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Beiträge von DKKW

  • Deutsches Reich, Inflation, Ziffern im Queroval, Wz. 2 Waffeln, 50 Mk., Mi. Nr. 246

    • DKKW
    • 3. Juni 2026 um 13:48

    Hallo zusammen,

    der 50 Mk. Wert als Einzelfrankatur ab der PP9, also ab 01.10.22. In den PP9 und PP10 gar nicht so einfach.

    PP9
    Inlandspostverkehr:
    Wertpaket 5-7,5 Kg. Gewicht bis 75 km und 2.000 Mk. Wert
    Auslandspostverkehr:
    Brief der 4. Gew.stufe

    PP10:
    Auslandspostverkehr:
    Brief der 2. Gew.stufe in die CSR bzw. Ungarn

    PP11:
    Inlandspostverkehr:
    Rohrpostbrief, Rohrpostkarte Aufgabe oder Bestellung außerhalb des Ortszustellbezirks, Päckchen
    Auslandspostverkehr: Postkarte

    PP12:
    Inlandspostverkehr:
    Drucksache 4. Gew.stufe, eingeschr. Drucksache, Expressdrucksache im Ortszustellbezirk, Warenprobe, Geschäftspapier, Zeitungssache 2 Exemplare

    PP13:
    Inlandspostverkehr:
    Zeitungssache

    Ich fange mal mit meiner frühesten Einzelfrankatur an. Eine Auslandspostkarte aus Freiburg im Breisgau nach Neuchâtel in der Schweiz vom 17.12.22, also PP11.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR 246 a, 50 Mk. Ziffern im Queroval Wz. 2, Auslandspostkarte, PP10, 17.12.22.jpg
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  • Avis de reception, Rückschein, Return receipt

    • DKKW
    • 3. Juni 2026 um 13:20

    Hallo zusammen,

    lieber Blechbruder, ich weiß, dass der letzte Beitrag länger als 365 Tage zurückliegt. Aber AR-Belege findet man nicht an jeder Straßenecke.

    Erneut ein eingeschriebener Orts-Dienstbrief aus der Inflationszeit mit Rückscheinbegehren (siehe auch Beitrag #34). Diesmal von Zehlendorf nach Berlin vom17.1.22, also PP7.

    Ortsbriefporto PP7: 125 Pfg.
    Einschreibegebühr: 200 Pfg.
    Rückscheingebühr:  150 Pfg.
    zusammen: ............. 475 Pfg.

    Das Porto wurde als Mischfrankatur der Dienstmarkenausgabe 1920, Wz.1 Rauten dargestellt. eine 15 Pfg., eine 60 Pfg. und zwei 2 Mk. Dienstmarken. Leider wurde die 15 Pfg. Marke ohne Not über den Rand hinaus geklebt was der Zähnung natürlich nicht gut bekommen ist.

    Der Ra2-Stempel " Einschreiben / gegen Rückschein" dürfte ein privater Stempel der Behördenpoststelle sein. Diesen Brief gibt es natürlich irgendwann noch einmal zu sehen wenn ich im Deutschen Reich bei den Dienstmarken angekommen bin.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Avis de Reception, eingeschr. AR-Dienstortsbrief, PP7, 1.22.jpg
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  • Literatur Dänemark

    • DKKW
    • 3. Juni 2026 um 09:06

    Hallo zusammen,

    weil wir gerade beim Thema Fodpost København sind, der verstorbene dänische Postgeschichtler Ole Steen Jacobsen hat im Jahr 2011 ein sehr umfassendes Buch (318 Seiten) zur Geschichte der Kopenhagener Fußpost herausgebracht. Natürlich ist es auf dänisch geschrieben. Nur noch antiquarisch erhältlich.

    Viele Grüße, ich fahr jetzt erst mal zur Bibliothek, bestellte Bücher abholen. Heute Nachmittag mehr von mir
    DKKW

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    • Literatur, Ole Steen Jacobsen, Bogen om Den Københavnske Fodpsot 1806-1876, Gentofte, 2011.jpg
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  • Belege Dänemark

    • DKKW
    • 2. Juni 2026 um 20:32

    Moin Wulf

    nicht ganz. Landpoststempel gabe es In Holstein, LP No.1 bis LP No. 5. Das hier ist ein Fodpoststempel aus Kopenhagen. Das Fodpostkontoret wurde 1806 eingerichtet und bestand bis 1876.

