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Beiträge von DKKW

  • Papiernotgeld von Hamburg und Schleswig-Holstein

    • DKKW
    • 5. Juli 2026 um 12:40

    Hallo zusammen,

    die Stadt Harburg/Elbe war zur Zeit der Notgeldemissionen noch eigenständig und Teil der Provinz Hannover. Der Lund führt sie aber in seinem Katalog der Notgeldscheine Hamburgs und Schleswig-Holsteins. Außerdem bin ich in Harburg geboren. Demzufolge habe ich die Scheine in meine Sammlung aufgenommen.

    Die Stadt Harburg gab echtes Notgeld heraus, die sind natürlich seltener als die Serienscheine. Allerdings tragen die meisten Scheine, so wie meiner, deutliche Gebrauchsspuren und die Katalogpreise gelten für unzirkulierte Qualität. Dieser 50 Pfg. Schein wurde am 15.7.1919 ausgegeben.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • Notgeld, HH, Harburg, Stadt, 50 Pfg, 5.7.1919, Vorderseite.jpg
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    • Notgeld, HH, Harburg, Stadt, 50 Pfg, 5.7.1919, Rückseite.jpg
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  • Wüstewaltersdorf (Walim), Lkr. Waldenburg, Bez. Breslau

    • DKKW
    • 5. Juli 2026 um 12:30

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich eine ungelaufene Ansichtskarte des Wüstewaltersdorfer Ortsteils Grund. Die Aufnahme entstand, und das ist eher ungewöhnlich, vom Westen her aus Richtung Niedergrund. Der Berg im Hintergrund könnte die Neumanns Koppe an der Grenze zu Glatz sein. In der Bildmitte sieht man wieder mal "den Graben"

    Obwohl ich die Kopie eines detaillierten Ortsplans samt Hausverzeichnis habe, fällt es schwer einzelne Gebäude sicher zu identifizieren.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • Wüstewaltersdorf, AK, Blick auf Grund, ungelaufen.jpg
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  • Poststelle I & II Stempel

    • DKKW
    • 5. Juli 2026 um 12:21

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich wieder einmal eine Bestellkarte der Cirkulin-Fabrik in Berlin Charlottenburg. Sie wurde im Jahr 1962 in Haurupfeld geschrieben und bei der Poststelle II in Haurup aufgegeben.

    Halbspatelstempel "(24) Haurup / über Flensburg"

    Die 10 Pfg. Heuss-Marke wurde im Leitpostamt mit dem Zweikreisstegstempel "(24b) Flensburg 3 y 4.1.62 -13" entwertet.

    Die Poststelle II in Haurup wurde am 1.8.1929 eingerichtet und am 28.2.1964 in eine Posthilfsstelle umgewandelt. Bislang sind drei Stempeltypen bekannt, Ein Halbspatelstempel mit der PGZ "24b" wurde offenbar nie eingeführt. Eigentlich müssen noch ein Rahmenstempel mit PLZ eingeführt worden sein, der hat der ARGE aber bislang nicht vorgelegen.
    Bei der gezeigten Stempeltype handelt es sich um ein neues Letztdatum.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Poststelle II, (24) Haurup über Flensburg, 1962.jpg
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  • Vorausentwertungen mit Buchdruckaufdruck

    • DKKW
    • 5. Juli 2026 um 12:10

    Hallo zusammen,

    ich bin bei den belgischen Vorausentwertungen immer noch bei der Ausgabe mit Posthorn und Monatsangaben oben und unten die in halbjährlichem Rhythmus mit 12-monatiger Gültigkeit ausgegeben wurden. Diesmal die Ausgabe "I-I-43 Posthorn 31-XII-43" bis "I-I-44 Posthorn 31-XII-44"

    Wieder sind es nur die "einfachen" Nominale zu 5c und 10c, die hohen Nominale ab 25c sind seltener. Aber auch diese niedrigen Nominale fehlten bislang in meiner kleinen Sammlung.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Belgien, Vorausentwertungen, Kleen Staatswapen, 1943-44.jpg
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  • Transatlantikpost bis ca. 1870

    • DKKW
    • 5. Juli 2026 um 12:03

    Hallo zusammen,

    bei meinem heutigen Transatlantik-Brief muss ich das circa in der Themenüberschrift wieder mal etwas strapazieren denn dieser Brief stammt aus dem Jahr 1874.

