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Was ist los mit Ladewig?

  • kartenhai
  • 15. Februar 2012 um 07:06
  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 15. Februar 2012 um 07:06
    • #1

    Weiß jemand Genaueres, was mit dem Regensburger Auktionshaus Ladewig los ist ?(

    Wie Forumsmitglied motion im nachfolgenden Link mitteilte, ist die Webseite von Ladewig wegen nicht bezahlter Service-Gebühren nicht mehr online:


    Wann fand eigentlich die letzte Ladewig-Auktion statt (normal 3 Auktionen pro Jahr)?

    Gruß kartenhai

  • 22028
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    • 15. Februar 2012 um 08:03
    • #2

    Ob man, selbst wenn man genauers weiss, rechtlich gesehen das in einem öffentlichen Forum posten darf?

    Wenn die Internetseite schon wegen scheinbar nicht gezahlten Gebühren gesperrt ist kann sich doch jeder selbst eine Meinung bilden...

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 15. Februar 2012 um 09:20
    • #3
    Zitat

    Original von 22028
    Ob man, selbst wenn man genauers weiss, rechtlich gesehen das in einem öffentlichen Forum posten darf?
    ...

    Nachdem wohl viele Briefmarken-Sammler davon betroffen sein könnten, ist das wohl von öffentlichem Interesse. Es wird ja nichts behauptet, sondern nur Fragen gestellt. Man kann natürlich auch warten, bis in einigen Wochen oder Monaten in der DBZ oder in der Bild-Zeitung irgendetwas darüber drinsteht.

    Gruß kartenhai

  • Wandervogelgelb
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    14. Februar 1959 (67)
    • 15. Februar 2012 um 09:57
    • #4

    Solange keine unwahren Tatsachenbehauptungen aufgestellt werden oder Schmähkritik geäußert wird, ist unser Forum ein durchaus geeigneter Ort für die Information über derartige Vorfälle. Die hier versammelte Sammlergemeinde hat ein berechtigtes Schutzinteresse. Im Zweifel über das Vorliegen einer Zahlungsunfähigkeit hilft notfalls ein Anruf bei dem zuständigen Gericht über das Vorliegen eines Insolvanzantrags.

    Unbeweisbare negative Tatsachenbehauptungen oder Schmähkritiken sollten allerdings von unseren Moderatoren gelöscht werden.

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
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    • 15. Februar 2012 um 10:44
    • #5
    Zitat

    Original von Wandervogelgelb
    Die hier versammelte Sammlergemeinde hat ein berechtigtes Schutzinteresse. Im Zweifel über das Vorliegen einer Zahlungsunfähigkeit hilft notfalls ein Anruf bei dem zuständigen Gericht über das Vorliegen eines Insolvanzantrags.

    Wenn ich einmal davon ausgehe, daß dieses Auktionshaus seinen Hauptsitz in Regensburg hat und auch der Gerichtsstand in Regensburg ist, liegt derzeit beim Insolvenzgericht des Amtsgerichtes Regensburg kein Insolvenzantrag vor. Es bleibt spannend.

    Gruß
    KJ

  • roschc
    erfahrenes Mitglied
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    7. Juni 1970 (55)
    • 15. Februar 2012 um 12:09
    • #6

    Gerd Ladewig Briefmarken GmbH hat in 2009 einen Fehlbetrag von 291.227.- ausgewiesen bei 0.- EUR Eigenkapital. Das sind öffentliche Daten aus der Bilanz und keine internen Geheimnisse. Jeder kann daraus seine Schlüssen ziehen wie er möchte.

  • Wandervogelgelb
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    14. Februar 1959 (67)
    • 15. Februar 2012 um 12:14
    • #7
    Zitat

    Original von Kontrollratjunkie

    Wenn ich einmal davon ausgehe, daß dieses Auktionshaus seinen Hauptsitz in Regensburg hat und auch der Gerichtsstand in Regensburg ist, liegt derzeit beim Insolvenzgericht des Amtsgerichtes Regensburg kein Insolvenzantrag vor. Es bleibt spannend.

