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Katalogbewertungen sinnlos ?!?

  • Wargreiter
  • 26. Juli 2014 um 19:06
  • Wargreiter
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    • 26. Juli 2014 um 19:06
    • #1

    Hallo liebe Mitsammler,

    mir ging vor kurzem mal der Denkansatz durch den Kopf, wo denn eigentlich die aktuellen Katalogwerte herkommen, das Blabla im Vorwort des Katalogs mal bei Seite gelassen.

    Eine Bewertung des Markt oder Handelswertes ist es doch noch nie gewesen, verkauft oder angekauft wird immer nur zum Prozentsatz x vom Katalogpreis, der meisten sehr niedrig ist, vor allem wenn ein Händler was ankauft... :D

    Wiederum bekommt man diverse Neuheiten versch. Staaten nur über dem Katalogpreis.

    Deshalb stelle ich mal folgende Diskussion in den Raum:

    Warum schafft man nicht einen Katalog, der wirklich den tatsächlichen Wert widerspiegelt ??? Wenn eine Marke jetzt 10 € Michel hat und jeder verkauft sie eh zw. 20 und 25 % vom Michel, warum wird die dann nicht gleich mit 2,50 € notiert als reale Wertbasis ?

    Bin auf Eure Meiningen gespannt.. ?(

  • ja2911
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    • 26. Juli 2014 um 19:26
    • #2

    Die entscheidenenden Sätze im Michel hierzu:
    - "Alle Bewertungen [...] gelten für Marken in der am Beginn der jeweiligen Katalogkapitel bzw. bei einzelnen Ausgaben beschriebenen Qualität."

    - "Bitte bedenken Sie bei Katalogwerten bis zu 5€, dass diese Bewertungen einen hohen Anteil für die Dienstleistung des Handels enthalten. Im Falle eines Verkaufs ist der auf die Dienstleistung entfallende Anteil nicht zu erlösen"

    Einfach ausgedrückt: Der Michel definiert den Handelspreis für ein absolut perfektes und einwandfreies Stück. Nicht den ebay-Preis für durchschnittliche Qualität. Mit etwas Erfahrung und bei Beobachtung des Marktes stellt man fest, dass Katalogpreise durchaus erreicht und teils deutlich übertroffen werden können. Sofern die Qualität stimmt. Also einwandfreie, perfekt zentrierte Stücke mit fehlerfreier Zähnung und sauberem Vollstempel, am besten noch aktuell geprüft, erreichen in aller Regel ihren Katalogpreis.

    Bei niedrigen Katalogwerten hat die Bewertung in meinen Augen keine große Aussagekraft, aber auch hier gilt das gleiche wie oben, ich habe schon Einzelstücke mit Katalogwerten unter einem Euro für mehr gekauft und auch verkauft. Man muss einfach einsehen, dass Katalogwerte nie perfekt sind weil jede einzelne Marke einen individuellen Wert haben kann. Die vermeintlich gleiche Marke kann einmal nichts und einmal 20€ wert sein, abhängig von Qualität und individueller Wertschätzung des Käufers. Mit der Zeit entwickelt man ein Gefühl für angemessene Preise, unabhängig vom Katalog. Und als Tauschbasis ist es egal ob der Katalogwert hoch oder niedrig ist, da es auf die Relationen ankommt. Vor einigen Jahren habe ich es noch so ähnlich gesehen wie du, dass man einfach die Preise nach unten korrigieren könnte. Heute sehe ich das etwas anders, erstklassige Qualität hat ihren Preis und erstklassige Qualität sollte meiner Meinung nach der Standard und das Ziel der Sammler sein. Also macht es Sinn, dass die Preise für erstklassige Qualität definiert werden.
    Es gibt aber auch Ausnahmen natürlich, der Preis für den Posthornsatz in ** ist zum Beispiel in meinen Augen überzogen und künstlich hochgehalten.

