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Beiträge von phoenix

  • Keine Angst vor Hawaii

    • phoenix
    • 28. August 2026 um 20:11

    Hallo,

    es gibt mal wieder etwas Neues von meiner Sammlung Hawaii zu vermelden. Eine neue Postkarte mit Anwortteil ist in die Sammlung gekommen. Diese sogenannte Wiederauflage der ursprünglichen UY1 trägt die Bezeichnung UY3 und wurde im Jahr 1889 gedruckt. Die in mattem lila bedruckte Karte lässt sich relativ gut von ihrem Vorgänger aus dem Jahr 1882 unterscheiden die in kräftig violetter Farbe daher kommt. Diese Karten zu 1c wurden im Inland genutzt. Über die Auflage konnte ich leider nichts herausbekommen. Betrachtet man jedoch das Angebot und die Preise am Markt so wird UY3 deutlich seltener und teurer angeboten. Das wiederum spricht für einen deutlich niedrige Auflage von UY3 oder aber für die spätere amtliche Vernichtung noch unbenutzer Karten.

    Mit dem Erwerb dieser Karte kann ich dann wiederum auch ein Kapitel in der Sammlung abschließen denn was die sogenannten Engraved Post Cards betrifft habe ich jetzt unbenutzt alle mindestens einmal im Bestand. Insgesamt 15 Ausgaben mit oder ohne Anwortkarte sind dabei zusammengekommen. Zeit etwas zu zeigen.

    Gruß phoenix

      

  • Ausgaben der Gilbert & Ellice Inseln

    • phoenix
    • 28. August 2026 um 19:23

    Hallo,

    heute möchte ich wieder einen Brief aus der Nachkriegszeit vorstellen. Dieser Brief hat sein wahres Wesen erst nach einiger Recherche preisgegeben. Kommen wir aber zuerst zu den Fakten. Der Brief trägt eine MiNr.44 vom Eckrand mit dem Nennwert von 5d und wurde mit Stempel Vernon 17 (Abaiang) abgestempelt. Der Brief ist also von Abaiang versendet worden. Leider ist das Datum auf dem Stempel nicht vermerkt da Vernon 17 ein Stempeltyp ohne Datum ist. Bekannt ist nur das der Stempel bis ins Jahr 1946 benutzt wurde. Zeitlich kann man den Brief erst mit dem Stempel von Tarawa (Vernon 26) einordnen. Der Stempel trägt das Datum 10.10.1945.

    Der 2.Weltkrieg war seit dem 02.09.1945 offiziell beendet und erst Ende September kapitulierten die Japaner auf Ocean Island, welche Teil der Gilbert und Ellice Inseln war, offiziell. Der Frieden war also erst einige Wochen alt und damit die Transportsituation in der Kolonie noch sehr provisorisch. Erste Flüchtlinge kehrten zu den Heimatinseln zurück und einige Verwaltungsbeamte der Kolonie übernahmen erste Aufgaben vom anwesenden Militär. Soviel zur Einordnung.

    Das erklärt auch den provisorischen R-Stempel von Tarawa der in Manuscript ausgeführt wurde und durch die freigemachte Rate innerhalb des Commonwealth + Einschreibegebühr = 5d notwendig wurde. Da waren wohl aufmerksame Postbeamte schon vor Ort. Innerhalb des Commonwealth heißt in diesem Fall Australien. Der Brief ist also nach Australien und hier genau nach Sydney gelaufen. Der Eingangsstempel Sydney (William Street) vom 19.11.1945 dokumentiert das.

    Soweit scheint alles klar aber wie wurde der Brief nun tatsächlich transportiert? Von Abaiang nach Tarawa ist das relativ einfach. Beide Atolle sind Nachbarn also wurde das per Schiff erledigt. Die nächste Etappe von Tarawa nach Suva (Fidschi Inseln) war da auf den ersten Blick nicht so ganz klar. Beide Stempeldaten 10.10. und 13.10. liegen nur drei Tage auseinander. Bei über 2200 km Luftlinie ließ sich das im Jahr 1945 durch ein Schiff nicht bewältigen. Also war da ein Flugzeug im Spiel. So kurz nach dem Krieg war von ziviler Luftfahrt in diesem Teil der Welt noch keine Rede. Also kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit das Militär in Betracht.