    Ich habe ja schon ein paar Transatlantikbrief aus Pernambuco nach Harbor Grace auf Neufundland zeigen können, die meisten von Ihnen haben den Atlantik zwei Mal überquert. Zunächst von Brasilien nach England und von dort nach Nordamerika. Colin Lewis hatte mir früher mal erzählt, dass er auch Briefe in seiner Sammlung hat, die via Frankreich gelaufen sind. Bei der Versteigerung der Colin Lewis-Sammlung konnte ich einen dieser Briefe erwerben. Hier ist er.

    Laut inwendiger Datierung am 9.1.1874 in Pernambuco geschrieben ( 9 Jany / 74). Mit französischem Schiff Rio Grande nach Bordeaux gelaufen. Der Brief muss Einlagen enthalten haben denn er wurde in Frankreich als 3. Gewichtsstufe für Briefe via Allan-Line nach England taxiert. Dem Empfänger der Firma John Munn in Harbor Grace wurde 58c in Rechnung gestellt. Das hohe Porto zeigt auch, warum so viele Briefe zumindest teilweise am Postwesen vorbei als Kapitänsbriefe verschickt wurden.

    K2-Stempel "PERNAMBUCO 9 ENEo 74" Weiß der Geier wofür ENE steht.
    K2-Stempel "PERNAMBUCO HC PAC FR. No. N 9 JANV. 74"
    Kreisstempel: "FR. / 2.96" (die untere Ziffer ist undeutlich)
    Split Ring (rückseitig), nahezu unleserlich, vermutlich Transitstempel "ST. JOHN'S NEWFOUNDLAND FE 28/1874"
    Split Ring (vorderseitig) "HARBOR GRACE MR 1 / 1874" (ebenfalls sehr undeutlich)

    Taxierungen:
    2/1 (gestrichen) und 2/2 (für triple rate via Allan Line)
    58 (Blaustift = vom Empfänger zu zahlendes Porto in Cent)

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Transatlantic Mail, Brief aus Pernambuco, Brasilien via Frankreich nach Harbor Grace, 1874, front.jpg
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  • Deutsches Reich, Inflation, Ziffern im Queroval, Wz. 2 Waffeln, 500 Mk., Mi. Nr. 251

    • DKKW
    • 5. Juli 2026 um 11:25

    Hallo zusammen,

    beim 500 Mk. Wert als Einzelfrankatur begibt man sich auf schwieriges Terrain. erron nennt in der PHILA-DB für eine EF auf Paketkarte € 210,00. Ich hatte ja schon bei früherer Gelegenheit geschrieben, dass in der Inflationszeit Einzelfrankaturen auf Paketkarten gar nicht so leicht zu finden sind. Ich habe nur Versandarten im Inlandspostverkehr gefunden.

    PP12: Paket bis 3 Kg über 75 km, Paket 6-7 Kg bis 75 Km
    PP13: Zeitungssache 8 Exemplare
    PP14: -
    PP15: Nachnahmedrucksache 2. Gew.stufe, Zeitungssache,

    Damit kann ich nicht dienen. Mehrfachfrankaturen sind leichter zu finden, aber auch hier habe ich nur einen Inlandsbrief aus Hamburg nach Braunschweig vom 18.8.23, also PP15.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR 2 x 251, MeF, Inlandsbrief, PP15, 18.8.23.jpg
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  • Dänemark Ganzsachenumschläge

    • DKKW
    • 4. Juli 2026 um 12:26

    Hallo zusammen,

    auch die folgende Portoperiode der dänischen Post vom 7.10.1919 bis 30.6.1920 war für dänische Verhältnisse recht kurz. Das Inlandsbriefporto stieg von 10 Øre auf 15 Øre. Die dänische Post brachte ab dem 18.10.1919 in drei Auflagen einen 15 Øre Ganzsachenumschlag heraus, der mir in meiner Sammlung fehlt. Am 1.7.1920 wurde das Inlandsbriefporto auf 20 Øre erhöht. Die Restbestände der Ganzsachenumschläge wurden mit dem neuen Briefporto überdruckt, Die Überdruck kommen auf allen drei ursprünglich ausgegebenen Fabrikationsnummern vor.

