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Dänemark Ganzsachenumschläge

  • Wulf
  • 26. Mai 2026 um 18:11
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    Wulf
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    • 26. Mai 2026 um 18:11
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    • #1

    Hallo zusammen,

    nachdem DKKW vor einiger Zeit einen Thread für Ganzsachenpostkarten eröffnet hat, hier nun einer für Ganzsachenumschläge.

    Ich hoffe auf rege Beteiligung.

    Anfangen möchte ich mit einem eingeschriebenen Ganzsachenumschlag 8 Øre mit Zusatzfrankatur Afa 23 und 2 mal 26a oder doch 26B?

    Mit insgesamt 36 Øre richtig frankiert, 20 Øre für einen Auslandsbrief bis 15 gr. + 16 Øre Einschreibegebühr.

    Abgestempelt wurde der GAU am 30.7.1892 in Odense und bereits einen Tag später ist er in Neuss angekommen.

    Auf der Rückseite sieht man neben dem Ankunftsstempel noch ein schönes Siegel mit den Buchstaben MKB, wohl die Initialen der Firma M.K. Brandt.

    Schöne Grüße

    Wulf

    Einmal editiert, zuletzt von Wulf (27. Mai 2026 um 02:03)

  • Wulf 26. Mai 2026 um 18:25

    Hat den Titel des Themas von „Ganzsachenumschläge Dänemark“ zu „Dänemark Ganzsachenumschläge“ geändert.
  • DKKW
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    • 27. Mai 2026 um 10:33
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    • #2

    Wulf

    prima Idee, ich habe vielleicht noch zwei, drei Ganzsachenpostkarten die ich vorstellen kann.

    Viele Grüße
    DKKW

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    Wulf
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    • 27. Mai 2026 um 15:49
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    • #3

    Hallo,

    da ich erst kürzlich mit dem Sammelgebiet Dänemark begonnen habe, hier nun mein vorerst letzter Ganzsachenumschlag, kommen aber bestimmt noch weitere im Laufe der Zeit hinzu :)

    Wieder eine 8 Øre Ganzsache, mit Zusatzfrankatur Afa 22 als Einzelmarke und als Dreierstreifen, sollte sich wohl um 22B handeln,, was meint Ihr?

    Der Auslandsbrief ging am 8.2.96 von Kopenhagen nach Stuttgart und wie man am Ankunftsstempel auf der Rückseite sehen kann, kam er dort auch am 10.2. an.

    Der Ganzsachenumschlag ist mit insgesamt 20 Øre für einen Auslandsbrief bis 15 gr. portogerecht frankiert.

    Schöne Grüße

    Wulf

  • DKKW
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    • 27. Mai 2026 um 16:56
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    • #4

    Hallo zusammen,

    damit Wulf etwas Zeit gewinnt seine Dänemark-Sammlung auszubauen, zeige ich mal meinen ältesten dänischen Ganzsachenumschlag. Wie heißt es so schön in der blumigen Auktionatorensprache: etwas Alterspatina. ;)

    Ist aber ein Feldpostbrief, daher habe ich ihn aufgehoben. Oluf Pedersen katalogisiert diese Umschläge in Band II seines Handbuchs "Danske Helsager - Konvolutter, Korrespondancekort, Korsbånd, Aerogrammer" Hier handelt es sich um KV3, es gibt auch noch die Type KV3a, am leichtesten daran zu erkennen, dass der Knopf unten am Scepter fehlt.

    Mein nach Aarhus gelaufener Ganzsachenumschlag ist aber KV3 mit Knopf unten am Scepter. Der Wertstempel wurde mit dem Dreiring-Nummernstempel "214" entwertet, dieser Stempel wurde ab 1868 von der Feltpost. No.1 verwendet. Vor 1864, sehr selten, auf der Insel Pellworm. Datumstempel K1-Antiquaschrift " Feltpost No. 1 7/7 P2"

    Leider tragen auch die rückseitig abgeschlagenen Transit- und Ankunftstempel keine Jahreszahl, ich vermute aber, dass Brief nach 1868 verschickt wurde, da der Nr. Stpl. 214 bei der Feldpost erst 1868 in Gebrauch kam.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

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  • DKKW
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    • 29. Mai 2026 um 09:46
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    • #5

    Hallo zusammen,

    nochmals ein KV3 nach Oluf Pedersen. Diesmal wurde der 4 Sk. Ganzsachenumschlag für eine ganz besondere Versendungsform verwendet, nämlich als Grenzportobrief aus Ribe nach Haderslev (Hadersleben) im Herzogtum Schleswig. Wie so oft in dieser Zeit lässt sich der Beleg (ohne Inhalt) nicht exakt datieren, Weder der dänische Kreisstempel "Ribe 29.6.1-10E" noch der rückseitige Ankunftstempel "Ausg. No. 3 1.7." weisen eine Jahreszahl auf.

