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Michelkriterien bei Stempeln

  • nephrotranz
  • 18. September 2009 um 12:52
  • nephrotranz
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    1. September 1971 (54)
    • 18. September 2009 um 12:52
    • #1

    Hallo,

    da ich ja dabei bin, meine Bund-Sammlung entsprechend den Michel-Kriterien aufzubauen, eine kurze Frage.

    Ort und Datum müssen ja "eindeutig identifizierbar" sein - wenn ich nun eine Marke mit einem Vollstempel habe, auf der aber auf Grund der Markengrösse nur Teile des Ortes (z.B. "ufbeur" statt "Kaufbeuren") zu sehen sind, der Ort aber anhand der lesbaren Postleitzahl eindeutig festgemacht werden kann - erfüllt diese Marken dann auch dieses Kriterium ?

    LG
    Michael

    Mein Postcrossing-Blog (engl.) - Mein Postcrossing-Blog (deutsch)
    Ich suche Bund bis Mi-Nr. 790 mit Vollstempel "Hannover"

  • uli
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    • 18. September 2009 um 12:59
    • #2

    Meiner Meinung nach: Ja. Solange der Stempelabschlag genug eindeutige Kriterien für die Indentifizierung des Absenderortes hergibt - und die PLZ reicht dafür -, genügt (mir) das.
    Gruß
    Uli

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
    Meine Tausch- und Verkaufsangebote im Philaforum --->  Ulis Flohmarkt

  • Saguarojo
    Gast
    • 18. September 2009 um 16:48
    • #3

    Es gibt ellenlange Ortsnamen und winzig kleine Marken, darum ist es vollkommen o.k. wenn nur ein Teil des Ortsnamen auf dem Stempel zu sehen ist.

  • Tawwa
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    • 18. September 2009 um 17:59
    • #4
    Zitat

    Original von nephrotrans
    Hallo,

    da ich ja dabei bin, meine Bund-Sammlung entsprechend den Michel-Kriterien aufzubauen, eine kurze Frage.

    Ort und Datum müssen ja "eindeutig identifizierbar" sein - wenn ich nun eine Marke mit einem Vollstempel habe, auf der aber auf Grund der Markengrösse nur Teile des Ortes (z.B. "ufbeur" statt "Kaufbeuren") zu sehen sind, der Ort aber anhand der lesbaren Postleitzahl eindeutig festgemacht werden kann - erfüllt diese Marken dann auch dieses Kriterium ?

    LG
    Michael


    Das stimmt doch gar nicht.
    Es gibt viele Marken, welche tiefst Schlegel geprüft sind und auf welchen nur ein winziger Bruchteil eines Stempels zu erkennen ist.
    Sogar Wellenstempel werden teilweise geprüft.

    Sind tiefst Schlegel geprüfte Marken nicht gut genug für die Kriterien des Michel Katalogs?

    Gruß
    Tawwa

  • nephrotranz
    aktives Mitglied
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    • 18. September 2009 um 18:15
    • #5

    Hallo Tawwa,

    ich hatte fast die gleiche Frage wie Du jetzt vor einigen Tagen schon einmal hier gestellt:


    und von MaxundMoritz eigentlich exakt die Antwort erhalten, die ich auch erwartet hatte - die Prüfung belegt lediglich die Echtheit der Marke bzw. des Stempels, was aber noch lange nicht bedeutet, dass hierfür der volle Katalogwert angesetzt werden kann.

    Wenn ich dazu kurz den entsprechenden Passus aus meinem Michel-Junior zitieren darf: "Wenn bei einzelnen Ausgaben nicht ausdrücklich anders vermerkt, gelten alle Preise für einwandfrei gezähnte, gut zentrierte Stücke mit klaren Abstempelungen, bei denen Ort und Datum einwandfrei identifizierbar sind."

    Ich möchte auch gleich dazu sagen, dass dieser Passus bei den Bund-Marken steht und ich nicht genau weiss, inwieweit er auf andere Gebiete zutrifft.

    Ich erwerbe daher in diesem Sammelgebiet auch nur solche Marken - auch bereits geprüfte, die diese Kriterien nicht erfüllen, lasse ich links liegen.

    LG
    Michael

    Mein Postcrossing-Blog (engl.) - Mein Postcrossing-Blog (deutsch)
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  • Tawwa
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    • 18. September 2009 um 18:26
    • #6

    Naja der Prüfstempel belegt auch noch die Qualität der Marke.
    Je tiefer in einer Ecke, desto qualitativ hochwertiger die Marke.

    Du bekommst für eine tiefst geprüft Schlegel Marke in der Regel das doppelte,
    manchmal sogar das dreifache als für eine ungeprüfte, super zentrierte, Luxusgestempelte Marke.
    Zumindest bei Ebay ist dies so.

