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  5. Deutsches Reich 1872–1945

Deutsches Reich Inflation, Arbeiter Ausgabe, Wz. 1 Rauten, 120 Pf., Mi. Nr. 168

  • DKKW
  • 15. Dezember 2024 um 15:25
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.223
    • 15. Dezember 2024 um 15:25
    • #1

    Hallo zusammen,

    auch beim 120 Pfg. Wert ist kein exaktes Frühverwendungsdatum bekannt. erron nennt in der PHILA-DB den Oktober 1921, der Michel Spezial 2016 bleibt bei Okt./Nov. 1921. Das Markenmotiv zeigt Bergleute. Die Marken wurden ausschließlich im Plattendruck in Bögen produziert. Da nur eine HAN katalogisiert ist gehe ich mal davon aus, das nur eine Auflage hergestellt wurde. Die Auflagenhöhe ist unbekannt. http://www.philadb.com/?site=list&catid=&catuid=484&id=522

    Der Michel nennt als Farbfamilie: dunkel- bis schwärzlichblau

    Plattenfehler bzw. Druckabweichungen werden weder in der PHILA-DB noch im Michel Spezial 2016 genannt. Ich habe in meinen Dubletten auch keine Druckabweichungen gefunden.

    Neben zwei gestempelten und inflageprüften Marken mit unterschiedlichen Farbtönen kann ich ein postfrisches Paar vom Bogenunterrand mit der einzigen katalogisierten HAN zeigen:
    H 3971.21

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DR 168, 120 Pfg. Arbeiter-Ausgabe Wz. 1 Rauten, Farbtöne.jpg
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    • DR 168, 120 Pfg. Arbeiter-Ausgabe Wz. 1 Rauten, HAN.jpg
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  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.223
    • 16. Dezember 2024 um 09:25
    • #2

    Hallo zusammen,

    ich muss gleich weg aber einen Beitrag kann ich noch schreiben. Am Spätnachmittag dann mehr von mir.

    Einzelfrankaturen mit dem 120 Pfg. Wert der Arbeiterausgabe sind selten und nicht billig. In meinem Uralt Michel Briefe Katalog aus dem Jahr 2003 steht die EF bei € 250,00, erron nennt in der PHILA-DB € 100,00. erron schreibt dazu folgendes:
    Kleine Anmerkung.
    Die 120 Pfg Marke ist als Einzelfrankatur auf Brief  nicht häufig anzutreffen.
    Die Verwendungsmöglichkeit war nur in der Portoperiode vom 01.04.1921 bis 31.12.1921 gegeben als Fernbrief bis 250 Gramm und als Auslandsbrief bis 20 Gramm. Die Möglichkeit einer Einzelfrankatur war also auf max. 12 Wochen beschränkt.

    Als Beispiel zeigt erron einen Auslandsbrief in die USA aus der PP6. Ich habe so etwas nicht in meiner Sammlung.

    Viele Grüße
    DKKW

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.223
    • 17. Dezember 2024 um 10:00
    • #3

    Hallo zusammen,

    auch Mehrfachfrankaturen (MEF) findet man nicht an jeder Strassenecke. Mein Uralt-Michel Briefe Katalog aus dem Jahr 2003 nennt € 70,00, erron in der PHILA-DB immerhin noch € 15,00. Am ehesten wird man wohl eine Auslandspostkarte PP7 (2 x 120 Pfg) oder eine Inlandspaketkarte PP6 mit 5-10Kg Gewicht bis 75km Entfernung (5 x 120 Pfg) oder aus der PP7 bis 5kg Gewicht bis 75 km Entfernung finden.

