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Germania-Marken der Inflazeit, Ausgabe Germania (VIII), 1920, 30 Pf., Mi. Nr. 144

  • DKKW
  • 19. Januar 2024 um 11:01
  • DKKW
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    9.136
    • 19. Januar 2024 um 11:01
    • #1

    Hallo zusammen,

    bei der 30 Pfg. Marke haben wir zwei unterscheidliche Druckverfahren. Zum einen den Druck mit zwei Druckplatten mit einer Platte für den Rahmen und einer zweiten für Wertziffern, Germania und Inschrift "Deutsches Reich" (Type I) und zum zweiten den Druck mit nur einer Platte (Type II).

    Das untrügerischte Zeichen für eine Type I ist das Fehlen des Kreuzes auf der Krone der Germania. Darüber hinaus ist in den allermeisten Fällen die Platte II nicht exakt zentrisch aufgesetzt worden so das das Druckbidl gegenüber dem Rahmen leicht verschoben ist.

    Der Michel Spezial 2016 nennt als Farbe: dunkelpreußischblau. Wie man sehen wird gibt es aber durchaus unterschiedliche Farbtöne.

    Type I: Frühdatum 28.6.1920, Produktion als Markenrollen
    Type II: Frühdatum 9.7.1920, Produktion als Bogenmarken, Rollenmarken und Markenheftchen.

    In der PHILA-DB zeigt erron nicht nur die beiden Typen sondern auch den im Michel katalogisierten Plattenfehler 144 II PF I sowie einige Druckabweichungen.

    Ich kann hier nicht nur beide Typen, die Type II in zwei verschiedenen Farbtönen präsentieren sondern auch den PF I sowie die Druckabweichung vom Rasterfeld A1: Kerbe im oberen Rahmen. Wie immer sind die gezeigten Marken inflageprüft und typbestimmt Bechthold

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    9.136
    • 20. Januar 2024 um 15:11
    • #2

    Hallo zusammen,

    hier nun meine Liste zu den möglichen Einzelfrankaturen der 30 Pfg. Germania VIII-Ausgabe:

    Inlandspostverkehr:
    PP5: Nachnahmedrucksache der 2. Gew.stufe, Orts- und Inlandspostkarte
    PP6: Drucksache 2. Gew.stufe, Ortspostkarte, Blindenschriftsendung 3. Gew.stufe
    PP7: Blindenschriftsendung 3. Gew.stufe

    Auslandspostverkehr:
    PP5: nicht möglich
    PP6: Auslandsdrucksache

    Da in der PP5 das Postkartenporto im Inlandspostverkehr und in der PP6 das Drucksachenporto im Auslandspostverkehr als EF dargestellt werden konnten, sind Einzelfrankaturen nicht selten. Diese beiden Sendungsarten finden sich auch in meiner Sammlung. Hier zum Auftakt eine Ortspostkarte innerhalb Berlins vom 5.9.1920, also PP5. Natürlich Type II.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR 144 II, 30 Pfg. Germania VIII-Ausgabe, Ortspostkarte Berlin, PP5, 5.9.20.jpg
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  • DKKW
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    9.136
    • 21. Januar 2024 um 12:29
    • #3

    Hallo zusammen,

    hier nun die schon gestern angesprochene Auslandsdrucksache aus der PP6 von Rostock nach Marstall in Dänemark mit einer Einzelfrankatur der 30 Pfg. Germania VIII-Ausgabe vom 9.9.21.

    Bei der Marke ist übrigens der Westrahmen etwas unterhalb der linken oberen Ecke von beiden Seiten eingedellt (Rasterfeld A1).

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR 144 II, 30 Pfg. Germania VIII-Ausgabe, OAuslandsdrucksache nach DK, PP6.jpg
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  • Sputnik
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    • 21. Januar 2024 um 14:59
    • #4

    Hallo

    bin mir nicht sicher ob es sich um die Type I handelt? Marke ist nicht geprüft

    Danke für Hilfe

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    Gruß

    Sputnik

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    opti
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    • 21. Januar 2024 um 16:20
    • #5

    Hallo Sputnik,

    ich sehe hier schon Type I.

    Viele Grüße

    Thomas

  • erron
    Moderator
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    • 22. Januar 2024 um 09:56
    • #6

    Hallo,

    eine Fernpostkarte als Einzelfrankatur von Göppingen nach Clausthal vom 11.11.1920 aus der PP 5.

    Hier mit dem Type I und ohne Firmenlochung!

