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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Wie zum Hobby gekommen?

  • Briefmarkentor
  • 20. Januar 2015 um 11:19
  • Briefmarkentor
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    • 20. Januar 2015 um 11:19
    • #1

    Hallo Sammlerfreunde,

    wie seit ihr dazu gekommen, Briefmarken zu sammeln? Wer hat euch beeinflusst, was waren eure Beweggründe?

    Kurz zum Hintergrund meiner Frage. Auf mehreren deutschen Foren versucht Herr Dr. Johannes Feifel, Erster Vorsitzender des Württembergischen Philatelistenverein Stuttgart 1882 e.V. den BDPH davon zu überzeugen, dass die Eingliederung von Direktmitglieder des BDPH in örtlichen Vereinen diese örtlichen Vereine stärkt und dadurch der Fortbestand unseres Hobbys gesichert ist. Soweit eine BDPH-interne Angelegenheit, die uns nicht weiter interessieren muss.

    Interessant finde ich das Argument mit dem Fortbestand unseres Hobbys. Wurden und werden Briefmarkensammler tatsächlich so stark durch Vereine an das Hobby herangeführt? Stutzig machen mich zwei Zahlen. Der BDPH spricht von rund 39.000 in Vereinen organisierten Sammlern und stellte bis vor Kurzem die Zahl von rund 3.000.000 Sammlern in Deutschland in den Raum. Selbst, wenn es tatsächlich nur 1.000.000 oder eine halbe Million Sammler sind, ist nur eine Minderheit organisiert. Und diese Minderheit akquiriert die Mehrzahl neuer Sammler?

    Vielleicht erzählt das eine oder andere Forenmitglied ja, wie es zu unserem Hobby gekommen ist. Besonders interessant wäre dabei die Altersgruppe der unter 50-jährigen.

    Viele Grüße

    Marko

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • Briefmarkentor
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    • 20. Januar 2015 um 11:26
    • #2

    Meine Entdeckung des Hobbys ist sicher eine ganz klassische. In der zweiten bis fünften Klasse hat ein Großteil meiner Mitschüler angefangen, Briefmarken zu sammeln. Ohne Kataloge, Literatur oder Vereine.

    Mir wurde das Hobby dann von meinem besten Freund schmackhaft gemacht.

    In der Pubertät hat dann ein Großteil der Mitschüler das Hobby aufgegeben. Nur ich bin durchgängig dabeigeblieben.

    Übrigens, heuer zähle ich noch zu den unter Vierzigjährigen.

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

    Einmal editiert, zuletzt von Briefmarkentor (20. Januar 2015 um 11:27)

  • KArnoldBln
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    25. Februar
    • 20. Januar 2015 um 11:36
    • #3

    Ich habe damals in der DDR einen Sammlerausweis von meiner Tante geschenkt bekommen und durfte mir die neuheiten immer von der Post abholen. Damals habe ich noch in Schaubeck-Vordruckalben gesammelt und danach schenkte mir ein bekannter eine Satz Bayrische Dienstmarken und dann jedesmal wenn wir in die Stadt gingen kaufte meine Tante mir und sich Disneymarken, dann die Schaubecknachträge und auch aller 2 Jahre den Katalog-Deutschland. Also sammelte ich ohne System außer DDR, denn an die anderen kam man eh nur schwer ran.

    Dann nach der Pubertät ruhte das Hobby und meine Tante sammelte die sachen für mich weiter. Sie hat das Hobby dann nach der Wende durch eine Augenkrankheit leider aufgegeben und hat mir alle Alben vermacht. Da habe ich das Hobby wieder entdeckt und seitdem bin ich wiueder feste dabei und habe eine ordentlich sammlung aufgebaut.

