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Beiträge von phoenix

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 11. Mai 2026 um 19:36

    Hallo, da ist noch etwas großformatiges aus Dänemark.

    Dänemark – Eingeschriebener Expressbrief nach Berlin, 1957
    Eingeschriebener Expressbrief von Kopenhagen nach Berlin an die Schering A.G., aufgegeben am 28.09.1957. Der Brief trägt einen klaren Tagesstempel von Kopenhagen sowie einen R-Zettel „København“. Absender ist die „Orthana Kemisk Fabrik“ in Kopenhagen-Kastrup, ein 1934 gegründetes dänisches Unternehmen der chemisch-pharmazeutischen Industrie, das unter anderem Enzym- und Spezialpräparate herstellte und heute zur BIOFAC-Gruppe gehört BIOFAC Group. Die Frankatur besteht aus MiNr. 290 sowie MiNr. 343 und 344 als waagerechtem Paar. Das Gesamtporto beträgt 2,45 dänische Kronen und entspricht der Kombination aus Auslandsbrief-, Einschreib- und Eilzustellungsgebühr. Auf der Rückseite befindet sich der handschriftliche Vermerk „Firma geschlossen 29.09.“, vermutlich im Zusammenhang mit der Zustellung der Sendung. Attraktiver skandinavischer Bedarfbrief der 1950er Jahre mit portogerechter Mehrfachfrankatur und interessanter postalischer Nebenverwendung.

    Damit möchte ich die Vorstellung dieser kleinen Sammlung von Briefen aus mehr als 40 Ländern an die Schering AG abschließen. Es hat mir viel Freude bereitet, einmal Stücke außerhalb meines eigentlichen Sammelgebiets zu zeigen und zu beschreiben. Wenn man sich auf neue Themen einlässt, lernt man schließlich immer wieder dazu. Vielen Dank auch für das positive Feedback aus dem Forum!

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 9. Mai 2026 um 20:13

    Jean Philippe

    Ja da hat man sich mit Bleistift beholfen. Der Brief ist auch angekommen. Also alles gut.

    Weiter geht es mit großformatigen Briefen.

    Irak – Eingeschriebener Luftpostbrief nach Berlin, 1954
    Eingeschriebener Luftpostbrief aus Bagdad nach Berlin an die Schering A.G. Der Aufgabestempel von Bagdad ist nur undeutlich lesbar; zusätzlich wurde ein R-Zettel „Bagdad“ verwendet. Auf der Rückseite befindet sich der Eingangsstempel Berlin N65 vom 12.05.1954. Als Absender ist „Sami Saad el Din Drugstores“ angegeben, vermutlich ein pharmazeutischer bzw. drogeriebezogener Handelsbetrieb in Bagdad. Die Frankatur besteht aus den MiNr. 155 und 158 jeweils als senkrechte Paare. Das Gesamtporto beträgt 180 Fils und deckte die Gebühren für Einschreiben und Luftpostbeförderung ab. Es handelt sich um einen attraktiven Bedarfbrief des irakischen Arzneimittelhandels der frühen 1950er Jahre mit Destination Deutschland.

    Irland – Brief nach Berlin, 1953
    Bedarfsbrief aus Dublin nach Berlin an die Schering A.G., aufgegeben im Jahr 1953. Der Brief trägt keinen rückseitigen Ankunftsstempel oder sonstige Vermerke. Absender ist die Firma „H. E. Clissmann“ aus Dublin, ein pharmazeutisches Import- und Vertriebsunternehmen, das auf den deutschstämmigen Unternehmer Helmut E. Clissmann (Wikipedia) zurückgeht. Die Frankatur erfolgte mit MiNr. 116 als senkrechtem Paar. Das Porto beträgt 5 Penny und entspricht dem damaligen Auslandsbriefporto. Es handelt sich um einen typischen irischen Geschäftsbrief der Nachkriegszeit mit dekorativer Paarfrankatur.

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 8. Mai 2026 um 21:22

    Hallo, jetzt mach ich mit noch einigen größeren Belegen weiter, diesmal etwas aus Peru.

    Der eingeschriebene Großbrief wurde am 17.03.1956 in Lima (Peru) aufgegeben und ist an die Schering A.G. in Berlin adressiert. Als Absender tritt die Firma Edmundo Stahl & Cia S. A. in Lima in Erscheinung, was auf eine geschäftliche Verwendung hinweist.