    Gruß Jonas

    Einmal editiert, zuletzt von ja2911 (26. Juli 2014 um 19:28)

  • mtcyrus
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    • 26. Juli 2014 um 19:27
    • #3

    Also ich möchte hierzu auch gerne was schreiben und sagen:

    Erst mal deine letzte Frage, es ist in meinen Augen ein reich rechnen der Händler und Verkäufer, die ja einen höheren Preis nehmen können, weil er ja im Katalog steht.
    Aber beim Ankauf wird natürlich gesagt, keiner zahlt mehr über 25% deswegen nehme ich die Ware für 5-10% (selbst gesehen, dass Händler in Laden beim Ankauf das Internet nutzen um günstigste Preise zu zeigen)

    Nun zum Katalog selbst, ich denke man kann nur noch damit erkennen, ist eine Marke etwas besser vom Wert oder nicht?

    Und es ist eine gute Grundlage zum tauschen, gerade auch wenn es evtl. verschiedene Gebiete oder gar Länder sind.

    MfG

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
    Erstagsbriefe, Erstagsblätter, Mischfrankaturen, Einzelfrankaturen, Mehrfachfrankaturen, aber wenn möglich in sammelwürdiger Qualität.

    Einmal editiert, zuletzt von mtcyrus (26. Juli 2014 um 20:57)

  • ja2911
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    • 26. Juli 2014 um 19:38
    • #4

    Als Ergänzung hier mal 3 Beispiele für Marken, die deutlich über Katalogwert verkauft werden. Laut aktuellen Geboten teils mehr als der 30 (!!!)-fache Katalogwert.

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  • Wargreiter
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    • 26. Juli 2014 um 19:39
    • #5

    Was ja2911 über den Preis im Verhältnis zur Qualität schreibt mag für klassische marken gelten, dort sehe ich das auch so.

    Ich denke aber auf moderne Ausgaben ist das nicht wirklich anwendbar, du wirst beispielweise für den DDR-Jahrgang 1985 in postfrischer Prachterhaltung niemals auch nur annähernd den Katalogpreis erzielen...

  • ja2911
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    • 26. Juli 2014 um 19:45
    • #6
    Zitat

    Original von Wargreiter


    Ich denke aber auf moderne Ausgaben ist das nicht wirklich anwendbar, du wirst beispielweise für den DDR-Jahrgang 1985 in postfrischer Prachterhaltung niemals auch nur annähernd den Katalogpreis erzielen...

    Erzielen nicht, aber bezahlen. Zumindest im Handel. Der Katalogwert ist ein Handelswert der aus Verkaufslisten errechnet wird. Durch das Internet ist die Preisstruktur und das Angebot bei Briefmarken durchsichtiger geworden, es gibt trotzdem noch Sammler, die beim Händler ihres Vertrauens volle 100% Michel bezahlen.

  • Portosparer
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    • 27. Juli 2014 um 12:31
    • #7

    [quote]Original von ja2911
    Als Ergänzung hier mal 3 Beispiele für Marken, die deutlich über Katalogwert verkauft werden. Laut aktuellen Geboten teils mehr als der 30 (!!!)-fache Katalogwert.

    Da scheint doch was nicht mit rechten Dingen abzugehen, m.M.
    Die Mi.Nr. 136 Posthorn ist laut Michel gestempelt 19,00 Michelmarkt wert, das Gebot liegt z.Zeit bei 101, 00 Euro wäre mehr als das 5 fache gleichbedeutend 500 % vom Michel. Sicherlich ein top Stück geprüft mit allen Pipapo, aber auffallend ist alle Gebote haben den gleichen Erstbieter o***5 ( privat ) der wurde schon überboten, geht aber nicht höher ran.
    Wird hier gepuscht ? Mal das Ende abwarten !

