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Gemeinschaftsausgaben - Mi. - Nr. 937

  • frimer14
  • 22. Januar 2019 um 13:14
  • frimer14
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    • 22. Januar 2019 um 13:14
    • #1

    Hallo Forumskollegen!

    Soeben habe ich Nachschub für meine Sammlung erhalten. Der beigefügte Scan zeigt eine Einzelfrankatur mit einer Mi. - Nr. 937. Bitte habt Verständnis dafür, dass ich diesen Beleg auch unter einem Thema hier bei Gemeinschaftsausgaben noch einmal zeige. Der Brief ist am 24.11.1946 entwertet worden und ging von Rot am See (Württ.) nach Chicago. Neben dem Poststempel trägt er einen Ortsstempel "Brettheim (Württ.)" - daher auch unter Stempelanalytik. Mich interessiert die Frankierung. M.E. gibt es in dieser Zeit keine Frankierung für Auslandsbriefe mit 1 RM. Einzige Erklärung wäre es, wenn der Brief als Ersatz-Aerogramm versandt worden ist. Leider habe ich keine Ahnung, wie ein Ersatz-Aerogramm aussehen musste. Ich hoffe auf einige Hinweise aus dem Forum. Dafür schon jetzt herzlichen Dank.

    Gruß frimer14

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  • linos203
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    • 22. Januar 2019 um 14:51
    • #2

    Ein Aerogramm ist ja dieser Luftpostfaltbrief. Also ein Stück Papier welches durch falten zum Brief wurde. Solch ein Aerogramm durfte keine Einlagen haben und wog maximal 5 Gramm.

    Ein Ersatz-Aerogramm hingegen war ein normaler Luftpostbrief, der maximal 10 Gramm wiegen durfte.

    Irgendwie fehlt mir auf deinem Brief ein Hinweis auf Luftpost / Airmail, ob als Aufkleber oder Stempel.

  • frimer14
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    • 22. Januar 2019 um 15:34
    • #3

    Hallo linos203!

    Mir fehlt dieser Hinweis auch, aber zur damaligen Zeit 25 RPf Überporto zu zahlen, fiel den meisten Menschen damals in Deutschland doch wohl eher schwer. Ich habe im Netz ein wenig recherchiert und bis jetzt noch kein Beispiel für ein Ersatz-Aerogramm gefunden. Daher hoffe ich auf das Forum.

    Gruß frimer14

  • linos203
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    • 22. Januar 2019 um 15:39
    • #4

    Also ich hab nochmals nach gelesen, der Stempel / Aufkleber oder handschriftliche Vermerk Luftpost / Air Mail musste nicht vorhanden sein, es reichte aus ausreichend Porto auf dem Brief zu finden und er wurde dann als solcher behandelt, also per Luftpost befördert und nicht "surface".

    Somit dürfte das richtig sein, das es sich um ein Ersatz-Aerogramm handelt.

  • frimer14
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    • 22. Januar 2019 um 16:02
    • #5

    Danke für Deinen Hinweis. Die Bewertung solcher Ersatz-Aerogramme ist deutlich höher als für einen überfrankierter Brief. Es besteht also Grund zur Freude. Aber es wäre natürlich auch so ein sehr schöner Postbeleg.

    Gruß frimer14

    Einmal editiert, zuletzt von frimer14 (22. Januar 2019 um 16:17)

  • BUND
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    • 12. Dezember 2019 um 21:36
    • #6

    Hallo frimer14,

    laut Buch "Die Markenausgaben unter dem Beschluss des Alliierten Kontrollrates 1946-48: Band 3: Verwendung der Marken" von Jan Hohmann wurde der Luftpostdienst erst am 01.05.1948 wieder aufgenommen. Vorher war der Versand von Ersatzaerogrammen also gar nicht möglich. Dein gezeigter Beleg ist meines Erachtens nach deshalb nur ein überfrankierter Auslandsbrief.

    Zitat von linos203

    Also ich hab nochmals nach gelesen, der Stempel / Aufkleber oder handschriftliche Vermerk Luftpost / Air Mail musste nicht vorhanden sein, es reichte aus ausreichend Porto auf dem Brief zu finden und er wurde dann als solcher behandelt, also per Luftpost befördert und nicht "surface".