    Die RNZAF (Royal New Zealand Air Force) bediente die Route von den Fidschi Inseln in diese Region in noch unregelmäßigen Rhythmus. Dabei wurden Tarawa, Funafuti aber auch Ocean Island, Nauru und sogar Canton Island angeflogen. Für Post in die Kolonie war damals noch kein Platz auf den Maschinen aber auf dem Rückflug wurde ausgehende Post mitgenommen. So ist der Brief wohl an Bord eines Catalina Flugbootes der RNZAF nach Suva gelangt. Von Suva ging es dann per Schiff nach Australien weiter was die relativ lange Laufzeit von über einen Monat zwischen den beiden Orten gut erklärt. Und so sieht der Brief aus.

    Gruß phoenix

     

  • Keine Angst vor Hawaii

    • phoenix
    • 15. Juli 2026 um 21:04

    Hallo,

    nach längerer Zeit gibt es wieder etwas Neues zu Hawaii. Der zweite Brief ist mittlerweile in die Sammlung gekommen. Im Gegensatz zum ersten Brief ist der auch über die Inseln hinaus transportiert worden. Doch alles der Reihe nach.

    Besagter Brief ist von Honolulu nach Old Bridgeport, Neu Schottland in Kanada gelaufen. Frankiert wurde mit Michel Nr. 59 (Scott 76). Die 5 Cent entsprechen den damaligen Tarif ins Ausland. Der Brief ist somit portogerecht.

    Das schöne ist das die Briefmarke auch noch ein Stück Bogenrand besitzt was durch den Aufdruck “American Bank Not” deutlich wird. Durch den Aufdruck ist auch die genaue Position im Bogen bestimmbar. Der Bogen zu 200 Marken wurde in 4 Blöcken zu je 50 Marken gedruckt. Der Aufdruck “American Bank Note Company” wurde dabei jeweils mittig am Oberrand bzw. Unterrand der 4 Blöcke angebracht. Somit stammt die Marke aus Zeile 5 / Spalte 5.

    Abgestempelt wurde die Marke am 08.03.1894 in Honolulu. Dann ging es mit dem Schiff nach San Francisco. Auf der Rückseite ist das durch einen Stempel PAID ALL vom 15.03.1894 dokumentiert. Weiter ging es dann wohl mit der Eisenbahn. Ein Eingangsstempel fehlt, jedoch ein handschriftliches Vermerk auf der Vorderseite lässt darauf schliessen das der Brief sein Ziel Anfang April 1894 erreichte.

    Den Zielort Old Bridgeport findet man heute nicht mehr. Der heisst heute Dominion und liegt auf der Cape Breton Island. Die Abkürzung C. B. hinter dem Ortsnamen weisst darauf hin. Interessant ist der Empfänger die Henry Mitchell Esq. Das weisst auf die Bridgeport Coal Mine hin die ein gewisser Henry Mitchell im Jahr 1884 reaktivierte. 1893 ging diese Mine in die Dominion Coal Company über. Henry Mitchell war jedoch weiterhin in führender Position im Bergbau der Region tätig.

    Leider ist der Brief an der Oberseite durch die unsachgemäße Öffnung beschädigt aber wenn an einem solchen Brief soviel Geschichte hängt sehe ich da gern drüber weg.

