich an meiner Schule Mitglied einer AG Philatelie, die von einer Lehrerin geleitet wurde. Mit diesem Status hatte ich noch keine Möglichkeit, an einen "Sammlerausweis" zu kommen. Erst der Eintritt in die AG "Junger Philatelisten" im Kulturbund und eine zweijährige aktive Mitgliedschaft eröffneten die Chance, mit Zustimmung der Leitung als Jugendlicher einen der begehrten Ausweise zu ergattern. Trotzdem musste man aufpassen, weil die Fristen für die Ausgabe der begehrten "Sperrwerte" begrenzt waren.

  • wolleauslauf
    Gast
    • 25. Januar 2021 um 09:02
    • #10

    Hallo,

    da ich 1 x jährlich im "gelobten sozialistischen Land" war und eigentlich für jeden in der Verwandtschaft etwas "westliches" dabei hatte, hatten natürlich verschiedene Verwandtschaftsmitglieder ( aus verschiedenen Ortschaften ) alle einen Sammlerausweis ;):P

    Das war dann für Jeden noch ein zusätzliches Geschenk, denn ich bezahlte die Marken immer 1 : 1 in Westmark.

    Mir ist es heute noch ein Rätsel, dass ich in all den Jahren nie erwischt wurde, denn es waren ja nicht nur 3 Sätze, sondern schon ein paar mehr 8o Und es war Devisenschmuggel !

    Zumindest war es ein guter Bestand und Grundstock für meine jetzige PF Sucherei :)

    Die Sperrwerte waren immer dabei, mein Cousin hatte etwas Ahnung und ergatterte meist über "Vitamin B"

    zum Poststellenleiter ein paar Sperrwerte extra, dafür gab es eine Zigarettenschachtel Marke West extra ;),

    die bekam meist der Poststellenleiter.

    Was bin ich froh, dass diese Kacke schon lange Vergangenheit ist !!!

    Viele Grüße von

    Wolle

  • labarnas
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.818
    • 25. Januar 2021 um 09:17
    • #11
    Zitat von wolleauslauf

    Hallo,

    Mir ist es heute noch ein Rätsel, dass ich in all den Jahren nie erwischt wurde,

    Viele Grüße von

    Wolle

    wolle Du hast mir mal in Lauf eine etwas andere Geschichte erzählt. Die Marken waren ... um sie dann in einen Postkasten einwerfen zu können. Aber vielleicht erzählst Du es allein, wenn Du möchtest. Ich habe bei dem Treffen die Ohren angelegt über die klasse Idee. Also der perfekte Schmuggler ^^

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler - Koordinator im Philaforum - Web-Seite der FG

    Literaturliste (Stand Januar 2022)

  • xheine
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.662
    Geburtstag
    12. Juli
    • 25. Januar 2021 um 09:41
    • #12

    Die Sachlage ist wie zuvor schon beschrieben. Ganz durchtriebene Zeitgenossen hatten einen Ausweis für die Abholung am Schalter und ein Abo bei der Versandstelle, und das konnte auf Oma, Opa usw. ausgedehnt werden. Ist nie groß aufgefallen. Die "Kartons" warenn nur über die VS zu bekommen. Fast jedes Postamt (je größer,um so mehr) hatte wenige Sperrwerte zur freien Verfügung (Beziehungen schaden nur dem, der keine hat). So bekam ich manchmal auch als Schüler schon einen Sperrwert (aber nicht immer).

    Die Abbildungen sind die ältere Variante, die "neuere" war mit Kupons abtrennen.

  • xheine
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.662
    Geburtstag
    12. Juli
    • 25. Januar 2021 um 09:56
    • #13

    Siehe auch Wikipedia:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Sammlerausweis

  • wolleauslauf
    Gast
    • 25. Januar 2021 um 10:05
    • #14

    Hallo labarnas,

    das mit dem Brief war ja der Trick.

    An jedem Grenzübergang gab es auch eine Poststelle bzw. Briefkasten.

