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Aufbau und Entwicklung meiner Preußen Sammlung

  • JulesWe
  • 21. Oktober 2024 um 01:15
  • JulesWe
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    21. August
    • 21. Oktober 2024 um 01:15
    • #1

    In diesem Thread möchte ich euch mitnehmen auf den Weg wie sich meine Preußen Sammlung Stück für Stück aufbaut.

    Ein paar grundlegende Infos:

    Als ich angefangen habe mich mit der Philatelie vor ein paar Monaten mit Philatelie zu beschäftigen kam ich sehr schnell auf Preußen als Sammelgebiet. Dies hatte diverse Gründe. Die Optik. Ich finde die Marken sehr schön, interessante Farbgebungen, die ersten Marken im deutschen Raum die mit Herrschaftsbild daher kamen. Dazu die Eigenschaften in den drucken wie Wasserzeichen, Löwenberg-Verfahren bei den beiden Innendienstmarken sowie einige Prägedrucke.

    Dazu kommt natürlich die Relevanz als größtes Postgebiet in der Zeit und der darauffolgenden Zusammenlegung zum Norddeutschen Bund und die nachfolgende Eingliederung von Thurn und Taxis durch Heinrich von Stephan.

    Soviel erst mal zur Findung des Sammelgebietes.


    Wie ich mir meine Sammlung vorstelle:

    Hier kommen wahrscheinlich ein paar Punkte zur Sprache die einige Sammler komisch gucken lassen.

    Mein Ziel ist es erst mal jede MiNr ungestempelt zu haben. Ich schreibe extra nicht Postfrisch da ich mich schwer tue Gummierung bei dem alter der Marken zwanghaft haben zu wollen. Ich sehe den Punkt, vor allem bei so alten Marken, auf die Gummierung zu bestehen als zu vernachlässigen an. Ich habe schon mitbekommen dass das ein Punkt ist der häufig unter Sammlern diskutiert wird.

    Des weiteren wäre dann das Ziel jede Marke in allen Stempelvariationen die es mit ihr gab zu haben.


    Hier einmal eine Liste aller (mir bekannten) Stempel:

    • Vierringstempel mit Nummer
    • Zweikreisstempel mit Jahreszahl
    • Einkreisstempel mit Jahreszahl
    • Rechteckstempel mit Jahreszahl
    • Hufeisenstempel
    • Bahnpost- und Franko-Stempel (Rechteckig und Rund)
    • Krone-Posthorn-Stempel der 24 Hilfspostanstalten
    • Feldpoststempel (Rechteckig und Rund)

    Das ist natürlich erst mal nur eine Liste was so möglich ist. Was sich schlussendlich umsetzen lässt wird die Zeit zeigen. Als bevorzugter Ort wäre für mich dann Dortmund noch das i Tüpfelchen.

    Zu den Stempeln bleibt noch zu sagen ich bin kein großer Fan von Marken auf Ganzstücken. Ich weiß auch das stößt nicht sonderlich auf Beliebtheit aber am liebsten hätte ich immer gelöste Marken. Finde ich optisch ansprechender als ein geschnittenes Briefstück. Ich werde nicht aktiv ablösen, um die Werte nicht zu zerstören, finde abgelöste Stücke persönlich aber deutlich ansprechender.

    Dann kommt es natürlich noch zu den verschiedenen Einheiten, Abarten, Nachdrucken und Farbvarianten. Und damit auch zu den Hauptproblemen wo mich mein bisher angelerntes Wissen schnell verlässt. Für den Anfang würde ich Abarten und Plattenfehler erst mal in der Prioritätenliste nach hinten setzen. Auf Dauer sollen diese aber natürlich auch aufgenommen werden. Mit Vorliebe ungebraucht. Gleiches gilt für Einheiten.

    Nachdrucke und Farbvarianten würde ich ganz tough versuchen auch ungestempelt und gestempelt zusammen zu bekommen. Da kommen wir auch zu einem bisherigem Problem. Ich habe noch große Probleme diese Richtig zu bestimmen. Nachdrucke und natürlich vor allem Farben sind noch eine große Schwierigkeit für mich.

    Die Sortierung würde sich am Michel Spezial orientieren. Das seht ihr auf den Fotos dann genauer wie ich das mache. Ich glaube da eine gute Variante gefunden zu haben, die auch recht selbsterklärend ist. Hinweise auf Fehler und Ideen zur Verbesserung sind natürlich immer gerne gesehen.

