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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Ernsthafte Philatelie

  • Claude D.
  • 28. Dezember 2012 um 16:53
  • Claude D.
    Stamm Mitglied
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    1.326
    Geburtstag
    20. Februar 1963 (63)
    • 28. Dezember 2012 um 16:53
    • #1

    Ausgehend von der Diskussion im Thread "Warum habt ihr die Anmeldenummern gelöscht?" von shqip drängt sich mir jetzt doch eine/mehrere Frage/n auf, deren Beantwortung mich sehr wunder nimmt.

    Was genau ist "ernsthafte Philatelie"? Ist das Fachwissen haben oder suchen, ist das eine komplette Sammlung eines Gebietes/Bereichs zusammenzustellen, ist das besonders teure Briefmarken zu sammeln, ist das mit vollem Ernst bei der Sache sein, ist es die "richtigen" Beziehungen haben, etc.?

    Und als Abgrenzung: Wer ist kein ernsthafter Philatelist? Sind das Neusammler, sind das Motivsammler, sind das Vorphilasammler, sind das Leute, die Spass an der Philatelie haben, sind das Leute, die sich gern mit anderen über alles mögliche unterhalten und austauschen, etc.?

    Ich persönlich empfinde den Begriff "ernsthafte Philatelie" als sehr despektierlich, weil es keine sachliche Grundlage für seine Bestimmung gibt. Niemand kann wohl genau definieren, was in diesem Zusammenhang "ernsthaft" bedeuten soll. Somit ist es immer nur vom Blickwinkel dessen gesehen, welcher den Begriff verwendet: Ich finde, Du gehörst dazu, aber Du nicht.

    Wie seht Ihr das?

    Liebe Grüsse, Claude D.

  • caputo
    Stamm Mitglied
    Beiträge
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    16. Mai 1956 (69)
    • 28. Dezember 2012 um 17:34
    • #2

    Hallo Claude,
    habe mal bei spasseshalber gegooglt zu dem Begriff ernsthaft!


    Da wirds einem ja schwindelig bei den Auslegungen die da angeboten werden!
    164 Synonyme in 16 Synonymgruppen.
    Ich such mir mal etwas raus das zu mir passen könnte (glaub ich)

    Ich nehme das erste Wort ehrlich und den Rest überlasse ich anderen.

    Leider war sonst nichts dabei für mich.
    Ich habe Freude an meinen Hobby, möchte noch einiges dazulernen und nette Mitstreiter kennen lernen.ansonsten will auch noch Leben und das wars.

    Schöne Grüße
    Karl-Heinz aus Steingaden

  • OlliFoolish
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    997
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    5. Februar 1979 (47)
    • 28. Dezember 2012 um 17:43
    • #3

    Hallo Claude D.,
    ich weiß genau was du meinst und solche Aussagen ärgern mich natürlich genau so. Man hat das Gefühl, für blöd verkauft zu werden, weil man sich in diesem "minderwertigen" Forum aufhält.
    Was man jetzt bloß beachten muß, und das fällt mir auch immer äußerst schwer, mit welchem Hammer man jetzt wo hin zurück haut. Diese Aussagen waren zusammengefasst von Dritten, die hier nicht mehr aktiv sind, es also auch möglicherweise nicht lesen und sich nicht verteidigen können. Saguarojo hat uns diesen Wortlaut freundlicherweise überliefert, aber auch angedeutet, daß es sich trotz alledem um gute Sammlerkollegen oder gar Freunde handelt. Das sollte in dieser Diskussion in höchstem Maße respektiert werden.
    Um es abzukürzen: Ich glaube, es macht keinen Sinn, sich erbsenzählerisch an sicherlich unangemessenen Äußerungen (!) zu reiben, sondern eher zu diskutieren, ob und woran es hier fehlen könnte/konnte, daß sich Sammler nicht wohl gefühlt haben. Dazu wäre es interessent, verschiedene gegensätzliche Meinungen zu hören, unaufgeregt zu diskutieren und ggfs Schlüsse zum Wohle des Forums zu ziehen.

    So gehts mir jedenfalls dabei ;)

    Gruß Olli

    Suche aktuell Marken und Portocards Individuell. Diese bitte jederzeit per PN anbieten. Ankauf oder Tausch möglich. Bestenfalls mit Scan. Danke!

