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Zierstempel Bayern

  • bayern klassisch
  • 28. Januar 2009 um 18:46
  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 1. März 2009 um 11:27
    • #61

    Hallo soaha und bayern-klassisch,

    das müßte dann der größere Ansbacher sein.

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

    Bilder

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 1. März 2009 um 16:21
    • #62

    Hallo Bayern-Kreuzer,

    schöner Brief mit dem großen Einkreiser - perfekt. Und dann noch weiter geleitet ... noch besser.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. Juni 2009 um 14:02
    • #63

    Liebe Sammlerfreunde,

    die letzte Sem - Auktion bescherte mir ein Kuvert mit Seltenheitswert, denn es ist eine PD, also eine Privat - Depesche aus Furth im Wald von 1872.

    Die Übergabe der Depesche von der Telegraphenstation an die Postexpedition in Furth war notwendig geworden, weil der Zielort Neukirchen bei Heiligen Blut ... aber ich will nicht zuviel verraten - denn meine Frage lautet:

    Wie setzten sich die Gebühren zusammen und was war das besondere am diesem Telegramm? Mal sehen, wer den Beleg richtig beschreiben kann.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Bilder

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    • 11. Juni 2009 um 15:22
    • #64

    Schön, dass dieser Thread wieder hochgebracht wurde. Das gibt mir die Gelegenheit, die Sammlung meines Lieblingsstempeltyps zu präsentieren.

    Der Ansbacher Sonderstempel ist im Winkler übrigens als Typ 21 erfasst (3 Typen mit Durchmesser 21, 24 u. 26,5 mm).

    Bilder

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  • Bayern-Nils
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    • 11. Juni 2009 um 15:49
    • #65

    Hallo bayern klassisch

    Ich habe keine Ahnung was ein Depesche ist, steht nicht in meinem Wörterbuch :(

    Aber ich denke das es hier insgesamt 14 Kreuzer bezahlt ist.
    Ganz unten ist es "er Post" geschrieben, und ich nehme an dass es als "Briefpost" geschickt ist. Ich sehe ein roter Chargestempel, und von daher muss 7 Kreuzer von den 14 Kreuzern ein Chergegebühr sein. Die anderen 7 Kreuzer entspricht ?(
    Weil die Zahlen mit Rotstift geschrieben sind, müssen die Gebühren vorausbezahlt sein. Dann war vielleicht 7 Kreuzer für Briefe mit 15 Gram +. Nein, das stimmt aber auch nicht.
    Teegramme sollte man frankieren. Hier fehlt die Marken. Also sind die 7 Kreuzer für einfacher unfrankierter Brief zu rechnen. Also musste der Empfänger 14 Kreuzer bezahlen - 7 Charge + 7 Porto.

    Jetzt habe ich versucht, jetzt darf ein anderer

    Viele Grüsse

    ?( ?( ?( ?( ?( ?( ?( ?( ?( ?(

    aus Norwegen

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. Juni 2009 um 17:21
    • #66

    Hallo Nils,

    vielen Dank für den Mut sich zu einem Stück zu äußern, zu dem sich auch Prüfer in der Regel nicht zu äußern wagen.

    Eine Depesche (links oben steht Nr. 89 P.D.), also die 89. Private Depesche der Station Furth am Wald, war ein Telegramm. In Furth kam am 19.11.1872 ein Telegramm für das königliche Landgericht in Neukirchen an.

    Üblicherweise hätte man es sofort (des Begriffes Expreß bedurfte es bei der Zustellung von Telegrammen am Ort durch den eigenen Telegrammboten nicht) zugestellt.

    Lag der Zielort aber, wie hier, nicht in der Nähe, sondern weiter weg, dann gab es zwei Möglichkeiten:

    1) Entweder man übermittelte die Depesche nach dorthin, was eine Telegraphenstation am Zielort voraussetzt,

    2a) man übergab den Depeschenumschlag der Post zur weiteren Überstellung oder

    2b) man wünschte den Vesandt am Bestimmungsort per Expreß.