    Dann bleibt noch der Punkt von Ganzsachen. Ganzsachenausschnitte als Freimarke können mich bisher auch noch nicht so ganz abholen. Allgemein sind Ganzsachen bisher auch noch nicht so 100% meins auch wen ich die historische Relevanz sehr gut nachvollziehen kann. Eine kleine Ausnahme auf die ich kam habe ich allerdings. Ich nenne sie liebevoll „der preußische Bordeauxbrief“. Gemeint sind Ganzsachen frankiert mit folgenden Kombinationen an MiNr:

    • MiNr 1+3
    • MiNr 11+13
    • MiNr 23+25

    Das ist sicherlich aber auch eine Sache die man so nebenbei macht. Finde ich aber amüsant und ist ein wenig was ausgefallenes.


    Kommen wir zur Literatur:

    Ich habe bisher das Internet, den Michel Spezial 2023. Damit endet es aktuell auch schon.

    Natürlich steht Bayer/Stautz: Handbuch der preußischen Freimarken auf der Liste.

    Ansonsten werde ich allgemein versuchen die Vorgeschlagene Literaturliste der Preußen Arge abzuarbeiten.


    Das wäre jetzt so grob meine Idee der Sammlung. Falls ich was vergessen habe bitte darauf Hinweisen.

    Somit kommen wir auch direkt mal zu den ersten Marken.

    Ich würde meine aktuelle Sammlung mal Stück für Stück vorstellen in Reihenfolge der Michelnummern. Jetzt bin ich nicht ganz sicher wie das hier im Forum gehandhabt wird aber meine Idee wäre jeder MiNr einen Post zu geben um ein bisschen Übersicht im Thread walten zu lassen. Falls das nicht erwünscht ist ziehe ich die auch gerne wieder zusammen.

    Sammelgebiete:

    1840 - 1922 (Preußen, Germania, Penny Red)

    Einmal editiert, zuletzt von JulesWe (21. Oktober 2024 um 14:30)

  • JulesWe
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    21. August
    • 21. Oktober 2024 um 01:24
    • #2

    Hier haben wir dann die MiNr 1.

    Es handelt sich um eine 4er Einheit, 1x ✷ und 2x ⊙

    Die Stempel Stücke sind beides keine Prachtexemplare. Vor allem die „Eupen“ Marke hat bereits gelitten. In wie weit es sich da um Originale (1851) oder NDII (1873) handelt kann ich leider noch nicht einwandfrei feststellen. Wer da Hinweise hat wie man dies hinbekommt, immer raus damit. NDI kann ich ausschließen aufgrund von vorhandenem Wasserzeichen. Durch die Farbgebung der einzelnen, ungebrauchten Marke im Vergleich zu den anderen würde ich aber definitiv auf einen Unterschied bei den Marken tippen.

    Die Stempel sind meinen Nachforschungen nach folgende:

    Eupen - Einkreisstempel mit Jahreszahl -- EDIT: Das fühlt sich nicht ganz richtig an nach genauerem Gegencheck.

    Bei dem 2. sieht es etwas schwieriger aus. Am ehesten würde IMO der Rechteckstempel (Rahmenstempel), der vorphilatelistischen Zeit stammt aber wohl noch auf Marken aufgetaucht sein soll, passen.

    Sammelgebiete:

    1840 - 1922 (Preußen, Germania, Penny Red)

    Einmal editiert, zuletzt von JulesWe (21. Oktober 2024 um 01:32)

  • kartenhai
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    • 21. Oktober 2024 um 06:47
    • #3

    Hallo JulesWe,

    vielleicht hilft Dir auch die folgende Webseite über Preussen-Briefmarken weiter:

    Briefmarken Altdeutschland: Einführung ins Gebiet Preußen
    Preußen hatte während der Zeit Altdeutschlands eigene Briefmarken. Wir geben einen Überblick und zeigen die Besonderheiten der Marken.
    sammeln-spezial.de

    Gruß kartenhai

  • Filli
    Stamm Mitglied
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    • 21. Oktober 2024 um 15:44
    • #4

    @Jules We

    Evtl. solltest Du Dich mit @ManniM in einem Parallelforum austauschen (ebenfalls "Anfänger" mit gleichem Sammelgebiet und Wortwahl) ^^

    Suche alle Ausgaben der "USA-Freimarken mit Plattennummern" (nur 4er-Stücken und größer)  nach Absprache. Dito.  diverse "USA- Fiskalausgaben" - oder auch USA-MH jeglicher Art bis zu MI 140 - zum Kauf. Basis: MI-Katalog (bzw. Scott-Katalog)

  • Heliklaus
    Stamm Mitglied
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    3.717
    • 21. Oktober 2024 um 16:48
    • #5
    Zitat von Filli

    @Jules We

    Evtl. solltest Du Dich mit @ManniM in einem Parallelforum austauschen (ebenfalls "Anfänger" mit gleichem Sammelgebiet und Wortwahl) ^^

    Das iss ja der Hammer. habs mir mal angeschaut. Haben wir es jetzt hier mit Julian, oder Manfred zu tun?