    Die postalische Behandlung wird durch die Nebenstempel „Certificado“ und „Correo Aereo“ dokumentiert, welche Einschreiben und Luftpost kennzeichnen. Der Aufgabe­stempel von Lima ist nur schwach abgeschlagen. Der ebenfalls schwache Ankunftsstempel „Berlin 65“ vom 24.03.1956 befindet sich auf der Rückseite des Briefes und belegt eine Beförderungsdauer von sieben Tagen.

    Die Frankatur besteht aus den Marken MiNr. 521, 526, einem senkrechten Paar der MiNr. 530, MiNr. 540 sowie zweimal MiNr. 477. Die Gesamtfrankatur beträgt 29,70 Sol und entspricht dem Tarif für einen eingeschriebenen Luftpost-Großbrief.

    Insgesamt liegt trotz der schwachen Stempel ein sammelwürdiger Beleg vor, der durch seine Mehrfachfrankatur und die klare kommerzielle Nutzung im transatlantischen Postverkehr der 1950er Jahre überzeugt.

    Und weiter mit Venezuela. Der Großbrief wurde am 12.04.1963 in Caracas (Venezuela) aufgegeben und per Luftpost an die Schering A.G. in Berlin befördert. Absender ist die Firma CAFI Compañía Anónima Farmacéutica Industrial in Caracas, was auf einen geschäftlichen Hintergrund aus der Pharmaindustrie hinweist.

    Der Tagesstempel von Caracas ist klar abgeschlagen und dokumentiert die Aufgabe. Die Luftpostbeförderung ergibt sich aus Destination und Frankatur.

    Die Frankatur besteht aus MiNr. 1295, einem senkrechten Paar der MiNr. 1182 sowie den MiNrn. 1197 und 1203. Die Gesamtfrankatur beträgt 4,65 Bolívar und entspricht einem tarifgerechten Luftpostporto.

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

  • Plattdeutsch

    • phoenix
    • 5. Mai 2026 um 19:46

    Hallo,

    ich habe mal die KI befragt und dabei folgendes herausbekommen:

    In der Berlichingenstraße (Berlin-Moabit) gab es um 1900 tatsächlich eine historisch belegte Gaststätte mit dem Namen "Onkel Bräsig".

    Hier sind die Details zu diesem geschichtsträchtigen Ort:

    • Lage: Die Kneipe befand sich in der Berlichingenstraße 12 in Moabit.
    • Namensgebung: Der Name leitet sich von der populären literarischen Figur Entspekter Bräsig aus den Werken des niederdeutschen Dichters Fritz Reuter ab (insbesondere aus „Ut mine Stromtid“). Diese Figur galt um die Jahrhundertwende als Inbegriff gemütlicher, bodenständiger Lebensart.

    Mit "grünnt" ist im Plattdeutschen auch "gründen" oder in diesem Fall "eröffnen" gemeint. Dann macht das ganze Sinn.

    Gruß phoenix

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 29. April 2026 um 19:39

    Es geht weiter mit Indonesien und Indien.

    Indonesien – Luftpostbrief 1956

    Luftpostbrief aus Surakarta (Solo) nach Berlin an die Schering AG. Aufgabestempel Solo vom 19.03.1956, wobei „Solo“ die gebräuchliche Kurzform für Surakarta ist. Absender ist Dr. med. Yue Ming Yang, Internist in Surakarta.

    Frankiert mit MiNr. 104, MiNr. 81 sowie MiNr. 33 zweimal. Gesamtporto 2,75 Rupien, plausibel entsprechend den damaligen Luftposttarifen für einen Auslandsbrief nach Europa.

    Indien – Eingeschriebener Luftpostbrief 1952

    Eingeschriebener Luftpostbrief aus Malad, einem Vorort von Mumbai, nach Berlin an die Schering AG. Aufgabestempel Malad vom 22.11.1952.

    Der Laufweg ist durch den Transitstempel Genf vom 24.11.1952 sowie den Ankunftsstempel Berlin N65 vom 26.11.1952 dokumentiert. R-Zettel von Malad vorhanden.

    Absender ist die Manek Chemical Company, vermutlich ein lokales Chemie- bzw. Handelsunternehmen aus dem Raum Bombay/Mumbai mit internationaler Geschäftskorrespondenz.

