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AurumExpert - nur ein teures Spielzeug?

  • Francysk Skaryna
  • 21. April 2026 um 12:48
  • Francysk Skaryna
    aktives Mitglied
    Beiträge
    134
    Geburtstag
    7. November 1967 (58)
    • 21. April 2026 um 12:48
    • Neu
    • #1

    Moin,

    vielleicht ist jemanden schon der AurumExpert Edelmetallprüfer von Leuchtturm aufgefallen.

    Leuchtturm bewirbt das Prüfgerät mit dem Versprechen einer schnellen Analyse ohne Beschädigung und einer Prüfung durch Folien, Kapseln und Blister hindurch.

    Tatsächlich arbeitet das Gerät mit einer induktiven Wirbelstrommessung. Bei der Messung wird der Leitwert des Metalls ermittelt. Den Leitwerten lassen sich wiederum Metalle zuordnen, die so erkannt werden. Das Gerät erkennt Gold, Silber und Edelmetalle sowie ferromagnetische Objekte wie Eisen, Nickel und den meisten (Edel)Stählen.

    Allerdings gibt es einen Haken, und das sind alte Münzen. Alt definiert sich hier bereits mit der Zeit vor dem 2. Weltkrieg. Auf Grund möglicher Verunreinigungen kann sich der Leitwert ändern. Dadurch ist eine zuverlässige Prüfung nicht gewährleistet.

    Damit reduziert sich der sinnvolle Einsatz des AurumExpert wohl auf moderne Anlagemünzen. Schade eigentlich. Aber die Technik hat - denke ich - Potential.

    Wie seht Ihr das?


    Gruß

  • Online
    Kleber
    aktives Mitglied
    Beiträge
    289
    • 21. April 2026 um 17:19
    • Neu
    • #2

    Zitat aus der Anleitung des Herstellers:
    Absolute Gewissheit, v.a. zur exakten Zusammensetzung der Prüfobjekte, liefert jedoch nur eine zerstörende,
    chemische Analyse 

    Das sagt alles, denke ich.

    Den Hinweis mit den älteren Metallgegenständen verstehe ich übrigens nicht. Wieso sollte Metall, das früher verarbeitet wurde, andere Messergebnisse liefern ? Metall ist Metall, egal wie lang die Verarbeitung zurückliegt.

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.539
    • 21. April 2026 um 17:42
    • Neu
    • #3

    Hallo zusammen,

    nun, ich habe keine Ahnung wie viele Produzenten dieser Analysegeräte existieren aber ich habe mal bei einem auswärtigen Händler der aber sein Geschäft inzwischen kaum noch mit Briefmarken/Ansichtskarten macht sondern mit Edelmetallankäufen. In der doch recht kurzen Zeit die ich gebraucht habe um seinen bescheidenen Ansichtskartenbestand durchzusehen war ich Augen- und Ohrenzeuge von drei Edelmetallankäufen.

    Er benutzte so ein Gerät zur Prüfung, wie gesagt, ich habe keine Ahnung von welchem Hersteller. Reichte anscheinend für seine Verhältnisse.

    Zum Thema Reinheit und Zusammensetzung: Bei "alten" Goldgegenstände, ich rede hier von archäologischen Fundstücken, war natürlich kein 999er Reinheitsgehalt beim Gold zu erwarten. Dieses Gold hatte Beimischungen, oder von mir aus Verunreinigungen, durch andere Metalle wie zum Beispiel Silber, Kupfer, Zinn etc, nur um einige Beispiele zu nennen. Das ist dann wie ein Fingerabdruck und Metallexperten unter den Archäologen können anhand diese Fingerabdrucks heutzutage erkennen aus welcher Goldmine das Material stammte. Ein total spannendes Thema moderner Archäologie.

    So werden übrigens auch moderne Fälschungen antiker "Fundgegenstände" entlarvt denn die modernen Fälscher haben natürlich nicht die Detailkenntnis zur Goldzusammensetzung von Goldgegenständen z.B. der 18. altägyptischen Pharaonendynastie.

    Der Reinheitsgehalt des Goldes von König Midas von Phrygien, dem ja nachgesagt wird, das alles was er berührte sich in Gold verwandelte, ist leider nicht überliefert ;)

    Viele Grüße
    DKKW

  • Online
    Kleber
    aktives Mitglied
    Beiträge
    289
    • 21. April 2026 um 18:09
    • Neu
    • #4

    Weshalb sollte modernes Metall keine anderen Metalle enthalten können ?

    Dass Beimischungen andere Ergebnisse zeitigen können, verstehe ich, aber mit dem Alter des Objekts hat das nichts zu tun.

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