Anbei die Scans von 3 Blättern mit Marken der Tschechoslowakei . Gestemplt sind sie in Königsberg, Ostsudetenland.
Frage: Handelt es sich um eine der privaten Machen ?
Sudetenland - Forschungsthema
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Hallo Mark,
es handelt sich nicht um eine der offiziellen SDP-Ausgaben des Sudetenlandes, sondern um private Befreiungsaufdrucke. Trotzdem recht nett.
Könntest ein Admin bitte den Beitrag in den "alten" Sudentenlandthread integrieren, damit das Thema gebündelt bleibt?? -
Wie Max und Moritz bereits richtig erwähnt, sind dies keine amtlichen Ausgaben der SdP. Der Aufdruck scheint mir auch für einen Markenüberdruck zu groß geraten, deshalb gehe ich zunächst von einem Sonderstempel auf tschechischen Urmarken aus. Allerdings kennt auch Quaiser "Die Not- und Befreiungsstempel in den sudetendeutschen Gebieten 1938/39" diesen Stempel nicht. Alles in allem spricht vieles für "Mache".
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Hallo
kann mir jemand sagen, aus welchem Gebiet genau die unten abgebildeten Marken herkommen, und ob die Aufdrucke echt sein könnten?
Die linke obere Marke ist tiefstgeprüft markiert mit dem Signum "Hübner".
Danke im Voraus -
Hallo thofoe73,
Du zeigst hier Marken des Gebietes Rumburg, und zwar die Mi.Nr 9, 7, 7, 9, 5, 9 und noch einmal die 9.
Die Aufdrucke sehen mir ganz vernünftig aus, wobei diese Marken nicht zu den Seltensten des Gebietes Sudetenland gehören.
Aber darauf kannst Du doch aufbauen....Du kennst diesen Thread ?
Mein Tip: In Ruhe anschauen und Lust am exklusiven Gebiet holen.....
Gruß
KJ -
vielen Dank für deine Auskunft.
Ich werd mir mal den Thread näher anschauen. -
Heute möchte ich euch einen weiteren Leckerbissen vorstellen:
Die Karlsbad MiNr. 56 Zfs (Zierfeld senkrecht anhängend). Nach der Bogenanordnung kann es je Hunderterbogen nur 2 Marken mit senkrecht anhängendem Zierfeld geben. Bei einer ursprünglichen Auflage der MiNr. 56 von 150 Stück, ergibt sich somit für Marken mit Zfs eine Auflage von nur 3 Stück.
Bei dieser Seltenheit ist ein aktueller Michelpreis von 800,-- Euro viel zu konservativ angesetzt. Dies liegt jedoch daran, dass die extreme Seltenheit der senkrechten Zierfelder erst in jüngster Zeit durch Rekonstruktion der Bogenanordnung bekannt wurde.
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Ja, ein wunderschönes Stück.
Nach der reinen Arithmetik stimmt das. Jedoch weiß keiner WELCHE Bogenteile zum Überdruck vorgelegt wurden. Die Auflage kann niedriger (unwahrscheinlich), aber auch viel höher als 3 Stück sein.
Nach dem Michel gibt es mindestens ein Stück auch ungebraucht (Sonst würde keine ungebraucht-Bewertung existieren). Hier sehen wir das zweite Exemplar in gestempelter Form.
Insgesamt würde ich eher zu Variante zwei tendieren.... -
Also, ich finde den Umgang hier mit dem Sudetenmarken sehr bedenklich. Fast bei jedem Beitrag (besonders von Sudetenphilatelie) blitzen mir und auch der übrigen Sammlerschaft fette Hakenkreuze und Nationalsozialistische Propaganda entgegen. Leider wird die Philatelie im Sudetenland nur auf die wenigen Tage der Übergangszeit beschränkt, in der eine nationalsozialistische Partei in diesem Gebiet im Übereifer die Posthoheit an sich gerissen hat und dies auch auf den Marken der Tschechoslowakei zeigte. Ich vermisse in JEDEM Beitrag unserer Sudetenfreunde den Hinweis, daß die Darstellung von nationalsozialistischen Symbolen um kulturhistorische Dokumente handelt, die nicht zu Propagandazwecken mißbraucht werden dürfen.
Stattdessen lese ich Worte wie "Leckerbissen" und "Wunderschön"Mal eine andere Frage: Wo kamen die tschechischen Marken her, die die SdP so überschweglich überdruckte? Wenn die Marken in der üblichen Manier der Nationalsozialisten "übernommen" wurden, handelt es sich dann ja rechtlich um Diebesgut. Wurden diese Marken von irgend einer Postbehörde offiziell anerkannt, oder sind sie Makulatur?
