Einige Briefmarken aus dem Sudetenland sind auf Philasearch zu finden. Habe da eine Menge im Visier
Sudetenland - Forschungsthema
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Zitat
Original von joergherne
Außerdem habe ich noch eine tolle Briefmarke im Block erworben.Hallo joergherne,
darf ich mir erlauben, an der Echtheit der Aufdrucke auf dem Block meine Zweifel anzumelden ?
Erst einmal fällt die Abstempelung aus Rumburg auf. Im Rumburger Zipfel wurden keine Blocks überdruckt. Natürlich ist theoretisch auch eine Fremdverwendung möglich. Solche Zeitungsmarken Rumburgs mit Abstempelung aus Reichenberg habe ich hier einmal vorgestellt. Rumburger Entwertungen auf Marken / Blocks aus Reichenberg oder Maffersdorf kenne ich noch nicht. Vielleicht hat sudetenphilatelie so etwas schon einmal gesehen.
Dazu kommt die Art des Aufdruckes, zu wässrig mit zuviel Grünanteil in der Aufdruckfarbe. Kann natürlich auch durch Wässern entstanden sein. Trotzdem habe ich leichte Bedenken. Ist der Block geprüft ? Sind die Marken geprüft ? Hast Du die Stücke von einem anerkannten Auktionshaus erworben ?Gruß
KJ -
Danke für die Information. Den Block habe ich aus einem Lot von anderen Marken erworben aber der ist nicht geprüft. Auf den scann war er sehr schlecht zu erkennen. Auch ich habe meine Zweifel wegen der Farbe und Stempel. Die Zeitungsmärkten habe ich aus einem Auktionshaus aus Bonn ersteigert. Ich werde sie nach und nach prüfen zu lassen aber ich gehe stark auf Echtheit aus.
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Ich habe mir das Buch von Dr. Hörr einmal angeschaut und sehe, dass der Aufdruck der Zeitungsmarken genauso aussehen. Die Buchstaben gleichen dem des Buches und meine anderen Rumburgmarken sind zwar ein wenig filigraner aber bei den Zeitungsmarken mehr ausgeprägter.....Jetzt bin ich mir auch nicht mehr sicher.
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@ joergherne
sorry, joergherne, da habe ich keine gute Nachricht für dich. Der Block ist definitiv eine Aufdruckfälschung. Bei den Zeitungsmarken ist es anhand des Scans schwieriger einzuschätzen, aber auch da gehe ich von Aufdruckfälschungen aus. Vergleiche doch einfach mal beim Porto 100 h die Eins und die Nullen!
Fälschungserkennung wird im neuen Handbuch unter dem Kapitel "Echt oder falsch?" beschrieben. Zahlreiche geprüfte Marken und Stempel werden farbig abgebildet. Ich meine für Sudetenland-Interessierte ist dieses Handbuch eine gute Investition, bevor unnötig Geld verbrand wird (siehe Artikel vor deinem posting).
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Danke für die tollen Information und ich sitze schon im Keller. Schade finde ich nur, das ein renommiertes Auktionshaus sowas verkauft und die scann auch teilweise sehr schlecht sind. Egal ist halt Lehrgeld......Buch wir jetzt bestellt... Schönes Wochenende.
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Hallo
Das Buch von Gerhard Späth ist echt klasse. Ich habe sehr viele Informationen bekommen. Habe auch das Buch vom Dr. Hörr die 2te Auflage Postwertzeichen des Sudetenlandes aber wenn ich beide vergleiche finde ich das vom Gerhard besser. Klar das beide Bücher zusammen sich für die interessierten des Sudetenlandes noch mehr Informationen ergeben. Ich nehme mir auch beiden die Informationen und ich denke mal in ein paar Wochen nicht mehr so viel auf FÄLSCHUNGEN reinfalle obwohl es bis jetzt nur einmal vorkam.
Danke Gerhard!!! -
Hallo,
portogerechte Bedarfsbelege sind für mich das schönste.
anbei so ein Beleg, den man nichtmal prüfen lassen muß.
