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Russland Postzensur 1914 - 1917

  • DKKW
  • 1. November 2011 um 13:34
  • 241264hsv-fan
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    • 29. Januar 2025 um 15:49
    • #2.041

    Postkarte aus Samara 19.10.1915 mit dortiger Prüfung, gesendet nach Wola Polkinska. Zensurstempel sind der Typ 2 des Rittmeisters Solowjewitsch (hier in grün) sowie die initialen W.A.T.. Liegt hier nun eine doppelte Prüfung vor?

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • 241264hsv-fan
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    • 30. Januar 2025 um 13:12
    • #2.042

    Weiterer Stempel mit Initialen auf einer Postkarte 29.10.1916 aus Pretoria nach Basel. Zensurstempel sind die Typen 11 und 17 von Orenburg.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • 241264hsv-fan
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    3.737
    • 31. Januar 2025 um 13:32
    • #2.043

    Postkarte vom 3. Januar 1917 aus Samara nach Krakau. Der Zensurstempel ist der Typ 30, hier mit nicht registrierter Zensornummer 117. zudem sehr früh gebraucht. Speeckaert nennt November / Dezember des gleichen Jahres.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • DKKW
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    • 1. Februar 2025 um 16:06
    • #2.044

    Hallo zusammen,

    nach dem mageren Angebot der letzten Wochen fürchtete ich schon gar nicht mehr mitspielen zu dürfen. In der internationalen Bucht nur Allerweltmaterial und bei den Auktionshäusern praktisch nichts.

    Doch dann fand ich diesen Brief bei einem ukrainischen Händler. Ein vorgedruckter Brief aus Moskau(?) nach Zürich an die Société Credit Suisse. Nun ist die Schweiz ja ein absolut gängiges Empfängerland russischer Zensurpost im 1. Weltkrieg aber einen Brief an eine Bank hatte ich bislang nicht in meiner Sammlung. Ich fand das zunächst ungewöhnlich aber man muss nur etwas nachdenken um auf die Lösung zu kommen.

    Aufgrund des Schweizer Bankgeheimnisses kamen sicherlich nur wenige Briefe an Schweizer Banken auf den Markt und in umgekehrter Richtung konnte es für einen Russen nach der Oktoberrevolution lebensgefährlich sein wenn man den Brief einer ausländischen Bank bei ihm fand.

    Auf der Vorderseite ist der häufige Zensurstempel Type 4 nach Speeckaert abgeschlagen. Laut Speeckaert mit 32 verschiedenen Initialen bekannt. Hier wohl "M. I." Leider ist der Stempel zeimlich schwer leserlich. Verschlossen wurde der Brief nach erfolgter Zensur mit der Zensurbanderole Type 18, die ebenfalls recht häufig vorkommt.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • 241264hsv-fan
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    • 2. Februar 2025 um 06:31
    • #2.045

    Der Brief wurde definitiv in Moskau aufgegeben. Beim Punkt hinter "Цензура" gibt es verschiedene Variationen. Hier steht er höher. Zudem ist links der Rahmen gebrochen, was ich bisher noch nicht gesehen habe.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • DKKW
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    9.316
    • 10. Februar 2025 um 12:55
    • #2.046

    Hallo zusammen,

    aus Großbritannien kam dieser Brief der Filiale der Crédit Lyonnais in Odessa aus dem Jahr 1917 nach Athen bei mir an. Leider war das Postamt in Athen mit der Stempelfarbe so großzügig, dass sich die Spuren der Stempeltinte überall auf dem Brief finden. Er sieht aus als wenn er im Kohlenkasten transportiert worden wäre :(

    Der Brief wurde zwei Mal zensiert. Zunächst in Odessa mit dem Ra-Stempel "D.Z. / No. 142" (Speeckaert Type 7, sehr häufig) Hier aber nur die No.1 als Stempelinschrift, die "42" wurde handschriftlich ergänzt. Abgangsstempel Odessa vom 27.6.17.
    Von der Postzensur in Petrograd erneut geöffnet und zensiert. Mi der Zensurbanderole "Militär Zensur / P.W.O" (Speeckaert Type 50) verschlossen, den Ra2-Stempel Speeckaert Type 24 ahnt man mehr als das man ihn sieht. Vorderseitig zudem der Sortierstempel "89." (Speeckaert Type 27).