    Die Frankatur befindet sich auf der Rückseite und besteht aus MiNr. 226 mit dem Motiv Rabindranath Tagore, MiNr. 217 mit Darstellung des Tempels von Bhuvanesvara sowie MiNr. 191 als waagerechtes Paar mit Darstellung eines Ajanta-Panels aus der Serie „Monumente und Tempel“ (1949).

    Gesamtporto 16½ Anna, zusammengesetzt aus ca. 1½ Anna Grundporto für den Auslandsbrief, ca. 13½ Anna Luftpostzuschlag nach Europa sowie ca. 1½ Anna Einschreibegebühr gemäß den indischen Auslandstarifen der frühen 1950er Jahre.

             

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 23. April 2026 um 20:29

    Heute geht es um einen Luftpostbrief aus der Union of Burma (Rangun) nach Berlin an die Schering A.G., aufgegeben durch Barnes & Company Limited. Der Stempel „Rangoon Sorting“ vom 14.11.1957 dokumentiert die postalische Bearbeitung im zentralen Postamt.

    Die Absenderadresse „Chartered Bank Building, P.O. Box 501, Rangoon“ verweist auf einen Sitz im damaligen Banken- und Geschäftsviertel der Stadt. Das Gebäude der Chartered Bank of India, Australia and China wurde von international tätigen Handelsfirmen als Bürostandort genutzt. In Verbindung mit dem Empfänger, der Schering AG, ist von einer geschäftlichen Korrespondenz im Bereich Chemie oder Pharma auszugehen.

    Die Frankatur befindet sich rückseitig und besteht aus den MiNr. 143 („Liberty Bell“), 146 (senkrechter Fünferstreifen „Weberin“) und 147 („königlicher Palast“). Die Marken gehören zu einer Ausgabe zum ersten Jahrestag der Unabhängigkeit Burmas.

    Das Gesamtporto beträgt 130 Pya und entspricht der damaligen Luftpostgebühr. Der Beleg ist ein typisches Beispiel für internationale Geschäftspost der 1950er Jahre mit klar zuzuordnender Absenderadresse im wirtschaftlichen Zentrum Ranguns.

          

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

  • Spiele ohne Grenzen mit Briefmarken

    • phoenix
    • 18. April 2026 um 19:07

    Kartenhai hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Es ist die gesuchte Marke. Der Offset und Buchdruck-Überdruck lässt sich bei Bildern meist schwer erkennen. Da muss man mit der Lupe schon selbst bei den Originalmarken aktiv werden. Ich spreche da aus Erfahrung. So ist nunmehr Kartenhai an der Reihe.

    Gruß phoenix

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 18. April 2026 um 12:18

    Jean Philippe

    Danke für die Richtigstellung mit dem Porto und die Erläuterung zur fremdländischen Schrift!

    Gruß phoenix

  • Spiele ohne Grenzen mit Briefmarken

    • phoenix
    • 18. April 2026 um 12:15

    Hai, dann bin ich wohl dran. Ich suche eine Freimarke von einem Nachfolgerstaat der Gilbert & Ellice Inseln. Die gesuchte Marke aus einer Freimarkenserie wurde in den späten 1970-er Jahren herausgebracht und in den frühen 1980-er Jahren mit einer neuen Nominale überdruckt. Jetzt konnte man mit dieser einen Marke das Porto für einen Brief in die USA und nach Großbritannien begleichen. Gesucht wird die Marke mit dem Überdruck. Wäre Hammer wenn ihr die schnell finden könntet.

    Gruß phoenix

  • Spiele ohne Grenzen mit Briefmarken

    • phoenix
    • 17. April 2026 um 21:14

    Hallo, ich tippe mal auf von Behring und Shibasaburo Kitasato die sich bei der Bekämpfung der Diphtherie einen Namen gemacht haben. Verewigt sind beide mit einem Hund auf einer Marke aus der Transkei aus dem Jahr 1991.

    Gruß phoenix

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 17. April 2026 um 20:06

    Hallo heute geht es nach Afghanistan und in den Iran.

    Afghanistan – Luftpostbrief Kabul–Berlin (1956)
    Es handelt sich um einen Luftpostbrief, vermutlich mit Einschreibebehandlung, von Kabul nach Berlin an die Schering A.G. Der Aufgabestempel von Kabul ist leider nicht lesbar, jedoch belegt ein klarer Eingangsstempel „Berlin N65“ vom 06.11.1956 die Ankunft. Als Absender ist die Almer Pharmacy, Labe Daria Morad – Khani, angegeben.

