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Schleswig-Holstein

  • DKKW
  • 3. September 2016 um 11:40
  • Wolffi
    Moderator
    Beiträge
    5.435
    • 29. Dezember 2025 um 17:20
    • Neu
    • #21

    Also eine 1 wäre möglich, eher als 5.
    Aber auf No. wäre ich auch nicht gekommen.

    Bis denne sagt Wolfgang
    Meine Literaturliste - September 2023
    Linkliste im Philaforum - Stand 09.09.2025

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
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    • 30. Dezember 2025 um 10:56
    • Neu
    • #22

    Hallo zusammen,

    ich habe eine kleine Gruppen von Briefen aus Gelting an den Baron von Hobe-Gelting vom Februar 1864. Sie sind mit Inhalt dem es sich aber um private Nachrichten der Familie an den Mann handelt. Das Briefkuvert (Kuverts waren damals noch exklusiv) das ich heute zeige ist das letzte der Gruppe. Es wurde am 23.2.1864 von der Frau des Barons in Gelting geschrieben. Es ist ein kleiner Faltbrief des Sohnes beigefügt in dem er sich für die Geburtstagsgeschenke bedankt.

    Baron von Hobe war unmittelbar nach der Besetzung Schleswigs durch Preußen und Österreicher zunächst nach Berlin und dann nach Wien gereist. Baron von Hobe war antidänisch eingestellt und ich vermute, er wollte in Berlin und Wien die politischen Absichten der beiden Regierungen ergründen. Leider habe ich in meinen Büchern zur Schleswig-Holsteinischen Geschichte nichts darüber herausgefunden. Allerdings war die Historikerzunft in Schleswig-Holsteins über viele Jahrzehnte absolut pro-preußisch eingestellt.

    In einem Satz im Brief von Frau von Hobe wird eine Deputation angesprochen die in Kiel den Herzog treffen wollte. Damit kann eigentlich nur der "Augustenburger" gemeint sein, Herzog Friedrich III von Schleswig-Holstein unter dem die deutschgesinnten Schleswig-Holsteiner ein unabhängiges Herzogtum im Rahmen des Deutschen Bundes werden wollten.

    Da wurde nichts draus, Bismarck hatte andere Pläne und sah Schleswig-Holstein als Beute. Ähnlichkeiten mit Heute sind natürlich rein zufällig.

    Der Brief wurde mit privatem Boten von Gelting nach Cappeln gebracht und beim dortigen Postamt aufgegeben. Kreisstempel "Cappeln 24.2.1864" Die Rötel-2 stellt wohl das Porto bis Hamburg in Schilling Courant dar. Rückseitig ein recht unklarer L3-Bahnpoststempel "Hamburg / 26.2. I / Berlin" sowie der rote Zweikreisstempel " 9-11 N / Wien / 26 II" Die vorderseitig in blau angeschriebenen 25 (Kreuzer) stellen wohl das Porto dar, dass Baron von Hobe in Wien zu zahlen hatte.

    Er war übrigens im Hotel Munsch abgestiegen.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • SH, Brief aus Gelting an den Baron von Hobe in Wien, 23.2.1864, Vorderseite.jpg
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  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 30. Dezember 2025 um 16:15
    • Neu
    • #23

    Hallo zusammen,

    Nachtrag zu den Beiträgen #17 bis #20. Normalerweise scanne ich bei Vorphilabriefen mit Inhalt immer auch die inwendige Datierung. Hätte ich mal besser auch hier gemacht.

    Der Brief wurde vom Nienstedtener Armencollegium an 20. November 1852 geschrieben.

    Somit passt die Überlegung von Nordlicht dass der Brief über die L P No.5 in Blankenese gelaufen ist auch wenn meine armselige Phantasie beim besten Willen keine 5 erkennen kann. Nienstedten liegt so in etwa auf halbem Weg zwischen Altona und Blankenese (etwas näher an Blankenese dran). Ich kann mich nicht erinnern jemals einen Artikel über die Landpost in Blankenese gelesen zu haben aber Nienstedten könnte gut auf der Tour des Landpostboten gelegen haben. Das erklärt sicherlich auch die Differenz vom 20.2. zum 23.2 an dem der Brief in Altona abgestempelt wurde.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • SH, Brief aus Altona nach Bordesholm, 1852, inwendige Datierung.jpg
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  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 30. Dezember 2025 um 21:10
    • Neu
    • #24

    Bei Heinrich Köhler wurde mal ein Rahmenstempel der Landpost-Briefsammlungsstelle von 1858 für 320,- EUR versteigert (Los-Nr.: 9037)

    Heinrich Koehler Auctions GmbH & Co. KG Sale - 383 Page 279

    Gruß kartenhai

  • Matjoff
    Stamm Mitglied
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    7. Januar 1983 (43)
    • 30. Dezember 2025 um 21:26
    • Neu
    • #25

    Wenn ich es mit alten Zahlen vergleiche kommt für mich nur eine 4 in Frage da in der Mitte ein dünner Abstrich entsteht der dann wieder schräg nach oben geführt haben könnte. Eine 5 für mich auf keinen Fall. So relativ ist jedem seine Wahrnehmung. Endgültig ist es ohne Vergleichsmaterial fast unmöglich herauszufinden. Ein Buchstabe oder ein Symbol käme auch in Frage.

