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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Reproduktionen: Sinnvoll oder nicht

  • asmodeus
  • 9. Januar 2010 um 15:46
  • asmodeus
    Moderator
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    • 9. Januar 2010 um 15:46
    • #1

    Ich verschiebe die Diskussion in einen neuen Thread!

    Die letzte Antwort von dr. moeller neuß aus dem Thread "Kramix....." füge ich hier an.

    Bitte achtet auf eine sachliche Diskussion!

    Zitat

    Zitat: Das ist einfach zu beantworten. Warum wehren sich wohl Markenhersteller von Uhren, Klamotten usw. gegen die Hersteller von Billigimitationen? Weil dadurch der Markt kaputt gemacht wird. Und das ist bei Reproduktionen von Briefmarken auch der Fall.

    Ich verfolge jetzt diesen Thread und den entsprechenden im stampX Forum schon seit Anfang an. Diese Kernfrage konnte mir bislang keiner plausibel beantworten: Warum machen Reproduktionen von Briefmarken, die als solche angeboten (!!!) werden, den Preis für echte Marken kaputt? Es sind doch zwei unterschiedliche Märkte. Der Markt für Reproduktionen richtet sich an Sammler, die sich das Orginal nicht kaufen möchten, aus welchen Gründen auch immer. Der Markt für Orginale hat einen ganz anderen Käuferkreis, der sich von Reproduktionen nicht beeindrucken läßt. Und wenn nur 10% Michel geboten werden, liegt es eben daran, daß der Markt nicht mehr hergibt. Es gibt immer noch genügend Sammler, die echt von falsch unterscheiden können. Warum machen die jetzt nicht auf eBay ihre Schnäppchen des Jahrhunderts?. Und Billigimitationen: sie gefährden die echten Produkte nur dort, wo die Billigimitationen den echten in der (gefühlten) Qualität recht nahe kommen. (meine persönliche Meinung: Wenn ein Markenklamottenhersteller einen Hinterhofbetrieb weiter als der Raubkopierer in Pakistan fertigen läßt, mit einer gigantischen Gewinnspanne, aber mit den gleichen Qualitätsproblemen, darf er sich nicht wundern. Das ist aber keine Gerechtfertigung für Fälscher !) Dagegen dürfte Rolex keine teure Uhr weniger oder zu einem schlechteren Preis verkaufen. In Bangkok werden sogar in unmittelbarer Nähe Orginal und Imitat einträchtig nebeneinander verkauft, im Paragon-Center die Orginale, auf dem Wühltisch (!) auf der Straße davor die Imitate. Ich möchte damit die Imitationen in diesem Bereich nicht bagatellisieren, dieses Beispiel nur dafür, daß Imitate dort den Markt nicht gefährden, wo sie vollständige unterschiedliche Marktsegmente bedienen. Das ist bei Modeklamotten, Musik etc. nicht der Fall, und deswegen sind die so gefährlich !

  • myself
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    • 9. Januar 2010 um 16:28
    • #2

    @dr. moeller neuß:

    Ich denke es ist folgendes Problem:
    der Markt wird indirekt kaputt gemacht. Der große Teil der Repliken taucht später wieder bei Ebay als "echt- aus Großvaters Sammlung" auf. Dadurch entsteht eine Grundskepsis auch echten Marken gegenüber.
    Wenn bei Ebay massenhaft Rolex-Imitate auftauchen dürften, die dann später als "im Keller gefunden" wieder veräußert würden, würden auch die Preise für echte Uhren in den Keller gehen, da es eine allgemeine Verunsicherung der Käufer gäbe.
    Daher gehen Hersteller auch gegen Imitate bei Ebay und anderen Märkten vor. Da es bei Briefmarken keinen Hersteller gibt, der geschädigt wird, wird in diesem Segment auch nicht eingegriffen. Es herrscht quasi Wild West im Briefmarkenmarkt. Jeder macht was er will, es gibt keine einheitlichen Regeln, jeder ist sich selbst der nächste.
    Aber das ist kein neues Problem, es fällt nur Dank Ebay besonders deutlich auf.

