Wenn der Postmann nicht mehr klingelt
-
-
Ich tu mich gerade schwer ob ich den Eigentümer oder die Post verstehen will. Momentan verstehe ich beide nicht. Da wird gerade eher viel mehr Arbeitszeit verschwendet um das Problem zu klären als den Postboten ein paar Meter zu Fuß gehen zu lassen. Der Eigentümer scheint aber auch keine Vorschläge zu haben um das Problem zu lösen. Man könnte ja auch am Beginn der Straße Briefkästen für alle aufstellen. Das wäre billiger als die Straße zu reparieren oder die Leute 3 km zur Post fahren zu lassen. Andererseits scheint seitens des Eigentümer sowieso nicht sooo viel am Haus und am Weg gemacht werden wollen. Das Haus sieht von außen aus als wäre seit ein paar Jahrzehnten nichts mehr daran modernisiert wurden.
-
@Caoran, man sollte Instandsetzung, Modernisierung oder Sanierung schon korrekt gebrauchen. Das Nutzen einer Mietsache bedarf immer nur der Instandsetzung. Eine Modernisierung führt in der Regel zur Mieterhöhung.
Grüße
labarnas
-
Und was war an meiner Aussage falsch? Das Haus sieht trotzdem so aus als ob es seit Jahrzehnten nicht modernisiert wurde. Ja und es sieht so aus als ob es seit Jahrzehnten auch nicht instand gesetzt wurde. Jetzt zufrieden?
-
Äußer Dich doch zu den Marken
und nicht zu bautechnischen Dingen. Aussehen ist nicht wissen. Denn so stammen die Fenster oder Rollläden nicht aus dem Baujahr. Was dann doch für eine Modernisierung sprechen würde. Da innen nicht gesehen, ist es schwer einzuschätzen.War nur als Ratschlag gemeint, weil es locker hingeschrieben wird. Und den Leuten dort hilft es nicht.
-
Naja in dem Thread hier ging es um Provinzposse, die in einem Video gezeigt wurde. Da einen Kommentar mit dem Inhalt Briefmarken zu finden fällt mir zu mindestens schwer. Der Rest war einfach nur meine subjektive Meinung zum gezeigten Inhalt des Videos. Aber ich werde es in Zukunft unterlassen Threads zu kommentieren, wenn ich nicht 100% aller Informationen habe und damit Gefahr laufe Begriffe so falsch zu verwenden, dass andere Gefahr laufen aufgrund dessen gesundheitliche Schäden davon zu tragen.
P. S. Ich bin gespannt, welche Vorschläge dieses Forum hier findet um den Leuten dort zu helfen.

-
was regst du dich über die Feinheiten von Modernisierung, Instandhaltung usw usf auf?
Musste eben schmunzeln...
Zum eigentlichen Thema:
da kann ich nur Caoran zustimmen. Da stellen sich zwei stur und die Bewohner müssen es ausbaden. Die Aussage die Straße nimmt Schaden ist so was von abstrus.
-
was regst du dich über die Feinheiten von Modernisierung, Instandhaltung usw usf auf?
Musste eben schmunzeln...
Zum eigentlichen Thema:
da kann ich nur Caoran zustimmen. Da stellen sich zwei stur und die Bewohner müssen es ausbaden. Die Aussage die Straße nimmt Schaden ist so was von abstrus.
Schön wenn es zum Schmunzeln gereicht hat. Es sieht aus wie eine Splittersiedlung. Also Außenbereich nach § 35 BauGB. Dort sind Modernisierungen nicht so ohne weiteres durchführbar, weil sie die Lebenszeit (Restnutzungsdauer) eines Gebäudes erhöhen. Im Außenbereich ist die Erschließung von Bedeutung und der Bestandsschutz. Wenn die Erschließung nicht mehr gesichert ist (Zufahrt für Müllabfahr, Feuerwehr um mal etwas dazu zu nennen) dann muss die Post da nicht hin. In Datschenanlagen mit 2. Wohnsitz (auch Außenbereich) macht sie dass ja auch nicht. Man kann aus den Bilder und Modernisierung auch so etwas herauslesen, wenn man das BauGB (Baugesetzbuch) kennt.
vielleicht schmunzelt jetzt noch einer mehr

-
Zitat
Wenn die Erschließung nicht mehr gesichert ist (Zufahrt für Müllabfahr, Feuerwehr um mal etwas dazu zu nennen) dann muss die Post da nicht hin.
Das ist die einzige wichtige Aussage in den letzten Beiträgen zu dem Thema. Ein Eigentümer kann der DPAG und anderen Postdienstleistern nicht vorschreiben, wie sie zum Briefkasten zu kommen haben. Vielmehr muss der Eigentümer sicherstellen, dass sie diesen sicher und mit zumutbaren Aufwand erreichen können. Dies bedeutet idR. er muss ebenerdig am Grundstücksrand liegen. Es gibt dazu aber keine wirklich präzisen Regeln; deshalb kommt es immer auf den Einzelfall an.
Man könnte sich im konkreten Fall wahrscheinlich gut auf einen tragbaren Kompromiss einigen. Ich kann aber nachvollziehen, dass die DPAG bemüht ist keine Präzedenzfälle zu schaffen, die an anderen Stellen zu Problemen führen können. Ganz unabhängig davon sehe ich hier nicht, dass der Postbote bei Dunkelheit und Dreckswetter "risikolos" die Post zustellen kann - für mich noch ein Punkt "pro DPAG".
Gruß
Uli