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  5. Perfins und Lochungen

Perfins - Deutsches Reich

  • Sputnik
  • 13. Oktober 2006 um 08:08
  • Peumori
    neues Mitglied
    Beiträge
    10
    • 3. Oktober 2018 um 18:41
    • #701

    Danke. Was bedeutet das a bei Wa? Ich habe nur einen sehr alten Katalog von 2005 und bei mir gibt es nur die Mi.-Nr 209 als W oder P. Und in Anbetracht der Schreibweise von der 5 würde ich eher zu 209 P tendieren. Aber ich kann mich auch täuschen. Bin noch neu in der Materie. :D


    Danke für die Hilfe! Perfin = Lochung?

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 3. Oktober 2018 um 19:00
    • #702

    Perfin ist eine private Lochung einer größeren Firma oder Behörde, um Diebstähle von Briefmarken zu verhindern. Leider ist der Ort auf dem Stempel nicht entzifferbar (ich lese da nur GENRI oder so ähnlich als Bestandteil eines Ortes), mit dem Versandort könnte man eventuell eine größere Firma in diesem Ort feststellen, die zur Abkürzung DTM passt.

    Aber vielleicht meldet sich hier noch jemand, der zuhause den dicken und ziemlich teuren Katalog mit allen deutschen Firmen-Lochungen besitzt, da ist diese Abkürzung schnell gefunden.

    Gruß kartenhai

  • erron
    Moderator
    Beiträge
    2.505
    • 3. Oktober 2018 um 19:05
    • #703

    @Peumori,

    deine vorstellte Marke ist, wie du richtig erkannt hast, ein Nr 209 P also Plattendruck.

    Bei der Marke in Walzendruck (W) gibt es zwei Farbunterschiede.

    "a" und "b".

    siehe auch: http://www.philadb.com/?site=list&catid=&catuid=484&id=538

    Zu den Lochungen kann ich dir nicht weiterhelfen. Ist nicht mein Gebiet.

    mfg

    erron

    http://www.philadb.com

  • wolleauslauf
    Gast
    • 3. Oktober 2018 um 19:50
    • #704

    Hallo linos203,

    wenn Du mit Ablage P den Papierkorb meinst, verstehe ich manchmal die Sammlerwelt nicht mehr :wow:

    Wenn ein Perfinsammler diese Lochung NICHT hat, ist er doch als leidenschaftlicher Sammler dieses Gebietes sicherlich sehr froh wenigstens eine davon zu haben, auch wenn sie einen Zahnfehler hat :P

    Er kann sie als Lückenfüller einordnen und bei Erhalt einer kompletten Marke austauschen, es ist ja keine Fälschung !

    Wenn alle Sammler so penibel sind/wären ist es Schade um die vielen Marken, die in Ablage P wandern, wo sich vielleicht ein Anfänger noch ein Loch im Album stopfen könnte :)

    Ich meine keine absolut beschädigten Marken, sondern nur diese Zahnfehler !

    Meine Meinung dazu, viele Grüße von

    Wolle

  • xiaolin
    Stamm Mitglied
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    879
    Geburtstag
    16. Januar 1966 (60)
    • 11. November 2018 um 09:20
    • #705

    Hello there

    Paketkarte, 1912

    Where is it sent? This parcel, what does it send?

    Lochung: DGA, is the light bulb, light bulb company?

    On the back, the green label, what is it?

    wait

    Bilder

    • IMG_20181111_165411.jpg
      • 219,79 kB
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    Ich bin Chinese

    Mein Projekt:

    Wirtschaftliche, kulturelle, politische und externe Aggression Nazi-Deutschlands, 1933-1945,

    Pferde

    Mein Blog: http://blog.sina.com.cn/gxl2006

    Meine E-Mail: guoxiaolin2005@163 .com

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 11. November 2018 um 09:59
    • #706

    Hello xiaolin,

    the perfin on the stamps "DGA" means "Deutsche Gasglühlicht Aktiengesellschaft" in Berlin. (German Gas-Growlight Joint Stock Company).

    http://deacademic.com/dic.nsf/dewiki/322263

    The receiver in Switzerland was: Rhätische Elektrizitäts-Gesellschaft (electricity company) in Klosters-Dörfli Switzerland.