    Gruß, Klaus

  • DKKW
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    • 21. Oktober 2024 um 16:54
    • #6

    Moin JulesWe,

    noch zwei, drei Anmerkungen zum Deinem Beitrag #1

    Marken ohne Gummi würde ich an Deiner Stelle nicht sammeln. In meinem Michel Spezial 2016 steht zwar etwas von 30% der Fakzbewertung bzw. 40% bei Einheiten aber bei der rückläufigen Zahl der Sammler wird der Wert bald nahe Null sein. Falzmarken sind in aller Regel ohne manipuliertes Gummi (keine Regel ohne Ausnahmen). Deshalb kannst Du so auch etwas über die Gummierung lernen.

    Rechteckstempel auf Einzelmarke (nicht Briefstück) sind in aller Regel schwer zuzuordnen. Wenn Du keine Briefstücke magst, dann bleiben nur Einheiten (Streifen). das geht schnell ins Geld.

    Nach- bzw. Neudrucke gestempelt? :oneien:

    Wenn ich nichts übersehen habe dann stammen die Neudrucke mit Ausnahme der 5 NDI alle aus dem Jahr 1873, demzufolge nach der Zeit der preuss. Post. Gestempelte ND 1873 müssen demzufolge verfälscht sein.

    Viele Grüße
    DKKW

  • JulesWe
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    21. August
    • 21. Oktober 2024 um 19:29
    • #7

    kartenhai Kenne ich bereits, trotzdem danke.

    Filli& Heliklaus liest sich lustig. Bin auf der Plattform aber nicht unterwegs da es eine absolut unübersichtliche Seite ist wie ich finde. Ich bin auf jeden Fall nicht Manfred.

    DKKW Das mit der Gummierung lass ich erstmal so stehen. Lehrgeld muss man bei der Tiefe der Materie so oder so zahlen. Aktuell nutze ich als Bezugsplattform fast ausschließlich eBay. Man bietet da sicherlich auch mal auf Altpapier. Die Fähigkeit Auktionen lesen, verstehen und einschätzen zu können braucht man aber auch und die Ausgaben halten sich bisher in einem noch sehr überschaubaren Rahmen. Das ist ein Hobby, das kostet Geld, das ist ok.

    Die Problematik der Stempel Einordnung wird mir mehr und mehr bewusst. ich muss mich dringend um mehr Literatur bemühen.

    Den Gesamtzusammenhang der NDII aus dem Jahr 1873 hab ich mal komplett übersehen. Offensichtlich sind seit dem 1.1.1872 diese Frankaturwerte ungültig. Jetzt ist meine nächste Frage: Warum gibt es diese Neudrucke? Sind die einfach privater Natur?

    Sammelgebiete:

    1840 - 1922 (Preußen, Germania, Penny Red)

  • DKKW
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    • 21. Oktober 2024 um 19:47
    • #8

    Moin JulesWe

    verbunden mit einem weiteren Literaturtipp (steht nicht auf der ARGE-Seite). Paul Ohrt: Handbuch der Neudrucke. Er schreibt, dass der "amtliche Neudruck 1873" auf Wunsch des Hamburger Briefmarkenhändlers Julius Goldner hergestellt wurde. So viel zum Thema "amtlich"

    Das Buch ist im Original von 1906 sehr teuer. Es gibt einen Nachdruck vom Peter Feuser Verlag, der ist erheblich billiger. Ob die Erkenntnisse von Paul Ohrt durch neuere Forschungen überholt sind weiss am besten die ARGE-Preussen.

