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Deutsches Reich Inflation, Bayern Abschied, 2 1/2 Mark, Mi. Nr. 133

  • DKKW
  • 10. September 2024 um 12:39
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.086
    • 10. September 2024 um 12:39
    • #1

    Hallo zusammen,

    heute stelle ich den letzten der kleinen Markwerte vor, die Marken zu 2 1/2 Mark. Im Gegensatz zu allen anderen Marken der Bayern Abschied Überdruckausgabe wurde dieser Wert nicht nur im Buchdruck- sondern auch im Steindruckverfahren produziert. Ich habe das handbuch von Bechthold und Oechsner nicht von A bis Z durchgelesen, ich fand hier keine Erklärung für die Teilauflage im Steindruckverfahren. Im altehrwürdigen Kohl-Handbuch steht auf S. 157 dass man aufgrund eines Streiks der Buchdrucker auf das Steindruckverfahren auswich. Da muss aber schon zu Beginn des Streiks klar gewesen sein, dass es ein langwieriger Arbeitskampf werden würde denn Drucksteine für das Steindruckverfahren stellt man nicht im Handumdrehen her.

    Bechthold und Oechsner vermuten, dass der Druckstein in Schalterbogengröße erstellt wurde, Zwischenstegpaare oder gar Herzstücke sind bei den Steindruckmarken nicht bekannt.

    Als Frühdatum nennen Bechthold und Oechsner:

    133I, Buchdruck, 7.5.1920
    133II, Steindruck, 16.1.1921

    erron nennt in der PHILA-DB für die 133I ebenfalls den 7.5.20 als FD, bei der 133II wird in der PHILA_DB so wie im Michel Spezial 2016 der Januar 1921 genannt. erron nennt für die 133I eine Auflage in Höhe von über 10 Mio Marken, die Auflage der 133II ist nicht bekannt.

    Im Michel Spezial werden folgende Farbfamilien genannt:

    133I: (braun)schwarz/dunkelbräunlicholiv
    133II: (rot)schwarz/dunkelbräunlicholiv

    erron beschreibt die Farbe des Aufdrucks in der PHILA-DB folgendermassen: http://www.philadb.com/?site=list&catid=&catuid=484&id=503

    133I: rot
    133II: orangerot

    Plattenfehler werden im Michel Spezial 2016 nicht genannt, die typischen Aufdruckfehler stellt erron in der PHILA-DB vor. Ebenso eine markante Abart, die auch als 133III im Michel Spezial katalogisiert ist. Unterdruck stark (mind. 4mm) verschoben. Hier sind zwei gestempelte Exemplare bekannt, beide in Landstuhl abgestempelt.

    Ich kann immerhin beide Typen zeigen, beide inflageprüft, die 133II im Block geprüft.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR 133I und II, 2,5 Mark Bayern Abschied.jpg
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  • Frankensimon
    Stamm Mitglied
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    1.895
    • 10. September 2024 um 14:04
    • #2

    Hallo Zusammen,

    Beleg vom 19.12.22 von Zwiesel

    Brief bis 20 gr. 25 Mark

    Gruß Frankensimon

  • DKKW 11. September 2024 um 10:31

    Hat den Titel des Themas von „Deutsches Reich Inflation, Bayern Abschied, 2,5 Mark, Mi. Nr. 133“ zu „Deutsches Reich Inflation, Bayern Abschied, 2 1/2 Mark, Mi. Nr. 133“ geändert.
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.086
    • 11. September 2024 um 10:44
    • #3

    Hallo zusammen,

    die 2 1/2 Mark als Einzelfrankatur, wieder einmal verzichten Bechthold und Oechsner im Handbuch auf eine Auflistung zeigen dafür aber eine Vielzahl an Belegen.

    Also habe ich mich anhand der Portoaufstellung (Band 12 der Infla-Bücherei) daran gemacht eine Liste zu erstellen und diese dann anhand der im Handbuch gezeigten Belege gegengecheckt. Aufgrund des bekannten FD (7.5.20) ist eine Verwendung in der PP4 ausgeschlossen.

    Inlandspostverkehr:
    PP5: Zeitungssache 5 Exemplare, Paket 5-10kg Gewicht bis 75km, eingeschr. Paket bis 5 Kg Gewicht bis 75km
    PP6: eingeschr. Drucksache 5. Gew.stufe, Eilboten.Drucksache 5. Gew.stufe Ortzustellbezirk, Zeitungssache 5 Exemplare
    PP7: Nachnahme-Drucksache 2. Gew.stufe, eingeschr. Drucksache

    Auslandspostverkehr:
    EF nicht möglich

    Hab ich alles nicht. Mein einziger Beleg mit einer 2 1/2 Mark Marke ist aber auch nicht ohne, eine Mischfrankatur bestehend aus einer 30 Pfg. Bayern Abschied Ganzsachenpostkarte mit je einer 60 Pfg. und 2 1/2 Mark Marke als Zusatzfrankatur. Zusammen 3,40 Mark.
    Als Eilboten-Postkarte in den Landbestellbezirk am 21.6.21, also PP6 gelaufen: 40 Pfg. Inlandspostkartenporto plus 3 Mark Eilbotengebühr für Landbestellbezirk.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR 126, 133I auf 30 Pfg Ganzsachenpostkarte, Eilbotenpostkarte Landbestellbezirk, PP6, 6.21.jpg
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  • erron
    Moderator
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    • 15. September 2024 um 19:30
    • #4

    Hallo,

    aus der PP 5 eine Paketkarte, frankiert mit einer 2 1/2 Marke in Type I bis 5 kg und über75 km, ergibt 2,00 Mark.