    Gruß
    KJ

    Gerd Ladewig, Briefmarken GmbH

    Bayern
    Amtsgericht Regensburg HRB 7283

    Regensburg

  • Ron Alexander
    Stamm Mitglied
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    4. Mai 1984 (41)
    • 15. Februar 2012 um 12:46
    • #8

    Was mich aber doch wundert, eine GmbH und dann 0€ EK??? Für ne GmbH gibt es doch eine mindesteinlage auch wenn diese das Minus kaum decken wird.

    Grüße

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • Lumpus2000
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    • 15. Februar 2012 um 13:20
    • #9

    Moinsen,
    ich bin zwar kein Buchhalter aber die Einlage der GmbH von 26.075,89 Euro wird durch den Verlustvortrag von über 200T€ "aufgefressen" ... Buchhalterisch entspricht das 0,00 € Eigenkapital ;)
    Viele Grüße
    Swen

    DDR-Homepage (inkl. Bestimmungshilfen für 5-Jahr-Plan und Dienstmarken)
    DDR-Plattenfehlerübersicht (Sondermarken, Dauerserien, Dienstmarken)

  • Philaseiten.de
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    10. November 1952 (73)
    • 15. Februar 2012 um 15:12
    • #10

    @ Ron Alexander

    Eine GmbH oder AG kann durchaus mit einem negativen Eigenkapital = Überschuldung viele Jahre tätig sein.

    Beispielsweise kann ein Gesellschafter Kredite an die Firma geben mit einer Rückzahlung erst für den Fall, dass das Eigenkapital und die Liquidität durch künftige positive Jahresergebnisse wieder hergestellt werden.

    Schöne Grüsse, Richard

    Philastempel.de - Stempel-Datenbank - 690.000 Stempel
    Briefmarken-Atteste.de - 26.000 Atteste und Befunde

  • motion
    neues Mitglied
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    24
    • 19. Februar 2012 um 18:55
    • #11
    Zitat

    Original von roschc
    Gerd Ladewig Briefmarken GmbH hat in 2009 einen Fehlbetrag von 291.227.- ausgewiesen bei 0.- EUR Eigenkapital. Das sind öffentliche Daten aus der Bilanz und keine internen Geheimnisse. Jeder kann daraus seine Schlüssen ziehen wie er möchte.

    WO hast DU das den her? Kann man das irgendwo nachlesen?

    Wenn ein Auktionshaus INsolvenz anmeldet, was passiert dann mit den noch dort lagernden Marken?

  • webpirate
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    • 19. Februar 2012 um 19:44
    • #12

    motion

    Die Infos findest du unter http://www.ebundesanzeiger.de. Musst dann nur nach der entsprechenden Firma suchen.

    Die Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern belaufen sich im Übrigen auf rund 511.000 € und sind im Vergleich zum Vorjahr um 120T€ gestiegen. Wenn die mit entsprechende Rangrücktritten ausgestattet sind, kann man eine faktische bilanzielle Überschuldung wie philaseiten schon beschrieben hat heilen.

    Zitat aus dem Berichtsteil, einfach mal etwas über den Zahlenfriedhof hinaus lesen:
    "Die bilanzielle Überschuldung stellt keine insolvenzrechtliche Überschuldung i. S. v. § 19 Abs. 2 InsO und § 64 GmbHG dar, da eine Rangrücktrittserklärung für einen entsprechend hohen Betrag an Verbindlichkeiten abgegeben wurde."

    Eine Bewertung der wirtschaftlichen Situation aus den verkürzten Bilanzdaten abzuleiten, ist m.E. nicht sinnvoll.

    Auf deine zweite allgemeine Frage bezogen:
    Auf die Marken wird sich, wenn irgendein Auktionshaus den Supergau erlebt, erstmal der Insolvenzverwalter draufsetzen. Da darf sich dann jeder Einlieferer erstmal mit diesem auseinandersetzen.

    Gruß webpirate

    P.S. Und hier findest du Infos zu

    2 Mal editiert, zuletzt von webpirate (19. Februar 2012 um 19:53)

  • kartenhai
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    • 19. Februar 2012 um 21:51
    • #13

    Das würde mich auch mal interessieren bei der Insolvenz eines Auktionshauses:

    Eingelieferte Briefmarken, die noch nicht versteigert wurden, sind Eigentum des Einlieferers und müssen an ihn zurückgegeben werden. Wird aber wohl etwas länger dauern, bis der Verwalter einen Überblick hat.