    Viele Grüße
    DKKW

  • Online
    Schimmel
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    • 21. Oktober 2024 um 20:03
    • #9

    Nur eine kurze Anmerkung von einer, die zwar nicht Preußen sammelt (obwohl ich mit den Ringnummernstempeln schon sehr geliebäugelt habe, diese auf Grund anderer Interessen aber erstmal zurückgestellt lasse). Wenn Dich Stempel interessieren, wirst Du irgendwann um Briefe (die ich persönlich am interessantesten finde) oder Briefstücke kaum herumkommen, denn gute bis sehr gute, vollständig lesbare Abdrucke sind auf den naturgemäß kleinen Formaten schwer zu realisieren, einfach da die Größe des Stempels die der Marke teilweise deutlich übersteigt und so Informatioen verlioren gehen (sorry für den Bandwurmsatz).

    Ist aber sicher auch Frage der eigenen Priorität.

    Schimmel

    :suche: Tierkreiszeichen, Privatpost Bielefeld und DM-Briefe 2002
    momentan im teilweisen Ruhezustand...

  • JulesWe
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    • 21. Oktober 2024 um 20:16
    • #10

    Schimmel Das ist natürlich wahr. Vollwertige Belege sind natürlich auch nochmal was anderes und wecken auch mein Interesse. Was ich nur nicht mag optisch im Album sind die Briefstückausschnitte damit der Stempel mit drauf ist. Aber auch das kann sich natürlich ändern. Mal schauen wohin es mich noch so treibt. Eben ging mir leider ein Beleg auf eBay durch die Hände... Es war nicht 100% das was ich suchte aber näher als bei dem war ich bisher auch noch nicht dran.

    Edit:

    Link durch Foto des Stücks ersetzt. Zwecks Erhaltung.

    Verkauf: eBay - 21.10.24 - 89€

    Sammelgebiete:

    1840 - 1922 (Preußen, Germania, Penny Red)

    Einmal editiert, zuletzt von JulesWe (21. Oktober 2024 um 22:19)

  • kartenhai
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    • 21. Oktober 2024 um 21:03
    • #11

    Hier eine Webseite aus der Schweiz, wo auch Neudrucke und Nachdrucke behandelt werden:

    Klassische Philatelie: Neudrucke – Nachdrucke – Fälschungen

    Gruß kartenhai

  • Jean Philippe
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    • 21. Oktober 2024 um 21:24
    • #12
    Zitat von JulesWe

    Eben ging mir leider ein Beleg auf eBay durch die Hände... Es war nicht 100% das was ich suchte aber näher als bei dem war ich bisher auch noch nicht dran.

    https://www.ebay.de/itm/167019874854 (Affiliate-Link)

    Links zu ebay sind sehr kurzlebig. Da ist es besser das Bild hier einzustellen wenn der Sinn des Beitrags erhalten bleiben soll. Schade dass du das Stück nicht bekamst. Dann hättest du es in natura zeigen können.

    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

  • JulesWe
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    • 21. Oktober 2024 um 23:03
    • #13

    Jean Philippe wurde umgesetzt

    Kommen wir zur MiNr 2.

    Alle 9 Marken sind mit Vierringstempel.

    Die Farbvarianten sind nur geraten. Da ist nichts bis wenig von ernst zunehmen bisher. Zwischen 2c und 2d besteht überhaupt keine Chance für mich überhaupt auch nur eine ungefähre Einschätzung abzugeben. Die erste Marke von rechts in der 2a Reihe ist vermutlich eine NDII (1873) aufgrund des weißeren Papiers.

    Nach dem Scan viel mir auf, dass die Marke in der Mitte in der 2b Reihe oben links einen Anschnitt hat. Die muss dementsprechend noch raus fliegen.


    ich hänge hier auch mal die MiNr 3 und 4 rein. Dann haben wir den ersten "Satz" durch und es bläht sich nicht ganz so extrem künstlich auf. Werde in der folge immer alles Satzweise zeigen, bis der Thread auf stand ist und dann nachfolgend immer die Neuankömmlinge

    Bei den Farbvarianten gilt das gleiche wie oben. Mehr geraten als gewusst. Die Marke ganz unten links ist eventuell auch wieder eher ein NDII. Auch hier ist alles mit Vierringstempeln versehen.

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  • DKKW
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    • 22. Oktober 2024 um 07:48
    • #14

    Moin JulesWe

    zu Beitrag #13. Die Mi. 2 sind meiner Meinung nach alles a-Farben. Guck mal auf philasearch.de unter Altdeutschland / Preussen / Mi. Nr. 2 da findest Du Anschauungsmaterial. Auch wenn Farben am PC immer problematisch sind, die Farbunterschiede sind gravierend, das sind nicht nur unterschiedliche Tönungen.