    Ich kann hier einen am 29.12.20 von Aalborg nach Aarhus gelaufenen Brief der Fabr. Nr. 29-KL zeigen. Er wird bei Oluf Pedersen als KV39 katalogisiert.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DK, 20 på 15 Øre helsagskonvolut, KV39, 1920.jpg
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  • Deutsches Reich, Inflation, Ziffern im Queroval, Wz. 2 Waffeln, 500 Mk., Mi. Nr. 251

    • DKKW
    • 4. Juli 2026 um 12:14

    Hallo zusammen,

    der 500 Mk. Wert der Ziffer im Queroval-Ausgabe auf Papier mit Wz. 2 Waffeln kam, da sind sich die von mir verwendeten Quellen ausnahmsweise einmal einig, im März 1923 an die Postschalter. Die Marken wurden im Offsetdruck in Bögen zu 5 x 10 Marken (Plattendruck) produziert. Der Michel Spezial 2016 nennt zwei HAN, es ist also davon auszugehen, dass zwei Auflagen produziert worden, die Höhe der Gesamtauflage ist unbekannt. https://philadb.com/?site=list&catid=&catuid=484&id=602

    Der Michel Spezial 2016 nennt folgende Farbfamilie: dunkelgelblichrot (Töne)

    Der Michel Spezial führt folgende Abart auf: unten ungezähnt. Als Plattenfehler wird die kopfstehende Randzahl katalogisiert. Diesen Plattenfehler zeigt erron in der PHILA-DB.

    Den Trösch (Band 75 der Infla-Bücherei) musste ich inzwischen an die Philatelistische Bibliothek zurückgeben. Bei der Durchsicht meiner Dubletten sind mir keine Druckabweichungen aufgefallen. Ich zeige aus meiner Sammlung eine gestempelte und infla-geprüfte Marke, eine postfrische Marke vom Bogenoberrand, und die beiden katalogisierten HAN in postfrischen Paaren vom Bogenunterrand.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR 251, 500 Mk., Ziffern im Queroval, Wz. 2, gestempelt.jpg
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  • Poststelle I & II Stempel

    • DKKW
    • 4. Juli 2026 um 11:48

    Hallo zusammen,

    rama
    Das sind die Quellen, nach denen ich normalerweise suche. Die Hamburger Philatelistische Bibliothek mit Ihrer Artikelübersicht ist mir da oft sehr behilflich

    @all:
    Mein heutiger Beitrag führt uns wieder einmal auf die Halbinsel Angeln. Es handelt sich um eine Kitschpostkarte aus Güderott nach Arrild. Beide Orte hatten Poststellen Ii und waren dem Leitpostamt Süderbrarup zugeordnet. In diesem Fall führte der Beförderungsweg über das Leitpostamt.

    Ra2-Stempel "Güderott / Süderbrarup (Kr. Schleswig) Land)"

    Die 8 Pfg. Ebert-Marke wurde im Leitpostamt mit dem Stegstempel (der untere Teil schwer leserlich) "Süderbrarup (Kr. Schleswig) Land 27.11.30 11-12" entwertet. Weder Früh- noch Letztdatum aber diese Stempeltype fehlte mir noch.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Poststelle II, Güderott Süderbrarup (Kr. Schleswig) Land, 1930.jpg
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  • Schleswig-Holstein