    @linos203: Auch wenn der gezeigte Beleg leider kein Ersatzaerogramm ist, würde mich sehr interessieren, in welcher Quelle du diese Informationen gefunden hast

    Viele Grüße

    BUND

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    Einmal editiert, zuletzt von BUND (14. Dezember 2019 um 11:34)

  • frimer14
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    • 13. Dezember 2019 um 09:42
    • #7

    BUND

    Hab Dank für Deine Hinweise. Ich habe sie zum Anlass genommen, noch einmal in meinem Michel Briefe-Katalog nachzusehen. Bezüglich des Ersatzaerogramms habe ich darin gefunden, dass bisher als früheste bekannte Verwendung der 12.5.1946 gilt. Damit würde mein oben gezeigter Brief sehr wohl in diese Kategorie passen. Trotzdem hat meine Recherche auch einen negativen Aspekt ergeben, den ich bis jetzt nicht berücksichtigt habe. Im Briefe-Katalog steht auch, dass ein Zusatz "A" eine Auslandssendung anzeigt. Dieser Zusatz "A" fehlt aber bei der Beschreibung des Ersatzaerogramms. Es könnte also sein, dass Ersatzaerogramme nur im Inland versendet werden konnten. Ich gebe zu, bisher dem Gedanken nachgehangen zu haben, dass Luftpost fast immer mit Auslandspost gleich zu setzen sei. Aber vielleicht gibt es hier im Forum noch weitere Experten, die uns in dieser Frage weiterhelfen können.

    Gruß frimer14

  • frimer14
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    • 13. Dezember 2019 um 12:01
    • #8

    BUND

    Wie angekündigt, zeige ich hier jetzt ein paar Farbmessergebnisse der Mi 937.

    Ich arbeite mit einem Spectrolino von Gretag Macbeth. Die Farbmessung wird als CieLab Zahlenwert-Tripple angegeben. Es gibt einen Zahlenwert L, der die Helligkeit der Farbe beschreibt, den Zahlenwert a, der die Farbe auf der rot-grünen Achse bestimmt, und den Zahlenwert b, für die blau-gelbe Achse. Leider können die meisten preiswerten Grafikprogramme mit diesen CieLab-Zahlenwerten nichts anfangen. Mit einem Farbkonverter oder Farbrechner können diese gemessenen Farben aber in andere "Farbräume" umgerechnet werden. Ich habe derzeit 161 Briefmarken der Mi. Nr. 937. Alle diese Marken habe ich farblich bestimmt. Für das Forum habe ich daraus die beiden ermittelten Grenzwerte für Helligkeit, rot-grün und blaugelb aus meinem Bestand ermittelt und auf einer Farbentafel dargestellt. Es zeigen sich gravierende Unterschiede. Mein mittelfristiges Ziel ist es, die Michel-Farbvarianten in diesem Farbraum gegeneinander abzugrenzen, damit ich meinen Bestand sinnvoll einschätzen und bereinigen kann.

    Für jeden Hinweis und Kommentar schon jetzt herzlichen Dank.

    Gruß frimer14

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  • Briefmarkentor
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    • 13. Dezember 2019 um 14:12
    • #9
    Zitat von frimer14

    BUND

    Es könnte also sein, dass Ersatzaerogramme nur im Inland versendet werden konnten. Ich gebe zu, bisher dem Gedanken nachgehangen zu haben, dass Luftpost fast immer mit Auslandspost gleich zu setzen sei.

    Hallo frimer14,

    einen Luftpostverkehr zu der damaligen Zeit halte ich persönlich für ausgeschlossen. Der Krieg war gerade erst etwas mehr als ein Jahr vorbei und man begann den Wiederaufbau. Bzw. speziell in Ostdeutschland durch die UdSSR als Reparation mit dem Abbau von dem, was noch funktionierte. Woher sollte denn da eine Flugzeugflotte herkommen? Man war doch über jedes funktionierende Kraftfahrzeug froh.