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

    Meine neuste Fehlliste anfordern unter karnoldbln@web.de

  • wolleauslauf
    Gast
    • 20. Januar 2015 um 14:42
    • #4

    Hallo Marko,

    mein Sammelleben begann 1956 ( nächstes Jahr habe ich 60 Jahre Sammler voll :D )

    Mein Vater war leidenschaftlicher Sammler von DR und nach dem Krieg auch Bund.
    Die finanzielle Lage mit Familie und 3 Kindern war natürlich nicht unbedingt geeignet um sich zu der Zeit schon um ein Abo zu kümmern, da waren tausend andere Sachen wesentlich wichtiger !!!
    Neben der schweren Arbeit und den allen Dingen, die zu erledigen waren, nutzte mein Vater aber jede freie ( halbe !!!! ) Stunde für sein Hobby.
    In diesen Stunden sass ich oft neben ihm und er hat mir alles sehr detailliert erklärt ( WZ, Zähnung, ZD, Farben, etc. ) ich habe viel von ihm gelernt.

    Da ich langsam Spaß an der Freude bekam, hat er mir eine kleine Sammlung zusammengestellt, meist Motive und Dauerserien :D, höherwertige Stücke durfte ich nur sehen mit dem Hinweis, dass es schwierig ist solche Stücke zu bekommen.
    Um das zu erreichen, muss man arbeiten, Geld verdienen und dann kann man sich auch einmal eine bessere Marke kaufen !!! ;)
    ( Stimmt heute noch ! ) :P

    Es gibt auch die Möglichkeit des Tauschens, da sollte man aber aufpassen :D
    Ich habe es nicht getan und ein postfrisches Posthorn 25 Pfg. mit Oberrand Pärchen bei meinen Schulfreunden gegen 30 Raumschiffmarken und Autos eingetauscht, da war mein Vater etwas stinkig :D ;) :P

    Wir haben es alle überlebt, er hat zu seinem 70. Geburtstag seinen noch fehlenden "gelben Hund" bekommen, nach seinem Tode war er leider wieder in meinem Besitz und ich habe mich von der Sammlung schweren Herzens wieder getrennt, da die teueren Stücke immer noch fehlten, da war die Schnur anscheinend doch zu kurz ! ;)

    Durch meine ganze Sippschaft aus Sachsen ( nur mein Vater und ich sind Bayern ) habe ich regelmäßig aufgrund der 30 jährigen Besuche im "gelobten Bauernstaat" mich den Marken der DDR verschrieben.
    Durch Thomas Schrage mit seiner Plattenfehler ARGE bin ich seit 2007 auf der Suche nach solchen PF und habe eine neue Aufgabe.

    Aufgrund der aktuellen Lage des Hobbies Briefmarken, habe ich mich entschieden seit Jahren mich der Jugendförderung zusätzlich zu widmen
    ( beinhaltet auch ältere Neueinsteiger, Anfänger, etc. ) da ich weiß, wie schwierig es am Anfang ist, für so ein Hobby vernünftiges Material, Infos und Literatur zu bekommen, bevor das Hobby wirklich Spaß macht :D ;)

    Einige Mitglieder in diesem Forum haben es ja bereits gemerkt und es ist eine tolle Kameradschaft entstanden, so kann es weitergehen, es gibt Gott sei Dank noch viele Spender hier im Forum, die mich regelmäßig mit Marken versorgen, um vielen Neueinsteigern zu helfen, ich bedanke mich hier an dieser Stelle bei all diesen Gönnern !!!!! :bier:

    Mein Motto:
    Außer hoch- höherwertigen Objekten ist eine Michelrechnerei nur Zeitaufwand !
    Geben ist seliger als nehmen, denn MITNEHMEN tut Keiner etwas :D

    In diesem Sinne, hoffe ich, dass meine Auskunft zu Deiner Befriedigung beiträgt :D ( Ich habe nix zu verbergen, ich werde im März 65 )

    Außerdem bin ich eine ( momentan ja aktuell ) BUNTE Mischung ;)
    Oma = Hanseatin - Opa = Sachse - Mama = Sächsin - Papa = Mittelfranke
    ( Bayer ) und ich bin ein NIEDERBAYER = Kerndlgfuaderter

    Ich sammle aber nicht international, ich sammle jetzt nur noch meine DDR Plattenfehler :D

