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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Briefmarken als Geldanlage

  • berny20785
  • 3. März 2015 um 09:14
  • berny20785
    neues Mitglied
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    2
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    Männlich
    • 3. März 2015 um 09:14
    • #1

    Hallo zusammen,

    bin neu hier und hätte schon die erste Frage.
    Ich sammel schon seit einigen Jahren Briefmarken eigentlich nur weil ich das Interessant finde die Motive wieviele unterschiedliche es gibt.

    Jetzt wollte ich das alles mal etwas ernster angehen, und Briefmarken als Geldanlage sammeln.
    Hatte schon etwas im Internet geschaut dort steht man sollte sich auf ein Land konzentrieren seltenere Marken sammeln.

    Jetzt wollte ich mal von Profis hören was die dazu sagen.
    Welche Tipps würdet Ihr mir geben?
    Hättet ihr eine Internetseite wo es über das Thema etwas zu lesen gibt?

    Welches Land würdet Ihr mir empfehlen?
    Da ich bis jetzt nur aus Spaß gesammelt habe und somit jetzt erst ernsthaft dabei bin, bin ich noch am Anfang.

    Über eine Rückmeldung von Euch würde ich mich freuen.

    MFG
    berny20785

  • uli
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.799
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    Männlich
    • 3. März 2015 um 10:05
    • #2

    Hallo,

    "herzlich willkommen" im Forum. Zu diesem Thema gibt es viele und ellenlange Diskussionen hier im Forum, es lohnt sich danach zu suchen.

    Das Fazit eines bekannten Fachmanns nach langjähriger Marktbeobachtung zu diesem Thema, veröffentlicht in einer Artikelreihe einer Fachzeitschrift:

    Für Menschen mit großem philatelitischem Wissen können ganz bestimmte, einzelne(!), seltene Briefmarken unter Einbeziehung eines nicht unerheblichen Risikos kurz- bis mittelfristig rentable Anlageobjekte sein. Unwissende, risikoscheuende und langfristig agierende Personen, sowie "Kleinanleger" sollten die Finger davon lassen - Briefmarken taugen für sie als Wertanlage nichts.

    Um dir etwas konkreteres sagen zu können, wäre es also wichtig zu wissen, welchen finanziellen Einsatz, welche Rendite, ... du dir vorstellst.

    Gruß
    Uli

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
    Meine Tausch- und Verkaufsangebote im Philaforum --->  Ulis Flohmarkt

  • jmh67
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.267
    • 3. März 2015 um 17:45
    • #3

    Um es kurz zu machen: Sammle lieber aus Spaß weiter und nicht des Wertes wegen, das ist erholsamer, und du lernst auch noch was dabei. Wirklich wertvolle bzw. seltene Briefmarken und ähnliche philatelistische Objekte gehören ohnehin ins Museum, dann hat auch die ganze Welt etwas davon.

    Jan-Martin

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.450
    • 3. März 2015 um 20:53
    • #4

    Hallo berny20785,

    Briefmarken als Geldanlage sind ein sehr gefährliches Unternehmen. Zum einen werden die Sammler derzeit immer weniger und zum anderen ändert sich auch unter Sammlern das Sammelverhalten.

    Wer in den 80er Jahren begehrte Toppstücke (Einzelmarken) Altdeutschlands gekauft hat, wird heute den damaligen Marktpreisen bittere Tränen nachweinen. Wer Ende der 90er Jahre Dänemark Klassik gekauft hat, wird heute seine damals getätigten Käufe verfluchen.

    Wer kann vorhersagen welche Gebiete und welche Erhaltungsform in 20 Jahren "en vogue" ist. Heute stürzen sich fast alle auf Postgeschichte, hat diese "Mode" Bestand?

    Ich rate dringend davor ab, Briefmarken unter Anlagegesichtspunkten zu sammeln.

    Sammel das, was Dir wirklich Spass macht. Wärst Du leidenschaftlicher Fotograf, so würde sich in 20 Jahren vermutlich keine Sau für Deine Fotografien interessieren und auch Dein(e) Fotoapparat(e) würden wohl keinen großen Wert mehr darstellen. Aber Du hättest vermutlich in all den Jahren viel Spass an diesem schönen Hobby gehabt.

    Warum sollte das ausgerechnet bei Briefmarken anders sein. Wenn dann doch für Dich (oder die Erben) etwas herum kommt, dann ist das ein Sahnehäubchen, mehr nicht.

    Viele Grüße
    DKKW

  • saeckingen
    Stamm Mitglied
    Beiträge
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    Männlich
    Geburtstag
    30. Juni 1970 (55)
    • 3. März 2015 um 21:08
    • #5

    Die einzigen Stücke, die als Geldanlage über die Jahre (bis heute) in der Regel immer eine gute Rendite abgeworfen haben, sind die Weltraritäten, die im 6- und 7-stelligen Bereich liegen.

    Ansonsten sollte man Briefmarken auß Spaß sammeln und sich freuen, wenn das eine oder andere Stück ggf. im Wert steigt und sich beim Rest über den Spaß am Hobby freuen.

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

  • berny20785
    neues Mitglied
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    Männlich
    • 4. März 2015 um 08:10
    • #6

    Hallo zusammen,

    ich danke euch erstmal für die ganzen Antworten.
    So wie es aussieht kann ich wohl mein vorhaben beenden.
    Wie DKKW schon geschrieben hat weis man nicht was ich 20 Jahren ist.

    Werde wohl als Spaß weiter Sammeln und ab und zu mal eine Frage hier stellen
    da ich mich mit dem Thema Briefmarken mehr befassen möchte.

    Vielen Dank an alle.