    Die Frankatur befindet sich rückseitig und besteht aus den MiNr. 348, 358 sowie 359 als waagerechtes Paar, die König Mohammed Zahir Shah zeigen. Das Gesamtporto beträgt 43 Afghanische Pul und dürfte Luftpost- sowie eine mögliche Einschreibegebühr umfassen.

    Iran – Luftpostbrief Teheran–Berlin (1958)
    Dieser Luftpostbrief wurde am 24.12.1958 in Teheran aufgegeben und an die Schering A.G. in Berlin gesandt. Der Absender ist die Farabi Co. Ltd., ausgewiesen als Alleinvertretung der Schering A.G. Berlin.

    Die Frankatur setzt sich aus einem waagerechten Paar der MiNr. 1040 mit dem Porträt von Shah Mohammad Reza Pahlavi sowie der Luftpostmarke MiNr. 872 zusammen. Das Gesamtporto beträgt 14 Iranische Rial und entspricht einer zeittypischen Luftpostgebühr für Geschäftspost.

                 

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 12. April 2026 um 20:23

    Hallo, heute sind zwei Briefe aus Jordanien und dem Irak an der Reihe.

    Jordanien – Luftpostbrief 1957 nach Berlin

    Luftpostbrief aus Jordanien, aufgegeben in Amman am 12.03.1957, adressiert nach Berlin an die Schering AG. Absender ist „The Jordan Drugstore A.R. Jardaneh & Sons“.

    Freigemacht mit der Luftpostmarke MiNr. 305 (Motiv: Artemis-Tempel in Jerash) als waagerechtes Paar. Das Gesamtporto beträgt 50 jordanische Fils und entspricht einer zeitgerechten Luftpostfrankatur.

    Der klar abgeschlagene Tagesstempel von Amman dokumentiert die Aufgabe. Der Beleg ist ein typisches Beispiel für den geschäftlichen Luftpostverkehr des Nahen Ostens nach Europa in den 1950er-Jahren.

    Irak – Eingeschriebener Luftpostbrief 1954 nach Berlin

    Eingeschriebener Luftpostbrief aus Irak, aufgegeben in Bagdad am 08.05.1954, adressiert nach Berlin an die Schering AG. Absender: Lothar H. Siebert c/o Sami Saad El Din Drugstores.

    Vorderseitig mit R-Zettel von Bagdad versehen, der die Einschreibebehandlung dokumentiert. Die Frankatur befindet sich rückseitig: MiNr. 115 (Motiv: Diyala-Eisenbahnbrücke) als senkrechtes Paar. Das Gesamtporto beträgt 100 irakische Fils und deckt sowohl Luftpost- als auch Einschreibegebühr ab.

    Der Ankunftsstempel „Berlin N65“ vom 12.05.1954 belegt eine vergleichsweise schnelle Beförderung. Der Beleg ist ein charakteristisches Stück des internationalen eingeschriebenen Luftpostverkehrs der frühen Nachkriegszeit mit interessanter Frankaturanordnung auf der Briefrückseite.

                                                        

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

  • unbekannte alte Marken

    • phoenix
    • 12. April 2026 um 16:22

    Hallo,

    xheine Es könnte ein sehr seltener Stempel sein. Die Manuskriptentwertung ist jedoch praktisch nicht mehr erhalten. Lediglich der waagerechte Strich könnte Teil der ursprünglichen Manuskriptentwertung sein. Das mit den Löchern ist nicht beschrieben aber ich habe bisher keinen anderen Town Postmark mit Löchern in den Quellen finden können. Somit scheinen die Löcher wohl etwas mit dem Manuskriptstempel zu tun zu haben. Evtl. hat man die Marken auf dem Brief so entwertet und anschließend mittels Manuskript den Ortsnamen zusätzlich auf die Marke geschrieben. Sind natürlich alles nur Vermutungen. Ist aber trotzdem ein interessanter Fall.