    Da es in Neukirchen keine eigene Telegraphenstation gab, fiel 1) weg und der Weg für 2a) war frei. Eingeschriebene Depeschen konnten auch per Expreß bestellt werden; dies musste jedoch vorderseitig gekennzeichnet werden und hätte am Ort selbst 9 Kr. bzw. in den Lokalbezirk einen in der Regel weitaus höheren Betrag gekostet.

    Der Absender musste die Kosten der Depesche selbst bezahlen. Wie teuer das war und von woher sie nach Furth einlief, ist nicht zu ersehen.

    Die Gebühren für die Zustellung aber hatte er aber nicht entrichten wollen.

    Daher musste der Empfänger 7 Kr. für einfache unfrankierte Briefe bis 15g und 7 Kr. Chargégebühr, die dem Expeditor in Furth zustanden und später an ihn zurück überwiesen wurden, zu bezahlen.

    Als Zeichen, dass eben nicht 14 Kr., sondern 7 Kr. der Post und 7 Kr. dem Expeditor zu verbuchen waren, hat man 7 / 7 vermerkt. Ein feiner Unterschied ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 11. Juni 2009 um 19:53
    • #67

    Hallo bayern klassisch

    Dann war ich nicht so weit von die richtige Antwort. Dass finde ich super.

    Danke fürs Zeigen und die Beschreibung!!!!

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. Juni 2009 um 20:03
    • #68

    Hallo Nils,

    sagen wir es doch offen - was du weißt, weiß so manches Schlachtroß der Bayernphilatelie nicht und das ist schon ganz erstaunlich.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 11. Juni 2009 um 20:18
    • #69

    Hallo ahli47

    Danke fürs Zeigen. Eine schöne Zusammenstellung von Zierstempeln. :)


    Hallo bayern klassisch

    Danke für den Lob :)

    Es gibt einige Professoren hier, und daher lernt man auch schnell :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • ahli47
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    • 13. Juni 2009 um 09:56
    • #70

    Hier meine neuesten Errungenschaften:
    Der seltene kleine Einkreiser von Dachau Bahnhof (Typ 17S, Durchmesser 20 mm).
    Dazu einer meiner ganz wenigen Belege: Ein Zierstempel von Schwabach vom 8.9.1871. Dieser Stempel wurde wohl im Jahr 1871 ausgewechselt oder überarbeitet. Auf dem Brief ist der seltenere Typ 2 mit stumpfen A zu sehen (hoffe ich zumindest).

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    Einmal editiert, zuletzt von ahli47 (13. Juni 2009 um 12:10)

  • toxc
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    • 3. September 2009 um 20:44
    • #71

    Soo es gibt Grund diesen schönen Thread mal wieder zu aktivieren, nämlich meinen zweiten 'Geburtstagsbrief'.
    Der freut mich wahnsinnig weil ich nicht erwartet hätte mal so einen zu finden.
    Seit ich damals das 'Zierstempel' Heftchen von G. Rütger bekommen habe hat mich der Fischach Stempel fasziniert, weil er zum einen noch in mein Heimat-Sammelgebiet 'Stadtbergen und die Westlichen Wälder zwischen Stadtbergen und Fischach' fällt und zum anderen weil er aufgrund seiner Seltenheit anstatt mit einer Preisnotierung lediglich mit dremal 'LP' notiert war.
    Deshalb war ich immer auf der Suche nach einem schönen Abschlag wenigstens auf einer losen Marke, dass ich nun einen Brief bekommen konnte macht die Sache nicht schlechter ;)
    Da der Brief nach Neustadt a. Aisch lief gibts als Dreingabe noch einen Zierstempel als Ankunftsstempel. :)

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    Einmal editiert, zuletzt von toxc (3. September 2009 um 20:45)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 3. September 2009 um 21:04
    • #72

    Hallo toxc,

    warst du auch auf dem Tauschtag in Oberhausen? Von dort kamen ja ähnliche Sachen her ...