    Noch zu den Stempeln, geb mal in der Bucht als Suchbegriff Peter Feuser ein. Einige der auch von der ARGE Preussen empfohlenen Werke finden sich ab und an relativ günstig.

    Viele Grüße
    DKKW

  • JulesWe
    neues Mitglied
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    • 22. Oktober 2024 um 21:08
    • #15

    DKKW philasearch war ein wundervoller Tipp. Danke.


    Die Nummer 5 bleibe ich euch erstmal schuldig. Da habe ich noch kein Exemplar.

    Dementsprechend geht es weiter mit den Nummern 6 - 8.

    Bei der 8 ist zwar eine Auswahl an verschiedenen Stempeln vorhanden aber alle sind angeschnitten und dementsprechend nur Platzhalter.


    Morgen geht es erstmal in den Urlaub. Mitte nächster Woche folgt dann der Rest. Sobald alles vorgestellt ist muss ich mal schauen wie es weitergeht. Mir schwirren mehrere Möglichkeiten und lose Enden im Kopf herum.

    Sammelgebiete:

    1840 - 1922 (Preußen, Germania, Penny Red)

  • JulesWe
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    • 3. November 2024 um 13:14
    • #16

    Es gibt ein paar Neuigkeiten zur Sammlung.

    Gestern war es mir möglich die erste Preußen spezifische Literatur zu ergattern. 2 Bände haben sich in der Bucht offenbart.

    Müller-Mark, Ewald: Altdeutschland unter der Lupe, 8./9. Preußen, 5. Auflage 1963

    Thalmann, Friedrich-Wilhelm: Zusammenstellung der preußischen Poststempel nach Form und Zeitfolge, Borna-Leipzig 1925 in der Ausgabe der Arge NDP (Heft 24 u. 25)


    Des weiteren beschäftigt mich momentan vorherrschend das Thema der Sortierung und Aufmachung im Album. Aktuell habe ich es wie auf den hier hochgeladenen Steckkarten im Album. Pro "Satz" (so wirkliche Ausgabensätze durch die unterschiedlichen Jahre der Veröffentlichung waren es ja noch nicht) ein Infobanner und dann Bezeichnungen der Hauptvarianten gemäß Michel.

    Nun bin ich am überlegen ob ich pro Marke eine Albumseite nehme. Infobanner oben rein und dann alle Varianten aufzunehmen. Inklusive der Hauptvarianten, Abarten und Stempelvariationen. Jeweils immer mit einem kleinen Infozettel. Sicherlich werde ich dann immer leer stellen haben da ich an einige Variationen bestimmt nicht meine Hände bekomme. So wäre aber eine gute Übersicht und automatische Fehlliste garantiert. Ich stelle später mal eine Beispielseite vor, wie ich denke dass es sinnvoll sein könnte.


    Ansonsten geht es beständig weiter bezüglich Neuankömmlingen in der Sammlung. Aktuell konzentriere ich mich hier auf ungebrauchte Exemplare, ohne das dies einen spezifischen Grund hat. Aber irgendwo muss man ja anfangen nachdem ich anfangs viele Lots gekauft hatte und jetzt spezifischer Lücken füllen möchte. Da ist auch eine Menge Überschuss zustande gekommen, an Material was meinen Qualitätswünschen nicht entspricht und dementsprechend wieder veräußert wird. Zum Abschluss hier aber noch 2 Neuankömmlinge. Ungebrauchte Exemplare der MiNr. 9 und 10. Meines Erachtens nach in beiden fällen die Farbvariante a. Die 10 hat leider an 3 Seiten Versatz in den Schnittkanten.


    Sammelgebiete:

    1840 - 1922 (Preußen, Germania, Penny Red)

  • der_Stempelfritze
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    • 3. November 2024 um 14:18
    • #17

    Hallo,

    also falls noch nicht vorhanden, würde ich noch folgende Literatur zu Preußen nahelegen:

    - Handbuch der preußischen Freimarken - Bayer/Stautz - zu beziehen bei der ARGE Preussen

    - 300 Jahre Preussen der Deutschen Post, in der Bucht so um die 10€

    - Postgeschichte und Postanstalten 1649 - 1923, von 1991, Werner Münzberg, - ein Leitfaden zur Postgeschichte und Briefkunde - Band IX/1, IX/1A, IX/1B, wird eher selten angeboten, wenn komplett sind auch schon 80-120€ fällig