  • ja2911
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    • 27. Juli 2014 um 12:36
    • #8

    Ich glaube nicht, dass hier gepusht wird, das wäre bei dem Startpreis sinnlos. Diese Marken mit dem Stempel aus Berlin-Charlottenburg findest du so schnell kein zweites mal, in der Qualität mit Befund erst recht nicht. Der Preis ist happig, aber wie schon geschrieben, Qualität hat ihren Preis.

  • Briefmarkentor
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    • 27. Juli 2014 um 13:15
    • #9

    Ja, Katalogbewertungen sind sinnlos. Erstens entsprechen sie nicht mehr dem tatsächlichen Marktwert, zweitens berücksichtigen sie nicht die Vielfalt der wertbestimmenden Besonderheiten.

    Zwei Beispiel:

    - Ein Standardwert einer Dauerserie zu z.B. 60 Cent gestempelt in einem Briefzentrum kommt sehr viel häufiger vor als der gleiche Wert mit einem Tagesstempel einer Kleinstadt. Wie soll ein Katalog solche Unterschiede bewerten?

    - Wie soll ein Katalog sehr frühe oder sehr späte Verwendungen innerhalb des Gültigkeitszeitraumes bewerten?

    Viele Grüße

    Marko

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • thorn
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    12. November 1966 (59)
    • 27. Juli 2014 um 20:09
    • #10

    Ich möchte hier nur beisteuern, daß die Katalogbewertungen des Scott (zumindest f. Japan und Indochina die ich kenne) sehr viel marktgerechter sind als die Michelnotierungen. Habe schon viele Preise bei ebay gesehen,die nahe am Scott waren. Wenn man realistische Preise sucht, kann man sich an den Scott-Notierungen ganz gut orientieren. Es geht also scheinbar doch...

    Viele Sammlergrüße

    thorn

  • Schildescher
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    • 27. Juli 2014 um 20:37
    • #11
    Zitat

    Original von Portosparer
    [quote]Original von ja2911
    Als Ergänzung hier mal 3 Beispiele für Marken, die deutlich über Katalogwert verkauft werden. Laut aktuellen Geboten teils mehr als der 30 (!!!)-fache Katalogwert.

    Da scheint doch was nicht mit rechten Dingen abzugehen, m.M.
    Die Mi.Nr. 136 Posthorn ist laut Michel gestempelt 19,00 Michelmarkt wert, das Gebot liegt z.Zeit bei 101, 00 Euro wäre mehr als das 5 fache gleichbedeutend 500 % vom Michel. Sicherlich ein top Stück geprüft mit allen Pipapo, aber auffallend ist alle Gebote haben den gleichen Erstbieter o***5 ( privat ) der wurde schon überboten, geht aber nicht höher ran.
    Wird hier gepuscht ? Mal das Ende abwarten !

    Ich denke nicht das da gepuscht wird. Da ich Vollstempelauktionen regelmäßig beobachte habe ich schon vor ca. drei Jahren eine Auktion der Posthorn 136- 138 verfolgt. Diese drei gestempelten Marken brachten in einer Auktion € 785,- . Es waren allerdings auch Sahnestücke (ohne Seiten-Ober-Unterrand). Die meisten dieser Bieter wollen Privat bleiben und haben dementsprechend ihr Profil eingestellt.


    Schildescher

    Ich mag Vollstempel (keine Versandstellenstempel) folgender Gebiete;

    Bund (bis zum Mauerfall)
    Berlin (u.a. Berliner Bauten , Mi.- Nr. 42- 60)
    DR /Dt. Kolonien / DSWA

    Keulen/ Cöln/ Coeln/ Köln bis 1940

    rote besondere AFS/PFS

  • Vichy
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    • 28. Juli 2014 um 07:11
    • #12

    Hallo,

    da will ich auch mal meinen "Senf" dazugeben.

    Damals:
    Man hat sich Michel gekauft. Wozu? Hauptsächlich um zu wissen welche Marken es überhaupt gibt, auf die Bewertungen habe ich zunächst nie geachtet. Man wusste ja schon als junger Sammler, dass diese zT utopisch hoch sind.