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • frimer14
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    • 13. Dezember 2019 um 14:44
    • #10

    Briefmarkentor

    Der gezeigte Brief ist nach Chicago gegangen, also ins Ausland. Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ist dafür auch ein Flugzeug genutzt worden. Leider gibt es keinen Ankunftsstempel, der die Dauer des Versandes belegen könnte. Die Alliierten hatten Flugzeuge, mit denen der Postverkehr aufrecht erhalten werden konnte. Ob es Verträge mit der Deutschen Post gab, ist mir aber nicht bekannt

    Gruß frimer14

  • Briefmarkentor
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    • 13. Dezember 2019 um 15:19
    • #11

    Hallo frimer14,

    die westlichen Standardtransportflugzeuge der damaligen Zeit, wie .B. die amerikanische DC-3 oder die deutsche Ju-52 schafften eine Reichweite zwischen 1.500 bis 2.000 km. Der Stolz der Lufthansa vor Kriegsbeginn, die Fw-200 schaffte etwa 4.500 km. Der mondernste amerikanische Bomber, die B-29 sogar bis zu 5.200 km.

    Mit welchen Flugzeugen hätte man damals einen regelmäßigen Luftpostverkehr zwischen Europa und Nordamerika unterhalten sollen. Das damalige Transportmittel für diese Entfernung war immer noch das Schiff. Erst in den 1950iger Jahren setzte sich der transatlantische Flugverkehr durch.

    Auch hatten die Volkswirtschaften der großen Industrienationen bis 1945 voll auf die Produktion von Kriegsgerät umgestellt. Wirtschaftliche Transportmittel für den zivilen Sektor spielten jahrelang gar keine Rolle.

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

    3 Mal editiert, zuletzt von Briefmarkentor (13. Dezember 2019 um 15:45)

  • frimer14
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    • 13. Dezember 2019 um 16:31
    • #12

    Briefmarkentor

    Danke für Deine Hinweise. Mir ist aber unter den von Dir beschriebenen Umständen nicht klar, warum es dann den Begriff des "Ersatzaerogramms" im Michel Briefekatalog überhaupt gibt. Wenn in Deutschland kein Fluggerät zur Verfügung stand und die Alliierten keine Luftpost ermöglichten, dürfte es diese Form des Briefversandes doch nicht geben. Er taucht aber mehrmals auf, bei der Mi 959 gibt es sogar zusätzlich den Hinweis "*) Preis gilt nicht für Erstflugbelege nach USA (60,-)". Für die Arbeiterserie ist das frühest bekannte Datum für ein Ersatzaerogramm der 1.5.1947, bei der Ziffernserie ist der 12.5.1946 genannt. Es muss also Flugzeuge für die Beförderung dieser Ersatzaerogramme gegeben haben.

    Gruß frimer14

  • Online
    kartenhai
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    • 13. Dezember 2019 um 17:14
    • #13

    Ersatz-Ersatz-Aerogramm

    Bei Ebay wird dieses "Ersatzaerogramm" gerade angeboten. Vielleicht hilft es zur Aufklärung?

    https://www.ebay.de/itm/Alliie…tzaerogramm-/121316381567 (Affiliate-Link)

    Gruß kartenhai

  • Online
    kartenhai
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    • 13. Dezember 2019 um 17:19
    • #14

    Und hier noch ein Beleg aus einer Auktion mit einigen Einzelheiten über die Beförderung:

    https://www.auction-galleries.de/en/auctions/8/catalogue/lots/3779

    Gruß kartenhai

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    • 13. Dezember 2019 um 18:02
    • #15

    Hallo frimer14,

    neben dem oben genannten Buch von Herrn Hohmann habe ich nach weiterer Recherche mit dem Buch "Handbuch: Verwendung der Ausgaben der Alliierten Besetzung: Michel-Nr. 910 bis 970 (Handbuchteil 9.1 und 9.2)", herausgegeben von der Arge Alliierter Kontrollrat 1946/1948, noch eine weitere Quelle gefunden, die den 01.05.1948 als Erstverwendungstag des Ersatzaerogramms nennt.

    Des Weiteren steht bei Wikipedia folgendes: "Nach der Niederlage und der Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8. Mai 1945 wurde der Luftpostverkehr in den nun besetzten deutschsprachigen Gebieten Österreich und Deutschland von ausländischen Unternehmen übernommen. [...] in Deutschland konnten erst ab 20. Oktober 1948 alle Einwohner der Bundesrepublik Luftpostsendungen aufgeben."