    Habe ich aber auch nicht. Mein einziger Beleg mit einer 120 Pfg. Marke ist eine Mischfrankatur: 80 Pfg. Germania (149II) und 120 Pfg. Arbeiter-Ausgabe Wz. 1 Rauten auf einer Warenprobe (Muster ohne Wert) aus Zwickau nach München vom 17.2.22, also PP7. Warenproben bis 250g Gewicht = 200 Pfg, also portogerecht.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DR 149, 168 MIF,Muster ohne Wert, PP8, 7.22.jpg
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      • 56
  • erron
    Moderator
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    2.490
    • 17. Dezember 2024 um 19:55
    • #4

    Hallo,

    MeF der Nr 168 auf Auslandsbelegen sind seit den letzten Jahren häufiger anzutreffen, was sich auch auf die Verkaufsbewertung niederschlägt.

    Eine kleine Auswahl.

    In der Portoperiode 7 vom 1.1.1922 - 30.6.1922 betrug die Gebühr für Auslandspostkarten 240 Pfennig, was man mit zwei Marken zu je 120 Pfennig gut bewerkstelligen konnte.

    Eine Postkarte, abgestempelt am 23 Juli 1922 in Stein bei Nürnberg und versendet in die Schweiz nach La Chaux-de-Fonds.

    Der Absender dieser Postkarte ist bekanntlich ein weltgrößter Hersteller von Bunt-und Bleistiften.


    Die nächste Postkarte wurde abgestempelt in Stettin am 25. Januar1922 und ging auf die Reise nach Kopenhagen in Dänemark.


    Bei der dritten Postkarte hatte sich der Absender gewaltig verrechnet.

    Da die Portoperide 7 am 30.6.1922 endete, betrug die Gebühr für eine Auslandspostkarte statt 240 Pfennig, ab dem 1.7.1922, nun 350 Pfennig.

    Der Absender verklebte aber noch 240 Pfennig.

    Der Adressat in Holland hatte nun die Nachgebühr (T) in Höhe von 233 holländische Cent zu entrichten.

    Stempelabschlag von Berlin am 4.7 22.


    mfg


    erron

    http://www.philadb.com

  • erron
    Moderator
    Beiträge
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    • 18. Dezember 2024 um 14:47
    • #5

    Hallo,

    fehlen noch die Nr 168 als EF.

    Diese EF mit dem Stempelabschlag von LEIPZIG / 19.3.22 9-10 V / * 17 d fand Eingang in das Seltenheitsverzeichnis von INFLA-Berlin mit der Nummer C 119.

    Geprüft wurde sie damals etwa in den Jahren 1933 bis 1936 von den INFLA-Berlin Prüfer Nawrocki, Polomski und Kobold.

    Sie erhielt zusätzlich noch das "Einwandfrei Infla Berlin" Signum vom Infla Berlin Prüfer, Gustav Kobold.

    Aber beim genaueren Hinschauen würde diese EF heutzutage kein "Einwandfrei Infla Berlin" mehr bekommen.

    In der Portoperiode 7 vom 1.1.22 - 31.12.22 betrug die Gebühr für eine Fernpostkarte: 125 Pfennig.

    Verklebt wurden aber 120 Pfennig. Es fehlen auch die Angaben der Nachgebührtaxe.

    Damals wurden geringe Überschreitungen bzw. Unterschreitungen des Porto (ca. 5%) von den Altvorderen Inflaprüfer toleriert.


    Heutzutage nicht mehr.

    Somit ist diese Postkarte unterfrankiert und den "Wert" wird wie eine gebrauchte lose Marke mit einem geringen Zuschlag als Sammlerbeleg bewertet.

    mfg


    erron

    http://www.philadb.com

  • erron
    Moderator
    Beiträge
    2.490
    • 20. Dezember 2024 um 16:39
    • #6

    Hallo,

    eine portogerechte Einzelfrankatur aus der Portoperiode 6 nach Holland.

    Abgestempelt in Berlin W 8 am 9.12.1921 und versendet als Auslandsbrief bis 20 Gramm nach Amsterdam.