    Wie sieht es heute aus?
    Mein Hauptsammelgebiet sind ja die Frauen. Da hat man mit den Jahren ein Gespür dafür bekommen, welche Ausgaben mit Vollstempel selten sind und welche nicht.
    In der Hinsicht erscheinen einige Bewertungen sogar zu niedrig. Einige Frauen in perfekter Erhaltung und 1a Vollstempel (Bedarf) sind rar und man bekommt nur alle Jubeljahre mal welche in die Finger.

    Also: nimmt man die Preise nur für 1a Ware, sind die angegebenen Summen nicht so vom Markt weg.
    Es spielt natürlich auch eine Rolle was man sammelt. Wenn einem etwas nicht gefällt, so erscheinen einem natürlich auch die Preise dafür als zu hoch.


    Vichy

    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • uli
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    • 28. Juli 2014 um 08:56
    • #13

    Ich denke, dass es - neben den schon gegebenen Hinweisen (Qualität!!!) - unabdingbar ist, sich deutlich zu machen, dass die Katalognotierungen selbst theoretisch niemals für alle Handel gelten können. Ein Briefmarkenhändler MUSS billig einkaufen und teuer verkaufen, damit er (über-) leben kann. Ergo kann die Notierung im Katalog höchstens den Wert von Käufen oder den Wert von Verkäufen wiedergeben. Beim Michel ist die Vereinbarung, dass der Verkaufspreis berücksichtigt wird.

    Katalognotierung geben nur einen sehr groben Ansatzpunkt für den Wert eines Stückes, da sie den Preis bei einem ganz speziellen Handel wiedergeben. Beim Michel lauten die Rahmenbedingungen für diesen Handel: Verkauf eines qualitativ einwandfreien Stückes ohne besondere Merkmale durch einen Händler mit einem Ladengeschäft in sehr guter Lage in einer deutschen Großstadt > 500.000 Einwohner.

    Gruß
    Uli

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
    Meine Tausch- und Verkaufsangebote im Philaforum --->  Ulis Flohmarkt

    Einmal editiert, zuletzt von uli (28. Juli 2014 um 08:59)

  • kartenhai
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    • 28. Juli 2014 um 09:16
    • #14

    Vielleicht sollte der Michel in Zukunft die erzielten Preise im Internet (Ebay und Co., teure Marken bei herkömmlichen Auktionen) als Basis für seine Katalogpreise hernehmen, die meisten Sammler kaufen heute doch nicht mehr im Laden beim Händler, die gibt es doch auch nur noch in Großstädten mit teuren Ladenmieten (die auch noch in deren Verkaufspreise mit einfließen!), die nicht jeder Sammler jederzeit mal schnell besuchen kann.

    Diese überteuerten Katalogpreise vom Michel haben mich schon immer gestört. Wer ein Neuheiten-Abo von fremden Ländern bei einem Händler abgeschlossen hat, und sich die Michelpreise dieser Neuheiten in der Michel-Rundschau ansieht, merkt gleich, daß er fast den vollen Michelpreis dafür bezahlen muß. Sinnvoller wäre es doch dann, wenn man einige Jahre Geduld mitbringt und die Marken dann erst jahrgangsweise zu 10 oder 20 % des Michelpreises bei Ebay nachträglich ersteigert. Aber welcher echte Sammler möchte schon so lange auf seine Neuheiten warten?