    Viele Sammlergrüße von
    Wolle

    PS: Klaus hat das ja das mit dem Sammelschein beschrieben, dass die Beschaffung von DDR Marken und deren Versand nicht einfach war, zeigt ein Ausschnitt aus dem Briefmarkenspiegel von 1970 !!!!!!!!!!!
    ( Hat mich nicht betroffen, ich habe sie jährilich geschmuggelt, also bin ich Devisenschmuggler !!! :bier: )

    Viele Sammlergrüße von
    Woll

    Bilder

    • DDR - Tausch Ausland1.jpg
      • 376,63 kB
      • 857 × 567
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  • Winnir
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    22. Oktober 1958 (67)
    • 20. Januar 2015 um 14:59
    • #5

    Hallo ,

    Ich bin zwar Ü 50 aber nur ein bischen.

    In unserer Nachbarschaft ,ich war 10 Jahre , stand ein Gewächshaus
    mit Kakteen .Dort saß Sommer wie Winter ein Opa , der Sortierte seine
    Briefmarken . Da wir Kinder uns überall frei bewegen konnten ,sind wir auch
    ab und zu zum Opa gegangen ,um zu schauen was er macht .
    Er hat uns dann Kakteen und Marken gezeigt und erklärt .
    Tja ,ich war infiziert . Ich bin öfter hin gegangen und so hatt er mir schließlich
    einige Marken geschenkt.

    Leider, starb er eine Zeit später.(ruhe Sanft ,Opa )

    Von da ab habe ich alle Verwanten ,Nachbarn gebetenihre Marken zu sammeln.
    Genau ,in der pupertät ,hatte ich auch eine Pause .
    Aber nur was das ablösen und einstecken betraf .
    Ja auch bei mir ohne Katalog und wissen.

    Marken habe ich weiterhin in Ziegarrenschachteln (von meinem Onkel ) gesammelt .

    Als ich mit 18J. von zu Hause auszog ,nahm ich diese Schachteln alle mit .
    Von da an ,ich kaufte mir einen Deutschlandkatalog und Alben ,sortierte ich sporadisch
    alle Marken ein.als ich feststellte ,das ich nie fertig werde ,tröstete ich mich damit das ich
    als Rentnerin genug zeit haben werde .

    Genau so ist es auch gekommen.

    Winnir


    Kakteen ? Ja die sammle ich auch noch .

    Winnir

    Suche Tauschpartner für Berlin, DDR , BRD gestempelt . 


    Lg winnir

    Einmal editiert, zuletzt von Winnir (20. Januar 2015 um 15:01)

  • ja2911
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    • 20. Januar 2015 um 16:23
    • #6

    Generation U-25 meldet sich zu Wort ;) :

    Ich habe 1997 im Alter von 6 Jahren einfach angefangen. Klingt erstmal komisch, aber es lagen tatsächlich einfach aus dem Posteingang 4 Briefe auf dem Tisch und mir haben die Marken gefallen (Wer es genau wissen will: Nr. 1925, 1926, 1931 und 1953, vergessen werd ich die wohl nie :D). Also Papa gefragt ob ich die haben darf und er hat mir dann erzählt, dass Opa ja auch sammelt (war tatsächlich Zufall, richtig bewusst war mir das damals nicht). So ging es dann los, Opa war natürlich begeistert, dass ich mich dafür interessiere und hat gleich seine Dublettenbücher geholt. Zu Weihnachten gabs dann das erste Album und eine Pinzette, einen gebrauchten DNK Katalog von 1995 hatte Opa natürlich auch übrig, der ist inzwischen "weitervererbt", ich meine ich hätte ihn mal einem Neueinsteiger aus dem Forum vermacht...