    MFG
    berny20785

  • narnia2009
    Gast
    • 4. März 2015 um 10:08
    • #7

    :goodjob: :daumendrueck:

  • Online
    kartenhai
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    • 4. März 2015 um 10:47
    • #8

    1963 gab es mal ein Buch mit diesem Thema von Heinrich Wittmann:


    Habe das Buch leider nicht gelesen und weiß darum nicht, ob seine darin veröffentlichten Empfehlungen und Tipps später erfolgreich waren.

    Wenn Wittmann damals ein richtiger Wahrsager gewesen wäre, hätte er China-Marken zum Kauf oder zur Anlage empfohlen, die im Laufe der Jahre zum Renner wurden, insbesondere die Blöcke und z. B. die Marke zum Jahr des Affen, die damals nur ein paar Cents kostete und heute mit 1.600,- EUR im Katalog steht.

    Hat er aber damals Bund-Neuheiten zur Geldanlage empfohlen, war das ein totaler Reinfall und nur Geldvernichtung.

    Bei Käufen auf Auktionen muß man auch die Auktions-Kosten berücksichtigen, die durchaus mal 20 % (beim Kauf und nochmal beim Verkauf!) auf einen Zuschlag ausmachen können. Da müssen Marken schon gewaltig steigen, um später mal einen Gewinn zu erzielen.

    Und überall gibt es Fälschungen, mit denen man sich herumschlagen muß.

    Geld verdienen mit Briefmarken ist genauso schwierig wie mit z. B. Aktien, nur muß man bei Briefmarken viele Jahre warten, bis vielleicht ein Gewinn eintrifft.

    Gruß kartenhai

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
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    7.089
    • 5. März 2015 um 09:22
    • #9
    Zitat

    Original von kartenhai
    1963 gab es mal ein Buch mit diesem Thema von Heinrich Wittmann:
    Habe das Buch leider nicht gelesen und weiß darum nicht, ob seine darin veröffentlichten Empfehlungen und Tipps später erfolgreich waren.

    Wenn Wittmann damals ein richtiger Wahrsager gewesen wäre, hätte er China-Marken zum Kauf oder zur Anlage empfohlen, die im Laufe der Jahre zum Renner wurden, insbesondere die Blöcke und z. B. die Marke zum Jahr des Affen, die damals nur ein paar Cents kostete und heute mit 1.600,- EUR im Katalog steht.

    Tja, wenn Herr Wittmann im Jahre 1963 eine Marke zur Anlage empfohlen hätte, die 16 Jahre später im Jahre 1979 erschien und dann viele Jahre niemanden interessiert hat, dann kann man ihn nur als wahren Propheten bezeichnen .... :oneien:

    Und die Blocks (sic !), die heute gutes Geld kosten, waren damals überwiegend auch noch nicht einmal in Planung.

    Einmal editiert, zuletzt von Kontrollratjunkie (5. März 2015 um 09:22)

  • Online
    kartenhai
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    • 5. März 2015 um 16:37
    • #10

    @ Kj:

    Ein Neuheiten-Abo von China wäre damals schon eine gute Geldanlage gewesen, die Blöcke 9 und 10 erschienen erst 1964 und sind heute mit je 5.000,- EUR im Katalog notiert zusammen mit einer großen Menge weiterer teurer Sätze, und beim Durchhalten des Abos hätte man auch Jahre später den Roten Affen bekommen. Aber damals war China noch nicht in, hat kein Mensch gesammelt, obwohl die Ausgaben recht billig zu haben waren.

    Gruß kartenhai

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    kartenhai
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    • 6. März 2015 um 10:00
    • #11

    Auch die FAZ schrieb Anfang des Jahres über alternative Geldanlagen bei den heutigen Mini-Zinsen, auch Briefmarken werden dabei erwähnt, allerdings ohne spezielle Empfehlungen:

    Oder aber man kauft und sammelt einfach das, was man liebt und von dem man zudem hofft, es könnte einmal mehr wert sein. Das können Autos, Juwelen, Kunst oder auch Briefmarken sein. Garantien gibt es freilich auch hier nicht. Doch manches macht einfach nur Freude.


    Gruß kartenhai

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    kartenhai
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    • 6. März 2015 um 10:12
    • #12

    Diesen Uralt-Artikel fand ich im Internet. Vieles darin ist mit Vorsicht zu geniessen und trifft heutzutage überhaupt nicht mehr zu. Aber lest selbst, wie einfach es früher einmal gewesen sein soll, mit Briefmarken Geld zu verdienen:


    Gruß kartenhai

  • HoomySimpson
    erfahrenes Mitglied
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    24. Oktober 1970 (55)
    • 6. März 2015 um 16:56
    • #13

    kartenhai:
    sehr lustig, dieser Artikel, unglaublich wie der Autor die leute veräppelt hat.
    sooo alt ist der Artikel auch nicht...
    gruß
    hoomy

  • Online
    kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 22. Juli 2016 um 13:43
    • #14

    Euro-am-Sonntag-Artikel von 2014:


    Gruß kartenhai

  • Goldangel
    aktives Mitglied
    Beiträge
    106
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    Männlich
    Geburtstag
    25. Juni 1987 (38)
    • 23. Juli 2016 um 01:32
    • #15

    Dieser Artikel von 2012 trifft es ziemlich gut auf den Punkt, dazu gibts noch Tipps:

    Gruss
    Goldangel

    Sammle Schweiz: gestempelt, FDC, Blöcke, dazugehörige Ämter
    UNO Genf: gestempelt, postfrisch, FDC, Blöcke
    Im Aufbau gestempelt: Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien
    und natürlich besonderheiten und schönes aus der ganzen Welt :schweiz:

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