    • DKKW
    • 4. Juli 2026 um 11:29

    Moin rama

    vielen Dank für den Hinweis, ist korrigiert. :thumbup:
    Viele Grüße
    DKKW

  • Étretat in der Normandie - Vom Fischerdorf zum Touristenhotspot

    • DKKW
    • 4. Juli 2026 um 11:26

    Jean Philippe

    Vielen Dank :thumbup:

    DKKW

  • Landpostverkraftung ab 1928

    • DKKW
    • 4. Juli 2026 um 11:22

    Moin xheine
    obwohl ich mich seit einigen Jahren intensiver mit den Poststellenstempeln Schleswig-Holsteins beschäftige kann ich praktisch keine Aussage zur Häufigkeit bzw. Seltenheit bestimmter Poststellenstempel machen. Ist ein Poststellenstempel einer Poststelle des Leitpostamts Elmshorn selten, nur weil er in meiner Sammlung fehlt oder war ich nur nicht auf dem richtigen Tauschtag im Norden? Ich weiß es nicht.
    Stadtpoststempel scheinen generell seltener zu sein. Ich stelle auch fest, dass Poststellenbelege ebenso wie Ansichtskarten kleinerer Orte im Landkreis Fürstenfeldbruck, Oberbayern, selten angeboten werden und wenn doch, dann zu deutlich höheren Preisen als bei entsprechendem Material aus Schleswig-Holstein.
    Natürlich gibt es die bekannten "Apotheken" in der Bucht, aber bislang kann ich es mir leisten Angebot über € 10,00 einfach zu ignorieren. Bei einem Angebot über € 50,00 würde ich vermutlich einen Lachanfall bekommen.

    Viele Grüße
    DKKW

  • Étretat in der Normandie - Vom Fischerdorf zum Touristenhotspot

    • DKKW
    • 3. Juli 2026 um 20:34

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich eine alte Ansichtskarte aus Étretat aus dem Jahr 1924.

    Kartentext: 100 ETRETAT. - Boulevard Charles Lourdel . - LL
    Druckvermerk: Levy et Neurdein Réunis - 44, Rue Letellier - Paris

    Ob die Straße, pardon, der Boulevard, später umbenannt wurde oder im 2. Weltkrieg von den deutschen Besatzern für den Atlantikwall weggesprengt wurde, weiß ich nicht. Im Netz finden sich nur links zu alten Ansichtskarten.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • Landpostverkraftung ab 1928

    • DKKW
    • 3. Juli 2026 um 20:23

    Hallo zusammen,

    der kürzlich verstorbene Harald krieg war ein unermüdlicher Verfasser postgeschichtlicher Schriften.

    Hier ein Büchlein der Studiengruppe Postgeschichte, Heft 35 vom Juli 2023: Harald Krieg: Die Poststellen II (Stadt9 und (land) in Hamburg seit 1929. Außerdem ist ein Beitrag zu den Werbeeinsätzen in den Bandstempelmaschinen beim Postamt Hamburg 1 1920-1945 enthalten.

    Im Vorwort heißt es, dass bis zum 2.5.45 100 Poststelle Ii eingerichtet wurden, von 54 Poststellen sind Belege bekannt. In der Nachkriegszeit ab dem 14.6.1945 sind 107 Poststellen II eingerichtet bzw. weitergeführt worden. hier sind 72 Poststellen durch Belege nachgewiesen.

    Da tut sich also ein ganz weites Feld auf. Hier geht es also nicht um die sündteuren Marken und Belege des klassischen Altdeutschen Sammelgebiets sondern um moderne Philatelie von 1929 bis 1963. Es ist nicht die dicke Brieftasche gefragt sondern Geduld und Spürsinn.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Literatur, Harald Krieg, Die Poststellen II (Stadt) und (Land) in Hamburg seit 1929, 2023.jpg
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  • Landpostverkraftung ab 1928

    • DKKW
    • 3. Juli 2026 um 20:12

    Hallo zusammen,

    heute hat xheine im Poststellenthread im Beitrag #2437 ein Buch der Siegburger Briefmarkenfreunde gezeigt: "Postverkraftung im Siegburger Raum" von Wolfgang Martin und Lothar Schmidt"