    MfG myself

  • lickle
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    • 9. Januar 2010 um 16:40
    • #3

    @dr moeller neuss

    Sobald der Sammler die Reproduktion in ein Album mit echten Marken
    steckt kannst Du die angedachte Trennung der Märkte vergessen!

    Nehmen wir mal an der Sammler hat pro Monat € 50 für Briefmarken
    zur Verfügung. Davon gibt er € 10 für Reproduktionen aus. Diese € 10 fehlen
    dann für den Kauf echter Marken und er kauft entsprechend weniger.
    Dort sinkt also die Nachfrage. Das Angebot bleibt aber gleich oder nimmt
    eher noch zu, weil viele Nachlässe auf den Markt kommen.
    Es läuft also auf den klassischen Zusammenhang zwischen Angebot
    und Nachfrage hinaus.

    Grüßle

    lickle

  • 22028
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    • 9. Januar 2010 um 16:52
    • #4

    Reproduktionen: Sinnvoll oder nicht

    Ganz klar, sinnlos.

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • mikrokern
    erfahrenes Mitglied
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    13. Juli 1962 (63)
    • 9. Januar 2010 um 16:58
    • #5
    Zitat

    Original von lickle
    @dr moeller neuss

    Sobald der Sammler die Reproduktion in ein Album mit echten Marken
    steckt kannst Du die angedachte Trennung der Märkte vergessen!

    Nehmen wir mal an der Sammler hat pro Monat € 50 für Briefmarken
    zur Verfügung. Davon gibt er € 10 für Reproduktionen aus. Diese € 10 fehlen
    dann für den Kauf echter Marken und er kauft entsprechend weniger.
    Dort sinkt also die Nachfrage. Das Angebot bleibt aber gleich oder nimmt
    eher noch zu, weil viele Nachlässe auf den Markt kommen.
    Es läuft also auf den klassischen Zusammenhang zwischen Angebot
    und Nachfrage hinaus.

    Grüßle

    lickle

    Alles anzeigen

    Hallo,

    ich glaube eher nicht, dass ein Sammler mit einem Budget von 50 EUR/Monat, der davon 20% in ABSICHTLICH in Reproduktionen investiert, eine ernsthafte "Gefahr" für den Marktwert von teuren echten Stücken darstellt, da er diese für ihn ohnehin unerreichbar sein werden.
    M.E. liegt der Markt für teure Originale gerade bei den gutbetuchten Sammlern mit erheblichen grösserem Budget, die sich dieselben leisten können und wollen (Prestigesache).
    Halte es für unwahrscheinlich, dass der Markt aufgrund von Reproduktionen verfällt, da die Sammler mit gefüllter Geldbörse nach wie vor Originale kaufen werden. Ob die anderen mit kleinem Budget nun eine billige Nachahmung oder eben gar keinen "Platzhalter" erwerben, spielt doch für den Presi des Originals am Markt keine Rolle.
    Dagegen ist das Argument von myself nicht von der Hand zu weisen, dass über ebay verhökerte "Dachbodenfunde", bestehend aus Briefen mit Schwarzen Einsern ("Replikate"), von ahnungslosen Sammlern gutgläubig als günstige Originale erworben werden.

    Gruss

    µkern

  • DrMoeller_Neuss
    erfahrenes Mitglied
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    805
    • 9. Januar 2010 um 17:25
    • #6

    Damit gar nicht erst ein falscher Eindruck entsteht:

    Ich persönlich bin kein Freund von Replika, und habe keine in meiner Sammlung (außer in den geerbten). Ich habe es aber zu akzeptieren, daß es dafür offenbar einen Markt und eine Nachfrage gibt, und zwar auch von ganz normalen Sammlern ohne betrügerische Absichten.

    Ganz klar, besteht die Gefahr von Mißbrauch. Dagegen hilft aber nicht, die Augen zu verschließen, und zu sagen: "Bäh, Replika sind böse und wer so etwas sammelt, ist kein richtiger Philatelist."

