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Deutsches Reich Inflation, Eröffnung der Nationalversammlung, 10 Pf., Mi. 107

  • DKKW
  • 17. Juni 2024 um 12:21
  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.154
    • 17. Juni 2024 um 12:21
    • #1

    Hallo zusammen,

    heute beginne ich mit der ersten Sondermarkenausgabe des Deutschen Reiches, seinerzeit als Erinnerungsmarken bezeichnet.

    Das Handbuch von Günter Bechthold habe ich zwischenzeitlich an die Bibliothek zurückgegeben, mir vorher aber ein paar Notizen gemacht. Die Ausgabe bestand aus vier Werten. Der Druckbogen umfasste zwei durch Zwischensteg getrennte Felder à 10 x 5 Marken. Die Produktion erfolgte im Buchdruck. Die Auflagenhöhe ist nicht bekannt. Erstausgabetag war der 1. Juli 1919 bzw. beim 30 Pfg. Wert der Februar 1920. Die Marken waren bis 31.10.1922 frankaturgültig. Die tatsächliche Verwendung dürfte deutlich früher geendet haben.

    Die Marken waren nur im Reichspostgebiet sowie für den Versand Württemberg und Bayern zulässig. Allerdings kennen wir viele Postsendungen ins Ausland die unbeanstandet durchgerutscht sind. Auslandsversand war angeblich unzulässig da die Wertstufen nicht dem UPU-Farbschema entsprachen. Laut Verfügung Nr. 383 vom 26.8.19 sollten dann aber ausreichend frankierte Auslandssendungen die mit Marken dieser Ausgaben freigemacht waren nicht mehr mit T-Stempel versehen werden. Korrekt ins Nachporto gesetzte Auslandssendungen vor dem 26.8.19 sind gar nicht so einfach zu finden. Ich denke, es ist auch reizvoll nach Belegen zu suchen die nach Bayern bzw, Württemberg gerichtet waren.

    Nun zum 10 Pfg. Wert dieser Ausgabe. Der Entwurf stammt von Hugo Frank, Stuttgart und zeigt einen Baum, evtl. eine stilisierte Eiche. Als Farbe nennt der Michel-Spezial karminrot. Siehe auch erron in der PHILA-DB: http://www.philadb.com/?site=list&catid=&catuid=484&id=475

    Die Marken stellen weder postfrisch noch (echt) gestempelt ein Problem dar. Bei den Zwischenstegpaaren sieht das schon etwas anders aus. Postfrische (oder ungebrauchte) Paare sind relativ günstig zu haben, inflageprüfte gestempelte Zwischenstegpaare sind deutlich teurer und auf Beleg offenbar echte Raritäten. Plattenfehler und Druckabweichungen sind mir nicht bekannt. Allerdings steht in einer Fussnote im Michel-Spezial 2016 das viele Druckzufälligkeiten bekannt seien.

    Ich zeige den Wert gestempelt, wie üblich infla-geprüft Bechthold. Zwischenstegpaare habe ich nicht.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DR, Mi. 107, 10 Pfg. Eröffnung der Nationalversammlung, 1919.jpg
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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (18. Juni 2024 um 11:57) aus folgendem Grund: Farbe, Gültigkeit und Link zur PHILA-DB ergänzt

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.154
    • 18. Juni 2024 um 11:53
    • #2

    Hallo zusammen,

    die Verwendung der 10 Pfg. Erinnerungsmarke anläßlich der Eröffnung der Nationalversammlung als Einzelfrankatur deckt sich natürlich mit der Verwendung der zeitgenössischen 10 Pfg. Germania-Marken.

    Inlandspostverkehr:
    PP3: Inlandspostkarten, Ortsbriefe, Warenproben, Zeitungssachen
    PP4: Drucksache 2. Gew.stufe, Ortspostkarten, Blindenschriftsendungen 2. Gew.stufe
    PP5: Drucksachen
    ab PP6 keine EF mehr möglich

    Auslandspostverkehr: bis 25.8.19 unzulässig, anschließlich geduldet
    PP3: Drucksache 2. Gew.stufe, Postkarte
    ab PP4 keine EF mehr möglich

    Ich kann "nur" eine einzige Einzelfrankatur zeigen, nach der habe ich aber viele Jahre lang gesucht. Eine Auslandspostkarte vom 31.7.19 aus Altona nach Dänemark mit T-Stempel. Marke blau eingerahmt als Hinweis dass diese Marke nicht frankaturgültig war. In Dänemark mit 40 Öre Nachporto belegt (Portomarken wurden in Dänemark erst später eingeführt)

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR 107, 10 Pfg. Eröffnung der Nationalversammlung, Postkarte nach DK mit Nachporto, 1919.jpg
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  • DKKW
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    • 19. Juni 2024 um 11:08
    • #3

    Hallo zusammen,

    hier noch eine Mehrfachfrankatur, ein senkrechtes Paar der 10 Pfg. Marke auf Geschäftspapiersendung aus Eckernförde nach Frankfurt a. M.