  • Vichy
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.493
    • 28. Dezember 2012 um 17:55
    • #4

    Hallo,

    ein Thema zu dem man eine Menge schreiben könnte.
    Aber...

    ich persönlich finde, man sollte jeden Sammler ernst nehmen - egal was er sammelt.
    In der Vergangenheit wurden z.B. desöfteren die Motivmarkensammler als nicht die "wirklichen Philatelisten" bezeichnet oder es wurden Sammler moderner Bund Marken belächelt.
    >> Jeder soll sammeln was ihm Spaß/Freude bereitet<<
    Ich versuche jeden Sammler Ernst zu nehmen.
    Wenn wir das alle beherzigen geht es uns allen besser.

    Lieben Gruß Vichy

    PS: es wäre doch so etwas von öde wenn wir alle z.B. nur Bay. Kreuzermarken sammeln würden...

    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.192
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    Männlich
    • 28. Dezember 2012 um 18:03
    • #5

    Habe mich mal im Internet etwas umgesehen, was als „ernsthafte Philatelie“ beschrieben wird, und kam auf folgende kleine Auswahl, die noch lange nicht vollständig ist:

    1. "Den ernsthaften Sammler erkennt man daran, dass er ein Gebiet ernsthaft pflegt."
    2. Dies ist nicht der Kommentar eines "Neidhammels", sondern eines ernsthaften Philatelisten, der seit fast 60 Jahren sammelt.
    3. Jeder ernsthafte Briefmarkensammler wird nicht umhin kommen sich mit der nötigen Fachliteratur zu versorgen.
    4. Eine lückenlose Sammlung das ist das Ziel ernsthafter Briefmarkensammler.
    5. Satzbriefe sind bei ernsthaften Briefesammlern meist unbeliebt, da solche Briefe die philatelistische Beeinflussung voll erkennen lassen, außerdem gibt es sie in Mengen.
    6. Ernsthafte Philatelisten, die die Sammelgebiete Raketentechnik und Weltraum pflegten, erkannten spätestens Ende der 60er Jahre, dass sie als Einzelpersonen der steigenden Angebotsflut philatelistischer Ausgaben zu ihren Sammelgebieten machtlos und relativ uninformiert gegenüberstanden.
    7. Ernsthafte Philatelisten, Spezialisten und Anfänger dieses Gebietes sind in ihr zusammengeschlossen. (ARGE Preussen)
    8. Auch wer sich in früheren Generationen als Kind über die gezackten oder glatt geschnittenen Marken gebeugt habe, sei meistens erst im reiferen Alter zum ernsthaften Philatelisten geworden.
    9. Motivsammler versuchen genau so ernsthaft, möglichst viele Marken und Sätze ihres Sammelgebiets zu erhalten und zu dokumentieren.
    10. Fachzeitschriften sind für viele ernsthafte Sammler eine unentbehrliche Hilfe zur Orientierung in der Welt der Philatelie.

    Gruß kartenhai

  • Wandervogelgelb
    Stamm Mitglied
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    2.056
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    Männlich
    Geburtstag
    14. Februar 1959 (67)
    • 28. Dezember 2012 um 18:14
    • #6

    Ich oute mich hier mal als nichternsthafter Philatelist. Ich habe als kleiner Junge angefangen, Briefmarken zu sammeln - und, mit einigen Unterbrechungen damit bis heute nicht aufgehört. Wenn ich von irgendwem einen Umschlag mit Briefmarken zugesteckt bekommen habe, war ich damit einige Stunden oder gar Tage beschäftigt. Würde ich einigen meiner heutigen Zeitgenossen die Stücke von damals zeigen, die Wahrscheinlichkeit mit einem müden oder gar abschätzigen Blick abgespeist zu werden, wäre wohl ziemlich groß.

    Meine ersten "Germania-Gebiete" oder Besatzungszeitmarken warfen mehr Fragen als Antworten auf, ersthaft mit Geschichte hatte ich mich als vielleicht 10 jähriger Knirps ja noch nicht befassen können. In der Schule war ich in der Briefmarken AG, da war nicht viel mit Theorie sondern mehr Tausch. Das wurde dann von der Schulleitung auch als nicht ernsthaft kritisiert. Etwas ernsthafter wurde es schon im Kulturbund (nur so kam man an in der DDR an ein Post-Abo). An der wirklich ernsthaft bertiebenen Suche nach der politisch ausdrucksvollsten Briefmarke des Jahres ("es gab aber auch die Schönste") mocht ich mich aber nicht so richtig beteiligen.