    Deswegen sollten Replika als solche gekennzeichnet werden müssen (rückseitiger, unauslöschbarer Aufdruck in den wichtigsten Weltsprachen).

    Für Ebay würde ich vorschlagen:
    a) eine eigene Kategorie für Replika (d.h. alles, was nicht orginal ist, kommt hier hinein)
    b) Replika dürfen nur gehandelt werden, wenn das Orginal einen Marktpreis von 100 EUR in allen (!) Erhaltungsformen überschreitet *)
    c) Replika müssen eindeutig beschrieben werden (Farbkopie oder aufwendige Reproduktion im Stichtiefdruck, "no-name"-Fälschung oder Sperati etc.)

    Alles, was diesen Anforderungen nicht entspricht, muß herausfliegen.

    Unabhängig davon würde ich alle, d.h. auch die privaten Ebayanbieter verpflichten, einen Artikel innerhalb von 4 Wochen zurückzunehmen (sinngemäß den Fernabsatzgesetz, ab 40 EUR muß der Verkäufer die Rücksendekosten zahlen). Dann vergeht den Farbkopieanbietern sehr schnell der Spaß bei Ebay. ;)
    (und den pseudo-gewerblichen Privatverkäufern "ohne Garantie gemäß EU-Recht" auch)
    Die ehrlichen Verkäufer haben nichts zu befürchten, warum soll ein zufriedener Käufer den Artikel zurückschicken? Und wenn Ebay versandkostenfreie Lieferung vorschreiben kann, dann kann man auch diese sinnvolle Regelung einführen. Die kommerziellen Händler müssen schließlich auch damit leben, und es herrscht wieder Waffengleichheit auf der Anbieterseite.

    *) dafür die Begründung:
    alle Erhaltungsformen einzuschließen macht Sinn, denn als Lückenfüller kann z.B. auch eine billige postfrische Marke mit Falz dienen (ansonsten macht das Sammeln von Replika wirklich keinen Sinn - dann kann man auch auf das Orginal sparen)

  • kartenhai
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    • 9. Januar 2010 um 18:06
    • #7

    "Deswegen sollten Replika als solche gekennzeichnet werden müssen (rückseitiger, unauslöschbarer Aufdruck in den wichtigsten Weltsprachen)."

    Genau das ist das Problem! Auch sollte der Begriff bei Ebay bereits in der Titelzeile vorkommen und nicht versteckt weiter unten in der Beschreibung oder beim Merkmal: "Echt". Auch wäre der Aufdruck auf der Vorderseite besser aufgehoben als versteckt auf der Rückseite, die ja meistens nicht mit abgebildet ist. Mancher unaufmerksame Käufer merkt die Replik dann erst, wenn er die Marke zufällig mal umdreht.

    Leider lassen sich manche Aufdrucke von Spezialisten wieder entfernen, deshalb sollten sie wirklich unauslöschbar sein. Aber wer kann das schon überprüfen?

    Für einen echten Sammler sollten Replika, Fälschungen oder wie sie sonst noch genannt werden, tabu sein. Falls er ein unstillbares Verlangen danach hat, wie die Marke aussieht, soll er in den Michel-Katalog schauen!

    Auch wenn das Zeug bei Ebay irgendwann verboten sein wird, ist in den letzten Jahren schon so viel Schrott auf den Markt gekommen, daß wohl immer wieder welche in der Zukunft auftauchen werden.

    Nur meine Meinung.

