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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Seriöse Markenländer ?

  • dietbeck
  • 14. Januar 2010 um 07:53
  • dietbeck
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    1.323
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    • 14. Januar 2010 um 07:53
    • #1

    Wollte mal eine Umfrage machen, ob es heute Eurer Meinung nach noch seriöse Markenländer gibt. Dazu ist natürlich zu fragen, was heisst seriös ?Ich würde sagen:

    1. Am postalischen Bedarf orientierte Zahl an jaährlichen Markenausgaben mit entsprechender Auflagezahl
    2. Überwiegend/Ausschliesslich Markenmotive, die einen Bezug zum Ausgabeland haben

    Meine Meinung ist generell, dass es keine seriösen Ausgabeländer mehr gibt. Vor allem Punkt 1 wird heute von keiner Postverwaltung mehr beachtet. Hinzu kommen die zahlreichen philatelistischen Ausgaben, die Postverwaltungen heute bereithalten, gemeinhin als Kartonphilatelie bezeichnet, als da wären ETB, Numisbriefe, Jahresbücher, Jubiläumsblätter, Faltblätter, Schwarzdrucke, Ausstellungskarten und dergleichen mehr.

    Die Auflagezahlen nassklebender Briefmarken, ebenso wie die Zahl der Ausgaben stehen heute in keinem Verhätnis mehr zum tatsächlichen Bedarf, sieht man deren schwindende Bedeutung neben Selbstklebenden, Internetmarken, Labelfrankierung etc. Die Privatpost sei mal aussen vor gelassen..

    Die meisten Länder haben (und hatten) viele Markenmotive, die lediglich an kommerziellen Interessen geknüpft sind (was hat Steffi Graf auf Marken Nordkoreas zu suchen ?). Wenn hier auch Unterschiede gemacht werden müssen und im Bereich Markenmotive es durchaus Länder gibt, die sich weiterhin bemühen, das eigene Land näher zu bringen, so ist doch bei insgesamter Betrachtung die "Geldmaschine" die wesentliche Triebkraft des Ausgabeprogrammes heutiger Postverwaltungen.

    Wie gesagt, meine Meinung, bitte um Eure.

    dietbeck

    Postkrieg, Zurückgezogene Marken, Territoriale Konflikte, Aland
    -----------------------------
    Es kommt nicht drauf an wie alt man wird, sondern wie man alt wird.

    Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung

  • JoshSGD
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    30. März 1983 (42)
    • 14. Januar 2010 um 08:03
    • #2

    Hallo dietbeck,

    früher bekam ich auch öfter solche marken und blöcke geschenkt, die ich sogar noch besitze, die liegen zwar ganz unten und hinten, aber ich hab sie noch.

    Exotischste länder sind dabei, mit allerlei motiven, angefangen von flugzeugträgern, fussballspielern (auch unser kaiser), tiere, comicfiguren und wissenschaftlern.

    Länder wie Obervolta, Korea, arabische Länder und auch inseln.

    Alles, um den sammlern geld aus der tasche zu holen. Für nen motivsammler sicher interessant, aber ich denke, ohne jeglichen wert.

    Gruß

  • SitzendeUndMehr
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    26. September 1965 (60)
    • 14. Januar 2010 um 08:14
    • #3

    Hallo,

    ich würde durchaus zustimmen, dass es heute wohl keine seriösen Länder mehr gibt. Deutschland erfüllt das erste Kriterium schon längst nicht mehr, aber auch Österreich oder die Schweiz können da nicht wirklich punkten.

    Dass das zweischneidig ist, haben die Postverwaltungen aber typischerweise immer noch nicht begriffen. Es haben wohl unzählige Sammler in D mit der Euro-Umstellung aufgehört.

    Andererseits muss man ja nicht alles sammeln. Selbst als "Katalogsammler" kann man sich ja auf Teilbereiche konzentrieren, was übrigens in der Schweiz durchaus etwas besser funktioniert - da werden "Pro Juventute" und "Pro Partria" (also Jugend- und Wohlfahrtsmarken) als eigenständige Sammelgebiete begriffen.