    Ebenso bin ich der Meinung, daß bei eingelieferten Marken, die versteigert wurden, der Erlös dem Einlieferer gehört.

    Ergibt sich die Frage, was darf der Insolvenz-Verwalter davon in die Gesamt-Konkurs-Masse mit einbeziehen? Falls aber gar kein Geld mehr da ist, wird es schwierig mit der Erlös-Rückzahlung. Aber die Einlieferer müßten doch eigentlich vorrangig bedient werden, wenn noch etwas zum Verteilen da ist?

    Wer kennt sich da genau aus mit den Spielregeln?

    Gruß kartenhai

  • Kontrollratjunkie
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    • 19. Februar 2012 um 22:01
    • #14

    KH, es kommt darauf an, was alles zur Insolvenzmasse zählt. Eine abgesonderte Befriedigung einzelner Insolvenzgläubiger ist nach der InsO nicht zulässig.
    Der Gläubiger muss seine Forderung zur Tabelle anmelden und darf dann beten....
    Nach Aufhebung des Verfahrens kommt es zur quotalen Aufteilung der zur Verfügung stehenden Masse. WENN es denn eine Masse gibt, die wesentlich oberhalb der Verfahrens- und InsO-Verwalterkosten liegt.

    Gruß
    KJ

  • uli
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    • 19. Februar 2012 um 22:25
    • #15
    Zitat

    es kommt darauf an, was alles zur Insolvenzmasse zählt


    Yepp! Und genau wie Kartenhai glaube ich, dass Einlieferungen nicht dazu zählen, sondern bis zur Versteigerung Eigentum des Einlieferers sind und danach Eigentum des Käufers. Zur Insolvenzmasse eines Auktionators dürften nur die "Geschäftsmittel" gehören.
    Gruß
    Uli

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  • saeckingen
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    • 6. Mai 2012 um 11:46
    • #16

    In der aktuellen "philatelie" (Mai 2012) gibt es im Bereich Sammlerschutz eine interessante Meldung zum Auktionshaus Ladewig, die vor allem Personen, die noch offene Forderungen gegen die Firma haben, betreffen dürften.

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

  • kartenhai
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    • 7. Mai 2012 um 13:51
    • #17

    Die aktuelle Philatelie habe ich leider nicht, aber am 29.3.2012 wurde der Jahresabschluss für 2010 der Firma Ladewig ins Netz gestellt:


    (Gerd Ladewig eingeben und suchen!)

    Auf dem nächsten Link sind 2 Firmen mit Kammermeier zu finden:


    Über dem Eintrag der Gerd Ladewig GmbH ist die Firma Kammermeier & Kiesenbauer (auch K & K Briefmarkenauktionen Rudolf Kammermeier genannt) eingetragen, beide Firmen mit gleicher Adresse und fast gleicher Telefon-Nummer. Rudolf Kammermeier ist der Geschäftsführer der Gerd Ladewig GmbH. Besteht die Firma K & K überhaupt noch, oder ist das die alte Firma von Kammermeier, bevor er Ladewig übernommen hat? Eine eigene Webseite ist leider nicht vorhanden, die andere ist ja gesperrt.

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (7. Mai 2012 um 13:53)

  • saeckingen
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    • 7. Mai 2012 um 18:02
    • #18

    kartenhai

    Leider darf man solche Meldungen nicht einfach veröffentlichen - so etwas darf man nur unter Mitglieder verbreiten. Das gilt auch für Warn- und Informationsdienste als auch für andere Verbände.

    Was man da liest, ist aber sehr eindeutig und lässt keine Fragen mehr offen!

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  • Peter3205
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    • 8. Mai 2012 um 17:11
    • #19
    Zitat

    Original von saeckingen
    kartenhai

    Leider darf man solche Meldungen nicht einfach veröffentlichen

    Moin saeckingen,

    der Bundesanzeiger ist für jedermann einsehbar, also öffentlich.

    Liebe Grüße aus dem schönen Emsland wünscht
    Peter

    Klassische Briefmarken Bayern

  • saeckingen
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    30. Juni 1970 (55)
    • 8. Mai 2012 um 22:09
    • #20

    Peter

    Es geht um Warnmeldungen, wie die beim BDPh-Verbandsorgan "philatelie".

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