    Mit den Jahren kam da mehr und mehr dazu, zu Geburtstagen etc. gab es immer den ein oder anderen Jahrgang Bund gestempelt oder postfrisch. Auch das Neuheiten-Abo, die größte Taschengeld-Verschwendung aller Zeiten, kam irgendwann dazu...;)

    Als einzigem Sammler in der Familie fiel mir vor etwas mehr als 4 Jahren dann der gesamte Nachlass zu, gesammelt hatte ich immer, mal mehr und mal weniger intensiv. Aufgehört hatte ich aber nie.
    Das ganze habe ich dann nach meinen Vorstellungen (und hoffentlich in Opas Sinne) weitergeführt, sodass ich jetzt eine recht ansehnliche Sammlung mein Eigen nennen kann, ohne Opas Einfluss und Unterstützung (und Erbschaft) wäre das so sicher nicht möglich...

    Aber auch dieses Forum (und auch andere) hat mich beeinflusst, insbesondere bei der Findung meiner heutigen Sammel- und Spezialgebiete. Auch Kontakt zu vielen anderen Sammlern kam erst über das Internet. In der Schule war man als Philatelist eher Exot.

    Welche Rolle Vereine gespielt haben? Absolut gar keine. Die wenigen Besuche bei Vereinen/Tauschtagen in meiner Kindheit waren eher abschreckend...Auch heute bewegt mich nichts dazu, einem Verein beizutreten. Ich habe auch so alles, was ich für die Ausübung meines Hobbys brauche. Und die Tauschfreunde sieht man auch gelegentlich, wenn auch leider zu selten, bei Messen oder anderen Treffen :)

    Schöne Grüße,
    Jonas

  • trainfan
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    • 20. Januar 2015 um 16:48
    • #7

    Ich meld mich mal als U30

    Im Jahr 1995 bekam ich einen Brief mit der Bund 1236 welche mich sofort Faszinierte. Als ich Wochen später mit meinen Eltern über einen kleinen Flohmarkt lief fand ich ein Karton mit kleinen Wundertütchen drin, welchen ich für 5 DM bekam. Mit den Jahren kamen dann hauptsächlich Marken aus dem Postausgang der Firma in der meine Mutter arbeitet hinzu sowie einmal im Jahr von Freunden ein Päckchen Kiloware zum Geburtstag (Neben dem obligaten Kasten Budweiser). So ging das bis 2008.

    Als meine damalige Freundin meinte sie findet das nicht so cool hörte ich Depp schlagartig auf. Nachdem das Übel vorbei war fing ich Mitte 2012 noch einmal neu an, Auslöser war eine Schachtel Kiloware welche ich wieder fand. Meine Alte Sammlung war zwischenzeitlich durch Wasserschaden verloren, also konnte ich munter mit BRD 1960-2012 anfangen.

    Dank Wolle konnte ich auch recht Schnell meine Spezialsammlung von Freimarken komplettieren und bin heut recht Froh wieder angefangen zu haben. Die meisten finden das Hobby heute recht gut denn im gegensatz zu meinen anderen Hobbies wie Moped fahrn oder Züge fotografieren kann ich mich dabei nicht Umbringen.

    lg Torsten

    Bin ich der einzige nicht vorbelastete hier?

  • miasmatic
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    • 20. Januar 2015 um 17:03
    • #8