    Leider war der Absender seiner Zeit voraus denn 20 Pfg. wären für die PP4 korrekt gewesen. Der Brief wurde aber am 17.7.19 also PP3 abgeschickt, da hätten 15 Pfg ausgereicht.

    Das waren meine Belege mit der 10 Pfg. Eröffnung der Nationalversammlung. Übrigens wird bei einer Auktion in Norddeutschland ein geprüfter Beleg mit 10 Pfg. Zwischensteg versteigert. Bin gespannt was der bringt, viel seltener als ein Sachsendreier auf Brief, aber "nur" Inflation und nicht Altdeutschland.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR 2 x 107, Geschäftspapiere, überfrankiert, PP3, 7.19.jpg
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  • Heliklaus
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    • 19. Juni 2024 um 11:30
    • #4

    Hallo,

    Zu diesem Thema kann ich mit einer Marke beitragen
    Auf dem Stempel lese ich:
    FREIENWALDE (ODER) 16.2.20

    Gruß, Klaus

    Einmal editiert, zuletzt von Heliklaus (19. Juni 2024 um 11:59)

  • Matjoff
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    7. Januar 1983 (43)
    • 19. Juni 2024 um 11:48
    • #5

    Ganz in meiner Nähe! Bisher habe ich nur sehr viele Stempel aus Bad Freienwalde (Oder) in meinen Beständen entdeckt... Vielleicht ist er doch von anderswo in der Region? Oder es gab auch Stempel ohne Bad. Das werden wir sicher bald in Erfahrung bringen können!

    Danke an alle Forumnutzer die ihr unschätzbar kostbares Wissen untereinander und miteinander teilen.

    Weiterhin viel Freude und Erfolg bei all euren Unternehmungen!

  • Matjoff
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    • 19. Juni 2024 um 11:54
    • #6

    Ja! Hier ist der Stempel!

    Danke an alle Forumnutzer die ihr unschätzbar kostbares Wissen untereinander und miteinander teilen.

    Weiterhin viel Freude und Erfolg bei all euren Unternehmungen!

  • Jean Philippe
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    • 19. Juni 2024 um 11:54
    • #7

    Das Bad kam erst 1925 dazu.

    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

  • Matjoff
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    • 19. Juni 2024 um 12:02
    • #8

    Wieder etwas aus meiner Heimat gelernt! Danke Jean Philippe

    Zurück zum Ursprünglichen Thema!

    Ich schaue heute Abend ob sich auch bei mir diese schöne Briefmarke finden lässt! Passt zu dem Wald aus dem ich komme🌳

    Danke an alle Forumnutzer die ihr unschätzbar kostbares Wissen untereinander und miteinander teilen.

    Weiterhin viel Freude und Erfolg bei all euren Unternehmungen!

  • Matjoff
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    • 19. Juni 2024 um 17:53
    • #9

    Guten Abend ihr lieben!

    Nachdem DKKW bereits schrieb,

    "Die Marken stellen weder postfrisch noch (echt) gestempelt ein Problem dar."

    habe ich auch eine (nur eine) in meinem Bestand!

    Zur Echtheit kann ich bei den Marken und Stempeln die aus meinem Familienbesitz stammen mit gutem Bauchgefühl sagen das nichts davon gefälscht ist! Ich würde die Marken jederzeit ohne Bedenken zu einer Prüfung geben!

    Kann noch jemand diese 10Pf Mi.107 zeigen? Vielleicht sogar nocheinmal als Einzel oder Mehrfachfrankatur wie DKKW schon zeigen könnte? Ansonsten freue ich mich sehr darauf wie es weiter geht denn ich sehe in meiner Sammlung das es nicht die einzige Briefmarke der Nationalversammlung ist!

    Danke an alle Forumnutzer die ihr unschätzbar kostbares Wissen untereinander und miteinander teilen.

    Weiterhin viel Freude und Erfolg bei all euren Unternehmungen!

  • erron
    Moderator
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    • 19. Juni 2024 um 20:39
    • #10

    Hallo,

    DKKW zeigt in #2 eine 10 Pfg Auslands- EF vor dem 26.8.1919 nach Dänemark, die mit Nachporto belegt wurde.