    Tolles Stück - Glückwunsch. Bei dem Anblick kann ich nur sagen, du solltest jeden Tag Geburtstag haben. ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 23. November 2009 um 19:34
    • #73

    Hallo Freunde

    Ich habe mal dieser Brief gekauft. Damals wegen der Zierstempel - nicht der schönste - aber ich hatte damals nur sehr wenige Briefe mit Zierstempeln.
    Heute finde ich der rückseitige Stempel aber mehr interessant. Ein Einkreiser Typ 26a von Hergatz, dazu mit blaue Stempelfarbe.
    Ganz schön wenn man so etwas zufällig findet :)
    (Der Verkäufer hat es nicht erwähnt)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • ahli47
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    • 24. November 2009 um 12:25
    • #74

    Hallo Bayern-Nils,
    herzlichen Glückwunsch zu diesem schönen Brief. Die sog. Schwabenstempel gehören zu den besonderen Stempeltypen, die man wirklich nicht häufig findet.

    Viele Grüße
    ahli47

  • Bayern-Nils
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    • 24. November 2009 um 16:00
    • #75

    Hallo ahli47

    Danke für deine Antwort.
    Wusste nicht dass diese Stempeln als "Schwabenstempeln" zu rechnen war. Gab es keine Stempeln Typ 26 ausserhalb der schwäbische Region? In Niederbayern gibt es, glaube ich, keine.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • kartenhai
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    • 24. November 2009 um 16:13
    • #76

    Als Laie in diesem Sammelgebiet würde mich mal interessieren, warum dieser Stempel ausgerechnete als Zier-Stempel bezeichnet wird. Für mich stellt sich der Stempel als ganz normal dar, unter Zier verstehe ich irgend etwas außergewöhnliches, das jedem sofort auffällt.

    Gruß kartenhai

  • Erdinger
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    • 24. November 2009 um 16:15
    • #77

    Hallo Kartenhei,

    die heißen "Zierstempel" wegen der unten eingesetzten, rautenförmigen Zierstücke.
    Ein vom Expeditor gut gepflegter, blitzsauber abgeschlagener kleiner Zierstempel macht entsprechend was her ...

    Viele Grüße vom
    Erdinger

  • Dienstheini
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    10. September 1948 (77)
    • 25. November 2009 um 10:24
    • #78

    Hallo:
    Zusammen.
    Es wurde über die Schwabenstempel gesprochen, und das es in Niederbayern keine geben soll. Ich möchte da mal einen aus meinem Nachtbarort Waldkirchen Nby, zeigen, es ist zwar nur ein Markenloser Dienstbrief aus dem Jahr 1871 mit einem 22,mm. Zierstempel. Siehe Bild.
    mfg. Dienstheini.

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  • ahli47
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    • 25. November 2009 um 13:06
    • #79

    Hallo,

    ein sehr schöner Dienstbrief, vor allem mit wunderbarem Stempelabschlag von Waldkirchen.


    Noch kurz zur Klarstellung:

    Die Zierstempel (Typ 18) kommen in allen Regionen vor, hauptsächlich in Niederbayern (weshalb sie zu meinen Lieblingsstempeltypen zählen).

    Der Schwabenstempel (Typ 26) ist ne schwäbische Spezialität, ich weiß aber jetzt nicht auswendig, ob er nicht vereinzelt auch außerhalb Schwabens vorkommt.


    Viele Grüße
    ahli47

    Einmal editiert, zuletzt von ahli47 (25. November 2009 um 15:58)

  • Bayern-Nils
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    • 25. November 2009 um 16:55
    • #80

    Hallo Freunde

    "Wir" Niederbayerer haben die Zierstempeln sehr gern :D

    Ein Kempten Stempel ist aber nicht zu verachten. Hier ein blauer von 1873 und ein schwarzer von 1874. Beide Brief sind nach Weiler, auch in Schwaben.

    Rückseitig gibt es zwei verschiedene Stempeln, einmal Typ 20b, mit undeutlich Jahreszahl. Rückseitig auf der 1874 Brief finden wir Typ 21a, der nicht in Sem erwähnt ist. Der Stempel ist im nächste Ausgabe sicher dabei. :)

    Wenn man ab und zu schöne Zierstempelbriefe kauft, findet man immer etwas gutes.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

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