Grüße an alle sudetenlandfreunde. -
Eine schöne Ganzsache P 7 von Rumburg. Diese nicht mit dem üblichen Befreiungsstempel sondern bedarfsgestempelt in Schluckenau. Bedarfsstempel sind deutlich seltener!
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Hallo,
hier zwei Bedarfsbelege (Karten) von Karlsbad.
In der neusten Ausgabe der Philatelie wurde ein Artikel von Herrn Dr.W.Leist über die Markenausgaben des Sudetenlandes unter Postgeschichte veröffentlicht. dieser Artikel, als private Meinung des Autors, wäre besser als Leserbrief erschienen. Hier fehlt Dr. Leist doch etwas an Kentnissen über die Zeit der Befreiungstagen im Sudetenland. Schade. Wie ist die Meinung der Mitglieder hie im Forum?
LG Jimphil
PS. leider wird mein Bild nicht hochgeladen. Versuche es später. -
Hier das fehlende Bild.Geht nicht (437KB jpg.) Immer Fehler.
Grüße -
Antwort @ Jimphil
Jeder darf das sammeln, was er möchte. Und jeder darf seine persönliche Meinung äußern. Dies ist jedermanns Recht.
Der Autor hat sich augenscheinlich Meriten auf den philatelistischen Sammelgebieten Preußen und der Ganzsachen erworben. Wer oder was ihn dazu bewogen hat, nun einen Artikel über das nicht einfache Sudetengebiet zu schreiben, erschließt sich mir nicht.
Dieser Artikel in der "philatelie" bleibt leider oberflächlich und verallgemeinert pauschal. Auf 2 1/2 Seiten ist jeder Versuch zum Scheitern verurteilt, dieses facettenreiche Thema auch nur in Grundzügen darzustellen. Wird aber nur an der Oberfläche gekratzt, so ist es nicht verwunderlich, wenn der Autor falsche Schlüsse zieht.
Wer sich intensiv in das Sammelgebiet Sudetenland einarbeiten möchte, dem sei das Standardwerk von Dr. J. Hugo Hörr und das aktuelle Handbuch "Sudetenland 1938 - Handbuch der Sudetenphilatelie - in der 2. aktualisierten und erweiterten Ausgabe" empfohlen.
Deshalb sollte der Beitrag in der "philatelie" meines Erachtens nicht zu hoch aufgehängt werden - der Autor weiss es einfach nicht besser.
Dies ist meine persönliche Meinung. Wobei wir wieder am Anfang sind: "Jeder darf seine persönliche Meinung äußern.
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Meine bescheidenen Meinung nach ist der benannte Artikel irreführend. Allein die Bebilderung der Thematik von Amtlichkeit / Nichtamtlichkeit / Mache mit privaten Erinnerungsüberdrucken lässt den Schluss zu, dass hier nicht zuende gedacht wurde. Schade, denn inhaltlich könnte man zu dioesem Thema sicher interessante Ausführungen machen.
Gruß
KJ -
Hallo,
kann mir hier bitte mal ein wenig mehr zu den Marken erzählt werden?
Den historischen Hintergrund habe ich mir bereits angelesen. Ist das für einen Sammler so von Interesse? Wie ist das preislich einzuordnen? Kann, sollte so etwas geprüft werden, von wegen der Stempel? Die Besitzerin würd's gern loswerden, was ist ein geschicktes Vorgehen?
Vorab danke für Antworten. -
Zitat
Die Besitzerin würd's gern loswerden, was ist ein geschicktes Vorgehen?
Vermutlich ist das nicht mal 4 Euro wert. Was willst du da prüfen? Den Stempel "endlich frei" war auch nicht gerade eine Seltenheit. Besonders auf so Blättern gibt es ihn zu Hauf.
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Klingt fast so, als müsste ich für meine Frage um Entschuldigung bitten.
Danke für die Information, dass deN Stempel nicht selten ist - woher soll'n Anfänger das wissen? Ich habe dem Papierchen wegen des Stempeldatums einen gewissen Wert zugeordnet (30.9.). Aber wenn nicht, dann nicht
Genitiv ins Wasser, weils Dativ sein könnte.
