Moin,
vielleicht ist jemanden schon der AurumExpert Edelmetallprüfer von Leuchtturm aufgefallen.
Leuchtturm bewirbt das Prüfgerät mit dem Versprechen einer schnellen Analyse ohne Beschädigung und einer Prüfung durch Folien, Kapseln und Blister hindurch.
Tatsächlich arbeitet das Gerät mit einer induktiven Wirbelstrommessung. Bei der Messung wird der Leitwert des Metalls ermittelt. Den Leitwerten lassen sich wiederum Metalle zuordnen, die so erkannt werden. Das Gerät erkennt Gold, Silber und Edelmetalle sowie ferromagnetische Objekte wie Eisen, Nickel und den meisten (Edel)Stählen.
Allerdings gibt es einen Haken, und das sind alte Münzen. Alt definiert sich hier bereits mit der Zeit vor dem 2. Weltkrieg. Auf Grund möglicher Verunreinigungen kann sich der Leitwert ändern. Dadurch ist eine zuverlässige Prüfung nicht gewährleistet.
Damit reduziert sich der sinnvolle Einsatz des AurumExpert wohl auf moderne Anlagemünzen. Schade eigentlich. Aber die Technik hat - denke ich - Potential.
Wie seht Ihr das?
Gruß