    Dörfli is a Swiss designation for a small village.

    The content of the package was lighting medium. On the green label you can read: Lighting medium! Taxable at the remainder in Germany. Registered in the outbox book No. 4360. Tax location Berlin-Mitte. Auergesellschaft Berlin

    Gruß kartenhai

  • linos203
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    26. Oktober 1966 (59)
    • 11. November 2018 um 10:15
    • #707

    It was send to:

    Rhätische Elektrizität Gesellschaft

    Klosters-Dörfli

    Schweiz / Switzerland

    Klosters is a bigger village in Graubünden

    The turquois label on the back says, it is "stuff to enlight" (Beleuchtungsmittel) and it's free of customs duty.

    The sender was:

    Deutsche Gasglühlicht Aktiengesellschaft

    (Auergesellschaft) Abt. B

    Berlin O 17

    I think it's obviously DGA-Lochung

    The Auergesellschaft still exsists, but they are no longer producing light bubbles and gas mantle. This production was moved to Osram. The Auergesellschaft produces breathing apparatus and gas detector nowadays.

    Kartenhai was faster!

  • tomm2015
    Stamm Mitglied
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    990
    • 14. November 2018 um 09:50
    • #708

    Also die Lochung ist die DTM-2-1-1 (frühere Bezeichnung 2-DTM-1) und wurde von 1922 bis 1928 in Langenbielau (passt exakt zum Stempel) verwendet. Ab 1932 benutzte die Plauener Baumwollspinnerei - warum auch immer - dieselbe Stanze.

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 14. November 2018 um 10:45
    • #709

    1930 befanden sich in Langenbielau in Niederschlesien (heute polnisch: Bielawa) etwa 30 Textilfabriken. Somit müßte die Lochung DTM die Abkürzung für Deutsche Textilfabrik M. (?) bedeuten. das M steht vielleicht für den Namen des Fabrikanten? M. könnte aber auch Mittweida bedeuten, da befand sich eine Niederlassung der Baumwollspinnerei Plaue.

    Gruß kartenhai

  • wikka
    neues Mitglied
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    2
    • 17. März 2019 um 17:21
    • #710

    Hallo Leute,

    Ich habe eine meiner Marken etwas genauer unter die Lupe genommen und denke, dass das Datum hier nicht stimmen kann.

    Das sieht m.E. aus wie 1912. Oder was meint ihr?

    Kann ja schlecht sein, wenn die Ausgabe 1926 war.

    Und weiss jemand von euch, was das für eine Firmenlochung ist : F&C ?

    Einmal editiert, zuletzt von wikka (17. März 2019 um 17:26)

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 17. März 2019 um 17:24
    • #711

    Hallo wikka,

    eine Abbildung wäre nicht schlecht zur genaueren Identifizierung. Kann man den Ort auf dem Stempel noch lesen, dann wäre die Firmenlochung vielleicht schnell zu finden.

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 17. März 2019 um 17:29
    • #712

    Liste mit Firmen-Abkürzungen:

    Bei Wikipedia gibt es eine Liste mit vielen Firmen, auch mit den Abkürzungen. Vielleicht kann man damit bei einigen Perfins (Lochungen) auf Briefmarken herausfinden, zu welcher Firma sie gehören:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von…rkl%C3%A4rungen

    Gruß kartenhai

  • Christoph 1
    Stamm Mitglied
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    4.724
    • 17. März 2019 um 17:57
    • #713

    Hallo wikka,

    auf dem Stempelfragment ist die Uhrzeit zu sehen (12-1). Das Jahr müsste links davor stehen, ich nehme an, es ist 1928. Der Stempel ist übrigens aus Dresden-Altstadt.