    Gruß kartenhai

  • Wandervogelgelb
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    14. Februar 1959 (67)
    • 28. Juli 2014 um 09:51
    • #15

    Wer sammelt, sollte die Zeit mitbringen und auch einen längeren Atem haben. Muss man wirklich alles immer sofort haben wollen? Gut, ich bin kein Spezialsammler und benötige deshalb auch nicht die allerneueste Froschmarke von Vanuatu. Auf meinen Beschaffungswegen (vorwiegend Trödelmäkte, Kontakte zu Wohnungsauflösern und Nachlaßauktionen) erlebe ich es immer wieder, dass mir für "relativ" wenig Geld Sammlungen angeboten werden, für die Vorgänger im Abobezug Unsummen ausgegeben haben müssen. Das Spektrum reicht da von Motivsammlungen bis hin zur noch verwertbarer Doppelnominale. Wenn ich allein die postfrische DM-Nominale in meinen Alben sehe, die ich als "Beifunde" mit eingesackt habe, kann mir ganz schwindlig werden. Das auch noch in "Michelpreisen" hochgerechnet ...

    Historisch-pragmatisch gesehen, der nächste Währungsschnitt kommt ganz bestimmt. Und damit sind dann auch die Michelnotierungen Makulatur. Unter dem Strich wird "das Besondere" auch danach seinen Wert erhalten und damit meine ich sowohl den nicht in Geld ausdrückbaren "Sammlerwert" als auch den - in welcher Währung auch immer - finanziellen Aspekt.

  • Kermet
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    19. Juni 1962 (63)
    • 28. Juli 2014 um 12:08
    • #16

    Hallo Sammlerfreunde,

    es ist doch allseits gängig dass Katalogpreise niemals den reellen Verkaufspreisen entsprechen - egal ob das nun Briefmarken nach Michel oder z. B. elektrotechnische Geräte nach Siemenskatalog (da werden auch bis zu 85% Rabatt auf Katalogpreis gegeben) sind.

    Ich habe zwar in meinen Auflistungen der Sammlungen immer die Michel-Katalogpreise zum Überblick stehen. Allerdings habe ich die Kataloge von Anfang an mehr als Almanach der Briefmarken bestimmter Gebiete denn als Preisbestimmer für Ein- bzw. Verkäufe gesehen.

    Es liegt immer in der Sichtweise des Betrachters für was der Katalog eingesetzt wird.

    Ich hätte z. B. Bedenken, wenn Michel nun sagen würde, die Katalogpreise werden den realen Marktpreisen angepasst. Warum?

    1.) Die Recherche der realen Marktpreise würde viel mehr Aufwand verlangen als die Preisfindung von Michel aktuell - dadurch würde sich sicherlich die Anschaffung neuer aktueller Kataloge nochmal deutlich verteuern.

    2.) Wer garantiert dann eigentlich, dass die Michelpreise nicht die Eigendynamik entwickeln, die es so oft schon in der Marktwirtschaft gab - Preise runter, aber Rabatte gleich. Das hätte unter Umständen zur Folge dass die Michelpreise zwar kurzfristig den realen Marktpreisen entsprechen, aber sich mit der Zeit die Ein- und Verkaufspreise wieder dem jetzigen Stand annähern.

    Also mein Fazit der ganzen Preissache ist:

    Will ich eine Briefmarke haben dann werde ich sie mir auch besorgen (egal wie und fast egal zu welchem Preis) - will ich eine Briefmarke verkaufen, mache ich mich selbst schlau, was sie bringen kann und werde entsprechend agieren; noch besser ist dann der Tausch gegen andere, fehlende Marken. Ich habe hier auch gelernt, dass man beim Tausch unter "Freunden" z. B. immer 20% Michel ansetzt und den entsprechenden Gegenwert tauscht.

    Naja - wie ich oben schon geschrieben habe, hat jeder seine Meinung - ich vertrete diese und wollte einfach auch mal wieder was schreiben.


    Viele Grüße aus Mittelfranken an den Rest der Sammlerwelt
    Kermet

    ______________________________________
    Lebe Dein Leben - Du hast nur eins.
    Und mit Briefmarken ist es interessanter!