    Heute sammle ich vor allem aus Spaß an der Freude, also im Wesenssinne auch nicht ernsthaft. Ich stöbere vor allem auf Berliner Flohmärkten (Pfui Teufel!) und freue mich über interessante Stücke, die ich dort ergattern kann. Irgendwie bin ich nicht farbenaffin, die Unterschiede zwischen "mitttelgrünoliv" und "lebhaftgrünlichiv" werde ich nie wirklich verinnerlichen können. Selbst beim Zackenabstandszählen komme ich oftmals nicht zu definitiven Ergebnissen. Damit bin ich objektiv wohl für immer und ewig von den hohen Weihen der philatelistischen Ernsthaftigkeit ausgeschlossen.

    Ich habe zum Glück die Gabe, mich an schönen Stücken, die andere Sammler hier zeigen, ohne irgendwelche Neidgefühle erfreuen zu können. Im Moment z.B. ganz besonders an den Punkt-Nummernstempeln aus dem Zarenreich, aber auch an Vichys "Frauen" oder Heckinios Hundemotiven.

    Freuen würde ich mich, wenn mehr qualifizierte Altsammler ihre Sachkunde jüngeren Sammlern hier zur Verfügung stellen würden.

    Manchmal ärgere ich mich auch ernsthaft, z.B. über die hochwohlformulierten Giftpfeile von notorisch bösewichtigen Forentrollen oder über dreiste Ebay-Betrüger. Da hört bei mir dann der Spaß auf.

    Ein "ernsthafter Philatelist" ist für mich ein/e Sammler/in, der/die sich, gemessen an seinem individuellen Entwicklungsstand, über das Zusammentragen von postalischem Material hinaus in die philatelistische oder zeitgeschichtliche Materie einarbeitet und zugleich bereit ist, sein erworbenes Wissen mit anderen zu teilen.

    Einmal editiert, zuletzt von Wandervogelgelb (28. Dezember 2012 um 18:22)

  • filunski
    aktives Mitglied
    Beiträge
    125
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    Männlich
    • 28. Dezember 2012 um 18:14
    • #7

    "...weil man sich in diesem "minderwertigen" Forum aufhält"

    Hallo Zusammen,
    ich bin ja relativ neu in diesem Forum und verfolge mit Interesse dieses Thema wie auch die Anfänge dazu in dem "Bessermachen" thread.
    Erstens meine ich, und denke auch, dass ich durchaus ein "ernsthafter" Philatelist sein kann (wobei ich die Definition dafür jetzt nicht ausdiskutieren möchte), dass dieses Forum keinesfalls als minderwertig gelten kann!
    Dieses Forum deckt ein sehr breites philatelistisches Spektrum ab, und, was ich als besonders gut erachte, kümmert sich auch um die Anliegen von Philatelieanfängern und jungen Sammlern. Ein gerade angesichts der bekannten Nachwuchsprobleme sehr wichtiger und von vielen alteingesessenen Sammlern oft leider unterschätzter Aspekt. Daneben kommen zu den verschiedensten Themen auch qualitativ sehr gute Expertenbeiträge. Meiner Meinung nach eine runde Sache!

    Für ganz gezielte Fachdiskussionen und Fachfragen bieten sich ja Jedermann auch einschlägige Fachforen an, welche sich eben nur mit einer bestimmten Thematik auseinandersetzen.

    Der Ansatz welcher hier vertreten wird, "jeden Sammler ernst zu nehmen", ist sehr wichtig, und schliesslich hat auch jeder Sammler, egal ob er nun Sportmotive aus Nordkorea oder Plattenfehler auf Schwarzen Einsern sammelt, das Recht ernst genommen zu werden und sich mit Gleichgesinnten darüber auseinanderzusetzen ohne gemobbt zu werden.