    Gruß kartenhai

  • Max und Moritz
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    • 9. Januar 2010 um 18:11
    • #8

    Den Vorschlag finde ich nicht schlecht. Jürgen Kraft plädiert in seinem Forum auch dafür. Wichtig wäre, daß die zigtausendfachen Angebote von Replika aus der Angebotsübersicht echter Briefmarken verschwinden. Ob sie den Markt beeinträchtigen, lassen wir jetzt mal dahingestellt. Es reicht, daß sie mir meinen Spaß bei der Ebay-Stöberei beeinträchtigen.
    Wichtig wäre allerdings, nicht nur Replika echter Marken verschwinden zu lassen, sondern auch Fantasiemarken. Wenn ich mir anschaue, wie bspw. zur Zeit ein Anbieter aus Griechenland das Gebiet Deutsches Reich mit Marken mit Fantasieaufdrucken überschwemmt, kommt mir das Kotzen. Minutenlang muß man die Ansicht weiterklicken, um seriöse Angebote, die dazwischen quasi verschwinden, herauszufischen. Das kann auch nicht im Sinne von Ebay sein.

  • postschild
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    • 9. Januar 2010 um 18:14
    • #9

    man kann 22028 nur zustimmen

    Zitat

    Reproduktionen: Sinnvoll oder nicht Ganz klar, sinnlos.

    Das hat nichts, aber auch gar nichts mit Philatelie zu tun und darum geht es uns doch irgendwie alle, oder?

    Auf alles weitere geh ich gar nicht erst ein, es wurde hier schon zu viel niveauloser Quatsch geschrieben, es reicht für mein Rating wenn ich einmal antworte :O_O::O_O::O_O:

    Gruß

  • sammlermax
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    19. April 1964 (61)
    • 9. Januar 2010 um 18:37
    • #10

    man kann 22028 nur zustimmen,
    man kann postschild nur zustimmen

    Auf alles weitere geh ich gar nicht erst ein, es wurde hier schon zu viel niveauloser Quatsch geschrieben.

    Gruß
    sammlermax

    Wer suchet,der findet.

  • myself
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    • 9. Januar 2010 um 20:16
    • #11

    Die Richtung muss doch klar sein. Repliken haben so viel mit echten Briefmarken zu tun wie die Briefmarken aus der Bravo mit gültigen Postwertzeichen.
    Wer ernsthaft behauptet es gebe einen Sinn diese Dinger zu sammeln hat den philatelistischen Grundgedanken nicht verstanden und sollte lieber Panini-Bilder sammeln.
    Es kann gerne einen Markt für unsere Replik-Sammler geben, aber eine Trennung wird es auf Grund von Betrug niemals geben, so sehr er auch heraufbeschworen wird.
    Daher muss die klare Ansage lauten:
    Repliken haben mit echten Briefmarken nichts zu tun und damit in deren Umfeld auch nichts zu suchen.

    MfG myself

    Einmal editiert, zuletzt von myself (9. Januar 2010 um 20:17)

  • Germaniafan
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    • 9. Januar 2010 um 20:31
    • #12

    myself
    Daher muss die klare Ansage lauten:
    Repliken haben mit echten Briefmarken nichts zu tun und damit in deren Umfeld auch nichts zu suchen.

    MfG myself

    Wenn dem so sein sollte muß ich dann auch die Repliken die ich in der Phila DB zum Vergleichszweck (zum Schutz unwissender Sammler) abgebildet habe wieder entfernen ?
    Es gibt nicht nur Spezialisten die auf den ersten Blick eine Replik von einer echten Marke unterscheiden können.
    Zudem bin ich der Meinung wenn jemand Repliken wissentlich in sein Album steckt soll er das machen. Frei nach dem Motto "Sammeln wies jedem gefällt". Ich habe auch Repliken zu Vergleichszwecken in meiner Sammlung und ich lebe immer noch. :D :D ;)


    Schöne Grüße
    Guido

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  • myself
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    • 9. Januar 2010 um 20:58
    • #13