    Viele Grüße

    Christoph

  • wolleauslauf
    Gast
    • 17. März 2019 um 18:42
    • #714

    Hallo Christoph,

    :]:]:] gut gelöst !:bier:

    Gruß von

    Wolle

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 17. März 2019 um 20:58
    • #715

    Da gab es mal eine Firma Friedländer & Co, Gold- und Silberwaren-Fabrik in Berlin. Ob die auch eine Filiale in Dresden hatten, weiß ich nicht. Vielleicht hat ja noch jemand das Handbuch der ARGE Lochungen, da ist die Abkürzung schnell gefunden.

    Gruß kartenhai

  • wikka
    neues Mitglied
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    2
    • 17. März 2019 um 22:38
    • #716

    Ich bin schwer beeindruckt von euren detektivischen Fähigkeiten.

    Vielen Dank!

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 9. Juni 2019 um 06:52
    • #717

    Bayern-Marken mit Perfins

    Im laufenden Auktions-Erlösspiel entdeckte ich auf einer Albumseite eine Prinz-Ludwig-Marke von Bayern mit der Lochung BASF. Diese Buchstaben sind wohl damals auf vielen Bayern-Marken eingelocht worden?

    Gruß kartenhai

  • tomm2015
    Stamm Mitglied
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    990
    • 9. Juni 2019 um 08:50
    • #718

    Ja, die Badische Anilin- & Soda-Fabrik (Ludwigshafen) hat natürlich sehr viele Briefe verschickt und ihre Marken ab 1908 brav gelocht. Ist eine der häufigsten bayerischen Lochungen und eigentlich nur in besonderen Ausgaben oder auf Belegen wirklich etwas wert.

    Einmal editiert, zuletzt von tomm2015 (9. Juni 2019 um 09:51)

  • tomm2015
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    990
    • 9. Juni 2019 um 12:42
    • #719
    Zitat von sherlock

    Mal so in die Runde gefragt: Könnte es sein, dass die Firma nicht auch vorfrankierte Briefe verteilt hat. So was ist ja bei bestimmten Werbeaktionen durchaus üblich. Oder gab es damals schon das "Porto zahlt Empfänger"?

    Briefe eher nicht, aber Antwortpostkarten waren damals absolut üblich. Deshalb kommt es auch immer wieder vor, dass teilweise Lochungen von Orten losgeschickt werden, die eigentlich nicht zum Verwender passen. So gesehen dürfte man eigentlich keine Einzelmarken, sondern nur Perfin-Belege sammeln, wo das Unternehmen klar als Absender gekennzeichnet ist. Aber das würde ordentlich ins Geld gehen.

  • tomm2015
    Stamm Mitglied
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    990
    • 9. Juni 2019 um 12:57
    • #720
    Zitat von Jean Philippe

    Der Sinn der Perforation war ja, dass nur die auftraggebende Firma die Marke benutzen durfte. Also ist es nur normal, die Perfin-Marke auf einem Umschlag der Firma zu finden.

    Interessanter wäre es also schon, wenn man eine Perfin-Marke, widerrechtlich gebraucht, auf dem Brief eines privaten Absenders finden würde.

    Auch wenn die Antwort mehr als ein Jahr zu spät kommt. ;)

    Punkt 1 - das stimmt zwar, aber es ging ebenso darum, dass die Mitarbeiter mit aus der Poststelle entwendeten Marken nicht shoppen gehen konnten. Damals wurden die Briefmarken nämlich in praktisch allen größeren Geschäften als Bargeld entgegengenommen und der Schwund in größeren Unternehmen dürfte beträchtlich gewesen sein.

    Punkt 2 - Ein Perfin auf Privatpost muss nicht unbedingt widerrechtlich gebraucht worden sein. Es gibt unzählige Beispiele, wo der Unternehmer selbst die Marken für private Zwecke verwendet hat. Zudem sind nicht wenige Fälle bekannt, wo z. B. Speditionen Perfins von unterschiedlichen Kunden verwendet haben - und auch das geschah nicht verbotenerweise. Das Porto wurde vom Versender in gelochten Briefmarken beigelegt und erst von den Speditionen auf die Paketkarten geklebt. Und da ist es des Öfteren passiert, dass man einfach andere Marken genommen hat.

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