    Dieses erste Grenzportoabkommen zwischen Dänemark und Schleswig-Holstein wurde am 30. Juni 1865 abgeschlossen und betraf einige wenige Postämter beiderseits der Grenze. In Dänemark waren dies Kolding, Skodborghus und Ribe, in Schleswig zunächst die Postämter in Christiansfeld, Hadersleben, Lügumkloster und Tondern. später kamen auf Schleswiger Seite noch einige neu eröffnete Postanstalten hinzu.

    Auch diesen Beleg habe ich sicherlich schon mal gezeigt.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DK, 4 Sk. Helsagskonvolut, KV3, Grænseportobrev fra Ribe.jpg
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  • DKKW
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    • 31. Mai 2026 um 16:14
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    • #6

    Hallo zusammen,

    mit der Umstellung der Skilling/Riksdaler-Währung auf Øre/Krone Währung im Jahr 1875 kamen natürlich auch neue Ganzsachenumschläge zu 4 Øre (Ortsbriefporto) und 8 Øre (Inlandsbriefporto) heraus.

    Oluf Pedersen unterscheidet hier eine Vielzahl an Umschlagstypen die mir aber größtenteils fehlen.

    Hier ein 8 Øre Ganzsachenbriefumschlag aus København V. nach Haarlev. Der Umschlag wurde in den Briefkasten eingeworfen, erkennbar am KB im Stempel (=kassebrev). Da der Stempel keine Jahreszahl aufweist ist eine exakte zeitliche Zuordnung nicht möglich. Außerdem handelt es sich um einen Poste Restante Brief, also postlagernd.

    Ich vermute, es handelt sich um KV13a nach Oluf Pedersen.

    Es gibt verschiedene Kriterien für die Zuordnung. Zum einen das Wasserzeichen, sie sehen etwas anders als bei den zeitgenössischen Briefmarken. Insgesamt werden fünf unterscheidliche Kronen-Wasserzeichen unterschieden. Bei diesem Umschlag handelt es sich um das Wz. Krone II. Ich habe mal die Umschlagsrückseite mit hoher Auflösung eingescannt. Man kann das Wasserzeichen, denke ich, ganz gut erkennen.
    Ein weiteres Unterscheidungskriterium ist die Umschlagsrückseite. Bereits nach den ersten Auflagen wurden die Umschläge so verklebt, das sich die Seitenklappen unterhalb der Unterklappe befanden.
    Das nächste Unterscheidungskriterium ist der Zwischenraum zwischen FRM und dem Punkt im Wertstempel. Hier leider durch den Stempel verdeckt.
    Schließlich noch das O in Post im Wertstempel. Beim Umschlag KV13 ist das Innere der 0 farblos und rund. Beim Umschlag KV13a hingegen farblos und länglich, so wie bei dem von mir gezeigten Umschlag.

    Viele Grüße
    DKKW

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    Wulf
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    • 31. Mai 2026 um 19:14
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    • #7

    Hallo DKKW ,

    vielen Dank für die Vorstellung deiner schönen Ganzsachen.

    Ich werde nächste Woche wohl auch ein paar Stücke zeigen können, wenn sie denn pünktlich ankommen.

    Du schreibst von einem Buch von Oluf Pederson, kannst Du bitte mal den vollstäbndigen Titel hier nennen, damit ich mir das Teil evtl. auch besorge ?

    Schönen (Rest-) Sonntag

    Wulf


    P.S. Im Beitrag #4 hast Du den Titel ja bereits erwähnt, meine Blindheit schreitet weiter fort ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Wulf (31. Mai 2026 um 19:31)

  • DKKW
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    • 31. Mai 2026 um 19:28
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    • #8

    Hej Wulf

    aber gerne doch.

