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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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  4. Identifizierung und Wertbestimmung von Briefmarken

Grundsätzliche Einschätzung sowie im Insbesonderen eine United Nations Sondermarke von 1955

    • Wertermittlung
  • FFJB
  • 16. September 2017 um 22:26
  • Erledigt
  • FFJB
    neues Mitglied
    Beiträge
    6
    • 16. September 2017 um 22:26
    • #1

    Hallo liebe Leute,

    ich muss euch gestehen, dass ich absolut keine Erfahrung mit Briefmarken habe.

    Kurz die Geschichte zu den Briefmarken. Mein vor über 20 Jahren gestorbener Großvater war ein absoluter Briefmarkenexperte. Bisher bin ich davon ausgegangen, dass seine komplette Sammlung nach seinem Tod versteigert wurde, jedoch sind mir heute beim Ausmisten 2 Umzugskartons in die Finger gekommen in denen sich noch ein paar Briefmarken, sowie weitere Gegenstände (Briefe, Münzen etc.) befinden. Deshalb möchte ich auf diesem Weg erfahren, ob es Dinge von Wert sind und sofern es keine Dinge von Wert sind diese am Besten an Liebhaber verschenken.

    Darunter befinden sich:
    --> rund 300 FDCs (1948-1980)
    Ich gehe davon aus, dass diese keinen, oder nur einen minimalen Wert haben, gibt es etwas worauf man achten muss um die Spreu vom Weizen zu trennen?

    --> rund 200 Feldpostkarten aus dem WK 1
    Analog zu den FDCs, kaumWert, die Motive sind meist auch nicht sonderlich spannend

    --> diverse Briefe & Telegramme, teilweise gesiegelt (1900-1930)
    Die kann ich leider gar nicht einschätzen, Inhalt ganz unterschiedlich, Einkauf von Stoffen für Trikots, Politische Diskussionen, Warenlieferungen, Verhandlungen etc. Oft schwierig für mich zu lesen da in Sütterlin

    --> rund 50 Numis Münzen
    Wahrscheinlich nur den Silberwert der Münzen, worauf ist ansonsten zu achten? Ansonsten würde ich sie einem Numis Münzen Sammler zum Silberwert verkaufen.

    Kommen wir zu den eigentlichen Briefmarken. Es handelt es sich bei den Alben primär um Kolonien, viele sind als komplette Sets vorhanden, jedoch meist ohne Rand.

    Was mir unter anderem besonders ins Auge gestochen ist war die folgende, sieht erstmal wie eine relativ gewöhnliche Jubiläumsausgabe aus, die Anmerkung von meinem Großvater hat mich jedoch etwas stutzig gemacht, wäre schön, wenn jemand von euch vielleicht etwas dazu sagen könnte.

    Des Weiteren könnte dieses Westneuguinea Set von Interesse sein, es handelt es um das in der verlinkten ebay Auktion jedoch ist der komplette Satz im Viererblock mit komplettem Eckrand vorhanden.
    (Affiliate-Link)

    Ich weiß, dass es eine ganze Menge an Fragen sind, auf Grund meiner Unwissenheit hatte ich jedoch keine Idee wie ich vorgehen sollte, gerade weil oft die Feinheiten den Unterschied machen. Da ich glaube, dass die meisten der Marken kaum von Wert sind hielt ich den Gang zu einem Auktionshaus bisher nicht für sinnvoll.

    Ich hoffe auf viele Anregungen, Ideen und Hilfen zum weiteren Vorgehen.

    Viele Grüße

    Franz

    Bilder

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  • kartenhai
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    • 17. September 2017 um 09:24
    • #2

    Im Normal-Katalog finde ich nur 2 Typen dieses Blocks:

    Type I = Schattenstrich der 8-Cents-Marke beim Buchstaben "n" im Wort "Unies" unvollkommen.

    Type II = Schattenstrich retuschiert

    Ein gesonderter Preis bei den beiden Typen wird nicht genannt, bei Ebay kann man sich informieren, wie der Block gerade gehandelt wird, meist sind hier FDC angeboten, der Block trägt auch einen Ersttags-Stempel vom 24.10.1955:


    Von einer nach unten verschobenen Inschrift "8 C." ist hier nirgends die Rede.

    Obwohl es sich beim Block 1 von UNO New York um den Schlüsselwert der ganzen Sammlung handelt (die restlichen Marken und Blocks sind alle noch günstig zu haben), ist auch dieser noch relativ preiswert zu erwerben.

    Vielleicht hat ja jemand den Lindner-Spezial-Katalog von 1970 und kann da mal nachsehen, ob es sich da um eine spezielle Abart handelt und nicht um den Typ II?