    Moin Marko,

    ich melde mich als jemand, der den Zenit seiner körperlichen und geistigen Fähigkeit soeben überschritten hat und nun mir Riesenschritten auf die (Mindest-)Rente zueilt. Fünfzig bin ich noch nicht ganz, fühle mich aber ab und an weit älter ;)
    Meine "Infektion" mit dem Thema "Briefmarken" begann etwa zu meiner Grundschulzeit; einer meiner Onkel, der selbst Briefmarken sammelte, schenkte mir immer mal wieder Marken und Sätze, später dann ein Safe-Vordruckalbum BRD und die jeweiligen Nachträge dazu und schließlich einige seiner Dublettenalben (BRD, DDR, DR und USA). Parallel bat ich meine gesamte Verwandtschaft um die Marken aus der Tagespost und erhielt noch die Kindersammlungen von meiner Mutter, Tanten und Onkel. Ich erinnere mich noch, größere postfrische Bogen/Bogenteile deutscher Nachkriegsmarken händisch getrennt zu haben :)
    Weiterhin habe ich mir vom Taschengeld postfrische Marken bei der örtlichen Postfiliale besorgt und auch mit Freunden getauscht, teilweise auch kleinere Tauschnachmittage besucht.
    Später ruhte meine Sammeltätigkeit für einige Jahre, bis ich durch meine Ex-Freundin (jetzige Ehefrau) bzw. deren verstorbenen Großvater, der ein begeisterter Sammler war, wieder auf dieses Hobby gestoßen bin. Mein Schwager hat die Sammlung (eine Offizierskiste mit einer DR-Sammlung, BRD-Sammlung (z.B. Posthorn als Falzsatz), Berlin und DDR im Übermaß, etwas Europa und Altdeutschland sowie ca. 40 prall gefüllten Tauschheften) geerbt und ich habe ihm diese dann angekauft - etwa vor 15 Jahren. Dabei handelte es sich übrigens nur um den Rest einer wohl ehemals gewaltigen Sammlung, die Belege über einen Verkauf über den örtlichen Briefmarkenverein (damals wohl über 17.000 DM) habe ich später entdeckt.
    Seit dieser Zeit bin ich wieder mit Leib und Seele dabei ;-)))
    Auch bei mir spielte somit die organisierte Sammlerschaft keinerlei Rolle.

    Schönen Abend,

    Wolfgang

    Im Gegensatz zum Hirn meldet sich der Magen, wenn er leer ist. - Unbekannt

  • kartenhai
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    • 20. Januar 2015 um 17:06
    • #9
    Zitat

    Original von trainfan
    denn im gegensatz zu meinen anderen Hobbies wie Züge fotografieren kann ich mich dabei nicht Umbringen.

    Fotografierst Du denn die Züge in voller Fahrt vom Bahngleis aus ?(

    Ich würde es mal vom Bahnsteig aus versuchen, ist ungefährlicher. :)

    Gruß kartenhai

  • trainfan
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    • 20. Januar 2015 um 17:25
    • #10

    kartenhai

    vom Bahndamm aus mit Warnweste damit die Bundespolizei mich nicht kassiert. So ist es wenn das Gleis nicht betreten wir geduldet.

    lg Torsten

  • uli
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    • 21. Januar 2015 um 10:43
    • #11

    Ich muss dann wohl auch schon meinen körperlichen und geistigen Zenit überschritten haben ... :(

    Bei mir fing das mit den Briefmarken ungefähr mit 12 Jahren an. Klassenkameraden fingen an zu sammeln, in der Schule wurde eine AG gegründet (die Teilnahme an min. einer AG war damals an dieser Schule Pflicht) und - Schwupps! - war ich dabei. Gesammelt wurde vorrangig aus den Papierkörben in meinem Umfeld. Da sich die Interesse bei mir und in meinem Umfeld im Laufe der Jahre mehr und mehr verlagerte, lag das Thema dann für viele Jahre brach, bis meine damalige Freundin vor ca. 10 Jahren den Funken in mir wieder zum Glimmen brachte. Auslöser war eine "Wunderkiste" von Prophila zum 125jährigen Jubiläum von Karstadt, die wir bei einem Kaufhaus-Besuch sahen. Ich erzählte ihr, dass das ein schönes Hobby ist und ich auch mal gesammelt habe. Unter'm Weihnachtsbaum lag dann diese Kiste.

    Bzgl. organisierter Philatelie kann ich Jonas zitieren: "Welche Rolle Vereine gespielt haben? Absolut gar keine. Die wenigen Besuche bei Vereinen/Tauschtagen in meiner Kindheit waren abschreckend...Auch heute bewegt mich nichts dazu, einem Verein beizutreten. Ich habe auch so alles, was ich für die Ausübung meines Hobbys brauche."