    Das ist ein eigenes und speziell was die frühen Stempel angeht nicht ganz billiges Sammelgebiet. Die Stempeltapen sind manchmal gar nicht so leicht auseinander zu halten. Ein hübscher Beleg.

    Viele Grüße
    DKKW

  • Unterwegs und draußen - Fotos von Veranstaltungen, Reisen, Radtouren usw.

    • DKKW
    • 2. Juni 2026 um 16:02

    Moin heckinio

    So schöne Edelrosen kann ich nicht bieten. In unserer Baumhecke zum Nachbargrundstück wächst eine wilde Heckenrose. Leider ist die Ranke mit etlichen Blüten beim gestrigen Gewittersturm arg gerupft worden.

    Dafür blühen jetzt etliche meiner Glockenblumen. So wie die Kartäusernelken haben meine Hängepolster-Glockenblumen, Campanula poscharskyana, den eigentlichen Garten verlassen und sich lieber in den Fugen zwischen den Platten meiner Terrasse angesiedelt, Dadurch bleiben die Polster schön kompakt. Sobald die Sonne drauf scheint werden sie von meinen Wildbienen umschwärmt.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Hängepolsterglocke, Campanula poscharkyana, München, 01.06.2026.jpg
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  • Dänemark Ganzsachenumschläge

    • DKKW
    • 2. Juni 2026 um 15:51

    Moin Wulf
    ich bin noch die Antwort auf Deine Frage aus Beitrag #11 schuldig.

    Ja, das Porto in Höhe von 6 Sk. für den Brief ausFredericia nach Flensburg aus dem Jahr 1866 ist korrekt.

    Am 21.6.1865 schlossen Dänemark und Preußen einen Postvertrag ab, der am 1.8.1865 in Kraft trat. Ein Bestandteil des Vertrages war das Sonderporto für Briefe aus Dänemark nach den Herzogtümern Schleswig, Holstein und Lauenburg sowie der Hansestadt Hamburg in Höhe von 6 Sk. für die 1. Gewichtsstufe.

    Den Vertrag findest Du auf der Homepage des DASV, Oben in der Menüleiste auf Projekt Postverträge gehen und dann in der Suche Dänemark und 1865 eingeben. Solltest Du die Seite noch nicht gekannt haben dann würde ich Dir empfehlen sie unter Deinen Favoriten abzuspeichern.

    Viele Grüße
    DKKW

  • Canada, Philatelic Journals and Newspapers

    • DKKW
    • 2. Juni 2026 um 12:55

    Hallo zusammen,

    jeden Monat verschickt Charles Livermore das BNAPS eLetter. Hier geht es vorwiegend um Veranstaltungshinweise. Diesmal aber auch um den Hinweis, dass sich mit der Illustrated Mail Study Group eine neue ARGE innerhalb der BNAPS gegründet hat. In Canada gibt es so etwas noch, in Deutschland verschwinden eher ARGEN.

    Die Ausstellung BOSTON 2026 ist inzwischen auch Geschichte. Charles hat einige Bilder eingestellt die ich auch veröffentliche. Am besten gefällt mir das Photo vom Innenraum des Rollce Royce den Queen Elizabeth Ii in den ersten Jahren ihrer Regentschaft nutzte:

    "Looking more comfortable tha the couch in my living room."  Charles, you made my day :):thumbup:

    Viele Grüße
    DKKW

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  • Étretat in der Normandie - Vom Fischerdorf zum Touristenhotspot

    • DKKW
    • 2. Juni 2026 um 12:45

    Hallo zusammen,

    genug von wohlhabenden Pariser Badeurlaubern. Es gab ja auch noch die Einheimischen, vorwiegend Fischer und ihre Familien. Es muss für diese Leute ein Kulturschock gewesen sein als nicht nur einzelne Künstler in Étretat Inspiration suchten sondern wahre Touristenmassen über das kleine Fischerdorf hereinbrachen.

    Das Handwerk des Fischers ist nicht einfach und bringt keine Reichtümer aber wenn man dann noch täglich mit den verwöhnten wohlhabenden Parisern nicht nur konfrontiert sondern regelrecht zur Seite gedrängt wird (siehe Badestrand und Strandpromenade exklusiv für die Hotelgäste) dann dürfte das nur schwer zu ertragen gewesen sein.

