Hallo, insbesondere Wolffi
mir ist eben aufgefallen: Hatte ich den Thread nicht mit "Nachträglich entwertet und Postvermerke" gestartet? Jetzt heißt es ja "Nicht" statt nachträglich. Finde ich irgendwie nicht so passend.
Gruß
Hallo, insbesondere Wolffi
mir ist eben aufgefallen: Hatte ich den Thread nicht mit "Nachträglich entwertet und Postvermerke" gestartet? Jetzt heißt es ja "Nicht" statt nachträglich. Finde ich irgendwie nicht so passend.
Gruß
In den letzten 7 Jahren wurde nichts geändert. Der Beitrag wurde nur aus dem Thema Vignetten hierhin verschoben.
Ich mochte jetzt nicht alle Beiträge lesen und habe den Titel nur erweitert.
Hallo, es ist ja wirklich schade wie dieser Thread einen Dornröschenschlaf hält. Evtl habe ich die Muße die nächsten Monate hier wieder öfter etwas zu zeigen.
Den Anfang macht ein Brief mit dem Vermerk "laut Adreßbuch" .
Wobei ich jetzt nicht genau schreiben kann ob sich die auf dem Beleg vermerkte "26" darauf bezieht. Unter der Hausnummer 55 war der Herr laut Briefrückseite unbekannt. Evtl war es aber auch Absicht um einen tollen Beleg zu erschaffen, dies lässt zumindest das Briefkuvert vermuten...
Gruß
Hallo Vichy ,
Hier ein kurioses Exemplar aus meinem favorisierten Sammelgebiet Postfreistempel D-6 und D-8 schwarz als Entwerter:
Drucksache vom 7.10.1948 aus Dortmund 1, UB b, mit aptiertem Tagesstempel (Postleitzahl 21b nachträglich eingefügt) und aptiertem kopfstehendem PFS D-8 (Adlerkopf, Hakenkreuz und Deutsches Reich entfernt), nachträglich entwertet am 8.10.48 in Hannover.
Gruß
mpiodi
Hoffentlich stelle ich meine Frage im richtigen Themenbereich: Ich gehe grad ein Sammelsurium von Postkarten und Briefen durch, und will vor allem alles "rausschmeißen", was keine Bedarfspost/echt gelaufen ist (zumindest, wo es berechtigte Zweifel an einem echten Postlauf gibt). So habe ich diese Sorte Brief hier im Bild recht häufig, nämlich: zwei Entwertungsstempel LEIPZIG (offensichtl. Sonderstempel von einer eigens zur Messe eingerichteten nicht dauerhaften Postfiliale), und dann aber ein Stempel OHNE Marke, anderer Ort und völlig anderes Datum. Kann mir jemand erklären, wie ein Brief im Abstand von einem ganzen Jahr zwei Male bestempelt werden konnte und weshalb? Ist der jüngere Stempel eventuell ein Ankunftsstempel? Aber ein Jahr später? Zumal der Adressat ja noch ganz woanders wohnt! Eines ist klar: hier hat ein Sammler/Markenhändler Post verschickt, im Prinzip für mich nicht so interessant
sowas. Jedoch eine Erklärung für diese Stempelei würde mich sehr interessieren - auch um die damaligen Abläufe zu verstehen. Danke Euch, wenn Ihr was dazu sagen könnt!
Den Beleg, von dem Du hier einen Ausschnitt zeigst, halte ich für "gemacht". Es wurde zunächst 1947 in Leipzig auf den passenden Sondermarken einer der Sonderstempel abgeschlagen. Die Adresse, der Berliner Stempel sowie der R-Zettel wurden meiner Meinung nach nachträglich aufgeklebt. Eine philatelistische Spielerei, nicht mehr und nicht weniger.
Meiner Meinung nach ist dies kein echt gelaufener Brief.
Viele grüße
Christoph
Hallo zusammen,
einer Sendung lagen als Knickschutz zwei 20 Pfg. Ganzsachen-Postkarten zum Dürerjahr 1971 bei, einmal ungebraucht und einmal mit Gefälligkeitsstempel . Laut meinem alten Ganzsachenkatalog aus dem Jahr 2005 zusammen sensationelle € 2,50. Kein Wunder dass sie als Knickschutz endeten. Trotzdem habe ich sie in meinem Ganzsachenalbum untergebracht und dabei folgende 30 Pfg. Heinemann-Ganzsachenpostkarte mit 30 Pfg. Technik-Zusatzfrankatur gefunden.
Es ging hier um ein Preisausschreiben der General Foods GmbH in Elmshorn aus dem Jahr 1977 an dem der Schrift nach ein sehr junger Hamburger teilgenommen hat. Wertstempel und Marke wurden in Elmshorn mit dem Zweikreisstegstempel "Elmshorn a Nachträglich entwertet 1.7.77. -0" abgestempelt.
Die Karte wandert natürlich vom Ganzsachenalbum in meine Heimatsammlung.
Viele Grüße
DKKW
Dankeschön, Christoph 1:
Ja, "gemacht" auf jeden Fall, denke ich auch, aber dass der "Macher" dann diesen Berliner Stempel noch draufmachen kann ... komisch. Aber gut: Ich habe letzten Oktober im türkischen Ízmir einen Briefumschlag mit türkischen Freimarken nach Deutschland bekleben lassen, wollte den Brief dann aufgeben und entschied mich kurzerhand aber, die Frau am Postschalter zu fragen, ob sie mir schöne Stempel auf die Marken setzen kann, und mir den Brief einfach wiedergibt - ich bin Sammler, sagte ich: und es war natürlich kein Problem. Dass dieser Brief nie "gelaufen" ist, kann man einfach nicht feststellen im Nachhinein - nur ich selber weiß das ![]()
.. Ich habe letzten Oktober im türkischen Ízmir einen Briefumschlag mit türkischen Freimarken nach Deutschland bekleben lassen, wollte den Brief dann aufgeben und entschied mich kurzerhand aber, die Frau am Postschalter zu fragen, ob sie mir schöne Stempel auf die Marken setzen kann, und mir den Brief einfach wiedergibt - ich bin Sammler, sagte ich: und es war natürlich kein Problem. Dass dieser Brief nie "gelaufen" ist, kann man einfach nicht feststellen im Nachhinein - nur ich selber weiß das
Hallo puolanka
Deshalb liebe ich sogenannte "Beförderungsspuren" ![]()
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Gruß
mpiodi
Ja da hätte die Karte ewig zwischen Liesel und Lieselotte pendeln können. Aber solch ein Stück dürfte doch gar nicht in fremde Hände kommen. Kurzfassung aus dem Netz : "Wenn Post nicht zustellbar ist, wird sie meist an den Absender zurückgeschickt (wenn eine Adresse draufsteht) oder landet in der Briefermittlung (Marburg), wo versucht wird, Absender/Empfänger zu finden, indem Sendungen geöffnet werden. Wichtig ist, dass der Absender korrekt angegeben ist, sonst wird die Sendung im schlimmsten Fall vernichtet." Da die Karte nicht ordnungsgemäss vernichtet wurde, ist sie umso interessanter.
Auf diesem Beleg gibt es auch so einige Vermerke. Erst einmal sei hervorgehoben dass damals in Österreich die Gebühr für Dienstpost beim Empfänger mittels Nachportomarken eingehoben wurde. Dieser Beleg ging, weil unbehoben/unbestellbar Retour an den Magistrat. Das erklärt dann wohl warum das Nachporto als ungültig abgestempelt wurde. Viel Arbeit umsonst für die Post.