  • KArnoldBln
    Stamm Mitglied
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    25. Februar
    • 28. Juli 2014 um 12:43
    • #17

    Gut gebrüllt Wasserplantscher

    Klaus

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

    Meine neuste Fehlliste anfordern unter karnoldbln@web.de

  • wolleauslauf
    Gast
    • 28. Juli 2014 um 13:07
    • #18

    Hallo Kollegen,

    noch eine persönliche Meinung aus Mittelfranken :D

    1) Man sollte unter Philatelisten und Briefmarkenbesitzern ( Erben, etc. ) unterscheiden.

    2) Philatelisten wissen was gewisse Marken "WERT" sind und wollen, wie bereits geschrieben, diese Marke haben, da ist der Preis sekundär !

    3) Die Michelpreise sind für mich ein "Wertspiegel" nachdem man tauschen kann - was ich hasse wie Pest :D :P ;) - aber Manche wollen das eben.
    Das ist andererseits eine Basis eines gewissen Ausgleiches.

    4) Beim Kauf - Verkauf ergeben sich natürlich ganz andere Aspekte, hier sollte man schon etwas am Markt sich umsehen um eine evtl. aktuelle Marktpreissituation zu erlangen. Dann kann man sich ja immer noch entscheiden, oder einfach warten ! :D

    5) Da die Nachfrage den Preis regelt, müsste Michel alle 4 Monate die Preise korrigieren, das ist Unsinn und die "Reichrechner" müssen das halt mal begreifen, dass 5000 Heuss Marken á 20 Cent nicht soviel Wert sind wie die unten beschriebene Nr 136 :D

    6) Das traurigste an der Michelpreisgestaltung erlebe ich leider immer wieder mit meinen Neulingen ( Altersgruppe von 8 - 14 Jahre ) die sich immer wieder freuen und am Taschenrechner ihre "Werte" ausrechnen :(

    Es ist manchmal sehr schwierig sie wieder auf den Teppich zu holen und vor Allem die Motivation weiterzusammel zu aktivieren !!!!!!

    7) Ich persönlich habe einen uralten Michelkatalog und gehe davon aus, dass die Nummern noch stimmen :D, die Preise haben mich noch nie interessiert, ich will sammeln und nicht reich werden ;)

    8) Sollten ein paar Neulinge mitlesen, ich habe noch ein paar alte Michelkataloge zur Nummerbestimmung nicht zur Preisbestimmung, da sind auch welche in DM dabei. Bei Interesse per PN melden, sie werden kostenlos ohne Portokostenersatz versandt !

    Grüße von Wolle

  • Filli
    Stamm Mitglied
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    1.928
    • 28. Juli 2014 um 21:44
    • #19

    Meine Frage paßt nicht ganz in das Thema, ich wollte aber keine neue Überschrift (ich bitte um Nachsicht :) ).

    Es geht um Telefonkartenkatalog-Preise. Sind diese (wie bei den Marken) auch mit ca. 20% zu bewerten oder gelten hier andere Prozente.

    Ich habe jetzt ein paar Karten und einen 98-Katalog in DM erhalten und mich Interessehalber einfach einmal so mit dem Thema TK (ich weiß. aus der Mode gekommen :) ) beschäftigt.

    Suche alle Ausgaben der "USA-Freimarken mit Plattennummern" (nur 4er-Stücken und größer)  nach Absprache. Dito.  diverse "USA- Fiskalausgaben" - oder auch USA-MH jeglicher Art bis zu MI 140 - zum Kauf. Basis: MI-Katalog (bzw. Scott-Katalog)

  • trainfan
    erfahrenes Mitglied
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    Geburtstag
    16. Juli 1988 (37)
    • 28. Juli 2014 um 22:46
    • #20

    Ich versteh das Problem iwie nicht. Hab mich noch nie für die Zahlen intressiert. Ich sammele um des Sammeln willens nicht des eventuellen Geldes. Ich seh die Preise auch als Tauschbasis und sonst garnichts.

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