    Oluf Pedersen: Danske Helsager, Forlaget Skilling, 1984
    Håndbog I: Enkelte, Dobbelte og Tjenestebrevkort
    Håndbog II: Konvolutter, Korrespondancekort, Korsbånd, Aerogrammer

    Nur noch antiquarisch erhältlich aber man findet im Netz immer wieder mal Angebote.

    Viele Grüße
    DKKW

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    Wulf
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    • 31. Mai 2026 um 19:52
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    • #9

    DKKW ,

    Danke dir,.

    Es gibt ja noch ein anderes Werk über Ganzsachen von Lars Engelbrecht in 2 Bänden, was hältst Du von diesen Büchern ?

    Om bogen: Danmarks Helsager - Den Tofarvede Udgave 1871-1905 - Danmarks Tofarvede Helsager
    Den 1. april 2021 blev denne nye bog om den tofarvede udgave af de danske helsager udgivet. Her på hjemmesiden har du mulighed for at se et uddrag af bogen, og…
    www.helsager.dk

    Schöne Grüße

    Wulf

  • DKKW
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    • 1. Juni 2026 um 11:44
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    • #10

    Moin Wulf

    dieses zweibändige Werk von Lars Engelbrecht kam während meiner philatelistische Pause heraus, ich habe es deshalb nicht. Ich habe mir, als ich anfing, die dänischen Ganzsachenpostkarten hier im Forum vorzustellen, die beiden Bände bei der Philatelistischen Bibliothek in München ausgeliehen.
    Lars behandelt ausschließlich die Ganzsachen im Design der Tofarveden (wobei die Wertstempel der Ganzsachen einfarbig sind). Was ich etwas seltsam fand, er beschreibt allgemein die Unterschiede zwischen aufrechten und kopfstehenden Rahmen. Bei den einzelnen Ganzsachenausgabe verzichtet er aber auf eine Unterscheidung.

    Da ich kein Ganzsachensammler bin ist mir das Buch zu spezialisiert. Deshalb arbeite ich lieber mit dem deutlich älteren Handbuch von Oluf Pedersen. Ich habe auch noch den nochmals älteren Ringström.

    Lars Engelbrecht und auch seine Frau habe ich übrigens bei Vorträgen und auf Ausstellungen in Dänemark persönlich kennengelernt, ein sehr angenehmer und kenntnisreicher dänischer Philatelist.

    Viele Grüße
    DKKW

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    Wulf
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    • 1. Juni 2026 um 15:20
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    • #11

    Hallo DKKW ,

    vielen Dank für die Einschätzung, dann werde ich wohl nach den beiden Handbüchern von Oluf Pederson Ausschau halten und wenn sich die Gelegenheit ergibt zuschlagen.

    Erst mal nehme ich aber mit dem Michel Ganzsachen-Katalog Europa West vorlieb, dass sollte für den Anfang auch reichen.

    @all,

    heute kann ich auch wieder einen Ganzsachenumschlag zeigen.

    Laut Michel sollte es sich um U4 4 (Sk) Type I handeln, hier mit Zusatzfrankatur Afa 11 2Sk.

    Abgestempelt mit dem Nummernstempel 17 Fredericia und zusätzlich ist noch der K1 FREDERICIA 5.3.1866 zu sehen.

    Der GAU lief über Kolding nach Flensburg und ist dort am 6.3.66 angekommen.

    Eine Frage, ist der Beleg mit 6 Sk richtig frankiert ? 

    Schöne Grüße

    Wulf

  • DKKW
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    • 2. Juni 2026 um 11:51
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    • #12

    Hallo zusammen,

    ich gucke gerade mein Wappentype-Exponat nach Ganzsachenumschlägen mit Zusatzfrankatur durch. Es geht deshalb nicht immer nach der Katalogreihenfolge.

    Heute zeige ich einen 8 Øre Ganzsachenumschlag mit je einer 4 und 8 Øre Marke der Tofarvede sowie einer 10 Øre Marke der Wappentype-Ausgabe als Auslandsbrief (30 Öre Übersee-Briefporto) nach Calcutta, British-India. Der Bahnpoststempel Fredericia-Struer weist wieder mal keine Jahreszahl auf, aber auf der Rückseite ist beim teils unleserlichen britischen Seapost- Stempel die Jahreszahl 1897 erkennbar.