    Letztlich bringt es aber nichts, sich über die Ausgabepolitik zu ärgern, egal in welchem Land. Als Sammler kann man sich dann nur überlegen, ob man das mitmacht oder nicht. Wenn nicht, kann man das Gebiet aufhören oder sich auf Teilbereiche konzentrieren.

    Und für die Spezialisierung ebenso wie für Motivsammlungen gibt es ja nun Möglichkeiten genug, bei denen man sich nicht mehr um Vollständigkeit kümmern muss. Die neueren Entwicklungen wie Internetmarken, Labels etc. sind dagegen ja auch nicht uninteressant, wenn man das mehr postgeschichtlich betrachtet. Dann fehlen zwar die netten bunten Bildchen ein bisschen, aber Material gibt es in Hülle und Fülle.

    Viele Grüße,
    SitzendeUndMehr

    Erste Fehllisten sind online, weitere Fehl- und Dublettenlisten folgen. Habe viel Tauschmaterial Schweiz ab Strubel bis ca. 1965.
    Suche für meine Sammelgebiete (siehe Profil) immer. Außerdem "incoming mail" nach Württemberg bis 31.03.1902.

  • 22028
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    6. Januar 1958 (68)
    • 14. Januar 2010 um 08:55
    • #4

    Versuche es doch mal mit Oman, recht seriös, Marken mit lokalem Motiv, auch die Vereinigten Arabischen Emirate sind (noch) zu empfehlen wenngleich da in den letzten Jahren etwas viel auf den Markt kam, aber nicht exzessiv.

    Ich selbst sammle nur noch abgeschlossene Gebiete, das macht die Jagd nach Neuheiten überflüssig und man kann sich auf das wesentliche konzentrieren.,

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • HoomySimpson
    erfahrenes Mitglied
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    24. Oktober 1970 (55)
    • 14. Januar 2010 um 10:59
    • #5

    22028: Im arabischen Raum gibt es noch verhältnismäßig viele Länder, die ich als seriös einstufen würde und auch selbst sammeln würde.

    dietbeck: ich grenze die seriösen auch noch weiter ein:
    - mehr als 20 oder 30 neuheiten pro jahr = unseriös
    - ausgabe selbstklebender = nicht sammelwürdig, keiner weiss wie die in 170 Jahren (vgl. ausgabe penny black bis heute) noch aussehen werden.
    - auflagezahlen halte ich für zweitrangig, da kommen mehrere punkte hinzu wenn du dich am postalischen bedarf orientierst: menge der dauermarken, anzahl der gesamtausgaben.

    bin etwas in zeitdruck und äußere mich später ausführlicher,
    sehr interessantes thema!!!!!

    gruß
    henning

  • northstar
    erfahrenes Mitglied
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    • 14. Januar 2010 um 14:45
    • #6

    Früher (jetzt immer noch?) gab es mal bei der Michel-Rundschau eine Jahresinventur. Da war wurde für die Seriosität auch das Verhältnis zwischen Nominale und Katalognotierung der Neuheiten angeführt.

    Da ich das Sammeln von Neuheiten bereits vor längerer Zeit aufgegeben habe, bin vielleicht nicht mehr ganz auf dem Laufenden, was im Moment so von den diversen Postverwaltungen herausgegeben wird.

    Meiner Ansicht nach sind auch folgende Kriterien zur Beurteilung der Seriosität heranzuziehen:

    - Anzahl der für den Postmitarbeiter und gewöhnlichen Postbenutzer unpraktischen "Spielereien": Zusammendrucke, Blocks, Kleinbogen etc. in unpassenden Formaten
    - den Tarifen entsprechende/nicht entsprechende Nominalen
    - Anzahl der Zuschlagmarken
    - Ausgabe von Parallel-Ausgaben
    - Ausgabe von Wertzeichen, die nicht am Schalter erhältlich sind

    Die Liste liesse sich sicher noch verlängern.

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • Saguarojo
    Gast
    • 14. Januar 2010 um 16:28
    • #7

    Ob seriös oder nicht, was spielt das für eine Rolle. Es sind doch die Sammler die die meisten Marken kaufen. Viele Länder sind "unseriös" geworden, weil sie gemerkt haben, dass die Sammler sich melken lassen. Keiner wird zum Kaufen gezwungen.