MfG Lars
PS: Übrigens war die Veröffentlichung all zu vielem dieses Kulturhistorischen Materials in einer philatelistischen Zeitschrift unlängst der Hauptgrund, mein Abbonement dieser Zeitschrift zu beenden.
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Mein lieber Lars,
du bist andererseits derjenige, der in seinem Avatar ungeniert Propagandamarken von der "anderen" Seite zeigt. Ebenfalls seeeehr bedenklich.....
Mal ernsthafter: Mit welchen Briefmarken in welchen Zeiträumen wir uns gerne beschäftigen, mußt du schon uns überlassen. Und wenn du schon am kritisieren bist, vergiß bitte nicht die Sammler der Briefmarken des Deutschen Reiches, Danzigs, der Besetzungsausgaben des III. Reiches, Memels, Böhmen und Mährens, des Generalgouvernements, der Kriegs- und Propagandafälschungen und der Feldpostmarken. Die kannst du in deine Schelte schön einbinden.
Nachdem du alle Beitragsschreiber als Sekundanten der NPD geoutet hast (...nationalsozialistische Propaganda...), bitte ich dich höchstpersönlich (denn ich fühle mich mit angesprochen) aus diesem Thread zu verschwinden. Leute, die hart an der Kotzgrenze argumentieren, hatten wir hier schon...
Deine fachliche Frage beantworte ich aber noch gerne: Die Marken stammten aus Privatbeständen (bspw. Tabakgeschäften), da die Tschechen beim Rückzug aus dem Sudetenland alle Markenbestände, die in den Postämtern lagerten, mitgenommen hatten.
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-vielen Dank usul3 für deinen kritisch-konstruktiven Beitrag. Ohne mich permanent und ermüdend wiederholen zu müssen, empfehle ich dir die einleitenden Worte meiner Homepage zu lesen. Hier nochmals der Link:
In dieser Einführung zu diesem Gebiet findest du alle Antworten auf deine Fragen wie Verwendung der nationalsozialistischen Symbole, Propagande, Entstehungsgeschichte dieser Postwertzeichen, Begleitumstände usw.
wie in der HP auch erläutert spiegeln die abgebildeten Hoheitszeichen in keinster Weise die politische Gesinnung des Autors wieder und dies kann ich mit ruhigem Gewissen auch von den anderen Forum-Mitgliedern bestätigen, zumindest soweit diese mir bekannt sind.
Es geht hier ausschließlich um die philatelistisch historische Aufarbeitung dieses seit Jahren vernachlässigten Gebietes. Wenn sich nun weitere Sammler sich philatelistisch -gerne auch kritisch- zu diesem Gebiet äußern, sind wir auf diesem Gebiet ein großes Stück weiter gekommen. Dies ist jedoch kein politisches Forum, sondern ein philatelistisches. Ich bin gerne bereit weitere philatelistische Informationen zu diesem Gebiet weiterzugeben und lade usul3 herzlich ein an dieser Diskussion teilzunehmen, sofern diese auf philatelistischem Niveau abläuft.
Sammlergrüße
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Eine weitere kleine Rarität sind die unten aufgeführten Viererblocks der Fügner-Marken von Reichenberg.
In Reichenberg wurden nur 200 Stück bzw. 250 Stück überdruckt. Rechnerisch entfallen auf senkrecht anhängende Zierfelder somit nur Stück 4 auf die 50 h-Marke und Stück 5 auf die 1 Kronen-Marke. Dies sind natürlich nur Annäherungswerte, da nicht nur komplette Bogen sondern auch Bogenteile überdruckt wurden. Eigentlich ist es auch unerheblich, ob nun 2, 5 oder 10 Marken mit senkrechtem Zierfeld existieren. Sie sind alle mal extrem selten und dies wird sich über kurz oder lang im Markt wiederspiegeln.
Die unten aufgeführten Marken haben neben dem Zfs auch zusätzlich überdruckte Bogenränder. In dieser Kombination sicherlich nicht all zu oft anzutreffen (vermutlich Unikate).
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Mein lieber Max oder Moritz
Die Marke der SU ist bewußt gewählt um das Paradoxum der soz.Länder darzustellen die einerseits die Religionen zurückdrängte, sich andererseits aber diese zunutzemachten , um sich selbst als friedliebend darzustellen. Wiederum wurde diese Symbolik in der DDR der christlichen Friedensbewegung außerhalb der Diktatur benutzt. Wenn Das "PROPAGANDA VON DER ANDEREN SEITE" ist, bin ich hier wirklich an der falschen Stelle.