    Auf dieser Postkarte, die zwar beschrieben wurde aber offenbar in einem Briefumschlag verschickt wurde, sieht man Fischer vor ihren Caloge beim flicken ihrer Netze.

    Kartentext: Étretat. Une Caloge (na ja, ich sehe zwei)
    Druckvermerk: L. V. & Cie 2205

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Étretat, AK, Caloge, Fischer beim Netze flicken.jpg
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  • „PhilaKids-Online“ trifft sich am 14. Juni 2026 ab 17 Uhr

    • DKKW
    • 2. Juni 2026 um 12:34

    Hallo zusammen,

    es fühlt sich etwas seltsam an, wenn man als 67-jähriger PHILA-Opa eine Online-Veranstaltung der PhilaKids ankündigt. Da in den meisten Vereinen und ARGEN die Mitglieder bis zu ihrem 60. Geburtstag als Jugendliche gelten habe ich vorsichtshalber mal auf der Homepage der Deutschen Philatelisten Jugend nachgeguckt: https://www.dphj.de/index.php?MONI…&email=&titel2=
    Also alle von 6 bis 20 Jahren können Mitglied der Deutschen Philatelisten Jugend sein.

    Da ich mittlerweile im Verteiler des BDPH bin, bekomme ich auch die Pressemitteilungen per Mail. Ich bezweifele stark, dass es noch viele Zeitungen gibt, die über das Thema Philatelie und Briefmarken sammeln berichten, also gebe ich die Nachricht auf diesem Wege weiter.

    Viele Grüße
    DKKW

    Dateien

    2026-05-29_PhilaKids-Online Juni.pdf 146,86 kB – 7 Downloads
  • Werbestempel DDR

    • DKKW
    • 2. Juni 2026 um 12:24

    Hallo zusammen,

    hier zwei weitere Maschinenwerbestempel aus Görlitz aus den Jahren 1964 und 1966. Es wurde zwei unterschiedliche Datumstempel mit der Werbefahne kombiniert:

    Zweikreisstegstempel "Görlitz 1 b 25.6.64 -14" und
    Zweikreisstegstempel "Görlitz / 89 a 5.9.66 - 11"

    Werbefahne: "Vergeude / kein Wasser!"

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DDR, Maschinenwerbestempel, Vergeude kein Wasser, Görlitz 1 b, 1964.jpg
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    • DDR, Maschinenwerbestempel, Vergeude kein Wasser, 89 Görlitz a, 1966.jpg
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  • Poststelle I & II Stempel

    • DKKW
    • 2. Juni 2026 um 12:18

    Hallo zusammen,

    ich liebe Belege mit den Stempeln der Stadtpoststellen. Man findet sie selten, ein Münchner Belegehändler sagte mir einmal, dass die Stadtpoststellen die eingelieferte Post gar nicht abstempeln sollten. Na dafür habe ich dann doch etliche dieser Belege.

    Hier ein offenbar bei der Pinneberger Stadtpoststelle Pinneberg C eingeliefertes Paket nach Teltow b. Berlin aus dem Jahr 1955.

    Der Linienstempel "(24b) Pinneberg C" wurde auf der Rückseite der Paketkarte abgeschlagen. die 30 Pfg Heuss (vorderseitig) und das senkrechte Paar der 80 Pfg. Heuss (rückseitig) wurden im Leitpostamt mit dem Zweikreisstegstempel "(24) Pinneberg c 23.5.55 -16" abgestempelt. Der Stempel ist asymmetrisch, d.h. die PGZ wurde nachträglich eingefügt.