    Eine portogerechte Verwendung der 120 Pfennigmarke ins Ausland war nur bis zum 31.12.1921 möglich.


    mfg


    erron

    http://www.philadb.com

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.223
    • 2. Februar 2025 um 14:00
    • #7

    Hallo zusammen,

    im Beitrag #3 hatte ich geschrieben, dass man die 120 Pfg. Marke als MeF am ehesten auf Auslandspostkarte finden wird und in Beitrag #4 hat dann erron solche Auslandspostkarten mit unterschiedlichen Destinationen gezeigt.

    Auf dem heutigen Tauschtag in München-Giesing konnte ich auch eine mit einem waagerechten Paar der 120 Pfg. Marke frankierte Auslandspostkarte aus Bad Harzburg nach Holland vom 12.6.22, also PP7, ergattern.

    Neben der Frankatur ein typischer niederländischer Briefträgerstempel.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR 168, 2 x 120 Pfg. auf Auslandspostkarte, PP7, 6.1922.jpg
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  • Sputnik
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    1. Februar 1958 (68)
    • 8. Februar 2025 um 14:17
    • #8

    Hallo Zusammen,

    wie erkenne ich das Wasserzeichen auf einer wie hier gezeigten Postkarte oder Briefen? Vielleicht ist diese Frage schon häufiger gestellt worden,

    finde jedoch nichts oder suche an der falschen Stelle

    danke für eine Antwort

    Gruß

    Sputnik

  • Matjoff
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    • 8. Februar 2025 um 14:35
    • #9

    Ich habe damit auch noch meine Schwierigkeiten.

    DKKW hat es schon in vielen Beiträgen beschrieben! Schräg gegen das Licht halten! Das ist jetzt meine kurz formulierte Beschreibung!

    Ich habe mit Briefen gute Erfahrungen gemacht! Bei Postkarten kann das Licht aufgrund der Stärke des Papiers nicht ausreichend Hindurch scheinen! Vielleicht brauche ich mehr Leistung/Watt.

    Danke an alle Forumnutzer die ihr unschätzbar kostbares Wissen untereinander und miteinander teilen.

    Weiterhin viel Freude und Erfolg bei all euren Unternehmungen!

  • Schildescher
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    Männlich
    • 8. Februar 2025 um 14:54
    • #10
    Zitat von Sputnik

    Hallo Zusammen,

    wie erkenne ich das Wasserzeichen auf einer wie hier gezeigten Postkarte oder Briefen? Vielleicht ist diese Frage schon häufiger gestellt worden,

    finde jedoch nichts oder suche an der falschen Stelle

    danke für eine Antwort

    Grundsätzlich einfach, bin kein Picasso aber so müsste es mit dem Wasserzeichen Waben klappen. Bisschen nach oben wackeln.


    Schildescher

    Ich mag Vollstempel (keine Versandstellenstempel) folgender Gebiete;

    Bund (bis zum Mauerfall)
    Berlin (u.a. Berliner Bauten , Mi.- Nr. 42- 60)
    DR /Dt. Kolonien / DSWA

    Keulen/ Cöln/ Coeln/ Köln bis 1940

    rote besondere AFS/PFS

  • Sputnik
    aktives Mitglied
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    Geburtstag
    1. Februar 1958 (68)
    • 9. Februar 2025 um 12:40
    • #11

    Schildescher Danke, funktioniert

    Gruß

    Sputnik

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.223
    • 2. März 2025 um 10:43
    • #12

    Hallo zusammen,

    noc ein Neuzugang erneut ein Inlandsbrief der PP7, am 3.2.22 von Berlin nach Bremen gelaufen. Wieder eine Mischfrankatur, diesmal eine 80 Pfg. und eine 120 Pfg. Marke der Arbeiterausgabe Wz.1 Rauten. Bei der 120 Pfg. Marke ist das Wasserzeichen nicht eindeutig erkennbar (kommt bei Wz.1 häufiger vor) aber die Nachfolgemarke auf Papier mit Wz. 2 kam erst im Mai 1922 an die Postschalter.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR 166, 168, 80 Pfg. und 120 Pfg. Arbeiterausgabe, Wz. 1, Inlandsbrief, PP7, 2.1922.jpg
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