    Es handelt sich hier um KV14 nach Oluf Pedersen, aufgrund der abweichenden Farbe orange des Wertstempels eindeutig identifizierbar. Die Umschläge sollten eigentlich das WZ. Krone II aufweisen ich konnte es aber nicht entdecken. Das Kennzeichen o in Post ist wieder einmal durch den Stempel verdeckt.

    Karsten Jensen registriert 10 Briefe zum erhöhten 30 Øre Übersee-Briefporto (bis 1898) nach Britisch-Indien.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DK, 8 Øre Helsagskonvolut med tillægsfrankatur 4 og 6 Øre Tofarvede og 10 Øre Våbentype til Indien, 1897.jpg
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  • DKKW
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    • 2. Juni 2026 um 15:51
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    • #13

    Moin Wulf
    ich bin noch die Antwort auf Deine Frage aus Beitrag #11 schuldig.

    Ja, das Porto in Höhe von 6 Sk. für den Brief ausFredericia nach Flensburg aus dem Jahr 1866 ist korrekt.

    Am 21.6.1865 schlossen Dänemark und Preußen einen Postvertrag ab, der am 1.8.1865 in Kraft trat. Ein Bestandteil des Vertrages war das Sonderporto für Briefe aus Dänemark nach den Herzogtümern Schleswig, Holstein und Lauenburg sowie der Hansestadt Hamburg in Höhe von 6 Sk. für die 1. Gewichtsstufe.

    Den Vertrag findest Du auf der Homepage des DASV, Oben in der Menüleiste auf Projekt Postverträge gehen und dann in der Suche Dänemark und 1865 eingeben. Solltest Du die Seite noch nicht gekannt haben dann würde ich Dir empfehlen sie unter Deinen Favoriten abzuspeichern.

    Viele Grüße
    DKKW

  • Online
    Wulf
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    • 3. Juni 2026 um 18:44
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    • #14

    Hallo,

    hier eine Ganzsache 5 Øre grün mit Zusatzfrankatur Afa 55 und 56 auf Reco-Auslandsbrief von Kopenhagen nach Paris.

    Der Ganzsachenumschlag ist mit 35 Øre, richtig frankiert (20 Øre für einen Auslandsbrief bis 15 gr. + 15 Øre Einschreibegebühr)

    Auf der Rückseite sieht man noch die Julemarke mit dem Königspaar Frederik VIII und Louise aus dem Jahr 1907.

    Schöne Grüße

    Wulf

  • Jean Philippe
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    • 3. Juni 2026 um 19:23
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    • #15

    Wulf

    Der Adressat ist übrigens der bekannte Briefmarkenhändler (und Radrennfahrer) Théodore Champion, der auf der « Roll of Distinguished Philatelists » eingetragen ist. Es gibt ihn auch selbst auf Briefmarken, z.B. von Liechtenstein.

    Gruss,

    Jean Philippe

    3 Mal editiert, zuletzt von Jean Philippe (4. Juni 2026 um 21:56)

  • DKKW
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    • 5. Juni 2026 um 10:16
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    • #16

    Hallo zusammen,

    von mir gibt es heute wieder einen 8 Øre Ganzsachenumschlag mit Zusatzfrankatur. Diesmal ein Dreierstreifen 10 Øre Marken der Våbentype-Ausgabe.

    Als Expressbrief am 8.6.96 von Birkerød nach København K gelaufen.

    Es handelt sich um KV13 nach Oluf Pedersen. Die Merkmale: Lang rød steg mellem M og punktum. sowie O i POST med rund farveløs udfyldning sind hier klar erkennbar. Auf der Rückseite sieht man zum einen den Großteil des Wasserzeichens Krone II und zum anderen die Begründung für den Expressversand. Der Brief enthielt ein Telegramm, Adressat war dann auch die Hovedtelegrafstationen. Expressbriefe aus Dänemark sind gar nicht so häufig. Bei Landzustellung richtig selten

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DK, 8 Øre Helsagskonvolut, KV13a med 3 x 10 Øre Våbentype som eksoressbrrev, 1896.jpg
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  • DKKW
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    • 6. Juni 2026 um 13:38
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    • #17

    Hallo zusammen,

    ein weiterer Ganzsachenumschlag mit Zusatzfrankatur aus meinem Wappentype-Exponat. Ein 4 Øre Ganzsachenumschlag mit zwei 8 Øre Marken der Tofarvede und einer 10 Øre Marke der Våbentype-Ausgabe. Zusammen 30 Øre, das entsprach dem seinerzeitigen Seeporto für Briefe nach Übersee (in DK bis 31.12.1898). Der Brief war nach St. Thomas, Dänisch-Westindien (DVI) adressiert. Handschriftlicher Leitvermerk: via Havre.