    Zusätzlich noch die 50 Pfenniggebühr als Einschreiben, ergibt die erforderlichen 2,50 Mark.

    Somit portogerecht.

    Abgestempelt in Teunz an 6.5.1920 und versendet nach Fürth.


    mfg


    erron

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  • erron
    Moderator
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    • 30. September 2024 um 11:42
    • #5

    Hallo,

    eine MeF der Nr 133 in Type I.

    Versendet von Nürnberg am 7 Juli 1922 nach Straubing.

    Das Porto für einen Brief bis 20 Gramm betrug in der PP 8, 300 Pfg; mit Zusatzleistung Einschreiben 200 Pfg.

    Ergibt die erforderliche Gebühr von 500 Pfg.

    Somit portogerecht.


    mfg


    erron

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  • erron
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    • 1. Oktober 2024 um 11:05
    • #6

    Hallo,

    kommen wir nun zu der Nr 133 in Steindruck (Nr 133 II).

    Der Michel Spezial führt auch waagerechte Paare mit und ohne Aufdruck des Deutsches Reich auf. (F)

    Bei dieser Nr 133 II (F) fehlt aber der Eintrag im Michel Spezial.

    Die Begründung ist schlicht und einfach; diese fehlenden Aufdrucke, hier der fehlende Aufdruck "Deutsches Reich", werden seit dem Jahre 1996 laut Absprache der INFLA-Berlinprüfer nur noch als " Drucktechnische Besonderheiten" aufgeführt und nicht mehr signiert.

    Einen Hinweis darüber hatte der INFLA-Berlin Prüfer Bernd Meyer auf die Rückseite seines Kurzbefundes verfasst.


    mfg


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  • erron
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    • 3. Oktober 2024 um 13:31
    • #7

    Hallo,

    ein Flugpostbeleg von München nach Berlin.

    Verwendet wurde eine 30 Pfg-Marke der Abschiedsausgabe von Bayern mit Aufdruck "Deutsches Reich"; DR Nr 123

    eine 50 Pfg-Marke der Flugpostausgabe; DR Nr 212

    und eine 2 1/2 Marke aus der Abschiedsausgabe von Bayern mit Aufdruck "Deutsches Reich" DR Nr 133 II Steindruck.

    Die zusätzlich verklebte 20 Pfg-Marke von Bayern, Bayern Nr 181 war seit dem 30.6.1920 nicht mehr gültig.


    Die Gebühren in der PP 8 vom 1.7.22 - 30.9.22 betrugen für einen Fernbrief bis 20 Gramm: 300 Pfennig.

    Zusätzlich kamen noch 20 Pfennig als Fluggpostzuschlag dazu.

    Ergibt zusammen eine Gebühr von 320 Pfg.

    Verklebt wurden aber 330 Pfennig.

    Somit ist der Beleg um 10 Pfg überfrankiert und leider nicht portogerecht.

    Abgestempelt wurde der Flugpostbeleg mit den Zweizwölfeckstempel mit Gitter oben und unten: Luftpoststempel, FLUGPOST / MÜNCHEN 12.9.22.

    mfg


    erron

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  • Frankensimon
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    • 3. Oktober 2024 um 14:20
    • #8

    erron

    hat die Bayern Nr. 181 den Plattenfehler III ?

    Gruß Frankensimon

  • erron
    Moderator
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    • 3. Oktober 2024 um 15:02
    • #9

    @Frankensimon

    Ups, ist mir garnicht aufgefallen.

    Ja, den Pf III "F" statt "R" ist vorhanden bei der Bayern Nr 181 aus Bayern.

    Ebenso der PF I, "Punkt hinter "N" von Bayern bei DR Nr 123.

    Da habe ich den Beleg schon jahrzehntelang und erst jetzt fällt es mir auf.

    Danke Frankensimon

    mfg


    erron

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  • DKKW
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    • 5. Oktober 2025 um 13:32
    • #10

    Hallo zusammen,

    we are going back, back into time. Ich hatte ja versprochen in dieser Woche einige Neuzugänge zu zeigen. Eine Einzelfranaktur der 2 1/2 Mk. Bayern-Abschied Überdruckausgabe auf Paketkarte fehlte mir noch in meiner Sammlung. erron hatte so eine Paketkarte am 11.9.24 im Beitrag #4 gezeigt.

    Ein eingeschriebenes Paket mit 4 kg Gewicht vom 16.9.20 aus Wallersdorf nach B? gelaufen. Vielleicht können hier Vichy oder kartenhai bei der Deutung der Schrift helfen.

    PP5:
    Paket 4 Kg. Gewicht über 75 km: 2,00 Mk.
    Einschreibegebühr: ...................... 0,50 Mk.
    zusammen: .................................... 2,50 Mk. also portogerecht frankiert.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR 133, 2,5 Mark Bayern Abschied-Überdruck, EF, eingeschr. Paketkarte, PP5.jpg
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  • kartenhai
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    Geschlecht
    Männlich
    • 5. Oktober 2025 um 16:53
    • #11

    Ich lese da: Fürth Friedrichstraße Bayern.

    Gruß kartenhai

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.086
    • 6. Oktober 2025 um 09:57
    • #12

    Moin kartenhai

    vielen Dank. Manchmal ist der Blick einfach wie vernagelt. :thumbup:

    Viele Grüße
    DKKW

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