    Im Jahr 1917 gabe es keine direkte Postroute nach Griechenland mehr, nur die Route ganz außenrum: Petrograd-Finnland-Skandinavien-Großbritannien-Frankreich-Griechenland. Am 14. Oktober 1917 in Athen angekommen, also über drei Monate unterwegs. Erst mein zweiter Beleg nach Griechenland.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • 241264hsv-fan
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    • 24. Februar 2025 um 18:50
    • #2.047

    Heute Abend finde ich nun endlich wieder etwas Muße und Zeit, noch ein paar ungezeigte Belege zu präsentieren.

    Einschreiben vom 7.5.1916 aus Petrograd nach Dordrecht. Zensurstempel sind der Typ 52 vorderseitig und rückseitig sowie zusätzlich der Typ 15. Interessant bei den Verschlussstreifen, das es sich um zwei verschiedene Typen handelt.

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  • DKKW
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    • 25. Februar 2025 um 10:12
    • #2.048

    Hallo zusammen,

    auch ich kann endlich wieder mal was zeigen. Es wird immer schwieriger Belege zu ausgefallenen Postrouten bzw. Destinationen zu finden. Bei einem Vortrag zu diesem Thema im Verein hatte ich gesagt, dass es sehr schwierig sein dürfte russische Zensurpostbelege zu finden die in europäische Kolonien liefen bzw. aus europ. Kolonien nach Russland gerichtet waren. Die Kolonialherren hatten sicherlich nichts dagegen wenn die Russen Kakao oder Elfenbein kauften aber doch bitte in London und in Paris und nicht direkt vor Ort. Da hatte ich aber die Ansichtskartensammler vergessen die, Krieg hin oder her, weiterhin ihrem Hobby frönten.

    Und so fand ich kürzlich diese Ansichtskarte aus St. Petersburg nach Tripoli in Libyen, seit 1912 italienische Kolonie. Leider war die Karte eingeklebt und somit die Bildseite beschädigt. Der Empfänger, ein Leutnant der Bersaglieri, war offenbar an die Front in Palästina abkommandiert worden und so erfolgte die Weiterleitung nach Palästina.

    Am 5.7.17 in Petrograd abgestempelt und bei der örtlichen Postzensur bearbeitet. Ra2-Stempel "Geöffnet M. Zens. No 796 / P. W. O." (Speeckaert Type 24, sehr häufig). Ankunftstempel Tripoli 28.9.17. Zwei italienische Zensurstempel, ein Ra3-Stempel aus Rom und ein Kreisstempel aus Tripoli.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Russland Zensur, Postkarte aus Petrograd nach Tripoli, Libyen, 1917, nach Palästina weitergeleitet.jpg
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  • 241264hsv-fan
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    • 25. Februar 2025 um 15:16
    • #2.049

    Der Typ 7 von Ufa fehlte mir bisher. Hier befindet er sich auf einer Kriegsgefangenenkarte aus Cheljazelinsk vom ?

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  • DKKW
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    • 26. Februar 2025 um 16:37
    • #2.050

    Hallo zusammen,

    nachdem ich gerade wieder mal einen Vortrag zum Thema Russland Postzensur im 1. Weltkrieg vorbereite bin ich über diesen Brief gestolpert den ich, glaube ich, hier noch nicht gezeigt habe.

    Es handelt scih um einen Transsibirien-Brief aus Schanghai nach Kopenhagen aus dem Jahr 1916. Er hätte also auch in den Transsibirien-thread gepasst aber hier steht ein Zensurstempel im Mittelpunkt.

    Der Brief wurde am 25.9.16 beim russ. Postamt in Schanghai aufgegeben (verm. jul. Kalender) und war mit einer 10 Kop. Überdruckmarke der russ. Post in China frankiert. Handschriftlicher Vermerk: Via Siberia.

    In Wladiwostok hatte man offenbar keinen dänischsprachigen Zensor parat, also den Ra2-Stempel "Petrograd / zur Zensur" abgeschlagen. Dieser Stempel, Speeckaert Type 13, ist sehr selten. Evtl eine neutrale Zensurbanderole, rückseitig rechts erhalten.

    In Petrograd dann endgültig zensiert. Verschlussstreifen „Petrograd / Militär Zensur“ (Speeckaert Type 49) und Ra3-Stempel „Geöffnet Militär Zensur / Petrograd ./ Milität Zensor No. 1731“ (Speeckaert Type 15), beide sehr häufig. Transitstempel Petrograd vom 4.10.16 (jul. Kalender) und Ankunftstempel Kopenhagen 7.11.16 (greg. Kalender).