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 17. September 2017 um 09:30
    • #3

    Handelt es sich dabei um Numisbriefe (Marken und Münze auf einem Brief) oder um Münzen mit einem Nennwert oder Medaillen ohne Nennwert?

    Silbermedaillen ohne Nennwert kann man zum Silberwert verkaufen, die werden meist teuer am Anfang angeboten, später kann man sie zu einem Bruchteil des Kaufpreises erwerben, Medaillen sind meistens eine Abzocke der Sammler und wurden privat hergestellt.

    Echte Silbermünzen mit Nennwert haben oft einen höheren Sammlerwert als den reinen Silberwert, da gibt es auch Kataloge davon.

    Auch Numisbriefe werden von Briefmarken- und Münzsammlern gleichmäßig gesammelt und können einen höheren Sammlerwert haben.

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 17. September 2017 um 09:35
    • #4

    Sind das deutsche Marken, die in früheren deutschen Kolonien in Afrika und Asien verwendet wurden? Die können teilweise einen guten Wert haben, besonders die höheren Nominalwerte. Zeige doch mal einige komplette Sets davon.

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 17. September 2017 um 09:40
    • #5

    Bei Feldpostkarten werden meistens die Bildseiten gesammelt. Für besondere Orte von Frankreich oder den Ostgebieten gibt es Heimatsammler, die bestimmte Orte suchen, Motivansichten wie auch Glückwunschkarten werden weniger gesammelt, für spezielle Propagandakarten gibt es auch Sammler. Besondere Stempel wie Marine-Schiffspost oder Kolonien-Stempel werden auch gesucht.

    Gruß kartenhai

  • Christoph 1
    Stamm Mitglied
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    4.686
    • 17. September 2017 um 12:14
    • #6
    Zitat

    Original von FFJB

    Darunter befinden sich:
    --> rund 300 FDCs (1948-1980)
    Ich gehe davon aus, dass diese keinen, oder nur einen minimalen Wert haben, gibt es etwas worauf man achten muss um die Spreu vom Weizen zu trennen?

    Hallo Franz,

    handelt es sich hier um deutsche FDC (Bund / Berlin / DDR)? Falls ja, dann ist das Jahr 1960 ungefähr die Grenze zwischen "Weizen" und "Spreu". Sprich: Alles was nach 1960 datiert, kannst Du getrost unter "Massenware" verbuchen und ggf. auch verschenken, wie von Dir ja bereits angedeutet). Bei den früheren FDC könnte (!) es ggf. interessanter werden. Zeig doch mal ein paar Beispiele. Aber vielleicht geht es ja auch gar nicht um deutsche FDC?

    Grüße,
    Christoph

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
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    • 17. September 2017 um 14:57
    • #7

    Die 8c Marke ist ganz klar gegenüber der 4c Marke nach unten verschoben. Das ist nicht normal, weiss ich aber nicht einzuschätzen. Vielleicht ist es auch die 4c die nach oben verschoben ist, um es genau zu sagen.

    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

    Einmal editiert, zuletzt von Jean Philippe (17. September 2017 um 15:01)

  • FFJB
    neues Mitglied
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    6
    • 17. September 2017 um 16:38
    • #8

    Danke für die vielen Antworten, anbei ein paar der FDCs vor 1960.

    Bilder

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  • FFJB
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    Beiträge
    6
    • 17. September 2017 um 16:40
    • #9

    Für die Uno Marke findet sich hoffentlich noch jemand mit dem entsprechenden Lindner Katalog, sodass die Marke besser beurteilt werden kann.

  • FFJB
    neues Mitglied
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    6
    • 17. September 2017 um 16:42
    • #10

    Genau, es handelt sich um Numis-Briefe, sprich Briefen mit einer Silbermünze.

  • FFJB
    neues Mitglied
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    6
    • 17. September 2017 um 17:31
    • #11

    Gibt auch diverse internationale FDCs jedoch sind diese zum Großteil nach 1960, anbei ein paar vor 1960, sowie weitere Briefe die mir interessant erschienen. Auch ein paar Sondermarken zur Exportmesse in Hannover 1947/48.

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    Einmal editiert, zuletzt von FFJB (17. September 2017 um 17:44)

  • Christoph 1
    Stamm Mitglied
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    4.686
    • 17. September 2017 um 17:32
    • #12

    Hallo,

    die FDC auf Deinen Bildern gehören nicht zu den teureren Stücken, sind aber auch nicht ganz so häufig... Ein Preis von 50,- € sollte da bei ebay schon drin sein.

