Belege aus Deutschland vom 9. Mai 1945 - 31. Dezember 1949
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Habe zu der von @kartenhai gezeigten P314 II b (mit Propagandaeindruck - Lücke im senkrechten Teilstrich = 18,5 mm) auch zwei Aufbrauchsausgaben, die jedoch »privat« genutzt wurden.
Zum einen eine Karte, wo der Werteindruck 6 Pfg. durch einen Bogenrand überklebt wird und eine Gebühr von 6 Pfg. bezahlt wird (entsprechender Stempel). Die Karte wird aber nicht in Glauchau / Sachsen, sondern in Brandenburg an der Havel entwertet. Da diese in Berlin nicht zustellbar ist, erhält diese den Stempel Zurück 10. Gleichzeit wird mit Datum 18.08. der Ort des Zurücks kenntlich gemacht. Die Karte wird am 28.08. beim Absender in Glauchau zugestellt. Die zweite Unkenntlichmachung des Propagandavordruckes erfolgte durch Ausschneiden.
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Der zweite Beleg ist eine portogerechte Ortspostkarte, die am 19.9.45 innerhalb von Berlin verschickt wird. Der Werteindruck von 6 Pfg. wird zuerst violett übermalt und anschließend mit einer Berliner Bärenmarke 1 AB überklebt. Der Propagandavordruck wird auf dieser Karte wird ebenfalls mit Farbe unkenntlich gemacht.
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Vielen Dank für das zeigen der tollen Belege.
Bei mir geht es mit einer portorichtigen Mehrfachfrankatur auf einem Brief im Fernverkehr bis 20 g vom 22. Juli 1948 innerhalb der OPD Schwerin ab Schwerin nach Ludwigslust weiter.
Briefumschläge scheinen zu der Zeit immer noch Mangelware gewesen sein. Oder es war ein besonders sparsamer Zeitgenosse, der den Briefumschlag ein zweites mal verwendete.
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@Briefmarkentor, aus meiner Sicht ist das eigentlich Interessante an Deiner letzten Vorstellung, dass der Umschlag zwei mal verwendet (in Nachverwendung - geschwärztes Word "Betriebsführer") und Bogenrandstücke zum Verschließen genutzt wurden.
Grüße
labarnas
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Gebührenrichtige Mischfrankatur auf einem Stammabschnitt einer Paketkarte für ein Paket bis 15 kg in der dritten Entfernungszone (über 150 km bis 375 km) vom 21. Dezember 1948 innerhalb der Sowjetischen Besatzungszone ab Zirkow nach Schönefeld.
Der Stempelabschlag "Geprüft / P 3" zeigt an, dass im Bestimmungspostamt die korrekte Berechnung der Gebühr geprüft wurde.
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Portorichtige Mischfrankatur auf einem Brief im Fernverkehr bis 20 g mit Zusatzleistung Einschreiben vom 21. Februar 1946 ab Hamburg (Britische Besatzungszone) nach Nürnberg (Amerikanische Besatzungszone), wo der Brief am 26. Februar 1946 ankam.
Das Porto in Höhe von 12 Pfennig und die Einschreibegebühr in Höhe von 30 Pfennig wurden durch zwei Werte der Freimarkenserie "M" der Bizone zu 12 und 30 Pfennig (deutscher Druck) entrichtet.
Die Entwertung der Freimarken erfolgte mit dem Zweikreisstegstempel HAMBURG 13 / d.
In Nürnberg wurde die Ankunftszeit mit dem Kreisstempel mit Kurzsteg NÜRNBERG / 2BZ / g dokumentiert.
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Wolffi
28. Juli 2021 um 13:21 Hat das Thema aus dem Forum Vignetten und andere nichtpostalische Marken nach Briefmarken Allgemein verschoben. -
Bar bezahlt mit roten Abschlag.
An Absender zurück, da Empfänger unbekannt.
Am 1.9 1948 16-17 Uhr von Kempten (Allgäu) 2 nach Duisburg und ab 4. September Reture.
Erster Tag Gültigkeit neue Postgebühren - kein passender Wert vor Ort, da musste der nette Stempel herhalten?
Ab 1. September 1948 galt Inland - Drucksachen Standardbrief bis 20gr. 4 anstatt 6 Pfennig.
Grüße
Jo.
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