    Es handelt sich um den allerersten Nachweis eines Gummistempels dieser Stadtpoststelle. Sie wurde 1952 eingerichtet und später mehrfach umbenannt. Zum Zeitpunkt als dieses Paketkarte abgeschickt wurde hieß sie eigentlich schon Pinneberg 1C.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Stadtpoststelle, (24b) Pinneberg C, 1955, Vorderseite.jpg
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  • Perfins - Dänemark 🇩🇰

    • DKKW
    • 2. Juni 2026 um 12:05

    Hallo zusammen,

    Wulf
    Viel habe ich nicht gefunden, das Unternehmen produzierte Nahrungsmittel, unter anderem einen damals in Dänemark wohl recht beliebten Kochschinken. Die Firma war in Amager (südlicher Stadtteil von Kopenhagen) auf der gleichnamigen Insel im Øresund zu Hause.
    Einige alte Aufnahmen findet man hier: https://minsamling.dk/2300-amager/

    @all:
    meine heutige dänische Marke mit Perfin stammt aus den 1960er Jahren und weist die Lochung "TORM" auf. Nach perfiner.dk ist "TORM" = Dampskibsselskabet Torm, København, als T29 katalogisiert. Diese Reederei exisitiert noch heute und hat sich inzwischen auf Produktentanker spezialisiert. Siehe auch Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Dampskibsselskabet_TORM

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Perfin, DK, TORM, Dampskibselskap TORM, Kbh.jpg
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  • Dänemark Ganzsachenumschläge

    • DKKW
    • 2. Juni 2026 um 11:51

    Hallo zusammen,

    ich gucke gerade mein Wappentype-Exponat nach Ganzsachenumschlägen mit Zusatzfrankatur durch. Es geht deshalb nicht immer nach der Katalogreihenfolge.

    Heute zeige ich einen 8 Øre Ganzsachenumschlag mit je einer 4 und 8 Øre Marke der Tofarvede sowie einer 10 Øre Marke der Wappentype-Ausgabe als Auslandsbrief (30 Öre Übersee-Briefporto) nach Calcutta, British-India. Der Bahnpoststempel Fredericia-Struer weist wieder mal keine Jahreszahl auf, aber auf der Rückseite ist beim teils unleserlichen britischen Seapost- Stempel die Jahreszahl 1897 erkennbar.

    Es handelt sich hier um KV14 nach Oluf Pedersen, aufgrund der abweichenden Farbe orange des Wertstempels eindeutig identifizierbar. Die Umschläge sollten eigentlich das WZ. Krone II aufweisen ich konnte es aber nicht entdecken. Das Kennzeichen o in Post ist wieder einmal durch den Stempel verdeckt.

    Karsten Jensen registriert 10 Briefe zum erhöhten 30 Øre Übersee-Briefporto (bis 1898) nach Britisch-Indien.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DK, 8 Øre Helsagskonvolut med tillægsfrankatur 4 og 6 Øre Tofarvede og 10 Øre Våbentype til Indien, 1897.jpg
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  • Deutsches Reich, Inflation, Ziffern im Queroval, Wz. 2 Waffeln, 50 Mk., Mi. Nr. 246

    • DKKW
    • 2. Juni 2026 um 11:26

    Hallo zusammen,

    ich hatte ja schon in der Einleitung zu dieser Ausgabe geschrieben, dass der 50 Mk. als "Vorläufer" bereits im Oktober 1922 an die Postschalter kam. Im Kohl-Handbuch wird dieser Wert deshalb separat katalogisiert. Im Gegensatz zum Michel Spezial 2016 und der PHILA-DB (beide nennen den Oktober 1922) wird das Kohl-Handbuch beim Frühdatum konkret und nennt den 2.10.22, vermutet sogar den 1.10.22 als Erstausgabedatum. Die Marken wurden im Offsetdruck in Bögen zu 5 x 10 Marken (Plattendruck) produziert. Der Michel Spezial 2016 nennt drei HAN, also ist von drei Auflagen auszugehen, die Höhe der Gesamtauflage ist nicht bekannt. https://philadb.com/?site=list&catid=&catuid=484&id=596

    Der Michel Spezial 2016 nennt folgende drei Farbfamilien:
    a) dunkel- bis schwärzlichblau
    b) (dunkel)preußischblau
    c) dunkel- bis schwarzviolettultramarin

    Sowohl der Michel Spezial 2016 als auch das Kohl-Handbuch nennen Doppeldrucke, erron und der Michel Spezial einen Plattenfehler: "c" statt "e" in Reich, Pos. 2 (Teilauflage). erron schreibt in der PHILA-DB: Viele weitere Plattenfehler und Druckzufälligkeiten bekannt. Siehe Infla-Berlin Bücherei: Band Nr 23 und Band Nr 75. Ich kann alle drei katalogisierten Farben gestempelt und inflageprüft zeigen, außerdem postfrisch eine Marke vom Oberrand sowie die HAN H 6044.22.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR 246 a,b, c, 50 Mk. Ziffern im Queroval Wz. 2, Farben.jpg
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    • DR 246 a, 50 Mk. Ziffern im Queroval Wz. 2, POR, postfrisch.jpg
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    • DR 246 a, 50 Mk. Ziffern im Queroval Wz. 2, HAN, postfrisch.jpg
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  • Landkreis Fürstenfeldbruck