    Der etwas seltenere Type I wurde ja mit zwei Platten kurzfristig nachgedruckt, da von den Markenbögen mit der Type II zuwenig hergestellt wurden.

    mfg


    erron

    http://www.philadb.com

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    • 22. Januar 2024 um 12:30
    • #7

    Hallo opti

    danke für die Nachricht, gehe also von Mi. Nr. 144 I aus

    erron du weist in deiner Nachricht extra auf "ohne Firmenlochung" hin, hat das einen speziellen Grund ?

    Ich weiß es nicht, wäre dies wertmindernd oder gar steigernd?

    Gruß

    Sputnik

  • erron
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    • 22. Januar 2024 um 18:59
    • #8

    Sputnik

    @erron du weist in deiner Nachricht extra auf "ohne Firmenlochung" hin, hat das einen speziellen Grund ?

    Die einfarbigen Germaniamarken, MiNr 144 -149 I (ohne die MiNr 147) wurden mit zwei Platten und nur in Markenrollen hergestellt.

    Diese Markenrollen wurden fast ausschließlich an Firmen ausgegeben, die sie zum großen Teil zum Schutz gegen Diebstahl und unrechtmäßiges Verwendungen mit ihrem Firmenzeichen durchlochten.

    Deshalb sind diese einfarbigen Marken und Belege ohne Lochung nicht häufig zu finden, was sich auch auf die Michelbewertung bemerkbar macht.

    Der Michel bewertet Marken und Belege mit Firmenlochung nur zum halber Michelwert.

    Einen kleinen Trost gibt es bei diesen durchlochten Marken mit Firmenlochungen. Bei gebrauchten Marken ist dies auch ein Echtheitsmerkmal gegenüber Stempelfälschungen.

    Natürlich keine Regel ohne Ausnahmen.

    Auch einige Behörden durchlochten diese obigen einfarbigen Germaniamarken mitunter. Diese behördlich durchlochten Marken, besonders Belege mit behördlichen Absenderangaben, sind seltener anzutreffen und werten mitunter zum vollen Michelwert.

    Bestes Beispiel ist die Dienstmarke 10 Pfennig orange, MiNr D 65.

    Marke gestempelt ohne Lochung: 600 Michel, auf Beleg in MiF 800 Michel. Gestempelt mit Lochung FM (Finanzministerium): 900 Michel, auf Beleg in MiF 1.500 Michel.

    Philatelie ist schon eigenartig.


    mfg

    erron

    http://www.philadb.com

  • Sputnik
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    • 23. Januar 2024 um 13:22
    • #9

    erron ich bin wieder einmal überwältigt von deinem Wissen, einfach WOW

    Hätte jedoch noch eine Frage in diesem Zusammenhang, weiß nicht ob ich hier richtig bin

    seit wann gibt es im DR Markenrollen oder Rollenmarken (wo liegt der Unterschied ?) überhaupt und wie kann diese erkennen ?

    Gruß

    Sputnik

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    • 23. Januar 2024 um 16:50
    • #10

    Hallo Sputnik,

    der Michel zeigt die Konfektionierung der Marken im Katalog mit (B) für Bogen, (R) für Rollen und (MH) für Markenheftchen. Die frühesten Ausgaben in diesen Konfektionierungen sind die Germania-Marken im Kriegsdruck seit 1915. Meistens kann man Rollenmarken von Bogenmarken nicht unterscheiden. Wenn ein Bogenrand an der Marke hängt ist sie vom Bogen, ohne Bogenrand aber nicht zwangsläufig von der Rolle. Heute hat man meist Zählnummern auf den Rollenmarken. Das war füher nicht so. Da konnte man z.B. die Rollenherkunft nur über 11er-Streifen dokumentieren, da es Bögen mit dieser Größe nicht gab.

    Viele Grüße
    Thomas

  • DKKW
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    • 23. Januar 2024 um 17:07
    • #11

    Hallo Sputnik

    Laut Germania Handbuch von Michael Jäschke-Lantelme wurden 1904 erste Versuchsrollen (Bögen händisch in senkrechte Zehnerstreifen aufgetrennt die dann händisch zu Rollen zusammengeklebt wurden) hergestellt. Was für ein Aufwand.