    In diesem Sinne mit den besten Grüßen von einem "Stempelfan",
    Peter ;)

  • 241264hsv-fan
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.755
    • 28. Dezember 2012 um 19:07
    • #8

    Ich mache immer den Unterschied zwischen Briefmarken-Sammler und Philatelist was möglicherweise auf das gleiche hinaus kommt. Dieses soll aber keineswegs irgend jemanden oder irgend etwas abwerten. Denn wie Vichy schin schrieb: jeder soll sammeln was ihm Spaß macht, weil das eben das Hobby ausmacht und nicht, ob jemand es als ernsthaft betrachtet oder nicht. Nach den Ausführungen von kartenhai muß ich mich dann wohl zu den ernsthaften Philatelisten zählen. Obwohl: ich versuche als Beispiel die Punktnummernstempel auf allen möglichen Marken darzustellen wohl wissend, das dieses unmöglich ist. Sollte ich mir deshalb ein anderes Thema suchen? Dann wäre ich wohl nicht ernsthaft dabei. Für mich ist ernsthaft das Streben nach dem Vollkommenen, nicht das Vollkommene selbst.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.572
    • 28. Dezember 2012 um 22:04
    • #9

    Hallo Claude,

    was hast Du denn hier losgetreten? Ab wann ist Briefmarkenmarken sammeln ernsthaft? Sammeln ist zunächst immer Hobby, also Spaß. Ernsthaft ist Beruf oder Wissenschaft, und zur Wissenschaft (zumindest Hilfswissenschaft) hat es die Philatelie im Gegensatz zur Numismatik bislang nicht geschafft. Dies ist so, auch wenn ich damit mindestens ein Kilo Salz in die Wunden eines Jo Helbig schütte. Man mag es bedauern oder auch nicht.

    Auch ich bin der Meinung, dass das Studium von Fachliteratur unumgänglich ist, wenn man sich ernsthafter mit (s)einem Sammelgebiet auseinandersetzen will. Ich selbst habe einen umfangreichen Fachbuchbestand in meinen Bücherschränken, darüber hinaus leihe ich mir immer wieder Bücher aus Bibliotheken aus. Ich darf hier nochmals eine Lanze für die philatelistischen Bibliotheken im Land brechen. Ich selbst wohne in München und bin obendrein Mitglied in einem der hiesigen Philatelistenvereine. Also kann ich kostenlos (ich habe mich vor vielen Jahren als Nutzer angemeldet) auf den Bestand der Bibliothek zugreifen. Ortsfremde können sich über ihre örtliche Bibliothek mittels Fernleihe Bücher ausleihen. Nutzt dieses Angebot. Wen Ihr Fragen habt, kontaktiert die Bibliothek (telefonisch oder per Mail). Jede Bibliothek lebt auch durch Ihre Nutzung!!

    Die Art des Sammelns kann auch kein Kriterium für ernsthaftes Sammeln abgeben, denn egal ob Traditionell, Postgeschichte, Motiv, Fiskalmarken, Offene Klasse oder Ansichtskarten (ich bediene mich hier mal bei den offiziellen Ausstellungsklassen), alles hat seine Berechtigung. Sollte ich etwas vergessen haben, dann möge man es mir verzeihen.

    Ich selbst stelle aus, vermutlich bin ich somit "etwas ernsthafter" bei der Sache, auf der anderen Seite pflege ich mindestens (wenn nicht noch mehr) viele andere, völlig unterschiedliche Sammlungen. Und nichts ist schöner, als eine neue Sammlung zu beginnen. Denn dann kann man für relativ wenig Geld viel frisches Material zukaufen - da steckt dann jede Menge Spass drin. Wenn man mit seiner Sammlung ausstellungsmässig erst einmal auf nationalem oder gar internationalem Niveau gelandet ist, dann reicht der Geldbeutel vielleicht noch zu ein oder zwei Neuerwerbungen im Jahr, die die Sammlungen weiterbringen. Ist das dann ernsthaft? Spaß sieht jedenfalls anders aus! Also ist ernsthaft, wenn es nur noch wenig Spaß macht. Da kommen mir dann doch Zweifel.

    Ist das Alter des Sammelgebietes Indiz für Ernsthaftigkeit? Sind Vorphila- oder Klassik-Sammler einem Bund oder DDR-Sammler grundsätzlich überlegen? Ich glaube nein. Ich fürchte sogar, dass wir im Bereich der Postgeschichte jede noch so nebensächliche Posttätigkeit der Klassik irgendwann exakt anhand von Akten nachvollziehen können aber selbst banale Zusammenhänge der modernen "privatisierten" Post nicht kennen, da die Beschäftigung mit so banalen Fragen moderner Post für "ernsthafte Philatelisten" natürlich nicht in Frage kommt.