    Gruß phoenix

  • Tokelau - Auf Entdeckungsreise

    • phoenix
    • 2. Juli 2026 um 21:47

    Hallo,

    heute geht es um einen Brief. Auf den ersten Blick sind da MiNr.1-3 ganz unspektakulär auf einem Brief verklebt und abgestempelt. Alles schon hundertmal gesehen aber irgendetwas ist anders. Zum einen ist da das ungewöhnliche Stempeldatum vom 24.08.1949 (Fakaofo). Der Ersttag (MiNr.1-3) war über ein Jahr früher. Dann sind da zwei Stempel "First Flight" (TC22) und "AIR MAIL" (TC23) die mich aufhorchen ließen. Und dann war da noch die Adresse eines Mister Costello von den Fiji-Inseln. Der ist mir schon häufiger über den Weg gelaufen wenn es um philatelistisch inspirierte Briefe in der Südsee ging. Also sollte man mal erforschen welchen Hintergrund der Brief tatsächlich hat. Im Buch "The Postal History and Postal Stamps of the Tokelau / Union Islands" von A.H. Burgess wurde ich dann auch tatsächlich fündig. Es handelt sich um einen Erstflug eines Catalina Flugbootes von Lauthala Bay (Fiji) zu den Tokelau-Inseln und dann weiter nach Apia (Samoa). Die einzelnen Inseln wurden dabei nacheinander (Atafu, Fakaofo, Nukunono) vom 23.08.- 26.08.1949 angeflogen. Apia wurde abschließend am 26.08.1949 erreicht. Durchgeführt wurden die Flüge vom Squadron No.5 der Royal New Zealand Air Force (RNZAF) Lauthala Bay. Mr. Costello präparierte dafür 25 Briefe pro Insel und schickte sie mit der RNZAF auf die Reise. Am 12.09.1949 waren die Briefe dann wieder auf den Fiji-Inseln zurück (Eingangsstempel Suva). Die Flüge der RNZAF wurden nach diesem ersten Flug (Experimental Flight) jetzt zu Gewohnheit und sind bis ins Jahr 1967 dokumentiert. Mal schauen ob sich irgendwann noch ein weiterer Brief in meine Sammlung verirrt.

    Gruß phoenix

  • Spiele ohne Grenzen mit Briefmarken

    • phoenix
    • 24. Juni 2026 um 18:39

    Hallo heckinio,

    genau diese Marke zum 50 Jahrestag der ersten Sitzung der Territorialversammlung von Wallis und Futuna war gesucht. Von der Farbgebung mal etwas völlig anderes als man von Wallis & Futuna sonst erwartet. Mir gefiel die Marke seitdem sie den Weg in meine Sammlung fand. Du kannst jetzt gern übernehmen heckinio.

    Gruß phoenix

  • Spiele ohne Grenzen mit Briefmarken

    • phoenix
    • 23. Juni 2026 um 20:35

    Hallo xheine,

    sehr schöne Marke aber leider nicht die richtige. Das gesuchte Briefmarkenland ist Wallis & Futuna. Jetzt ist es sicherlich einfacher.

    Gruß phoenix

  • Spiele ohne Grenzen mit Briefmarken

    • phoenix
    • 19. Juni 2026 um 19:56

    Hallo xheine,

    leider nein. Es geht um Politik und nicht um Tanz. Auch das Land stimmt nicht. Es gibt da noch andere Inseln unter französischer Kontrolle mit eigenen Briefmarken. Aber mit dem schwarz weiß Foto geht das schon in die richtige Richtung.

    Gruß phoenix

  • Spiele ohne Grenzen mit Briefmarken

    • phoenix
    • 19. Juni 2026 um 19:37

    Hallo, wir bleiben ganz einfach in der Region. Ein französisches Gebiet gab Anfang der 2010-er Jahre eine Briefmarke heraus die ein besonderes politisches Ereignis aus seiner Geschichte (fünfzig Jahre früher) würdigt. Das besondere an der Marke ist die Farbgebung in der Machart eines schwarz weiß Fotos. Also nichts buntes aus der Südsee.

    Gruß phoenix

  • Spiele ohne Grenzen mit Briefmarken

    • phoenix
    • 18. Juni 2026 um 19:48

    Ist da eventuell diese Ausgabe aus dem Jahr 1980 von Aitutaki gemeint.

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 11. Mai 2026 um 19:36

    Hallo, da ist noch etwas großformatiges aus Dänemark.

    Dänemark – Eingeschriebener Expressbrief nach Berlin, 1957
    Eingeschriebener Expressbrief von Kopenhagen nach Berlin an die Schering A.G., aufgegeben am 28.09.1957. Der Brief trägt einen klaren Tagesstempel von Kopenhagen sowie einen R-Zettel „København“. Absender ist die „Orthana Kemisk Fabrik“ in Kopenhagen-Kastrup, ein 1934 gegründetes dänisches Unternehmen der chemisch-pharmazeutischen Industrie, das unter anderem Enzym- und Spezialpräparate herstellte und heute zur BIOFAC-Gruppe gehört BIOFAC Group. Die Frankatur besteht aus MiNr. 290 sowie MiNr. 343 und 344 als waagerechtem Paar. Das Gesamtporto beträgt 2,45 dänische Kronen und entspricht der Kombination aus Auslandsbrief-, Einschreib- und Eilzustellungsgebühr. Auf der Rückseite befindet sich der handschriftliche Vermerk „Firma geschlossen 29.09.“, vermutlich im Zusammenhang mit der Zustellung der Sendung. Attraktiver skandinavischer Bedarfbrief der 1950er Jahre mit portogerechter Mehrfachfrankatur und interessanter postalischer Nebenverwendung.