    Ich hatte immer Kuverts mit den Marken dabei, die Handschrift war die meiner Tante, der Inhalt ein Brief mit Handschrift, den Marken und eine Geburtstagskarte an ihren Neffen. Ordnunggemäß frankiert.

    Bei Auffinden, hätte ich sie zurückgesendet ( wäre sicherlich kontrolliert worden ) und gehofft, dass ich sie nächstes Jahr rausbringe.

    Die 2 Kuverts die ich am Körper trug, wurden nie gefunden und waren Gott sei Dank in Hof noch nicht zusammengeklebt ;):P

    Grüße von

    Wolle

  • labarnas
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.818
    • 25. Januar 2021 um 11:01
    • #15

    Hallo wolle,

    ja das war die schöne Geschichte, gehört beim Griechen in Lauf. So einen Einfallsreichtum vergisst man nicht.

    danke, dass Du es hier erzählt hat :)

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler - Koordinator im Philaforum - Web-Seite der FG

    Literaturliste (Stand Januar 2022)

  • Heliklaus
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.737
    • 25. Januar 2021 um 12:09
    • #16
    Zitat von Kontrollratjunkie

    rückseitig auch vollständig bestempelt, also gebraucht wurde.

    Gruß
    KJ

    Schönes Thema

    Und wenn voll gestempelt war, gab es ohne weiteres einen neuen Ausweis?

    Gruß, Klaus

  • jmh67
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.243
    • 25. Januar 2021 um 12:16
    • #17
    Zitat von Heliklaus

    Schönes Thema

    Und wenn voll gestempelt war, gab es ohne weiteres einen neuen Ausweis?

    Normal ja. Ich kenne nur die Zeit mit den Coupons, aber da war es kein Problem, einen Sammlerausweis zu bekommen (vielleicht nicht sofort, aber in der nächsten Runde), und schon gar nicht, einen abgenutzten erneuern zu lassen. Wenn man auf dem Kleinstadtpostamt nett fragte, bekam man sogar die Marken vom alten ausgeschnitten oder durfte sie abweichen, obwohl der ja Eigentum der Post war, ja man konnte sich als Stammkunde bisweilen sogar die Marken dafür aussuchen im Rahmen des Vorhandenen. Gute Quelle für gestempelte hohe Werte.

  • xheine
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.662
    Geburtstag
    12. Juli
    • 25. Januar 2021 um 12:17
    • #18

    Ja, aber gegen Gebühr:

    1 Satz = 1 MArk

    2 Sätze = 2 MArk

    3 Satze = 3 MArk

  • Heliklaus
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.737
    • 25. Januar 2021 um 12:20
    • #19
    Zitat von xheine

    Ja, aber gegen Gebühr:

    1 Satz = 1 MArk

    2 Sätze = 2 MArk

    3 Satze = 3 MArk

    Das war doch bestimmt in der Zeit sehr teuer? 8|

    Gruß, Klaus

  • jmh67
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.243
    • 25. Januar 2021 um 12:34
    • #20
    Zitat von Heliklaus

    Das war doch bestimmt in der Zeit sehr teuer? 8|

    Och na ja, eine Mark war schon irgendwie Geld, aber 'ne große Flasche Pilsner kostete 92 Pfennig, ein Mischbrot 93, ein Brief 20, und teuer waren eher die Luxusgüter. 'ne Goldfuchs-Jeans zum Beispiel schlug mit 127 Mark zu Buche, hielt aber auch lange. Durch die vielen Subventionen für den Grundbedarf war gegen Ende der DDR eher zuviel Geld unter den Leuten, da hat der Staat versucht, "Kaufkraft abzuschöpfen", indem die Konsumgüterproduktion ausdrücklich gefördert und hin und wieder im Rahmen von Gebrauchswerterhöhungen an den Preisen gedreht wurde. Musst mal im Web suchen, da gibt es etliche Preislisten aus "volkseigenen Zeiten".

    -jmh

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