    Gruß phoenix

  • unbekannte alte Marken

    • phoenix
    • 11. April 2026 um 21:30

    Hallo,

    dann kann ich ja noch etwas zu den Löchern sagen. Es könnte sich um eine sogenannten Town Postmark in Manuscript von der Stadt Honokaa (Insel Hawaii) um 1875 handeln. Auf den Abbildungen sind auch drei Löcher zu entdecken. Soll nach den Quellen ein Stempel mit der höchsten Seltenheit bezeichnet als 1RRRR sein. Ich hänge mal einen Link an.

    POST OFFICE IN PARADISE - Island of Hawaii Postmarks, Part 2: Holualoa to Kawaihae

    Gruß phoenix

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 11. April 2026 um 20:49

    Hallo, heute habe ich zwei Briefe aus dem Libanon.

    Luftpostbrief 1954
    Der Luftpostbrief wurde am 14.10.1954 in Beirut (Libanon) aufgegeben und ist an die Schering AG in Berlin adressiert. Als Absender erscheint die Firma Khalil Fattal & Fils, ein Handelsunternehmen der späteren Fattal Group, das bereits im 19. Jahrhundert gegründet wurde und sich zu einem bedeutenden internationalen Distributionsunternehmen entwickelte. Der Brief trägt den roten Luftpostvermerk „PAR AVION“. Die Frankatur besteht aus den Flugpostmarken MiNr. 510, 512 und 515 mit Darstellungen der Ruinen von Baalbek und ergibt ein Gesamtporto von 55 Piaster.

    Luftpostbrief 1956
    Dieser Luftpostbrief wurde am 30.01.1956 in Beirut (Libanon) aufgegeben und ebenfalls an die Schering AG in Berlin gerichtet. Absender ist erneut Khalil Fattal & Fils. Auch hier findet sich der rote Luftpostvermerk „PAR AVION“. Die Frankatur besteht aus zwei Exemplaren der Flugpostmarke MiNr. 562 mit Orangenmotiv und ergibt ein Gesamtporto von 40 Piaster.

       

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 7. April 2026 um 20:40

    Hallo, heute geht es um einen Luftpostbrief aus Japan (Tokio) nach Berlin, adressiert an die Schering A.G.. Absender ist die Firma Nichidoku Yakuhin Co. Ltd., Tokio.

    Der Brief trägt einen klar abgeschlagenen Tagesstempel „38 .8 .1“, der nach japanischer Zeitrechnung der Shōwa-Ära zuzuordnen ist und dem 1. August 1963 (Shōwa 38) entspricht. Die Frankatur besteht aus den japanischen Marken MiNr. 591 und 615 und ergibt eine Gesamtfrankatur von 115 Yen. Diese entspricht exakt dem seinerzeit gültigen Luftposttarif für einen Auslandsbrief der ersten Gewichtsstufe (bis 5 g) nach Europa, bestehend aus dem Grundporto von 15 Yen sowie einem Luftpostzuschlag von 100 Yen.

    Beim Absender Nichidoku Yakuhin Co. Ltd. handelt es sich um die Vorläufergesellschaft der späteren japanischen Schering-Niederlassung (Nihon Schering), die Anfang der 1950er Jahre im Zuge des Wiederaufbaus internationaler Pharmahandelsstrukturen entstand (vgl. Firmenhistorie Nihon Schering: Hinweis auf „Nichidoku Yakuhin“ als Vorgänger, veröffentlicht in: Pharma Japan / Jiho).

    Der Brief dokumentiert somit eine frühe Phase der organisatorischen und wirtschaftlichen Verflechtung zwischen der Schering A.G. und ihren Aktivitäten in Japan.

    Der Beleg ist portogerecht frankiert und stellt ein aussagekräftiges Dokument des internationalen Luftpostverkehrs sowie der deutsch-japanischen Wirtschaftsbeziehungen im pharmazeutischen Bereich der frühen 1960er Jahre dar. Neben seiner postalhistorischen Bedeutung kommt ihm auch unternehmensgeschichtlicher Quellenwert zu.

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 3. April 2026 um 21:49

    Hallo heute ist Singapur an der Reihe.

    Brief 1 – R-Luftpostbrief (1956)

    Registrierter Luftpostbrief, aufgegeben am 28.01.1956 in Singapore I mit R-Zettel. Absender Schmidt & Co. (Malaya) Ltd., adressiert an die Schering A.G. in Berlin; Ankunftsstempel Berlin 65 vom 02.02.1956 (Laufzeit 5 Tage).