    Gruß
    Tawwa


    PS: Also ich bin kein Stempelfetischist.
    Mir kommt es auf die Echtheit und auf die Qualität an, die Schlegel an einer Marke durch seinen Stempel angibt.
    Wenn Schlegel eine Marke tiefst prüft, ist sie für mich höchste Qualität.
    Da ist es mir egal, ob nur ein Stempelfragment darauf ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Tawwa (18. September 2009 um 18:29)

  • nephrotranz
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    1. September 1971 (54)
    • 18. September 2009 um 18:43
    • #7

    Tawwa

    Ich bin wie gesagt nicht sicher, inwieweit das ganze auch auf andere Gebiete zutrifft, bei denen man eventuell froh sein kann, eine bestimmte Marke überhaupt gestempelt zu bekommen.

    Bei Bund ist es allerdings durch gezielte Suche in verschiedenen Auktionshäusern gar nicht so schwierig gut gestempelte Marken zu bekommen und Bund ist ja zumindest in den Hauptnummern - auch geprüft - teilweise gar nicht so teuer zu erwerben.

    Ich habe allerdings auch den Vorteil, dass ich die Sammlung seit einigen Wochen fast von Null aufbaue und hier von Anfang an, Wert darauf legen kann.

    Natürlich habe ich für viele Marken auch schon über 100% Michel bezahlt, da gerade die "kleinen" Dauerserienmarken, auf die kein ganzer Stempel passt, relativ selten mit Vollstempeln zu finden sind und dann auch dementsprechend teuer angeboten oder hochgeboten werden.

    Ich muss allerdings sagen, dass mir der reale Wert meiner Sammlung nicht so wichtig ist. Speziell die Marken aus den 60er und 70er Jahren sind fast nichts wert und ich habe hier sicherlich schon das Vielfache investiert, als das was ich jemals wieder damit erzielen könnte. :)

    Aber da ich das ganze nur zur Entspannung betreibe erfreue ich mich lieber an den Marken als gross über den Preis nachzudenken.

    Und natürlich muss nicht jeder ein Stempelfetischist sein - jeder sollte das sammeln, was er für sich persönlich für richtig hält.

    LG
    Michael

    Mein Postcrossing-Blog (engl.) - Mein Postcrossing-Blog (deutsch)
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    Einmal editiert, zuletzt von nephrotranz (18. September 2009 um 18:43)

  • drache
    aktives Mitglied
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    • 18. September 2009 um 18:59
    • #8

    Wenn eine Marke tiefst geprüft ist, heißt das nichts anderes als:

    1. Die Marke ist in allen Teilen echt.
    2. Die Marke ist in einwandfreier Erhaltung.

    Über den Stempel heißt das nichts weiter als daß er echt ist. Über die "Qualität" des Stempelabschlags wird gar nichts ausgesagt.

    Der Preis richtet sich natürlich nach der Erhaltung der Marke, aber eben auch in hohem Maße nach dem Stempelabschlag, über den das Prüfzeichen rein gar nichts aussagt, außer eben daß er echt ist.

    drache

    Einmal editiert, zuletzt von drache (18. September 2009 um 19:01)

  • Tawwa
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    • 18. September 2009 um 19:01
    • #9

    Ja klar, wenn du solche Vollstempel haben willst, musst du natürlich mehr als die üblichen grob geschätzten 30% für geprüfte Marken bezahlen.
    Da kann es, wie du schon sagst auf 100% Michel und mehr gehen.

    Jedoch finde ich tiefst geprüfte Schlegel Marken nicht minderwertig, nur weil kein Vollstempel darauf ist.

    Gruß
    Tawwa

  • philnum
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    • 18. September 2009 um 23:05
    • #10

    Hallo,

    das MICHEL-Kriterium zu einem Stempel "Ort und Datum eindeutig identifizierbar" ist kein Selbstzweck, sondern dient zur Überprüfung, ob eine Marke im frankaturgültigen Zeitraum und natürlich im jeweiligen Ausgabegebiet echt gestempelt sein kann.

    Bei vielen gestempelt teureren als ungebrauchten Marken kann man so auch ohne Prüfung Stempel-Fälschungen entlarven. Beispielsweise können Marken der Deutschen Kolonien und Auslandspostämter mit Stempelorten aus dem Deutschen Reich niemals echt gestempelt sein; Gleiches gilt für Marken der Freien Stadt Danzig, der französischen Besatzungszone, dem Saargebiet/Saarland usw.

    Auch das Stempeldatum muss insofern aussagekräftig sein, dass die Abstempelung im Rahmen der Frankaturgültigkeit erfolgte. Dazu reicht bei einer Marke, die beispielsweise bis 31.3.1951 gültig war, auch schon ein Stempelfragment, das lediglich noch die Jahreszahl 50 erkennen lässt. Umgekehrt lässt sich aus einer "15" als Tagesangabe normalerweise eben kein Rückschluss ziehen.

    Ausnahme (siehe Scan): Bei zwei Marken, die zusammen einen identifizierbaren Stempelabschlag aufweisen, kann auch ein Stempelfragment auf einer Marke ausreichen, um sie als echt gestempelt prüfen zu können. Geprüfte Marken mit an sich unleserlichem Stempel können auf solchen - durch Aufteilung von Sätzen/Einheiten auseinander gerissenen und damit später nicht mehr nachvollziehbaren - Zusammenhängen beruhen.