Zitat aus Wikipedia:" Schwerter zu Pflugscharen ist ein zur Redewendung gewordenes Teilzitat aus der Bibel, das das Ziel der internationalen Abrüstung, Rüstungskonversion und den Völkerfrieden symbolisiert. Menschen aus verschiedenen weltanschaulichen Traditionen wie Judentum und Christentum, aber auch Atheismus und Kommunismus beziehen sich auf dieses Symbol. Seit 1980 wird es in Deutschland vor allem mit Initiativen der staatsunabhängigen Friedensbewegung in der DDR, darüberhinaus mit dem Pazifismus verbunden. ....................Die Sowjetunion schenkte der UNO zu ihrer Aufnahme eine Skulptur von Jewgeni Wutschetitsch, die das biblische Motiv bildlich-plastisch darstellt. Das Original steht auch in der Tretjakow-Galerie in Moskau, eine Kopie steht seit 1959 auf dem Gelände des UNO-Hauptgebäudes in New York City."
[Blockierte Grafik: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/04/Swords-Plowshares.jpg]PS: Die Worte: Nationalsozialistische Propaganda sind auf den damaligen Umstand gerichtet, daß die SdP die Marken der CSSR als Propagandaflächen mißbrauchte, NICHT auf die NPD, welche ich auch in KEINEM Wort erwähne
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Sudetenphilatelie
Ich weis, das Du auf Deiner Internetseite diese Erläuterungen, derer ich hier vermisse sehr plausibel darstellst. Wir hatten uns in einem anderen Forum schon darüber unterhalten. Deshalb auch nicht die Kritik. Nur mal so ein Beispiel: In der Schule meines Sohnes hat ein Spinner ein Hakenkreuz an die Wand gemalt. Die Polizei kam, es gab Verhöre und der Schuldige wurde zur Rechenschaft gezogen. Am selben Tag steht mein Sohn hinter mir während ich eure Beiträge zur Sudetenproblematik lese. Seine Frage: Wiso dürfen die Erwachsenen einfach Bilder mit Hakenkreuzen ins Internet stellen, andererseits wird in der Schule so ein Aufstand gemacht. meine Antwort: Man Darf das nur, wenn diese Bilder einen nachgewiesenen Bezug auf geschichtliche Ereignisse haben und vermerkt ist, das die Bilder auch nur dazu benutzt werden dürfen. er wieder: Zeig mir den Vermerk!
Diesen finde ich nur auf Deiner Internetseite, nicht aber hier. Tut mir echt leid, das ich das kritisieren muß, ist aber leider so.MfG Lars
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Lieber Lars,
wenn du jetzt hier auf friedliebend machst, ist das nicht nur lächerlich, sondern unschön.
Ich kenne deine früheren Avatare, bei denen der Sowjetstern dick prangte.
Also laß uns bitte mit diesem Peace-Gesäusel in Ruhe. Ich kann dich schon gut einordnen.
Ich habe echt keine Lust diesen philatelistischen Thread durch Politbürokommentare zu verwässern. Wenn du Fragen zu den Marken hast, bist du immer gerne willkommen.PS: Dein PS kannst du dir sparen. Wenn du bestimmte Dinge nicht andeuten wolltest, solltest du klarer formulieren und uns hier nicht Verdachtsmomenten ausliefern.
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Stimmt nicht, Moritz,
hier hatte ich schon immer den selben Avater, du meinst sicher ein anderes Forum, in dem ich als Avatar die SU-Michelnummer 693 benutze, ebenfalls ein Denkmal Zitat Michel-online:"Arbeiter mit Stern; Skulptur von W. Andrejew auf dem sowjetischen Ausstellungspavillon" zur Weltausstellung in New York.Übrigens ist das Darstellen des Sowjetstern im Gegensatz zum Emblem der "anderen Seite" nicht verboten.
Und noch eins: Herzlichen Glückwunsch zur Ernennung des Sprachrohrs aller Sudetensammler.
Ich kann Dich auch gut einordnen, wenn ich mir Deine Wortwahl so ansehe " andere Seite, peace-Gesäusel, Politbürokommentare ..."Lars
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jetzt zurück zu den Briefmarken und für das M und M eine Beruhigungstablette (schon wegen seiner Kotzgrenze
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Wie schön, daß du dich so aufgeregt hast....

Und jetzt bitte deine philatelistischen Fragen...
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Im Moment noch nicht, ich widme mich jetzt eher einer guten Flasche Bordeaux rouge, die ist rot :P(böse, böse)

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Sehe ich auch so (die Gemütlichkeit). Die Roten vernichte ich auch gerne. Ähmm.... die Weinflaschen meine ich natürlich

Leider kann ich farblich nicht kontern, denn es gibt noch keinen schwarzen Whiskey....
(Und politisch annähern will ich mich meinen Scotch Single malts bestimmt nicht). -