    • DKKW
    • 1. Juni 2026 um 12:49

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich eine Ansichtskarte aus dem Jahr 1909, die von Schöngeising nach München gelaufen ist.

    Schöngeising lag an der heute als Via Julia bezeichneten Römerstraße die von Salzburg nach Augsburg führte. Bei Schöngeising führte eine Holzbrücke über die Amper. Es gilt mittlerweile als ziemlich sicher, das Schöngeising auf die alte Römersiedlung Ad Ambrae zurückgeht. Siehe auch: https://viajulia.de/ad-ambrae

    Auf der Karte sehen wir im Vordergrund die Turminsel, Reste eines Wachtturm auf der Insel sollen bis zu einem verheerenden Hochwasser 1767 zu sehen gewesen sein. Von der Kirche aus diagonal nach rechts oben die mehr oder weniger schnurgerade Dorfstraße die der Trasse der Via Julia folgt.

    Kartentext: Schöngeising
    Druckvermerk: Ottmar Zieher, München 1405

    Diese Karte habe ich ziemlich günstig erwerben können. Kürzlich wurde eine ähnliche Karte von Schöngeising in der Bucht zum dreifachen Preis angeboten :oneien:
    Da steige ich dann aus, aber bei Karten aus dem LKr. Fürstenfeldbruck haben etliche Anbieter, nicht nur die bekannten "Apotheken" wahnwitzige Preisvorstellungen.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • LKr. Fürstenfeldbruck, AK, Schöngeising, 1907.jpg
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  • Étretat in der Normandie - Vom Fischerdorf zum Touristenhotspot

    • DKKW
    • 1. Juni 2026 um 12:31

    Hallo zusammen,

    hier noch eine ungelaufene Ansichtskarte aus Étretat mit dem Hôtel de la Plage. Da sich gerade das Ortsbild in Strandnähe durch die Verwüstungen der deutschen Besatzer im 2. Weltkrieg (Stichwort: Atlantikwall) verändert hat, bin ich mir nicht 100%ig sicher ob das Hotel in stark veränderter Form als Hôtel Rayon Vert überlebt hat. Die Bebauung direkt am Strand wurde im 2. Weltkrieg gesprengt um freies Schussfeld zu schaffen.

    Kartentext: Étretat. - La Place et l'Hôtel de la Plage.
    Druckvermerk 389 ND. Phot.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Étretat, AK, Hôtel de la Plage, ungelaufen.jpg
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  • Deutsches Reich, Inflation, Ziffern im Queroval 1923 , Wz. 2 Waffeln, Vorbemerkungen

    • DKKW
    • 1. Juni 2026 um 12:13

    Hallo zusammen,

    die fortschreitende Inflation machte mit den Portoerhöhungen vom 15.1.23 (PP12), dem 1.3.23 (PP13) und insbesondere vom 1.7.23 (PP14) die Ausgabe neuer Marken mit höheren Nominalen notwendig. Spätestens mit der PP14 kam die Inflation richtig in Schwung, die Portoperioden wurden jetzt immer kürzer. Man griff für die neue Markenausgabe auf das Muster Ziffern im Queroval zurück, nun aber auf Papier mit Wasserzeichen 2, Waffeln. Die Marken wurden im Offsetdruckverfahren im Plattendruck produziert und kamen in Bogenform (5 x 10 Marken) an die Postschalter. Im Kohl-Handbuch, das ja streng chronologisch vorgeht, ist die Ausgabe aufgeteilt. Der Michel Spezial und die PHILA-DB fassen die Werte in einer Ausgabe zusammen. Da meine Intension ja eine Aktualisierung der PHILA-DB ist, folge ich natürlich diesem Beispiel.