    Damit möchte ich die Vorstellung dieser kleinen Sammlung von Briefen aus mehr als 40 Ländern an die Schering AG abschließen. Es hat mir viel Freude bereitet, einmal Stücke außerhalb meines eigentlichen Sammelgebiets zu zeigen und zu beschreiben. Wenn man sich auf neue Themen einlässt, lernt man schließlich immer wieder dazu. Vielen Dank auch für das positive Feedback aus dem Forum!

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 9. Mai 2026 um 20:13

    Jean Philippe

    Ja da hat man sich mit Bleistift beholfen. Der Brief ist auch angekommen. Also alles gut.

    Weiter geht es mit großformatigen Briefen.

    Irak – Eingeschriebener Luftpostbrief nach Berlin, 1954
    Eingeschriebener Luftpostbrief aus Bagdad nach Berlin an die Schering A.G. Der Aufgabestempel von Bagdad ist nur undeutlich lesbar; zusätzlich wurde ein R-Zettel „Bagdad“ verwendet. Auf der Rückseite befindet sich der Eingangsstempel Berlin N65 vom 12.05.1954. Als Absender ist „Sami Saad el Din Drugstores“ angegeben, vermutlich ein pharmazeutischer bzw. drogeriebezogener Handelsbetrieb in Bagdad. Die Frankatur besteht aus den MiNr. 155 und 158 jeweils als senkrechte Paare. Das Gesamtporto beträgt 180 Fils und deckte die Gebühren für Einschreiben und Luftpostbeförderung ab. Es handelt sich um einen attraktiven Bedarfbrief des irakischen Arzneimittelhandels der frühen 1950er Jahre mit Destination Deutschland.

    Irland – Brief nach Berlin, 1953
    Bedarfsbrief aus Dublin nach Berlin an die Schering A.G., aufgegeben im Jahr 1953. Der Brief trägt keinen rückseitigen Ankunftsstempel oder sonstige Vermerke. Absender ist die Firma „H. E. Clissmann“ aus Dublin, ein pharmazeutisches Import- und Vertriebsunternehmen, das auf den deutschstämmigen Unternehmer Helmut E. Clissmann (Wikipedia) zurückgeht. Die Frankatur erfolgte mit MiNr. 116 als senkrechtem Paar. Das Porto beträgt 5 Penny und entspricht dem damaligen Auslandsbriefporto. Es handelt sich um einen typischen irischen Geschäftsbrief der Nachkriegszeit mit dekorativer Paarfrankatur.

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 8. Mai 2026 um 21:22

    Hallo, jetzt mach ich mit noch einigen größeren Belegen weiter, diesmal etwas aus Peru.

    Der eingeschriebene Großbrief wurde am 17.03.1956 in Lima (Peru) aufgegeben und ist an die Schering A.G. in Berlin adressiert. Als Absender tritt die Firma Edmundo Stahl & Cia S. A. in Lima in Erscheinung, was auf eine geschäftliche Verwendung hinweist.

    Die postalische Behandlung wird durch die Nebenstempel „Certificado“ und „Correo Aereo“ dokumentiert, welche Einschreiben und Luftpost kennzeichnen. Der Aufgabe­stempel von Lima ist nur schwach abgeschlagen. Der ebenfalls schwache Ankunftsstempel „Berlin 65“ vom 24.03.1956 befindet sich auf der Rückseite des Briefes und belegt eine Beförderungsdauer von sieben Tagen.

    Die Frankatur besteht aus den Marken MiNr. 521, 526, einem senkrechten Paar der MiNr. 530, MiNr. 540 sowie zweimal MiNr. 477. Die Gesamtfrankatur beträgt 29,70 Sol und entspricht dem Tarif für einen eingeschriebenen Luftpost-Großbrief.

    Insgesamt liegt trotz der schwachen Stempel ein sammelwürdiger Beleg vor, der durch seine Mehrfachfrankatur und die klare kommerzielle Nutzung im transatlantischen Postverkehr der 1950er Jahre überzeugt.