    Viele Güße
    DKKW

  • Poststelle I & II Stempel

    • DKKW
    • 3. Juli 2026 um 20:05

    Hallo zusammen,

    es gibt ja das drei dicke Bände umfassende Handbuch der Poststellen II von Schleswig-Holstein der ARGE Postgeschichte und Philatelie von Schleswig-Holstein, Hamburg und Lübeck. Mich wurmt es natürlich, dass die Hamburger Stadt- und Landpoststellen mit Ausnahme des Leitpostamts Bergedorf nicht dabei sind.

    Ich bin deshalb seit Längerem auf der Suche nach Belegen und Literatur. Als ich kürzlich auf Belege aus Hamburg-Volksdorf A stieß, begann ich rumzufragen. Volksdorf gehört zu den Hamburger Walddörfern im Norden der Hansestadt. Laut Hamburger Philatelistischer Bibliothek gibt es keine Artikel zur Postgeschichte der Walddörfer im Bestand. Aber ich bekam Tippps von einigen Mitgliedern der ARGE. Zum einen die Veröffentlichungen des kürzlich verstorbenen Hamburg-Experten Harald Krieg und zum andern wurde ich auf die Homepage eines anderen Hamburgers, nämlich Markus Kerlin aufmerksam gemacht: https://kerlin.de/alt/hhstempel/index.php

    Das Buch von Harald Krieg: Die Poststellen II (Stadt) und (Land) in Hamburg seit 1929. werde ich im Anschluss ausführlicher unter Literatur vorstellen.

    Zurück zu Hamburg Volksdorf. Dei Poststelle II (Land) wurde 1929 unter der Bezeichnung "Wensenbalken" eingerichtet. Zunächst wurde ein Ra2-Stempel "Wensenbalken /Hamburg 1 Land" verwendet. Harald Krieg zeigt eine Brief aus dem Jahr 1931. Dieser Stempel wurde 1934(?) durch einen Ra2-Stempel "Wensenbalken 7 über Hamburg 1" abgelöst. Dieser Stempel wurde bis zur Umbenennung am 1.4.38 verwendet. Harald Krieg zeigt hier einen Brief aus dem Jahr 1934. Belege der Poststelle Wensenbalken sind mir noch nie untergekommen.

    Ab dem 1.4.1938 führte die Poststelle II die Bezeichnung "Hamburg Volksdorf A" Sie bestand offenbar unter dieser Bezeichnung bis zum 20.8.1951 (lt. Harald Krieg). Am 24.8.1951 dann Hamburg-Volksdorf 2. Leitpostamt war jetzt das Postamt Hamburg-Wohldorf.

    Zunächst erhielt die Poststelle einen Ra-Stempel "Hamburg-Volksdorf A" in Frakturschrift. von vor Kriegsende wurde ein Halbspatelstempel "(24) Hamburg-Volksdorf / A" eingeführt.

    Ich kann drei Belege mit diesen Stempeln zeigen.

    Ra-Stempel "Hamburg-Volksdorf A" auf Postkarte im Zustellbezirk ohne Datumstempel Datum laut Text: 26.8.38. Postkarte nach Haida im Sudetenland vom 8.8.39. Harald Krieg zeigt einen Brief vom 24.6.38.

    Halbspatelstempel "(24) Hamburg-Volksdorf / A" innerhalb Hamburgs vom 5.12.44. Harald Krieg zeigt einen Brief vom24.2.45.

    Alle Briefe wurden übrigens nicht in Wohldorf sondern in Hamburg-Volksdorf abgestempelt. Laut Markus Kerlin handelte es sich um ein Zweigpostamt des Postamts Hamburg-Wohldorf.