    Als "Vorläufer" kam der 50 Mk. Wert bereits im Oktober 1922 an die Postschalter. Die weiteren Werte erschienen zwischen dem Januar 1923 (1.000 Mk. und 2.000 Mk.) und dem September 1923 (1.000.000 Mk.)

    Die exakte Höhe der Gesamtauflagen ist nicht bekannt. Es gibt Unterschiede in der Papierstärke, einige Werte kommen laut Michel Spezial 2016 auf Kartonpapier vor. Im Kohl-Handbuch werden Gummierungsunterschiede erwähnt. die Marken kommen sowohl mit geriffelter als auch mit glatter Gummierung vor. Von etlichen Werten sind Farbunterschiede katalogisiert, auch Abarten und Plattenfehler finden sich einige. Das werde ich aber bei der Vorstellung der Einzelwerte besprechen.

    Damit es auch etwas zu sehen gibt zeige ich die Ausgabe ohne die Farbunterschiede postfrisch.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR 246 - 257, Ziffern im Queroval, Wz. 2 Waffeln, postfrisch.jpg
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  • Dänemark Ganzsachenumschläge

    • DKKW
    • 1. Juni 2026 um 11:44

    Moin Wulf

    dieses zweibändige Werk von Lars Engelbrecht kam während meiner philatelistische Pause heraus, ich habe es deshalb nicht. Ich habe mir, als ich anfing, die dänischen Ganzsachenpostkarten hier im Forum vorzustellen, die beiden Bände bei der Philatelistischen Bibliothek in München ausgeliehen.
    Lars behandelt ausschließlich die Ganzsachen im Design der Tofarveden (wobei die Wertstempel der Ganzsachen einfarbig sind). Was ich etwas seltsam fand, er beschreibt allgemein die Unterschiede zwischen aufrechten und kopfstehenden Rahmen. Bei den einzelnen Ganzsachenausgabe verzichtet er aber auf eine Unterscheidung.

    Da ich kein Ganzsachensammler bin ist mir das Buch zu spezialisiert. Deshalb arbeite ich lieber mit dem deutlich älteren Handbuch von Oluf Pedersen. Ich habe auch noch den nochmals älteren Ringström.

    Lars Engelbrecht und auch seine Frau habe ich übrigens bei Vorträgen und auf Ausstellungen in Dänemark persönlich kennengelernt, ein sehr angenehmer und kenntnisreicher dänischer Philatelist.

    Viele Grüße
    DKKW

  • Poststelle I & II Stempel

    • DKKW
    • 1. Juni 2026 um 11:35

    Hallo zusammen,

    ich zeige heute eine Ganzsachenpostkarte aus Heidrege nach Bad Nauheim aus dem Jahr 1950. Heidrege ist ein heute zur Gemeinde Moorrege gehörendes Dorf südlich von Uetersen.

    Ra2-Stempel "Heidrege / über Uetersen (Holst" (Groteskschrift)

    Der 10 Pfg. Holstentor-Wertstempel und die 2 Pfg. Notopfermarke wurden im Leitpostamt mit dem etwas schwachen Zweikreisstegstempel "Uetersen (Holst) b 11.12.50 -10" entwertet.

    Die dem Postamt Uetersen zugeordnete Poststelle II in Heidrege wurde bereits 1931 eingerichtet. Aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg sind allerdings keine Stempel nachgewiesen. Der früheste bekannte Stempel ist der hier gezeigte Ra2-Stempel in Groteskschrift von dem bislang nur die Verwendung am 21.6.48 nachgewiesen war. Hier nur ein zweiter Nachweis und somit ein neues Letztdatum. Ende der 50er Jahre wurde ein etwas kleinerer Ra2-Stempel verwendet.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Poststelle II, Heidrege über Uetersen (Holst), 1950.jpg
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  • Dänemark Ganzsachenumschläge

    • DKKW
    • 31. Mai 2026 um 19:28

    Hej Wulf

    aber gerne doch.

    Oluf Pedersen: Danske Helsager, Forlaget Skilling, 1984
    Håndbog I: Enkelte, Dobbelte og Tjenestebrevkort
    Håndbog II: Konvolutter, Korrespondancekort, Korsbånd, Aerogrammer

    Nur noch antiquarisch erhältlich aber man findet im Netz immer wieder mal Angebote.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Literatur, Oluf Pedersen, Håndbog Danske Helsager.jpg
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