    Frankatur mit MiNr. 36, 39 und 40 (Freimarken Königin Elisabeth II, Singapore/Malaya) zu 1,70 $, portogerecht für Luftpost-Einschreiben. Klassischer Bedarfbrief mit sauberer Mischfrankatur und klar belegter, zügiger Beförderung.

    Brief 2 – Luftpostbrief (1958, Malaya–Penang)

    Luftpostbrief vom 22.04.1958 aus Singapur an die Schering A.G., Absender erneut Schmidt & Co. (Malaya) Ltd.

    Die Frankatur mit Marken aus Malaya–Penang verweist auf die postalische Struktur der Föderation Malaya, in der die Einzelstaaten eigene Ausgaben besaßen, die jedoch im gesamten Gebiet – einschließlich Singapur – gültig waren.

    Die Mehrfachfrankatur mit MiNr. 47 (Dreierstreifen) sowie MiNr. 50 (dreifach, inkl. senkrechtem Paar) ergibt ein Gesamtporto von 75 malaiischen Cent, tarifgerecht für einen Luftpostbrief dieser Relation. Sie ist dekorativ und zugleich ein typisches Beispiel für die praktische Verwendung regionaler Ausgaben.

    Ein kompakter, ansprechender Bedarfbrief mit zusätzlichem postgeschichtlichem Reiz durch die Verwendung von Penang-Marken.

         

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

  • Erst- & Sonderflüge

    • phoenix
    • 1. April 2026 um 21:23

    Hallo,

    heute ein weit gereister Brief zum Erstflug Neukaledonien - Wallis (Wallis & Futuna). Der Brief kam in Wallis am 03.03.1957 an hatte dabei als Zuleitung aus Paris aber schon einen Weg um die halbe Welt hinter sich. Die Zuleitung erfolgte dabei über die damals längste kommerzielle Luftverbindung zwischen Paris und Auckland (Neuseeland). Etwa 22.000 km waren dabei zu überwinden. Zwischenstops waren Kairo, Karachi, Saigon, Port Darwin und Noumea. Die Strecke "La ligne des Antipodes" wurde einmal wöchentlich bedient. Die Linie von Noumea nach Wallis wurde einmal im Monat geflogen. Bedient wurde die Strecke durch die T.A.I. (Societe des Transports Aeriens Intercontinentaux).

    Gruß phoenix

  • Erst- & Sonderflüge

    • phoenix
    • 29. März 2026 um 20:26

    Hallo,

    bin beim stöbern auf diesen Beleg gestoßen der den Post Erstflug von Madagaskar zu den Komoren (Grande Comore) dokumentiert.

    Hinflug Tananarive 19.12.1944 nach Moroni (Grande Comore) / Rückflug Moroni (Grande Comore) 21.12.1944 nach Tananarive 22.12.1944

    Beide Flüge sind auf einer zusätzlich frankierten Ganzsache vereint und jeweils mit Sonderstempel auf der Vorder bzw. Rückseite belegt.

       

    Gruß phoenix

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 29. März 2026 um 19:59

    Hallo,

    ein Luftpostbrief aus Hongkong, aufgegeben am 29.01.1954 (klarer Tagesstempel), gelaufen nach Berlin an die Schering A.G. Absender ist die traditionsreiche Handelsfirma Jebsen & Co. (heute Jebsen Group; vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Jebsen_Group).

    Die Frankatur besteht aus den Ausgaben MiNr. 183 und 87 und ergibt ein Gesamtporto von 1,30 Hongkong-Dollar. Dieses Porto lässt sich tarifgerecht als Luftpostbrief der zweiten Gewichtsstufe nach Europa einordnen: einmaliges Auslandsbriefporto (0,20 HK$) zuzüglich zweifachem Luftpostzuschlag (2 × 0,55 HK$) je ½ Unze.

    Grundlage dieser Einordnung sind zeitgenössische Postverordnungen sowie Spezialliteratur wie der Hong Kong Post Office Guide und das Werk The Postal History of Hong Kong and the Treaty Ports of China and Japan, in denen die entsprechenden Luftposttarife der frühen 1950er Jahre dokumentiert sind.

    Der Beleg dokumentiert die internationalen Wirtschaftsverbindungen der Nachkriegszeit und stellt durch seine portogerechte Frankatur und klare postalische Verwendung ein sammelwürdiges Stück der Hongkong- und Luftpost-Postgeschichte dar.

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

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