    Zeit etwas zu zeigen. Hier meine drei Belege der Poststelle Hamburg-Volksdorf A die ich finden konnte.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Poststelle II, Hamburg-Volksdorf A, 26.8.38 (Kartentext).jpg
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  • Markenausgaben der Republik Island nach dem 17.6.1944

    • DKKW
    • 3. Juli 2026 um 19:19

    Hallo zusammen,

    am 10. November 1983 kam die jährliche Weihnachtsausgabe der isländischen Post an die Schalter. Die Entwürfe stammten dieses Mal von Fridrika Geirsdóttir. Gedruckt wurden die Marken im Rastertiefdruckverfahren von der Courvoisier SA in der Schweiz.

    608) 6 Kr., Hl. Maria mit Kind, mehrfarbig, 1.000.000 Marken
    609) 6,50 Kr., Engel, mehrfarbig, 1.000.000 Marken

    Druckabweichungen sind mir nicht bekannt, die Ausgabe kann ich nur postfrisch zeigen.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Island, Mi. 608-609, Weihnachten, 1983, postfrisch.jpg
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  • Deutsches Reich, Inflation, Ziffern im Queroval, Wz. 2 Waffeln, 400 Mk., Mi. Nr. 250

    • DKKW
    • 3. Juli 2026 um 19:13

    Hallo zusammen,

    zum Abschluss zeige ich eine Mischfrankatur mit dem 400 Mk. Wert, ein eingeschriebener Auslandsbrief der 5. Gewichtsstufe von einem bekannten Hamburger Briefmarkenhändler an einen bekannten Kopenhagener Briefmarkenhändler vom 21.1.23, also PP12

    Auslandsbrief 5. Gew.stufe: 150 Mk + 4 x 75 MK. = 450 Mk.
    Einschreibegebühr: ....................................................... 40 Mk.
    zusammen: .................................................................. 490 Mk.

    Portorecht mit einer 40 Mk der einfarbigen Posthornausgabe sowie je einer 50 Mk. und 400 Mk. der Ziffern im Queroval, Wz. 2 frankiert. Dem (sehr stabilen) Briefumschlag sieht man an, dass da etwas mehr verschickt worden ist

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR 232, 246, 250, MiF, eingeschr. Auslandsbrief, PP12, 21.1.23, überfrankiert.jpg
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  • Schleswig-Holstein

    • DKKW
    • 3. Juli 2026 um 19:04

    Hallo zusammen,

    die günstigste Methode, die alten Stempel Schleswig-Holsteins zu sammeln sind Dienstbriefe. In der Regel handelt es sich um Faltbriefhüllen, das heißt, der Inhalt fehlt bzw. blieb im Archiv.

    Hier ein sehr sauberes Faltbriefkuvert der Schleswig-Holsteinischen Regierung in Kiel an den Landvogt in Meldorf, möglicherweise aus dem Jahr 1849 (Bleistiftnotiz oben links), Unten links der Kürzel D.S. = Dienstsache, also portofrei.

    Anderthalbkreisstempel "KIEL. 31/10 3-5"

    Der Stempel ist im ARGE Handbuch als Type Kiel 8 katalogisiert. Die Verwendung ist vom 7.8.49 bis 11.5.53 nachgewiesen. Die Stempelfarbe ist normalerweise schwarz, nur vom 16.9.50 ist ein Abschlag in blau registriert. Das rückseitige Sigel ist unter der Visolette gut erkennbar, ich hoffe, auf dem Scan ebenfalls.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • Unterwegs und draußen - Fotos von Veranstaltungen, Reisen, Radtouren usw.

    • DKKW
    • 3. Juli 2026 um 18:50

    Moin heckinio

    das ist schade um den prächtigen Baum aber es bestätigt, was ich kürzlich in einer Doku des NDR gesehen habe. Die Kirschbauern müssen gegen die Kirschfruchtfliegen spritzen um der Plage Herr zu werden. Diese Fruchtfliegen haben aufgrund des Klimawandels erst vor wenigen Jahren den Norden Deutschlands erreicht. Die Bio-Obstbauern mussten, da ihnen die chemische Schädlingsbekämpfung nicht erlaubt ist, den Kirschanbau aufgeben.

    Viele Grüße
    DKKW

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