    Wohl noch in Friedenszeiten, ab 1911 werden auf Rotationsdruckmaschinen Briefmarkenrollen produziert. Die von Jäschke-Lantelme angegebenen Preise für 11er Streifen liegen allederdings weit über den 11er Streifen der Kriegsdrucke (Preise 1999: 84I DM 520,00, 84IIa DM 65,00)

    Das Handbuch von Jäschke-Lantelme "100 Jahre Germania" ist natürlich längst vergriffen, wer sich mit den Germania-Marken intensiver auseinandersetzen möchte sollte sich das Buch aber unbedingt zulegen wenn es mal antiquarisch irgendwo auftaucht.

    Viele Grüße
    DKKW

  • Sputnik
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    • 24. Januar 2024 um 14:03
    • #12

    Hallo Zusammen,

    herzlichen Dank für die wirklich ausführenden Informationen, werde versuchen mir das Buch zuzulegen.

    Mit welcher Größenordnung in € muß man rechnen ?

    Gruß

    Sputnik

  • kartenhai
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    • 24. Januar 2024 um 21:04
    • #13

    Hier gerade 379,- EUR: <X

    http://philathek.com/katalogo/index.php?page=shop.product_details&flypage=shop.flypage&product_id=19900&option=com_virtuemart&Itemid=32&vmcchk=1&Itemid=32

    Gruß kartenhai

  • DKKW
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    • 25. Januar 2024 um 10:53
    • #14

    Hallo zusammen,

    ich hab mal bei Burkhard Schneider und bei HH Sales nachgesehen. Das Angebot von Hr. Schneider ist ja noch einsehbar. Beide haben (hatten) das Buch nicht im Angebot. Ich hab es vor über zwanzig Jahren direkt bei Herrn Jäschke Lantelme gekauft und hab damals (1999) DM 100,00 bezahlt.

    Für Germania-Interessierte lohnt es sich auch die homepage der ARGE Germania-Marken zu besuchen: https://www.germania-marken.de/ Da findet man viele interessante Informationen z. B. auch zu den Rollenmarken. Wer sich auf die Germanias spezialisieren möchte der sollte ohnehin der ARGE beitreten.

    Viele Grüße
    DKKW

  • Sputnik
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    1. Februar 1958 (67)
    • 25. Januar 2024 um 13:53
    • #15

    Allen wirklich DANKE

    Für die aufgerufenen Preise fragt man sich wirklich, was sammel ich eigentlich Briefmarken oder Literatur, ich werde bei Briefmarken

    bleiben

    Gruß

    Sputnik

  • DKKW
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    • 26. Januar 2024 um 11:09
    • #16

    Sputnik

    das mag Dir zur Zeit so vorkommen, vermutlich wirst Du irgendwann merken dass sich die Ausgaben für Literatur bezahlt machen.

    Viele Grüße
    DKKW

  • Sputnik
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    • 28. Januar 2024 um 12:27
    • #17

    DKKW du hast sicherlich Recht, jedoch kann man sich die Infos vielleicht nur immer Brocken für Brocken auch anderweitig beschaffen

    und warten bis der richtige Zeitpunkt zum Kauf der Literatur gekommen ist. Ich werde (für mich) sicherlich keine 379 € dafür ausgeben.

    Sorry, meine Meinung.

    Könnte man das Buch nicht scannen oder sind danach die Farben nicht mehr so richtig erkennbar oder verstößt man gegen Verlagsregeln ?

    Gruß

    Sputnik

  • Heliklaus
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    • 28. Januar 2024 um 12:47
    • #18
    Zitat von Sputnik

    Könnte man das Buch nicht scannen ............................ oder verstößt man gegen Verlagsregeln ?

    Hi, das ist grundsätzlich immer so.

    Gruß, Klaus

  • Sputnik
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    • 28. Januar 2024 um 12:52
    • #19

    Danke dir, habe ich mir schon gedacht

    Gruß

    Sputnik

  • DKKW
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    • 30. Januar 2024 um 11:47
    • #20

    Hallo Sputnik

    ich an Deiner Stelle würde auch keinen Apothekerpreis zahlen. Allerdings immer wieder mal in der Bucht nachgucken ob es günstiger angeboten wird. Leider weiß man nie im vorhinein ob eine Neuerscheinung "ein Renner" wird oder nicht. Ich habe schon Bücher direkt beim Verfasser oder Verlag gekauft die einem später für einen Bruchteil nachgeschmissen wurden. Andere hingegen, so wie anscheinend das Germania-Handbuch, sind so gefragt dass der Preis nach oben schießt. Vielleicht ringt sich ja Michael Jäschke-Lantelme zu einer 2. Auflage durch.

    Viele Grüße
    DKKW

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