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Bei den tschechischen Marken handelt es sich nicht um amtliche Überdruckmarken sondern wurden als tschechische Marken (ohne Überdruck) mit dem Befreiungsstempel von Asch versehen und mit dem Entwertungsstempel Asch vom 30.IX.38 gefälligheitshalber abgestempelt. Diese Stücke dürften allenfalls für Heimatsammler von Asch von Interesse sein. Der Sammlerwert für Philatelisten ist gering, da es sich nicht um die seltenen amtlichen Ausgaben des Sudetenlandes handelt. Ähnlich dürfte dies auch für die Marken aus Thüringen OPD Erfurt gelten. Am ehesten bei Heimatsammlern zu verwerten. Aber bitte keine Reichtümer erwarten.
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Danke für die ausführliche Antwort.
Von Briefmarken weiß ich mittlerweile schon zu viel aber noch zu wenig, um es mit Reichtümern in Verbindung zu bringen - bei dem was ich so in den Händen hatte. Es geht mehr darum ein Gespür für die Dinger zu entwickeln, sie sind wohl etwas mehr Wert durch die Stempempel, aber nix wirklich berauschendes. Und Marken sind Sammlerobjekte, wenn's interessiert, der will's, andere interessiert's nicht die Bohne, schon recht.
Danke für eure Unterstützung.
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In der zur Versteigerung am 6.9.2014 anstehenden Sammlung von Horst Kühner beim Auktionshaus Dr. Reinhard Fischer in Bonn sind zahlreiche Sudetenland-Ausgaben im Katalog zu sehen, viele in Miniatur-Auflagen.
Zu sehen auf den Seiten 19-34 im folgenden Link. Das Herunterladen kann bei älteren PC`s ziemlich lange dauern:
Gruß kartenhai
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Inzwischen liegen die Auktionsergebnisse der Sammlung Horst Kühner vor:
Qualität und Seltenheit hat seinen Preis! Rechnet man die Auktionsnebenkosten dazu, so erreichen die Endpreise oftmals 100% Michel oder auch mehr. Hier einige Beispiele:Karlsbad 19 S gestempelt: MM 2.000,-- Zuschlag 1.500,--
Konstantinsbad 11 gestempelt: MM 260,-- Zuschlag 210,--
Niklasdorf 12 gestempelt: MM 300,-- Zuschlag 320,--
Niklasdorf 14 gestempelt: MM 400,-- Zuschlag 330,--
Niklasdorf 19 gestempelt: MM 280,-- Zuschlag 330,--
Niklasdorf 47 gestempelt: MM 320,-- Zuschlag 260,--
Niklasdorf 61 gestempelt: MM 400,-- Zuschlag 420,--Marken mit Zierfeldern waren besonders gesucht:
Niklasdorf 69 ZFw gestempelt: Zuschlag 2.700,--
Niklasdorf 107 ZFw postfrisch: Zuschlag 4.200,--
Niklasdorf 111 ZFw gestempelt: Zuschlag 2.700,--Reichenberg 102/103 gestempelt: MM 600,-- Zuschlag 560,--
Reichenberg 108 K, 109/110 gestempelt: Zuschlag 11.500,--Langsam sprechen sich die extrem geringen Auflagen dieses Gebietes
herum. Die Nachfrage nach diesen Raritäten ist unvermindert stark.
Selbst fünfstellige Preise sind keine Hemmschwelle für wirklich
ausgesuchte Stücke. Bemerkenswert!Aber nicht vergessen: Dieses Sammelgebiet bietet noch viele Stücke mit geringer Auflage zu noch äußerst moderaten Preisen. Zum Beispiel eine Maffersdorf 23 mit einer Auflage von nur 1.000 Stück steht gerade einmal mit 50,-- Euro im Michel.
Ein Heydrichblock mit einer gleichen Auflage notiert bei 20.000,-- Euro.

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