    Viele Grüße
    DKKW

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  • 241264hsv-fan
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    • 26. Februar 2025 um 19:24
    • #2.051

    Postkarte vom 4. Mai 1917 aus Urinule, gelaufen über die Zensurstelle Wjatka nach Krakau. Wjatka hat eine ganze Reihe Zensurstempel mit Initialen. Ja.Ja.Ja. hat Speeckaert nicht aufgeführt. Außerdem ist der Typ 11 abgeschlagen.

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  • 241264hsv-fan
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    • 27. Februar 2025 um 15:10
    • #2.052

    Kriegsgefangenenpostkarte aus Enotoewsk vom 24.07.1916 nach Skawina (Galizien). Geprüft wurde in Astrachan, die auch einige Initialstempel verwendeten. Hier ist es N.O., welcher bei Speeckaert notiert ist. Außerdem wurde der Typ 8 verwendet.

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  • 241264hsv-fan
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    • 28. Februar 2025 um 14:37
    • #2.053

    Auch wenn aus Irkutsk so gut wie keine Initialstempel bekannt sind, wurden auch hier welche verwendet.
    Kriegsgefangenenkarte vom 7.5.1915 aus Tschita nach Berlin, gelaufen über die Zensurstelle Irkutsk. Verwendet wurden der häufige Typ 2 sowie der Stempel E.I..

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  • 241264hsv-fan
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    • 1. März 2025 um 10:08
    • #2.054

    Karte vom Juni 1916 aus Papuzy (?) nach Wojnicz (Galizien). Geprüft wurde in Sysran. Zensurstempel sind die Typen 5 und 9 (hier die Initialen B.I.Schtsch.).

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  • Matjoff
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    • 1. März 2025 um 17:26
    • #2.055

    Zum Wochenende möchte ich auch Mal wieder etwas vorstellen.

    Danke an alle Forumnutzer die ihr unschätzbar kostbares Wissen untereinander und miteinander teilen.

    Weiterhin viel Freude und Erfolg bei all euren Unternehmungen!

  • 241264hsv-fan
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    • 2. März 2025 um 10:18
    • #2.056

    Postkarte vom 3.9.1915 aus Welikopetrowskaja (Gebiet Orenburg) nach Baden in der Schweiz gesendet, gelaufen über die Zensurstelle in Slatoust.
    Der Zensurstempel ist dem Typ 8 ähnlich, jedoch ist die Zensornummer "54" mittiger zu Zeile zwei und vier und es fehlt das "No.".

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  • 241264hsv-fan
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    • 3. März 2025 um 06:39
    • #2.057

    Karte eines österreichischen Kriegsgefangenen von Simbirsk nach Salzburg gesendet. Zensurstempel ist der Typ 2 aus Simbirsk, welcher laut Speeckaert mit drei verschiedenen Zensornamen, hier S.P. Schabelski, vorkommt.

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  • 241264hsv-fan
    Stamm Mitglied
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    • 3. März 2025 um 14:27
    • #2.058

    Kriegsgefangenenkarte vom 13.3.1915 aus Kalmakowa in Sibirien, gelaufen über die Zensurstelle Omsk und nach Trzynietz in Schlesien gesendet. Zensurstempel ist der Typ 3.

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  • 241264hsv-fan
    Stamm Mitglied
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    • 4. März 2025 um 07:51
    • #2.059

    Karte aus der Feldpost mit Stempel des Feldpostamtes 21 (?) vom 12.12.1914 nach Ponewesch mit zusätzlichem Stempel der Einheit, den ich auch wegen der Abkürzungen nicht detaillieren kann. Geprüft wurde bei der Ankunft in Ponewesch (Typ 3).

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  • 241264hsv-fan
    Stamm Mitglied
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    • 5. März 2025 um 06:35
    • #2.060

    Als vorerst letztes habe ich noch ein kleine Highlight.
    Den Typ 3 aus Taschkent konnte ich (mit zwei unterschiedlichen handschriftlichen Unterschriften oder Paraphen) schon dreimal zeigen. Der Zensurstempel entspricht der Abbildung im Speeckaert. Ich habe jetzt einen weiteren Beleg mit einer anderen Paraphe erworben, und das nicht wegen der Paraphe, die sowieso keiner lesen kann.
    Der Brief wurde am 6.4.1915 aufgegeben und in die Schweiz nach Zollikofen gesendet.
    Beim Zensurstempel gibt es nun Unterschiede zu den bisher gezeigten. Die Inschrift in allen drei Zeilen ist enger zusammen gerückt. Besonders auffällig ist, das das Wort "Taschkent" weiter nach hinten gerückt ist (gelber Strich).

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