  • SammlerBernd
    Gast
    • 14. Januar 2010 um 16:34
    • #8

    Der Springende Punkt ist doch, ob die entsprechende Ausgabe von der FIP/ Nachf. als offiziell anerkannt wurde.
    Nach seriösen vs. ünseriösen Ländern zu differenziren ist nicht besonders seriös. ;)
    Besser wär vlt. nach Beliebten oder Unbeliebten zu unterscheiden.
    Oder besser ankommbar hier: Alles. was ich nicht sammle/ kenne ist unseriös. :D
    SG SB

  • usul3
    Stamm Mitglied
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    4. Oktober 1969 (56)
    • 14. Januar 2010 um 18:30
    • #9

    ganz klar Nepal, in 130 Jahren keine 1000 Michelnummern.

    MfG Lars

  • DrMoeller_Neuss
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    805
    • 14. Januar 2010 um 21:38
    • #10
    Zitat

    Original von SammlerBernd
    Der Springende Punkt ist doch, ob die entsprechende Ausgabe von der FIP/ Nachf. als offiziell anerkannt wurde.
    Nach seriösen vs. ünseriösen Ländern zu differenziren ist nicht besonders seriös. ;)
    Besser wär vlt. nach Beliebten oder Unbeliebten zu unterscheiden.
    Oder besser ankommbar hier: Alles. was ich nicht sammle/ kenne ist unseriös. :D
    SG SB

    Ich denke, man kann da schon Unterschiede machen. In Indien kannst Du zum Beispiel mit etwas Glück auch auf einer kleinen Poststelle Blocks bekommen, die auch zur normalen Frankatur verwendet werden ! Die Abstempelung ist dort allerdings ein Problem.
    Aus Indonesien und Mexico habe ich Bedarfsbriefe mit Blockfrankatur. Andere Ländern liefern ihre schönen Sondermarken nur an die Versandstelle aus und wenn man Glück hat, noch an den einzigen Philatelieschalter im Lande.

    Ein anderer Aspekt sind die Nennwerte. Warum braucht man Sonderblocks wie in Grönland zu einem Postpreis von 20 EUR ! In Indien und Thailand bekommt man auch schon mal einen Block zu 30 cent (20 Rupien bzw. 15 Baht).
    Auch die Motive und Druckqualität sind entscheidend. Viele arme afrikanische Länder lassen sich da nicht lumpen. Ich denke nur an die herrlichen Motive der Vogel-Dauerserie aus Malawi oder die Stichtiefdruckmarken aus dem Tschad und der Elfenbeinküste.

    In Europa halte ich noch die skandinavischen Länder für am seriösten. In letzter Zeit haben aber Dänemark und Grönland den Bogen überspannt.
    Besonders positiv möchte ich Schweden hervorheben, die immer noch einen Großteil der Marken im Stichtiefdruck herausgeben.

    Und das oft gescholtene Österreich: hier bekommt jeder Abonnent monatlich die "Briefmarke", das österreichische Pendant zur deutschen "Philatelie". Da relativiert sich schon wieder der Preis für das Neuheitenabo.

  • SammlerBernd
    Gast
    • 14. Januar 2010 um 22:08
    • #11

    Jo,
    Uli ist doch mein Reden.
    Wer die Welt nicht kennt, hier die Philatelistische, weis garnicht, was ihm entgeht.
    Da wären z.B. weiter zu nenen die herrlichen Motivausgaben von B.A.T., B.I.O.T., T.A.A.F., SPM., Mayotte..., alle im Stdr. und sehr begehrt.
    Da ich diese selber sammele, sind die paar Doubletten im Tauschalbum sofort immer "weg", während das normale D. dort wie Sauerbier "hinrottet".

  • Wargreiter
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    • 15. Januar 2010 um 08:32
    • #12

    Schönes Beispiel ist Mayotte, wenige Ausgaben pro Jahr, sehr schöne und zu 90% landesbezogene Motive.