    Germaniafan
    Es geht nicht um die Warnung vor Repliken und deren Abbildung in diesem Zusammenhang.
    Es geht um deren Akzeptanz unter Sammlern. Wenn die Meinung vorherrscht, dass Repliken in Sammlungen zu akzeptieren sind, dann muss man sich nicht mehr wundern, dass das ganze Hobby leidet.
    Doping im Sport ist das passende Beispiel: Doping wird es immer geben. Aber wenn man Doping akzeptiert und den Kampf dagegen aufgibt, weil es ja einfacher ist zu sagen, soll doch jeder machen was er will, dann sieht man ja wohin so etwas führt: Oder hat die Tour de France immer noch den selben Stellenwert wie früher? Nein, sie hat unter dem Problem gelitten, und hätte man gesagt: Ach, soll doch jeder machen was er will, dann wäre der heutige Stand doch klar: Kein normaler Mensch würde sich noch dafür interessieren.
    Und so ist es auch mit unserem Hobby. Es muss gewisse Regeln geben. Und wenn diese aus Bequemlichkeit von einigen außer Krauft gesetzt werden, ist es bald vorbei mit dem allgemeinen Interesse für Briefmarken. Es ist im Sinne des dieses Hobbys, nicht den Kopf in den Sand zu stecken und einfach über diese Problematik hinweg zu sehen.

    MfG myself

    Einmal editiert, zuletzt von myself (9. Januar 2010 um 21:00)

  • soaha
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    • 9. Januar 2010 um 21:10
    • #14

    ich würde Differenzieren, weshalb ich eine Repro will und was machen damit.

    Es gibt, wie sicherlich bekannt im Verkehrsmuseum in Nbg einen Kompletten Bogen als Repro im "Goldenen Buch". Obwohl Repro? eher nicht.

    Wenn es um eine Repro von einem Druckbogen geht um die Anordnung zu sehen, "Vergleichstück...?" zum Vergleich.
    Hier würde ich es nicht unbedingt als Sinnlos ansehen.

    Bezeichne aber die Repros für Sinnlos die nur wegen der Schönheit oder Seltenheit oder... gesammelt werden etwas traurig.

    Ich würde auch gerne ein Gemälde von gewissen Altmeistern haben.
    Aber nur weil diese Bilder einfach nur schön sind, schön zum Ansehen.

    Die ich auch besitze, :D aber von keinem , "Reproduktionshersteller " Meisterfälscher, hergestellt wurden.

    Schätze mal, in dieser Hinsicht somit auch keine finanzielle Gefahr für den Kunstmarkt

    MfG
    soaha

    Verstehen heißt verstehen wollen.

  • uli
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    • 9. Januar 2010 um 21:22
    • #15
    Zitat

    Zudem bin ich der Meinung wenn jemand Repliken wissentlich in sein Album steckt soll er das machen. Frei nach dem Motto "Sammeln wies jedem gefällt".


    Da sehen wir mal, wie ein unvollständiger Satz unterschiedliche Interpretationen erzeugen kann. Vollständig müsste dieser heißen: "Postwertzeichen sammeln wie es jedem gefällt." Alles andere hat m.E. mit Philatelie überhaupt nichts zu tun.

    Zitat

    Ich habe auch Repliken zu Vergleichszwecken in meiner Sammlung und ich lebe immer noch.


    Ich glaube wir sind uns einig, dass das zu Vergleichszwecken sehr viel Sinn machen kann.

    Gruß
    Uli

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  • DrMoeller_Neuss
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    • 9. Januar 2010 um 21:47
    • #16

    Schaut doch einmal hier hinein, da wird über das gleiche Thema diskutiert und bereits die ersten Reproduktionen vorgestellt, an denen der BdPh beteiligt war:


    Wir sollten hier sachlich bleiben und uns hüten, Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

    Reproduktionen von Briefmarken = Lacoste- und Rolexfälschungen? Nein, letztere schädigen zumindest den Ruf der Hersteller und verletzen das Markenrecht.

    Reproduktionen von Briefmarken = Doping? Nein, Doping verschafft einen unfairen Wettbewerbsvorteil. (ich unterstelle, daß niemand Reproduktionen auf einem philatelistischen Wettbewerb ausstellen will).