    Vichy hat recht: "Jeder soll sammeln, was ihm/ihr Spaß bzw. Freude bereitet" Wobei ich meine, dass es der Leitspruch von doctorstamp war.

    Darum: Jede sammele so, wie es seinem Geschmack (und Geldbeutel) entspricht. Und jeder, der unseren Spleen teilt und die anderen Sammler, egal auf welche Art sie der Philatelie frönen, akzeptiert, ist in diesem Forum willkommen.

    Viele Grüße
    DKKW

  • ja2911
    Stamm Mitglied
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    29. November 1991 (34)
    • 30. Dezember 2012 um 19:23
    • #10

    Ist doch ganz einfach, ein ernsthafter Philatelist ist der, der genauso viel hat wie man selbst. Wer mehr hat ist total abgehoben und wer weniger hat kann nicht ernstgenommen werden.
    (Wer keine Ironie versteht darf auf diesen Beitrag nicht antworten oder ihn zitieren! ;))

    Aber mal ehrlich, ein ernsthafter Philatelist ist der, der Freude an seinem Hobby hat. Der finanzielle Aufwand kann hier genausowenig wie das Gebiet oder das Alter (sowohl des Sammlers als auch seines Gebietes) als Kriterium verwendet werden. Es gibt ernsthafte Sammler klassischer Gebiete, ernsthafte Sammler von Motiven, ernsthafte Sammler von Postgeschichtlichem, ernsthafte Sammler von Spezialliteratur, ernsthafte Sammler von modernen Bund-Belegen, ernsthafte Sammler nahezu jeder je erschienenen Dauerserie, ernsthafte Jungsammler, ernsthafte alte Hasen, ...(Liste an dieser Stelle beliebig ergänzen). Und am Ende sind die ALLE in den Augen der übrigen Bevölkerung komische Käuze oder sogar Spinner. Also was soll die Abgrenzerei, wenn jeder sammelt was ihm Spaß macht und jeder jeden mit jedem Sammelgebiet akzeptiert und respektiert sind alle glücklich. Und sollte jemand irgendein Sammelgebiet persönlich nicht als "ernstzunehmend" betrachten, dann soll er das von mir aus denken, aber nicht den anderen Sammler schlechtmachen. Und wenn dann noch jeder dem anderen zeigt und erklärt was er da sammelt, kann jeder ein bisschen über den eigenen Tellerrand hinausschauen und kapieren, dass die Philatelie viel zu vielseitig und vielschichtig ist, um sie in ernsthafte und nicht ernsthafte Philatelie zu unterteilen. Am Ende sind wir alle "Briefmarkensammler".

    Nur die Meinung eines Philatelisten, den wohl manch einer ernstnimmt und manch anderer nicht.

  • OlliFoolish
    Stamm Mitglied
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    Männlich
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    5. Februar 1979 (47)
    • 30. Dezember 2012 um 19:36
    • #11
    Zitat

    Original von ja2911
    Und am Ende sind die ALLE in den Augen der übrigen Bevölkerung komische Käuze oder sogar Spinner. Also was soll die Abgrenzerei

    Großartig, Danke für diese Aufdenpunktbringerei! ;)

    Gruß Olli

    Suche aktuell Marken und Portocards Individuell. Diese bitte jederzeit per PN anbieten. Ankauf oder Tausch möglich. Bestenfalls mit Scan. Danke!

  • Ron Alexander
    Stamm Mitglied
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    Geburtstag
    4. Mai 1984 (41)
    • 30. Dezember 2012 um 20:06
    • #12
    Zitat

    Original von OlliFoolish

    Großartig, Danke für diese Aufdenpunktbringerei! ;)

    Gruß Olli

    Wo unterschreibe ich ;)?

    Die Diskussion ist m.E. obsulet. Da es jeder anderst definiert. Für mich geht es darum mich auszutauschen und anderen die Fragen haben zu unterstützen, dass ist für mich Ernsthafte Philatelie. Schließlich lebt die Philatelie durch gegenseitiges geben und nehmen.

    Grüße

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

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