    Wofür ich kein Verständnis habe sind Länder die ein und dieslbe Ausgabe in gezähnt und geschnitten, davon dann noch 3 Blöcke und 5 Kleinbögen die auch wieder gezähnt und geschnitten sind herausgeben und dann Nominalwerte bei sind die postalisch nie gebraucht werden, der Bundespost würde ich es aber auch zutrauen demnächst eine Sondermarke zu 20 EDuro herauszugeben und die dann im Kleinbogen :)

  • SammlerBernd
    Gast
    • 15. Januar 2010 um 08:47
    • #13

    Ein weiteres Problem sind die hohen/ höchsten Nominalen, die auch Länder herausgeben, die beileibe nicht als "exotisch" hier gelten. :jaok:
    Dabei meine ich die Schweiz und Liechtenstein.
    CH gab 1961 im Rahmen einer Frm.-Ausgabe den unglaublich hohen Wert von 20 SFr. heraus. Liechtenstein ua. 1978 diesen sogar in einem 4-er-Kleinbogen...
    Wozu sind diese gut, außer den Sammler ordentlich zu schröpfen- vlt., wenn man ein Klavier per Post schicken wollte... :D
    Dummer/schlauerweise sind beide NICHT mehr gültig. 8-)
    Den Liechtensteiner Vierer, immerhin noch über 50,-€ (ungültige) Nominale bot man mir schon für 15,- an.
    Das nenne ich wahre Geldvernichtung.
    SG SB

  • phoenix
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    • 15. Januar 2010 um 09:21
    • #14

    Hallo,

    Mayotte ist ein sehr gutes Beispiel für seriöse Ausgabepolitik, aber leider ist es mit diesem BM-Land ja bald vorbei. Ich finde auch die Ausgaben von Wallis und Futuna sehr gut. Der Landesbezug ist super. Nur bei den Kleinbögen übertreibt man vielleicht ein wenig. Aber man muss ja nicht alles sammeln. Auch mit Kiribati bin ich in den letzten Jahren ganz gut gefahren. Wenn eine Postverwaltung überschnappt muss man halt aussteigen. Das habe ich mit Tuvalu auch getan. Der Landesbezug war für mich da irgendwann einfach weg. In Europa finde ich die Ausgabepolitik von Liechtenstein ganz gut.

    Gruß phoenix

  • kartenhai
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    • 15. Januar 2010 um 09:40
    • #15

    Irgendwie sollte man die Auflagezahlen der Briefmarken zur Relation der Landesbevölkerung setzen, um herauszubekommen, was seriös und was nicht ist. Winzige Insel-Staaten, die große Auflagen an Motiv-Marken herausbringen, hauptsächlich für ausländische Sammler, sind für mich unseriös.

    Die Michel-Rundschau hatte früher einmal jährlich eine sehr interessante Länder-Statistik über die Jahresausgaben alle Länder, da sah man sofort, wer eine seriöse Ausgabe-Politik hatte und wer nicht. Leider habe ich diese Statistik schon länger nicht mehr gesehen. Weiß vielleicht jemand, in welchem Heft die letzte war?

    Liechtenstein, Monako und San Marino sind für mich unseriös, weil diese Winzig-Länder zu viele Motiv-Marken zu allen möglichen und unmöglichen Anlässen herausgeben, eigene Anlässe haben die wegen ihrer Größe ja gar nicht so viele.

    Gruß kartenhai

  • DrMoeller_Neuss
    erfahrenes Mitglied
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    805
    • 15. Januar 2010 um 09:52
    • #16
    Zitat

    Original von SammlerBernd
    Ein weiteres Problem sind die hohen/ höchsten Nominalen, die auch Länder herausgeben, die beileibe nicht als "exotisch" hier gelten. :jaok:
    Dabei meine ich die Schweiz und Liechtenstein.
    CH gab 1961 im Rahmen einer Frm.-Ausgabe den unglaublich hohen Wert von 20 SFr. heraus. Liechtenstein ua. 1978 diesen sogar in einem 4-er-Kleinbogen...
    Wozu sind diese gut, außer den Sammler ordentlich zu schröpfen- vlt., wenn man ein Klavier per Post schicken wollte... :D
    Dummer/schlauerweise sind beide NICHT mehr gültig. 8-)
    Den Liechtensteiner Vierer, immerhin noch über 50,-€ (ungültige) Nominale bot man mir schon für 15,- an.
    Das nenne ich wahre Geldvernichtung.
    SG SB

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    Kleine Korrektur und auch als gutes Beispiel, was ein seriöses Markenland ausmacht:

    Prinzipiell sind sowohl in Liechtenstein als auch in der Schweiz diese hohen Werte gerechtfertigt, z.B. als Frankatur für Paketkarten. Daher ist die Schweizer 20 sfr-Marke gestempelt fast schon Massenware.
    Die Schweizer 20 sfr Marke ist bis heute gültig und wurde etwa 30 Jahre lang auf dem gleichen Papier nachgedruckt, bis das Papier zur Neige ging und die Druckerei (Schweizerische PTT Druckerei) geschlossen wurde.
    Dagegen ist die Liechtensteiner Marke zum Schröpfen der Sammler gemacht: zu großes Format, im Kleinbogen zu 4 Stück, bereits nach ca. 15 Jahren ungültig etc.

    Auch in Grönland haben hohe Werte (bis zu 100 dkr) ihre Berechtigung zur Frankatur für Luftpostpakete. Aber warum müssen die Werte alle paar Jahre ausgetauscht und dann noch im Block erscheinen?
    Die kleinen britischen Inselstaaten können das übrigens auch sehr gut . . .


    Und dann gibt es noch die Länder, die auch ohne hohe Nennwerte gut leben können, z.B. Indien (höchster Wert sind 50 Rs. = 75 Euro cent) und Philippinen (100 Peso = 1,60 EUR). Auch die Deutsche Post beschränkt sich auf den Wert für Päckchen zu 4,10 EUR, der postalisch ohne Zweifel berechtigt ist.

  • phoenix
    erfahrenes Mitglied
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    Männlich
    • 15. Januar 2010 um 10:06
    • #17

    Sorry, aber ich denke man kann das nicht so pauschalisieren. Gut 15 Ausgaben mit 37 Marken in 2009 für Liechtenstein werden einige sagen ist zu viel aber ich denke der Landesbezug ist bei nahezu jeder Ausgabe gegeben. Ich sammle das Land im Abo seit ca. 2000 aber an der Anzahl der jährlichen Augaben und dem Landesbezug hat sich für mich nichts verändert.

    Gruß phoenix

  • SammlerBernd
    Gast
    • 15. Januar 2010 um 10:16
    • #18

    Insgesamt werden die europ. Kleinstaaten, als sog. Briefmarkenländer durchaus gern gesammelt, aus Gründen einer gefälligen Gestaltung. tlws. sehr geringer Auflgage; bis unter 100 000.
    Man verwechsele diese nicht mit den tatsächlich unseriösen Ausgaben der sog. Raubstaaten.
    Zwefellos machen diese Klein/ Kleinststaaten einen nicht unerheblichen Teil ihres BIP mit dem Expopterlös hrer BM-Emmissionen.
    Nennen möchte ich hier von den gern gesammelten Kleinstaaten aus Europa:
    - Andorra frz./ span.
    - DK-Färöer
    - DK-Grönland
    - SF-Aland
    - Island
    - San Marino
    - Vatikan
    Es läßt sich ja immer trefflich über etwas urteilen, was man nicht kennt, geschweige hat...
    Seit gut 2 Jahren versuche ich hier auf diesem Wege ua. an diese Ausgaben ´ranzukommen..
    Also, wer etwas davon anzubieten hat, nehme ich gerne- außer Vatikan.
    SG SB

  • SammlerBernd
    Gast
    • 15. Januar 2010 um 10:23
    • #19

    @ Phoenix
    Ja richtig:
    Liechtenstein, ab (wieder) Postgültigkeit und CH gehören auch noch dazu.
    Auch ich hatte/habe dort eine Art Abo bei Grünfelder & Co. KG in Rapperswil/ SG.
    Daraus ergibt sich später zwar nicht der "Knaller" aber doch ein ansehliches Zeitdokument...
    Sammlergruß SB

  • bering
    neues Mitglied
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    Geburtstag
    20. Mai 1938 (87)
    • 25. Januar 2010 um 12:01
    • #20

    Hab da leidige Borek-Abos von Vatikan, Zansibar, UNO, Malta, Italien. Lichtenstein, Luxemburg aus den Jahren 1964+65. Hat da überhaupt irgendwo eine Wertsteigerung
    stattgefunden?
    Gruß bering

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