    Und weiter mit Venezuela. Der Großbrief wurde am 12.04.1963 in Caracas (Venezuela) aufgegeben und per Luftpost an die Schering A.G. in Berlin befördert. Absender ist die Firma CAFI Compañía Anónima Farmacéutica Industrial in Caracas, was auf einen geschäftlichen Hintergrund aus der Pharmaindustrie hinweist.

    Der Tagesstempel von Caracas ist klar abgeschlagen und dokumentiert die Aufgabe. Die Luftpostbeförderung ergibt sich aus Destination und Frankatur.

    Die Frankatur besteht aus MiNr. 1295, einem senkrechten Paar der MiNr. 1182 sowie den MiNrn. 1197 und 1203. Die Gesamtfrankatur beträgt 4,65 Bolívar und entspricht einem tarifgerechten Luftpostporto.

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

  • Plattdeutsch

    • phoenix
    • 5. Mai 2026 um 19:46

    Hallo,

    ich habe mal die KI befragt und dabei folgendes herausbekommen:

    In der Berlichingenstraße (Berlin-Moabit) gab es um 1900 tatsächlich eine historisch belegte Gaststätte mit dem Namen "Onkel Bräsig".

    Hier sind die Details zu diesem geschichtsträchtigen Ort:

    • Lage: Die Kneipe befand sich in der Berlichingenstraße 12 in Moabit.
    • Namensgebung: Der Name leitet sich von der populären literarischen Figur Entspekter Bräsig aus den Werken des niederdeutschen Dichters Fritz Reuter ab (insbesondere aus „Ut mine Stromtid“). Diese Figur galt um die Jahrhundertwende als Inbegriff gemütlicher, bodenständiger Lebensart.

    Mit "grünnt" ist im Plattdeutschen auch "gründen" oder in diesem Fall "eröffnen" gemeint. Dann macht das ganze Sinn.

    Gruß phoenix

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 29. April 2026 um 19:39

    Es geht weiter mit Indonesien und Indien.

    Indonesien – Luftpostbrief 1956

    Luftpostbrief aus Surakarta (Solo) nach Berlin an die Schering AG. Aufgabestempel Solo vom 19.03.1956, wobei „Solo“ die gebräuchliche Kurzform für Surakarta ist. Absender ist Dr. med. Yue Ming Yang, Internist in Surakarta.

    Frankiert mit MiNr. 104, MiNr. 81 sowie MiNr. 33 zweimal. Gesamtporto 2,75 Rupien, plausibel entsprechend den damaligen Luftposttarifen für einen Auslandsbrief nach Europa.

    Indien – Eingeschriebener Luftpostbrief 1952

    Eingeschriebener Luftpostbrief aus Malad, einem Vorort von Mumbai, nach Berlin an die Schering AG. Aufgabestempel Malad vom 22.11.1952.

    Der Laufweg ist durch den Transitstempel Genf vom 24.11.1952 sowie den Ankunftsstempel Berlin N65 vom 26.11.1952 dokumentiert. R-Zettel von Malad vorhanden.

    Absender ist die Manek Chemical Company, vermutlich ein lokales Chemie- bzw. Handelsunternehmen aus dem Raum Bombay/Mumbai mit internationaler Geschäftskorrespondenz.

    Die Frankatur befindet sich auf der Rückseite und besteht aus MiNr. 226 mit dem Motiv Rabindranath Tagore, MiNr. 217 mit Darstellung des Tempels von Bhuvanesvara sowie MiNr. 191 als waagerechtes Paar mit Darstellung eines Ajanta-Panels aus der Serie „Monumente und Tempel“ (1949).

    Gesamtporto 16½ Anna, zusammengesetzt aus ca. 1½ Anna Grundporto für den Auslandsbrief, ca. 13½ Anna Luftpostzuschlag nach Europa sowie ca. 1½ Anna Einschreibegebühr gemäß den indischen Auslandstarifen der frühen 1950er Jahre.

             

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 23. April 2026 um 20:29

    Heute geht es um einen Luftpostbrief aus der Union of Burma (Rangun) nach Berlin an die Schering A.G., aufgegeben durch Barnes & Company Limited. Der Stempel „Rangoon Sorting“ vom 14.11.1957 dokumentiert die postalische Bearbeitung im zentralen Postamt.