    Seltenstes Stück ist der FDC vom 24.1.1953 mit den drei Münnern der deutschen Geschichte (auf Deinem Bild 1010568). Dieser wird alleine bei ebay schon mal für 10,- € gehandelt (in guter Qualität), siehe (Affiliate-Link)

    Auch die Sonderkarte zur Viermächtekonferenz auf dem letzten Bild ist interessant.

    Viele Grüße
    Christoph

  • Wolffi
    Moderator
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    5.530
    • 17. September 2017 um 18:49
    • #13
    Zitat

    Original von kartenhai
    Von einer nach unten verschobenen Inschrift "8 C." ist hier nirgends die Rede.

    8cM

    8-Cent-Marke eventuell?

    Sie liegt drucktechnisch nicht auf einer Linie/Höhe mit der Nebenmarke, was mir normal erscheint.

    Bis denne sagt Wolfgang
    Meine Literaturliste - September 2023
    Linkliste im Philaforum - Stand 27.01.2026

  • miasmatic
    Stamm Mitglied
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    Geburtstag
    5. September 1971 (54)
    • 17. September 2017 um 18:59
    • #14

    Moin zusammen,

    hier
    (Affiliate-Link)
    habe ich einen Block entdeckt, bei dem ebenfalls die beiden unteren Marken nicht auf einer Höhe liegen. Bei allen anderen angebotenen Blocks ist dies der Fall, deshalb würde auch ich von einer Abart ausgehen.

    Schönen Abend,

    miasmatic

    Im Gegensatz zum Hirn meldet sich der Magen, wenn er leer ist. - Unbekannt

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 17. September 2017 um 21:08
    • #15

    Ja, die ganze Marke ist nach unten verschoben, ich ging zuerst von der Inschrift 8 C. aus, daß die verschoben wäre.

    Warum der Michel so eine "Abart" nicht katalogisiert hat, ist schon eigenartig, es sei denn, diese Verschiebungen im Block 1 kommen öfters vor und werden deshalb nicht extra mit einer Unter-Nummer erwähnt. Hat denn niemand einen Lindner-Katalog zum Nachschauen?

    Wenn das wirklich eine Abart ist, dann wäre das Ebay-Angebot, das miasmatic da entdeckt hat, ja sehr günstig. ?(

    Gruß kartenhai

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
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    7.505
    • 18. September 2017 um 08:05
    • #16

    @ Wolffi : Ich bin wirklich kein Kenner dieser Marken, aber würde gerne Deine Einschätzung verstehen, weshalb Du es normal findest, dass die 4c und die 8c Marken nicht auf einer Höhe sind. Es scheint doch aus allen anderen Beiträgen so, dass dies die Ausnahme ist. Merkwürdig in der Tat, dass Michel das nicht hervorhebt.
    Gruss
    Jean Philippe

    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

  • erron
    Moderator
    Beiträge
    2.493
    • 18. September 2017 um 13:04
    • #17

    @all,
    weiterführende Infos über den UNO Block 1 sind hier:

    zu finden.
    Details zur Formatabweichungen des Block 1: Scrollen zur pdf-Seite Nr 19

    mfg

    erron

    http://www.philadb.com

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.505
    • 18. September 2017 um 15:57
    • #18

    erron : Vielen Dank - mehr kann/will man über diesen Block gar nicht wissen !
    Gruss
    Jean Philippe

    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

  • Wolffi
    Moderator
    Beiträge
    5.530
    • 18. September 2017 um 19:08
    • #19
    Zitat

    Original von Jean Philippe
    @ Wolffi : Ich bin wirklich kein Kenner dieser Marken, aber würde gerne Deine Einschätzung verstehen, weshalb Du es normal findest, dass die 4c und die 8c Marken nicht auf einer Höhe sind. Es scheint doch aus allen anderen Beiträgen so, dass dies die Ausnahme ist. Merkwürdig in der Tat, dass Michel das nicht hervorhebt.
    Gruss
    Jean Philippe

    Ich wollte zur Diskussion stellen, dass es normal sei, eben weil es nicht als Abart notiert ist.
    Dies hat sich durch weitere Beträge überholt und wohl als nicht zutreffend herausgestellt.

    Bis denne sagt Wolfgang
    Meine Literaturliste - September 2023
    Linkliste im Philaforum - Stand 27.01.2026

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.505
    • 19. September 2017 um 08:32
    • #20

    Wolffi : Danke, dass Du mir trotzdem noch geantwortet hast. Du lagst ja ganz richtig mit Deiner Einschätzung. Es hat sich doch gezeigt, dass die Anordnung der drei Marken auf dem Block sehr unterschiedlich ausfällt, "Verrutscher" also normal sind. Keine Meisterleistung der Druckerei !
    Gruss
    Jean Philippe

    Gruss,

    Jean Philippe

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