    Es handelt sich bei diesem Ganzsachenumschalg um KV15a nach Oluf Pedersen. Bei starkem Gegenlicht ist das Wasserzeichen Krone III auf der Rückseite erkennbar (auf dem Scan leider nicht). Die "4" im Wertstempel ist geschlossen und weist am Querstrich einen Haken oben auf. Im Gegensatz dazu weist die "4" bei der KV15 am Querstrich Haken oben und unten auf)

    Der Brief ging am 8.2.98 in Rönne (Bornholm) ab und lief über Kopenhagen, Korsör nach St. Thomas (kein Transitstempel von Le Havre). Ankunftstempel St. Thomas 5.3.1898, also 25 Tage Laufzeit.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DK, 4 Øre Helsagskonvolut KV15a med 2 x 8 Øre Tofarvede og 10 Øre Våbentype, til DVI, 1898.jpg
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    Wulf
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    • 6. Juni 2026 um 16:10
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    • #18

    Hallo,

    wie der zuvor von DKKW gezeigte, wunderschöne Ganzsachenumschlag, kann ich ebenfalls eine Ganzsache zeigen, die einen etwas längere Reise hinter sich brachte, nur in die andere Richtung.

    Laut Michel handelt es sich um den GAU U19 5 auf 4 Øre blau, der ab 21.3.1904 verwendet wurde.

    Hier der Umschlag mit Zusatzfrankatur Afa 42-45 + 54, gelaufen von Kopenhagen (Absender in Helsingør) über Brindisi (Italien) nach Madras Indien).

    Aufgeliefert am 26 oder 28.3 in Kopenhagen. und angekommen am 17.4.1909 in Madras, Laufzeit also hier 20 oder 22 Tage.

    Der Beleg ist mit 20 Øre, laut Vertrag vom 1.10.1907, für einen Auslandsbrief bis 20 gr. portogerecht frankiert.

    Schöne Grüße

    Wulf

    2 Mal editiert, zuletzt von Wulf (6. Juni 2026 um 18:17)

  • DKKW
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    • 7. Juni 2026 um 14:24
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    • #19

    Hallo zusammen,

    vielleicht noch eine Anmerkung von mir zum 5 auf 4 Øre Überdruck-Ganzsachenumschlag den Wulf in seinem letzten Beitrag gezeigt hat. Am 1. 10. 1902 kam es in Dänemark zur ersten Portoanhebung seit Jahrzehnten. Der Ortsbrief kostete jetzt 5 statt 4 Øre und der Inlandsbrief 10 statt 8 Øre. Natürlich gab es Restbestände "alter" Ganzsachenumschläge. Man war sparsam also wanderten diese Umschläge nicht ins Altpapier sondern wurden mit einem Überdruck mit dem neuen Porto versehen.

    Von mir gibt es einen 4 Øre Ganzsachenumschlag mit neuem Wertstempelmuster zu sehen. Zusatzfrankatur 4 Øre Tofarven. Da der Brief innerhalb Hjørrings verschickt wurde, ist er wohl überfrankiert denn bei Ortsbriefen gab es keine 2. Gewichtstufe.

    Es handelt sich um KV21 nach Oluf Pedersen. Die Besonderheit abgesehen vom neuen Wertstempelmuster ist der Umstand, dass das Kuvert innen blau bedruckt war. Das Wasserzeichen Krone V konnte ich nicht entdecken.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DK, 4 Øre Helsagskonvolut med 4 Øre tillægsfrankatur, KV 21, 1901.jpg
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    Wulf
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    16. Februar 1967 (59)
    • 7. Juni 2026 um 17:14
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    • #20

    Hallo,

    vielen Dank DKKW für die weiteren Infos zu dem von mir gezeigten Umschlag in Beitrag #18 .

    Passend dazu noch der Ganzsachenumschlag U20 10 auf 8 Øre rot mit Zusatzfrankatur 2 mal Afa 34C, für einen Auslandsbrief von Kopenhagen ins oberfränkische Selbitz bei Hof.

    Schöne Grüße

    Wulf

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