Alles anzeigenFür alle, die möglicherweise das Deutschland-Perfin-Sammeln auf einer etwas fortgeschrittenen Ebene starten möchten, hier ein Tipp zu meiner aktuellen Vorgehensweise. Ich stelle gerade von Einzelmarken auf Ausgaben-Sammeln um und habe sicherlich ein halbes Jahr überlegt, wie ich das anstellen kann, ohne mit 170 Alben zu enden bzw. es so anzulegen, dass ich auch jederzeit an jeder Stelle etwas ergänzen kann.
Ich verwende dabei 8 cm breite Leitz XXL-Ordner und Herma Transparentseiten für Foto-Negativ-Streifen. Die sind im Hunderterpack um Welten günstiger als alles, was Lindner & Co. so in die Richtung anbieten. Die meisten Katalogeinträge sind ohnehin einzeilig, da kann man die ausgeschnittenen Infos wunderbar in die Seite packen und je nach Anzahl der vorhandenen Marken die Perfins entweder drüberstecken oder z. B. bei mehreren Verwendern zusätzliche Einsteckreihen freilassen. Dazwischen sind leere Blätter in dünnen Folien einsortiert, damit das Ganze einen schönen Hintergrund hat.
Sind die Infos zu umfangreich und gehen über mehrere Zeilen, kleb ich sie einfach auf die Rückseite und kann so auch die einzelnen Stempelorte zuordnen - ganz hinten folgen dann die Marken, wo der Stempel nicht erkennbar ist.
Würde mich interessieren, was ihr davon haltet bzw. ob euch noch andere/bessere Ideen zum Perfinsammeln einfallen.
PS:
Ja, das sind die alten Katalognummern, aber erstens bin ich das jetzt schon so gewöhnt und zweitens muss ich nicht noch mal über 1.800 Seiten ausdrucken, sondern zerschneide einfach die bereits bestehenden Ausdrucke.
Hallo tomm2015
ob nun meine Idee besser ist, weiß ich nicht! Für mich ist sie auf jeden Fall praktikabel & flexibel.
Egal ob es sich um meine Nummernstempelsammlungen aus Altdeutschen Staaten, den Kreisobersegmentstempeln oder eben Perfins auf den Krone & Adler Ausgaben handelt, ist meine Vorgehensweise oder die Art zu sammeln meist gleich.
Daher gleicht der größe Teil meiner Sammlung eher einer Registratur, hier mal die Beschreibung wie ich es mache:
- Ich benutze Holzkarteikästen der Firma HAN in den Formaten DIN A5/6/7 quer.
- Verwenden tue ich dann entsprechende Einsteckkarten in den passenden Formaten oder Karteikarten mit Klemmtaschen.
- Je nach Gebiet, verwende ich dann eigen gestaltete Papierstreifen, analog zu deinem Beispiel, die dann in den obersten Klemmstreifen (bei Einsteckkarten) gesteckt werden. Oder bei Karteikarten geht es auch mit handschriftlicher Beschriftung.
So bleiben die Marken, die ich dort dann unterteilt nach Ausgaben, Stempeln..... usw. sortiere, so lange bis ich die Zeit und Muse habe (was sehr selten ist
) Albenblätter zu gestalten und diese dann in ein Album zu packen.
Wird dann mal ein Kasten voll, ist eine Erweiterung ganz einfach und schnell erledigt. Mittlerweile habe ich mehr als 20 solcher Karteikästen im Einsatz und bin voll zufrieden.
Im Grundsatz finde ich, dass jede Art und Weise ihre Daseinsberechtigung hat. Es gibt da, meiner Meinung nach, kein richtig oder falsch. Sondern lediglich ob man selbst damit klarkommt und zufrieden ist.