Moin heckinio
na, dann bin ich raus in den Garten und habe beide im "Knospenstadium" photographiert.
Zunächst einmal meine Frauenschuhorchidee. Ich habe sie vor vielen Jahren bei meinem "Hoflieferanten" in Uetersen gekauft. Einmal, auch schon viele Jahre her, dachte ich, sie geht mir ein. Durch Pilzbefall waren die Triebe mit einem grauen Schimmelpelz überzogen und gingen zu Grunde. Aber im darauffolgenden Frühjahr zeigte sich ein frischer Trieb und inzwischen sind es wieder drei Triebe. Die meisten Arten der lateinisch als Paphiopedilum bezeichneten Frauenschuh (manche auch Venusschuh) Gattungen stammen aus tropischen Gefilden. So eine aus Südostasien stammende "Zimmerorchidee" habe ich seit vielen Jahren, sie steht jetzt in Türkenfeld an einem Nordfenster und hat ebenfalls dieses Jahr geblüht. Der heimische Frauenschuh gehört zur nahe verwandten Gattung Cypripedium. Siehe Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Cypripedium
Im zeitigen Frühjahr habe ich in meinem kleinen Garten Hornspäne ausgebracht und meine Pflanzen danken es mir mit verstärkter Blühtätigkeit. Die Knospe ist so schwer der sich der Stengel nach unten neigt, sie beginnt sich langsam zu öffnen. Noch ist die Knospe aber von den braunen Blütenhüllblättern umschlossen.
Dann das Weiße Waldvögelein, botanisch: (Cephalanthera damasonium), Es handelt sich um ebenfalls um eine heimische Orchideenart die gerne in lichten Laubwäldern, insbesondere in Buchenwäldern vorkommt. Bei Türkenfeld kenne ich etliche Standorte, leider haben die Orchideen durch die letzten Dürrejahre gelitten und als ich am vergangenen Montag im Wald unterwegs war, war dieser auch schon wieder knochentrocken. Etliche Tümpel waren ausgetrocknet, also wurde wieder der Amphibiennachwuchs eines Jahres vernichtet. Die Blüten sind übrigens fast geschlossen so dass es beim Weißen Waldvögelein in der Regel zur Selbstbestäubung kommt.
Viele Grüße
DKKW