    - Grobe Altdeutschland Spezial Katalog und Handbuch 4. oder 5. Auflage, März 1975, gibt es öfter in der Bucht so um die 10-30€, je nach Zustand

    - wenn dich Nummernstempel interessieren, die preußischen Nummernstempel von Karlfried Krauß, wird eher selten angeboten und kostet entsprechend, letzte Auktion bei Rauhut und Kruschel ging so ein Buch für feine 480€ plus Aufgelder über den Tisch

    - die Amtsblätter des königlich preußischen Post Departements von 1849 - 1867 - als PDF online erhältlich

    - Geschichte der preußischen Post, von ihren Anfängen bis auf die Gegenwart - als PDF online erhältlich

    - vielleicht noch die Unterlagen zur Volkszählung 1885, Königreich Preußen, Volkszählung 01. Dezember 1885, verschiedene Bände, herausgegeben durch das königliche statistische Bureau 1887 in Berlin - als PDF online erhältlich

    - alte Auktionskataloge

    und noch vieles, vieles mehr :)

    Viele Grüße der_Stempelfritze :S

    Einmal editiert, zuletzt von der_Stempelfritze (3. November 2024 um 17:00)

  • JulesWe
    neues Mitglied
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    21. August
    • 4. November 2024 um 23:59
    • #18

    der_Stempelfritze Natürlich ist der Plan diese auch noch zu beziehen. Ist bisher nur gar nicht so einfach die Finger daran zu bekommen. Danke auf jeden Fall für die Auflistung mit Preiseinschätzung und Bezugshinweisen.


    Nun nochmal eine Frage an alle:

    Ich habe mich noch nicht wirklich mit dem BDPh und den Argen (abgesehen von den Websites) auseinandergesetzt. Wie läuft das so ab. Müsste ich Mitglied im BDPh sein um der Arge beizutreten? Macht es überhaupt Sinn der Arge beizutreten. Ich habe ja erstmal, mit meinem aktuellen Wissensstand, nicht viel bis gar nichts beizutragen. Nehmen die Arge jeden Sammler auf? Ich wäre definitiv gewillt Wissen soweit auf zu bauen um gegebenenfalls was beitragen zu können. Was aber wohl nicht in Naher Zukunft möglich ist.

    Sammelgebiete:

    1840 - 1922 (Preußen, Germania, Penny Red)

  • der_Stempelfritze
    neues Mitglied
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    19
    • 5. November 2024 um 05:32
    • #19

    JulesWe gern geschehen :)

    Eine Mitgliedschaft in einer ArGe ist, meiner Meinung nach, empfehlenswert. Auch wenn du jetzt der Meinung bist, nichts oder noch nichts beitragen zu können. Aber dass ist nicht zwingend der Zweck einer ArGe, Zweck der meisten ArGen ist es einen Austausch unter gleichgesinnten Sammlern zu fördern und bestehendes Wissen zu mehren sowie neues zu erforschen.

    Ob für dich eine Mitgliedschaft im BDPh sinnvoll ist, müsstest du für dich selbst entscheiden.

    Viele Grüße der_Stempelfritze :S

  • JulesWe
    neues Mitglied
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    Geburtstag
    21. August
    • 6. November 2024 um 14:45
    • #20

    der_Stempelfritze Danke. Ich werde mich bei der Arge dann mal melden.


    Unter zur Hilfenahme meiner neu erworbenen Literatur habe ich einen neuerlichen Versuch unternommen, herauszufinden welche meiner MiNr. 1 Originale und welche Neudrucke sind.

    Ist natürlich, wie sollte es anders sein, bei der Nr. 1, laut Müller-Mark, mit am schwierigsten. Bei der Betrachtung unter UV-Licht (man soll Papierunterschiede an Hand der Färbung erkennen können. Das habe ich definitiv nicht geschafft) fiel mir bei dem 4er Block die je 2 Linien über den Marken auf. Dazu konnte ich bisher absolut nichts finden und stelle für mich erstmal die Echtheit in Frage. Hat jemand Infos dazu? Dem eigentlichen Plan, herauszufinden was was ist, bin ich aber bei keiner der Marken groß näher gekommen.

    Hier Bilder unter UV und WL

    Bilder

    • preu_1_wl.jpg
      • 693,27 kB
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      • 79
    • preu_1_uv.jpg
      • 632,86 kB
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    1840 - 1922 (Preußen, Germania, Penny Red)

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