    Gruß
    Uli

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
    Meine Tausch- und Verkaufsangebote im Philaforum --->  Ulis Flohmarkt

  • Briefmarkentor
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    • 21. Januar 2015 um 11:08
    • #12

    Vielen Dank für die bisherigen Antworten. Wenn ich richtig gezählt habe, steht es jetzt

    Vereine 0 : 8 Nicht-Vereine

    was die Nachwuchsgewinnung betrifft. Ausschlaggebend ist also immer noch das private Umfeld.

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • Vichy
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    • 21. Januar 2015 um 11:19
    • #13

    Hallo,

    ich kam über meinen Vater zum Briefmarkensammeln.

    Die erste, nur wegen Philatelistischem Interesse am Postschalter selbst gekaufte Marke, war übrigens die 1483.

    In einen hiesigen Briefmarken-Verein habe ich vor vielen Jahren auch einmal hereingeschnuppert. Bei meinem Eintreffen senkte sich der Altersdurchschnitt gleich um 30 Jahre... naja klingt fies entspricht aber der Wahrheit.
    Ich fühlte mich dort überhaupt nicht ernst genommen und habe seitdem keinen weiteren Kontakt gesucht.
    Ansonsten bin ich in keinem Verein, Verband oder was auch immer.

    Gruß auch von einem U40er

    ;) :)

    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • Vogelfuchs
    aktives Mitglied
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    • 21. Januar 2015 um 18:24
    • #14

    Hallo,

    obwohl mein Vater zwar Briefmarken sammelte, hat er nie versucht, mir das Sammeln schmackhaft zu machen und näher zu bringen. Seine Alben durfte ich zudem auch nicht alleine anschauen. So habe ich als Kind nie wirklich Interesse an Briefmarken entwickelt, und kam, wie wohl die meisten meiner Klassenkameraden, nicht über die typisch bunte Kindersammlung hinaus. Dafür habe ich als Kind Glanzbilder und Ansichtskarten gesammelt.

    Erst jetzt, mit Ü30, habe ich für mich den Weg zu den Marken gefunden. Das allerdings nicht über einen anderen organisierten Sammler oder Verein, sondern durch Zufall im Internet. Zudem kenne ich einen passionierten Sammler, der mir persönlich mit Rat und Tat (wie auch das Forum) zur Seite steht.

    Ich hätte zwar schon Lust darauf, auch mit anderen organisierten Sammlern in einem Verein in persönlichen Kontakt zu kommen, finde den quasi-anonymen Weg via Internet aber auch gut. Irgendwie sträube ich mich (noch), den Weg zu einem Vereinstreffen einzuschlagen.
    Nun habe ich mir interessehalber einen Termin zu einem Vortrag in einem Verein vorgemerkt und werde mal hineinschnuppern. Sollte die Atmosphäre angenehm sein und ich ernstgenommen werden (ja, ich habe vielleicht ein sehr eigenes Bild von organisierten Briefmarkensammlern) muss das ja nicht der letzte Besuch sein.

    Zudem ist es mit den Möglichkeiten, die das Internet in Punkto Information und Erwerbungsmöglichkeit liefert, heute wohl aber auch leichter, zu sammeln, ohne irgendwo organisiert zu sein. Gerade dieses Niedrigschwellige empfinde ich als wichtig und als Pluspunkt den Fortbestand des Briefmarkensammelns betreffend.

    Grüße,
    Vogelfuchs

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 21. Januar 2015 um 19:42
    • #15

    Hallo zusammen,

    in Philatelistenkreisen bin ich zwar gerade erst den Jungsammlern entkommen (werde demnächst 56 Jahre alt), aber ich bin nun doch schon einige Zeit dabei.

    Natürlich haben ich wie fast alle anderen in der Kindheit alle Welt gesammelt. Mit etwa 14 oder 15 Jahren wurden Fussball und Freundin wichtiger, Briefmarkensammeln war ja so was von langweilig. Ich habe meine (An)sammlung verschenkt.