    Ein gutes Rätsel. Hier nochmal eine 4 die Ähnlichkeit besitzt. Unten jedoch ist Deine sehr breit...

    Danke an alle Forumnutzer die ihr unschätzbar kostbares Wissen untereinander und miteinander teilen.

    Weiterhin viel Freude und Erfolg bei all euren Unternehmungen!

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 1. Januar 2026 um 12:16
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    • #26

    Hallo zusammen,

    hier ein weiterer Brief aus der Gruppe von Briefen, die im Februar 1864 von Gelting aus an den Baron von Hobe gerichtet waren. Es handelt sich hierbei um den ältesten Brief aus dieser Gruppe. Die Frau des Barons, Adriana von Hobe, hatte ihn am 20. Februar in Gelting geschrieben. Baron von Hobe weilte zu der Zeit in Berlin wo er im noblen Hotel du Nord abgestiegen war. Auch hier ist der umfangreiche Briefinhalt privater Natur und lässt keinerlei Rückschlüsse auf die vermutlich politischen Hintergründe der Reise des Barons (zunächst Berlin, dann Wien) zu.

    Auch dieser Brief wurde mit privatem Boten nach Cappeln gebracht und beim dortigen Postamt aufgegeben und am 20.2.1864 abgestempelt. Die gestrichene Rötel-2 steht sicherlich für den schleswig-holsteinischen Portoanteil (in Sch. Crt.), die mit Blaustift geschriebene 5 stellt sicherlich das vom Baron von Hobe in Berlin erhobene Porto (in Silbergroschen) dar.

    Den undeutlichen schwarzen Kreisstempel interpretiere ich als "Slesv. P.Sp. Bur. 1 T1 21/2" Der Brief lief vermutlich von Cappeln nach Schleswig und dann per Bahnpost weiter nach Hamburg und Berlin. Zudem befinden sich auf der Briefrückseite zwei Abschläge eines blauen Kreisstempels "22/2 6-7Nm". Das ist sicherlich der Ankunftstempel in Berlin.

    Das Handbuch der ARGE zu den Bahnpoststempeln habe ich nicht, im Klauke ist der K1-Stempel des "Sles. P.Sp.Bur. T1 nur bis Dezember 1863 aufgeführt

    Viele Grüße
    DKKW

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    • SH, Brief aus Gelting an Baron von Hobe, Berlin, 1864, Vorderseite.jpg
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    Nordlicht
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    • 1. Januar 2026 um 15:43
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    • #27

    Hallo DKKW,

    im Arge Handbuch ist der Bahnpoststempel "SLESV.P.SP.BUR. I." auch nur bis Dezember 1863 gelistet. Die Angabe ist ggf. sogar vom Klauke übernommen und ohnehin nicht richtig bzw. aktuell, was auch dein Brief beweist.

    Ich denke nicht, dass die Briefe mit einem privaten Boten nach Cappeln befördert wurden. Denn es gab in Gelting eine Briefsammlungsstelle. Dann schickt niemand einen Boten in die nächste Stadt, wenn die Briefsammlung am Ort ist. Die Arge verwendet für solche Belege, die keinen entsprechenden Ortsvermerk tragen, die Bezeichnung "aus Inhalt".
    Übrigens steht im Arge Handbuch "bisher kein Beleg bekannt". Das ist auch nicht mehr aktuell, aber jetzt gibt es immerhin drei bekannte Belege mehr.

    Viele Grüße und ein frohes neues Jahr
    nordlicht

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 1. Januar 2026 um 18:00
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    • #28

    Moin Nordlicht

    da habe ich nicht aufgepasst. Gut wenn man die Sachen im Forum einstellt, dann werden solche Nachlässigkeiten erkannt und korrigiert ;)

    Ich ging ohne es nachzuprüfen davon aus, dass die Gutsbesitzer immer noch private Botenposten unterhielten so wie in Heft 1994 der Postgeschichte zwischen Nord- und Ostsee beschrieben. Aber mit einer Briefsammlung die dem Postcomtoir Cappeln unterlegt war, ist natürlich klar, dass man die genutzt hat und keinen privaten Boten..

    Diese Landposten zur dänischen Zeit scheinen bislang kaum erforscht dabei handelt es sich um ein hochinteressantes Sammelgebiet.

    Viele Grüße
    DKKW

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