    Die Absenderadresse „Chartered Bank Building, P.O. Box 501, Rangoon“ verweist auf einen Sitz im damaligen Banken- und Geschäftsviertel der Stadt. Das Gebäude der Chartered Bank of India, Australia and China wurde von international tätigen Handelsfirmen als Bürostandort genutzt. In Verbindung mit dem Empfänger, der Schering AG, ist von einer geschäftlichen Korrespondenz im Bereich Chemie oder Pharma auszugehen.

    Die Frankatur befindet sich rückseitig und besteht aus den MiNr. 143 („Liberty Bell“), 146 (senkrechter Fünferstreifen „Weberin“) und 147 („königlicher Palast“). Die Marken gehören zu einer Ausgabe zum ersten Jahrestag der Unabhängigkeit Burmas.

    Das Gesamtporto beträgt 130 Pya und entspricht der damaligen Luftpostgebühr. Der Beleg ist ein typisches Beispiel für internationale Geschäftspost der 1950er Jahre mit klar zuzuordnender Absenderadresse im wirtschaftlichen Zentrum Ranguns.

          

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

  • Spiele ohne Grenzen mit Briefmarken

    • phoenix
    • 18. April 2026 um 19:07

    Kartenhai hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Es ist die gesuchte Marke. Der Offset und Buchdruck-Überdruck lässt sich bei Bildern meist schwer erkennen. Da muss man mit der Lupe schon selbst bei den Originalmarken aktiv werden. Ich spreche da aus Erfahrung. So ist nunmehr Kartenhai an der Reihe.

    Gruß phoenix

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 18. April 2026 um 12:18

    Jean Philippe

    Danke für die Richtigstellung mit dem Porto und die Erläuterung zur fremdländischen Schrift!

    Gruß phoenix

  • Spiele ohne Grenzen mit Briefmarken

    • phoenix
    • 18. April 2026 um 12:15

    Hai, dann bin ich wohl dran. Ich suche eine Freimarke von einem Nachfolgerstaat der Gilbert & Ellice Inseln. Die gesuchte Marke aus einer Freimarkenserie wurde in den späten 1970-er Jahren herausgebracht und in den frühen 1980-er Jahren mit einer neuen Nominale überdruckt. Jetzt konnte man mit dieser einen Marke das Porto für einen Brief in die USA und nach Großbritannien begleichen. Gesucht wird die Marke mit dem Überdruck. Wäre Hammer wenn ihr die schnell finden könntet.

    Gruß phoenix

  • Spiele ohne Grenzen mit Briefmarken

    • phoenix
    • 17. April 2026 um 21:14

    Hallo, ich tippe mal auf von Behring und Shibasaburo Kitasato die sich bei der Bekämpfung der Diphtherie einen Namen gemacht haben. Verewigt sind beide mit einem Hund auf einer Marke aus der Transkei aus dem Jahr 1991.

    Gruß phoenix

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 17. April 2026 um 20:06

    Hallo heute geht es nach Afghanistan und in den Iran.

    Afghanistan – Luftpostbrief Kabul–Berlin (1956)
    Es handelt sich um einen Luftpostbrief, vermutlich mit Einschreibebehandlung, von Kabul nach Berlin an die Schering A.G. Der Aufgabestempel von Kabul ist leider nicht lesbar, jedoch belegt ein klarer Eingangsstempel „Berlin N65“ vom 06.11.1956 die Ankunft. Als Absender ist die Almer Pharmacy, Labe Daria Morad – Khani, angegeben.

    Die Frankatur befindet sich rückseitig und besteht aus den MiNr. 348, 358 sowie 359 als waagerechtes Paar, die König Mohammed Zahir Shah zeigen. Das Gesamtporto beträgt 43 Afghanische Pul und dürfte Luftpost- sowie eine mögliche Einschreibegebühr umfassen.

    Iran – Luftpostbrief Teheran–Berlin (1958)
    Dieser Luftpostbrief wurde am 24.12.1958 in Teheran aufgegeben und an die Schering A.G. in Berlin gesandt. Der Absender ist die Farabi Co. Ltd., ausgewiesen als Alleinvertretung der Schering A.G. Berlin.

    Die Frankatur setzt sich aus einem waagerechten Paar der MiNr. 1040 mit dem Porträt von Shah Mohammad Reza Pahlavi sowie der Luftpostmarke MiNr. 872 zusammen. Das Gesamtporto beträgt 14 Iranische Rial und entspricht einer zeittypischen Luftpostgebühr für Geschäftspost.

                 

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

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