    Ende der siebziger Jahre starb mein Großvater, zum Schrecken meiner Mutter vermachte er mir seine Briefmarkensammlung. Ich war der einzige, der sich zu seinen Lebzeiten für seine Sammelleidenschaft interessiert hatte.
    Somit war ich frischgebackener Eigentümer einer Skandinaviensammlung. Erste Idee: verkaufen! Über den Tisch ziehen lassen, nicht mit mir. Wir haben in München eine Philatelistische Bibliothek! Kataloge ausgeliehen, Blut geleckt. Schweden und Finnland verkauft, bzw. beim Händler gegen Dänemark und Norwegen eingetauscht. Diesen exotischen Gebieten treu geblieben und im Lauf der Zeit um noch exotischere Sammelgebiete (Neufundland, Russland: Postrouten im 1. Weltkrieg und vieles andere) ergänzt

    Viele Grüße
    DKKW

  • bayerbernd
    neues Mitglied
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    27. Juni
    • 21. Januar 2015 um 20:46
    • #16

    Servus zusammen,
    muss jetzt den ersten Punkt für pro Verein machen also 1 zu 8 :D

    Zuerst wie eingige bereits geschrieben als Kind zu den Briefmarken gekommen bei uns war es noch so das wir in der Pause oder nach der Schule getauscht haben und uns nicht zum Playstation spielen (wie meine Kinder) verabredet haben, hat es ja auch noch nicht gegeben ;)
    Später war einige Zeit Pause mit Briefmarken weil einige Zeit halt andere Sachen wichtiger waren, vor ca. 15 Jahren wieder auf Briefmarken gekommen vor 12 Jahren in unserer Tagespresse gelesen das eine Werbeausstellung meines Vereins stattfindet, vorbeigeschaut und mit offenen Armen aufgenommen.

    Info Internett ist alles gut und recht und sicher eine Bereicherung für unser Hobby aber der direkte Kontakt mit Gleichgesinnten sprich ein Vereinsabend ist schon eine feine Sache und nicht für voll genommen wie Vichy geschildert hat das gibt es bei uns nicht jeder egal was er sammelt wird aufgenommen und über sein oftmals in meinen Augen sichrerlich seltsames Gebiet ausgetauscht und geredet.
    Mein Motto ist immer schon jeder soll sammeln was er mag und ganz wichtig seine Freude damit haben !!

    Meine Briefmarken sind ein super Ausgleich für mich und ich gehe voll und ganz mit unserem wunderschönen Hobby auf !

    Erfahrung eines überzeugten Vereinsmitglieds der mit seiner Mitgliedschaft viel gelernt hat !

    Gruß von der Fraktion Ü 40

    bayerbernd

  • erron
    Moderator
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    2.517
    • 21. Januar 2015 um 22:40
    • #17

    Guten Abend.

    Angefangen hat alles mit mehreren Marken des Deutschen Reich, die ich im zarten Alter von 7 Jahren in einer Zigarrenkiste von meinem Opa fand.

    Ich meiner Schulklasse war ein Mitschüler, dessen Opa Saarmarken hatte und dieser führte mich dann in die „Geheimnisse“ des Briefmarkensammelns und den richtigen Umgang mit den Marken ein.

    Mein erstes Einsteckalbum bekam ich an Weihnachten 1958 und nervte danach unseren Bekanntenkreis, um dieses Album nun auch mit Marken voll zu bekommen.

    Besonders stolz war ich immer, wenn meine Tante, die im „Reich“ wohnte; das Saarland war ja zu jener Zeit ein eigenständiger Staat, mir gestempelte Marken aus der BRD schickte.

    Nach den üblichen Sang und Drangjahren, wo die Sammelleidenschaft nur hin und wieder nur noch sporadisch stattfand, ging es mit dem Briefmarkensammeln erst weiter, als nach einer Haushaltsauflösung in der 1970 ziger Jahren ich in den Besitz von mehreren alten Briefmarkenalben kam, die unter anderem, mein jetziges Sammelgebiet; Germania, Krone & Adler und Inflation, beinhalteten.