    Beste Sammlergrüße

    philnum

  • 22028
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    • 19. September 2009 um 09:18
    • #11

    Solange der Stempel eindeutig identifizierbar ist ist das OK. Ich habe in meinen Sammlungen auch viele Marken / Briefstücke mit nur Stempelfragmenten die nur Teilstempel haben, teilweise sind das seltene Stücke, da hat man keine große Auswahl.

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • Rainer
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    • 19. September 2009 um 09:38
    • #12

    Das Sammeln von Marken mit schönen Stempeln ist auch bei "Massenware" eine besondere Herausforderung.
    Wenn wir ehrlich sind, ist doch z. B. Bundespost mit "normalen" Stempeln innerhalb kürzester Zeit zu vervollständigen, wenn der Geldbeutel es zuläßt. Sucht man nun besonders schöne Stücke, hilft die größte Brieftasche nicht weiter, da heißt es suchen, suchen, suchen!
    Noch nach Jahren tausche ich immer noch Marken aus, immer auf der Jagd nach dem perfektem Stempel :D;)
    Und wenn ich dann einmal eine Marke finde, was solls, wenn ich einmal den 5fachen Katalogpreis bezahlen muß, Katalogwert -,40 € für 2,- € bar, das ist mir das Vergnügen wert.

    Wenn man bei seltenen Stücken, wie von 22028 angesprochen, andere Masstäbe setzt, steht dieses auf einem ganz anderen Blatt, da ist man froh, überhaupt solch eine Marke sein Eigen nennen zu dürfen.

    Bilder

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    Gruss an alle Freunde der Dauerserien und der Postgeschichte! :wow::zwinklach:

  • 22028
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    • 19. September 2009 um 09:53
    • #13

    Rainer,

    Hübscher Heuss Satz, gefällt mir gut auch wenn ich das nicht sammle...

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • Rainer
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    17. April 1957 (69)
    • 19. September 2009 um 13:20
    • #14
    Zitat

    Original von Viererblockjunky
    Huebsch? Der Satz ist ein Traum und locker Michelwert x 3 oder 4 wert !

    :rolleyes: x3, x4 den geb ich nicht her, nicht für x10 :D

    Gruss an alle Freunde der Dauerserien und der Postgeschichte! :wow::zwinklach:

  • Gernesammler
    erfahrenes Mitglied
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    5. Dezember 1963 (62)
    • 19. September 2009 um 13:47
    • #15

    hallo Michael

    Deine Frage zu den Bund-Marken bezog sich ja eigentlich auf den Stempel auf der Marke und nicht wie Tawwa schrieb "Schelgel geprüfte Marken sind alles".
    Auch der Stempel ist meiner Meinung nach wichtig ( ich bin ein solcher Stempelfetischist ) und nur ein Fragment wenn erkennbar ist wirklich nur interessant so wie 22028 sagt wenn die Marke oder der Stempel selten sind.
    Bei den Michelkriterien ist es wie in jedem Stempelhandbuch auch es geht um die Vollständigkeit und Erkennbarkeit eines Stempels.
    Da liegt der Stempel bei 100 % ,
    fehlen unwesentliche Teile aber zentisch 80 % ,
    gut zentriert alle wesentlichen Teile klar erkennbar 50%
    trotz Teilabdruck noch auf Anhieb erkennbar 25 %
    Stempel identifizierbar Jahreszahl erkennbar 10 %

    die letzten drei sind jene Stempel wonach Du gefragt hattest die Marke ist kleiner als der Stempel und da die Marke nicht mehr auf Beleg ist wird somit auch der Stempel % tual im Wert geringer.
    Was nicht heisst das solche Marken minderwertig sind es wäre eben bloß schöner Sie vieleicht auf Beleg zu haben damit der Stempel vollwertig bleibt.

    Gruß GS

    suche immer Marken und Belege mit Berliner und Leipziger Stempeln

  • thjohe
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.177
    • 19. September 2009 um 14:40
    • #16
    Zitat

    Original von rainer

    :rolleyes: x3, x4 den geb ich nicht her, nicht für x10 :D

    Verstehe ich voll und ganz. Wirklich gut gestempelte bedarf verwendete Marken sind zum Teil wirklich selten.

    Leider gibt es neben den Versandstellen Stempel auch Marken die von Händlern und Sammlern am lokalen Postamt vorgelegt wurden, eine besondere Notierung im Katalog ist daher wohl kaum möglich.

    Für diese Marken gilt wohl -.- Liebhaber-preis.

    Thomas

  • SammlerBernd
    Gast
    • 19. September 2009 um 14:52
    • #17

    Ist doch für uns Sammler normal.
    Früher & auch noch heute bekam jeder TP... von mir nur gut handgestempelte Couverts.
    Das bischen Zeit beim Postpoint pers. zu erscheinen, nehme ich mir eben. :jaok:
    Die Damen dort sind immer sehr freundlich- wie hier im Forum (manchmal)... ;)
    Getreu dem Spruch- wie man in den Wald hereinruft... :D

    Einmal editiert, zuletzt von SammlerBernd (19. September 2009 um 14:53)

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