    Zitat von frimer14

    Hab Dank für Deine Hinweise. Ich habe sie zum Anlass genommen, noch einmal in meinem Michel Briefe-Katalog nachzusehen. Bezüglich des Ersatzaerogramms habe ich darin gefunden, dass bisher als früheste bekannte Verwendung der 12.5.1946 gilt.

    Mich wundert sehr, was in deinem Michel Briefe Deutschland steht. Da ich nicht im Besitz eines solchen Katalogs bin: Kannst du vielleicht einen Ausschnitt des Absatzes zeigen oder diesen vollständig zitieren?

    kartenhai: Vielen Dank fürs Zeigen der beiden Ersatzaerogramme, die mit Marken der Bizone frankiert wurden. Kann vielleicht noch jemand ein Ersatzaerogramm aus der Zeit des Alliierten Kontrollrats zeigen?

    Viele Grüße

    BUND

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  • frimer14
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    • 13. Dezember 2019 um 22:21
    • #16

    BUND

    Hier der Ausschnitt aus dem Michel Briefe-Katalog 2012/2013.

    Gruß frimer14

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    • 14. Dezember 2019 um 11:44
    • #17

    Hallo frimer14,

    vielen Dank für den Scan. Mein "Michel Deutschland-Spezial 2012: Band 2: Ab Mai 1945 (Alliierte Besetzung bis BRD)" nennt die gleichen Daten und schreibt dazu: "Die Daten in Kursivschrift bezeichnen die bisher bekanntgewordenen frühesten Verwendungen." Allerdings beziehen sich die Daten allgemein auf die früheste Verwendung der jeweiligen Michel-Nummer und nicht auf die einzelne Sendungsart.

    Viele Grüße

    BUND

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  • frimer14
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    24. August 1956 (69)
    • 14. Dezember 2019 um 12:49
    • #18

    Hallo BUND!

    Das kann der geneigte Leser aus dieser Darstellung im Briefe-Katalog aber nicht ableiten. Es hat sicherlich noch andere Verwendungsformen für die Mi 937 gegeben. Hier ist ausdrücklich das Ersatzaerogramm benannt. Wenn es sich so verhält, wie Du es darstellst, müsste m.E. der Verlag hier eine andere Darstellungsweise wählen, z.B. eine Fußnote hinzufügen, ab wann Ersatzaerogramme mit der Mi 937 erstmals versandt werden konnten. Aus Deiner Darstellung und der Tatsache, dass am 21.6.1948 die Währungsreform begann, leitet sich ein Zeitraum von 55 Tagen für eine einfache Verwendung der Mi 937 auf einem Ersatzaerogramm ab.

    - Gedankenpause -

    Und wenn ich mir jetzt die Eintragung im Michel noch einmal unter diesem Aspekt genau ansehe, werde ich total verwirrt. Der Verwendungszeitraum wird auf die Portoperiode 3 begrenzt. Also vom 21.6.1948 bis 24.6.1948 (erste Leerung) resp. 31.7.1948. Also in den westlichen Zonen auf 3 Tage. Was galt denn dann vorher?

    Ein spannendes Thema! Warten wir mal ab, ob noch andere einen erhellenden Beitrag zu diesem Sachverhalt liefern

    Gruß frimer14

  • thjohe
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    1.186
    • 14. Dezember 2019 um 14:17
    • #19

    Flugpost-Zulassungsmarke von 1948 für Geschäftsbriefe: Da zu steht im MIchel-Spezial 2012 II "Mit Ausnahme von Luftpostleichtbriefen (siehe Michel Ganzsachen Katalog Deutschland) wurde ohne diese Marke zwischen dem 1 Mai und dem 19. Oktober keine Flugpost befördert.

  • thjohe
    Stamm Mitglied
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    1.186
    • 14. Dezember 2019 um 16:20
    • #20

    Ergänzung aus dem Michel Postgebühren-Handbuch Deutschland 2004:

    Beginn der Luftpost für alliertes Personal (unbeschränkt) und Deutsche (beschränkt) am 1.5.1948, allgemein ab 20.10.1948

    Am 1.5.48 Sonderregelung für Philatelisten: beliebige Brief bis zu 10 g zu 1.00 (ohne Beschränkungen)

    Nach diesem Handbuch endete die deutsche Luftpost mit Kriegsende und beginnt wieder am 1.5.1948

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