    Verkaufen wollte ich damals alle diese Alben, da ich zu dieser Zeit am Eigenheimbau war und das Geld knapp war, alles an einen Händler. Aber wie es dann so geht, verkauft habe ich damals nichts.

    Nun zeigen meine Enkelkinder schon ein wenig Interesse an diesen „Altpapierschnipseln“.

    Im örtlichen Briefmarkenverein bin ich nicht. War vor langer Zeit mal zu einem Infoveranstaltung zu Besuch; ist mir aber alles zu vereinsmeierisch.

    Und bei meinem anderen „exotischen“ Sammelgebiet; Grönland`s Postgeschichte, findet man in diesem Verein sowieso keine Gleichgesinnten.

    mfg

    erron

    http://www.philadb.com

  • trainfan
    erfahrenes Mitglied
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    16. Juli 1988 (37)
    • 21. Januar 2015 um 23:06
    • #18

    Ich hoffe es stört jetzt nicht, dass ich nochmal das Wort ergreife.

    Ich hatte genau einmal das Vergnügen mit einem Mitglied aus dem örtlichen Verein. Als ich mich als Brd Gestempelt Sammler geoutet hab bekam ich den Spruch "wertloser Schrott". Das Gespräch war schlagartig beendet und ich werde auch nicht mehr in einen Verein gehn. Im übrigen seid ihr die einzigen Sammler überhaupt mit denen ich Kontakt pflege, obwohl es mich doch mal reizen würde dem ein oder anderen von euch persönlich zu begegnen.

    mfg Torsten

  • Briefmarkentor
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    • 22. Januar 2015 um 11:23
    • #19
    Zitat

    Original von bayerbernd
    Servus zusammen,
    muss jetzt den ersten Punkt für pro Verein machen also 1 zu 8 :D

    Hallo Bernd,

    es steht ;)

    Vereine 1 : 12 Nicht-Vereine

    Auffällig ist, dass immer wieder die gleichen negativen Merkmale contra Verein aufgeführt werden:

    - hoher Altersdurchschnitt
    - Besserwisserei oder Geringschätzung anderen Sammelgebieten gegenüber
    - Geringschätzung der Sammler unter 50 oder 60 Jahren
    - Vereinsmeierei

    Aber mit Bayernbernd haben wir jemand im Boot, der positives berichten kann. In welchem Verein bist du, wie hoch ist der Altersdurchschnitt, was sind die Sammelgebiete und was macht ihr an euren Vereinsabenden?

    Viele Grüße

    Marko

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • wolleauslauf
    Gast
    • 22. Januar 2015 um 12:04
    • #20

    Hallo Marko,

    ich bin noch im Verein, aber nur noch passiv.
    Ich arrangiere mich nicht mehr seit ich eine Jugendgruppe aufbauen wollte, in den Schulen, etc. war und nach einem halben Jahr zwei Jugendliche am Tisch sassen.
    Diese wurden dann wie bereits des öfteren beschrieben dadurch vergrault, dass Wolle am Ende nichts mehr zu verschenken hatte und die "Senioren" ihre WERTLOSEN Bundmarken lieber in die Tonne warfen, als sie auszuschneiden und den Jugendlichen zu schenken.
    Im Gegenteil, bei der jährlich stattfindenden internen Auktion für Vereinmitglieder wollen sie dann für eine Tüte WERTLOSE Bund- oder alle Welt Marken auf einmal 7 Euro ( Ausruf !!! ) da die Marken ja einen Katalogwert von über 700 Euro hatten :D ;) :P :P

    Auch wurde die Anschaffung eines gebrauchten Lap Tops abgelehnt, da die Vereinskasse anscheinend keine 50 Euro für den Nachwuchs hatte, dann wäre ja die Weintour an die Mosel gefärdet gewesen :D

    Nee, nee so bringt man keinen Nachwuchs zum Hobby, da habe ich mit meiner jetzigen Methode wesentlich mehr Erfolg !!!
    ( Danke an die Spender dieser Woche ! )

    Sammlergrüße von
    Wolle

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