    Ich persönlich komme ohne Reproduktionen in meinen Sammlungen aus, habe aber in anderen Bereichen Repros, z.B. die erste Spiegelausgabe von 1948. Geschichtlich übrigens hochinteressant. Daneben noch einige Mitbringels vom Urlaub (die Orginale in den Museumsvitrinen wollte man mir nicht herausrücken :D

    Anbei eine Reproduktion der Arbeitsgemeinschaft Frankreich, die ungewollt (?) zu einem Gesetzeskonflikt führt, da die französischen Marken noch gültig sind (ca. 2 Eurocent).

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  • Germaniafan
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    • 9. Januar 2010 um 22:11
    • #17

    myself
    Meiner Meinung nach geht es nicht darum den Kopf in den Sand zu stecken sondern darum jedem die Freiheit zu lassen was und wie er sammelt. Ich finde es einfach unerträglich wenn jemand einem erwachsenen Menschen vorschreiben will wie und was er sammelt.
    Wenn jemand Repliken toll findet ist das doch seine Sache. Wo hast Du damit ein Problem ? Das Problem entsteht erst wenn irgendwelche "Gauner" versuchen diese Ware als "echt" unters Volk zu bringen.
    Dann hört bei mir natürlich der "Spaß" auch auf. Es gibt bei Briefmarken Millionen dieser wertlosen Repliken. Die Hersteller dieser Repliken (egal ob Briefmarken, Münzen oder sonstige Sammelgegenstände) bekämpfen zu wollen ist ein Kampf gegen Windmühlen der aussichtslos ist. Ich würde deshalb meine Energien eher dazu verwenden unwissende Sammler über diese Repliken aufzuklären.
    @ uli
    :D Ich hab den Satz auf alle Sammler bezogen. Egal ob Briefmarken, Münzen, Kotztüten gebraucht oder ungebraucht. :D
    Wenn jemand letzteres gebraucht sammeln will ist es auch seine Sache.
    Viel Freude wird er dem jenigen dem er seine Sammlung zeigen will jedoch nicht machen. Genau so sehe ich das natürlich auch mit einer Sammlung Repliken. ;)

    Schöne Grüße
    Guido

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  • myself
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    • 9. Januar 2010 um 22:28
    • #18

    Germaniafan:
    Repros und Briefmarken sind nicht gleich zu setzen. Wer sich Briefmarkensammler nennt, soll auch bitte diese sammeln. Und wer Repliken sammelt kann auch diese sammeln. Aber beide Felder miteinander zu vermischen bringt die alt bekannte Problematik von Betrug, Verlust von Neusammlern etc. mit sich.
    Eine Vergleichssammlung von Fälschungen mit echten Briefmarken, da es gerade an passenden Fälschungen mangelt, wäre genauso sinnlos.

    MfG myself

  • Germaniafan
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    • 9. Januar 2010 um 22:42
    • #19

    myself

    Zitat

    Repros und Briefmarken sind nicht gleich zu setzen.

    Ich glaube darüber sind wir uns alle einig.

    Im großen und ganzen gebe ich Dir ja Recht. Nur würde ich niemandem vorschreiben wollen wie er seine Sammlung aufzubauen hat. Dies sollte jeder selber entscheiden.

    Schöne Grüße
    Guido

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  • Sebert
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    6. Mai 1977 (48)
    • 10. Januar 2010 um 03:13
    • #20

    Hallo,

    da sag noch mal jemand Briefmarken seien ein blutarmes und langweiliges Hobby, wie es zu diesem Thema zugeht, widerlegt derartige Anwürfe klar und eindeutig... :D

    Neudrucke haben im philatelistischen Literaturbereich aus meiner Sicht klar ihren Wert. Viele Bücher sind ja bereits seit - teilweise vielen - Jahrzehnten ausverkauft, da finde ich Neudrucke, seien sie überarbeitet oder nicht hilfreich. Im Marken oder Belegbereich finde ich sie auf ebay ärgerlich, zumal im kolonialen Bereich, wo die Reproduktionen nach meinem Eindruck wie Pilze aus dem Boden schießen... auch wenn sie nur zu vergeblichen Klicks und damit verbundener Verärgerung bei mir führen...

    Sebastian

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