    Hier eine MeF- Auslandsversendung nach dem 26.8.1919 in die Schweiz mit drei Marken zu 10 Pfg.

    Abgestempelt in Barmen - Unterbarmen am 18.1.1920 und versendet nach Genf (Schweiz)

    Die Gebühr betrug in der PP 4 für einen Auslandsbrief bis 20 Gramm = 30 Pfennig.

    Somit portogerecht, obwohl nicht zulässig, aber schon geduldet.

    Unterbarmen ist heute ein Stadtteil von Wuppertal.


    mfg

    erron

    http://www.philadb.com

  • erron
    Moderator
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    2.488
    • 19. Juni 2024 um 21:03
    • #11
    Zitat von DKKW

    Übrigens wird bei einer Auktion in Norddeutschland ein geprüfter Beleg mit 10 Pfg. Zwischensteg versteigert. Bin gespannt was der bringt, viel seltener als ein Sachsendreier auf Brief, aber "nur" Inflation und nicht Altdeutschland.

    Viele Grüße
    DKKW

    DKKW

    Einen gleichen Fernbrief bis 20 Gramm mit senkrechtem Zwischenstegpaar (Attest Winkler, Nr 107 ZS EF/2 vom 23.7.2008) wurde im Oktober 2010 versteigert.

    Die Adresse war die gleiche.

    Nur der Stempelabschlag, Mücheln 24.12.1919, war etwas später.


    Senkrechtes Zwischenstegpaar.


    mfg


    erron

    http://www.philadb.com

  • DKKW
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    • 20. Juni 2024 um 12:28
    • #12

    Moin Matjoff,

    der Stempel Bad Salzbrunn ist zeitgerecht und mit ziemlicher Sicherheit echt. Ich habe diesen Stempel sowohl auf Belegen aus der Kaiserzeit als auch auf einer Postkarte aus der Inflationszeit aus dem Jahr 1921.

    Viele Grüße
    DKKW

  • Frankensimon
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    • 21. Juni 2024 um 14:49
    • #13

    Hallo Zusammen,

    verschiedene Stempel

    Gruß Frankensimon

  • Frankensimon
    Stamm Mitglied
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    • 22. Juni 2024 um 09:43
    • #14

    Hallo Zusammen,

    Ersttag-Stempel 01.07.19

    Weimar (b) und (d)

    Gruß Frankensimon

  • hannspaul
    neues Mitglied
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    26. Mai 1968 (57)
    • 22. Juni 2024 um 11:29
    • #15

    Oh dazu habe ich auch etwas.

    Scheinbar 'offizielle Gedenkkarte' ebenfalls Ersttagsstempel vom 1.7.19

    Liebe Grüße

  • Frankensimon
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    • 23. Juni 2024 um 12:11
    • #16

    Hallo Zusammen,

    Beleg vom 21.02.21 von Frankfurt nach Alsfeld

    Gruß Frankensimon

  • Online
    rama
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    • 25. Juni 2024 um 12:18
    • #17

    Ganzsache 10 Pfg mit Zusatzfrankatur
    Sonderstempel Weimar d 21.8.1919 Nationalversammlung

    viele Grüße

    rama

  • Online
    rama
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    • 26. Juni 2024 um 13:23
    • #18

    Noch eine Einzelfrankatur der 10Pfg Marke vom 11.7.19

    viele Grüße

    rama

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
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    • 21. Juli 2024 um 10:24
    • #19

    Noch eine Ganzsache mit Zusatz-MiF, aus der Wertschätzungsrubrik.

    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

    Einmal editiert, zuletzt von Jean Philippe (21. Juli 2024 um 10:41)

  • DKKW
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    • 13. Februar 2025 um 11:42
    • #20

    Hallo zusammen,

    eine Drucksachenkarte aus Elmshorn mit Ortszustellung vom 13.12.19, also PP4. Als Ortspostkarte frankiert, für eine Drucksache hätten 5 Pfg. gereicht (es gab kein eigenes Ortsporto für Drucksachen). Ob der Absender befürchtete zu viele handschriftliche Notizen auf der Rückseite gemacht zu haben oder die Karte schlicht überfrankiert war lässt sich natürlich nicht mehr feststellen.

    Die Firma G.Frahm existiert noch heute als Gartenbauunternehmen. Der Beleg kommt natürlich in die Heimatsammlung.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR 107, Nationalversammlung, Ortspostkarte, PP4, 12.1919.jpg
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