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Dauerserie Heuss

  • Markdo
  • 1. März 2009 um 20:37
  • Rainer
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    17. April 1957 (68)
    • 10. März 2026 um 13:02
    • Neu
    • #121

    Das Rohrpostnetz in München wurde nach Verzögerungen durch den Ersten Weltkrieg am 1. Juli
    (nach anderen Quellen: 1. August) 1922 für den allgemeinen Betrieb eröffnet. In München waren
    Briefe bis zu einem Höchstgewicht von 100 g und einem Maximalmaß von 20 × 14 cm zugelassen.
    Die Briefe mussten auf einen Durchmesser von 4 cm rollbar sein.
    Einzelne Rohrpostlinien bestanden jedoch schon erheblich früher. Bereits am 1. April 1877 war eine
    Anlage in Betrieb gegangen, die die Telegrafen-Zentralstation im Telegrafengebäude am
    Bahnhofsplatz, die Börse und das Hauptpostamt in der Maximilianstraße miteinander verband. Bis
    zum Ende des Ersten Weltkriegs umfasste das Rohrpostnetz ungefähr 34 km.
    Wie in den meisten anderen Städten mit Rohrpostverbindungen entstand auch das Münchener
    Rohrpostnetz zunächst, um die anschwellende Flut von Telegrammen zu bewältigen, die nicht mehr
    alle über innerstädtische Telegraphenleitungen weitergeleitet werden konnten. Früheste
    Bearbeitungsvermerke von Telegrammen in München, die auf eine Rohrpostbeförderung hinweisen,
    finden sich seit ca. 1875 in Form von Numeratorstempeln, die auf der Anschriftseite der
    Telegramme abgeschlagen wurden. Solche Numeratorstempel wurden von der Münchener Rohrpost
    bis zu ihrer Schließung in den 1960er Jahren verwendet.
    Die Amtsblätter berichten von der Wiederaufnahme in München am 1. April 1953 Der
    Rohrpostzuschlag war mit 15 Pf. Angegeben. Zum 01.07.1954 erhöhte sich die Gebühr auf 20 Pf. In
    der Postordnung vom 1. März 1963 war die Sendungsart „Rohrpostsendungen“ nicht mehr
    enthalten.
    Abgebildet ist ein Rohrpostbrief aus München nach Letmanthe, innerhalb Münchens zum Bahnhof
    per Rohrpost transportiert. Das Porto von 20 Pf. + Zuschlag von 20 Pf. Wurde mit einem
    Rollenmarkenende 1+4 des Wertes 15 Pf. sowie von 5 Stk der 5 Pfg.-Marke dargestellt. Da die
    Rollenenden in dieser Form nicht vom unbedarften Publikum verklebt wurde ist ein philatelistischer
    Einfluss wohl nicht zu bestreiten. Der Umschlag trägt den seit 1936 eingesetzter Aufkleber zur
    Kennzeichnung von Rohrpostsendungen.


    Gruss Rainer

    Einmal editiert, zuletzt von Rainer (10. März 2026 um 13:25)

  • Jean Philippe
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    • 10. März 2026 um 13:09
    • Neu
    • #122

    Rainer

    Der ist so auffällig dass er einem sofort bekannt vorkommt. Du hast ihn in Beitrag #93 sehr ausführlich beschrieben.

    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

  • Rainer
    Stamm Mitglied
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    17. April 1957 (68)
    • 10. März 2026 um 13:22
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    • #123

    sorry Jean Philippe , ich habe meine alten einträge nicht gelesen. :unsicher: Ich hab den alten Text wieder eingeführt-

  • stempelsammler
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    22. Dezember
    • 10. März 2026 um 17:24
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    • #124
    Zitat von Rainer

    100 Pfg. hier handelt es sich um eine Versicherungsurkunde, eine so genannte "stille Versicherung". Auf der Sendung durfte keinerlei Vermerk über den Wert des Inhalts stehen.

    Hallo Rainer,

    hab ich noch nie was davon gesehen/gelesen. Kannst du mehr dazu schreiben? Gibt es Quellen?

    viele Grüße

    stempelsammler

  • Rainer
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    • 10. März 2026 um 17:32
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    • #125

    § 14 Postverwaltungsgesetz

    Absatz 2) Verordnung über die Postgebühren im Verkehr mit dem Ausland (Auslandspostgebührenverordnung)

    Werden Postpakete nach dem Ausland "stillversichert", übernimmt die DBP die Haftung für Verlust, Beraubung oder Beschädigung der Sendungen bis zum Höchstbetrag von 1000 DM unter denselben Bedingungen wie sie das Postpaketabkommen für Wertpakete vorsieht.

    Sie ist möglich für

    1) Postsendungen nach Ländern die keine Wertpakete zulassen

    2) Postpakete nach Ländern, die nur eine Wertangabe unter 1000 DM zulassen

    3) dringende Wertpakete, weil dringende Pakete nicht als Wertpakete eingeliefert werden können.

    Stillversicherte Pakete werden - abgesehen von der Einlieferungsbescheinigung, die von Amts wegen erteilt wird, wie gewöhnliche Auslandspakete behandelt. Die Versicherung wird lediglich zwischen DBP und dem Absender wirksam. Pakete und Paketkarten dürfen aus diesem Grund keine Hinweise auf die stille Versicherung aufweisen.

    Die Gebühr für die stille Versicherung ist auf der Einlieferungsbescheinigung in Postwertzeichen zu verrechnen.

    3 Mal editiert, zuletzt von Rainer (10. März 2026 um 22:23) aus folgendem Grund: Schreibfehler verbessert

  • stempelsammler
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    • 10. März 2026 um 18:36
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    • #126

    Hallo Rainer,

    vielen, herzlichen Dank für deine Mühe

    und viele Grüße

    vom Stempelsammler

  • Rainer
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    • 10. März 2026 um 22:22
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    • #127

    Ein Heuss-Brief in die Welt

    Die dünnen Luftpostumschläge haben keine FDC-Qualität!° :zwinklach:

    Gruss Rainer

  • Rainer
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    • 11. März 2026 um 10:54
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    • #128

    Ägypten kann ich spontan noch anbieten- :jaok:

    Gruss Rainer

  • stempelsammler
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    • 11. März 2026 um 11:54
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    • #129

    Hallo,

    ich könnte noch Israel, Argeninien, USA und Ägypten anbieten.

    viele Grüße

    stempelsammler

  • Rainer
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    • 11. März 2026 um 16:52
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    • #130

    Eilbotenortseinschreiben mit Rückschein

    Ortsbrief bis 20 g............. 10 Pfg.
    Eilbote .............................. 60 Pfg.
    Einschreiben ................... 50 Pfg.
    Rückschein ...................... 40 Pfg.

    Gruss Rainer

  • Rainer
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    • 12. März 2026 um 05:51
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    • #131

    Heuss-Satz in lumogen, bei den Werten im Walzendruck ist auf demSeitenrand die Druckmarkierung L zu finden


    Gruß Rainer

  • guy69
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    • 12. März 2026 um 06:24
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    • #132

    Bei Paketen in die USA über Hamburg häufiger zu sehen. Das violette H vorkommend von 1 bis 11 und die Zahl in verschiedenen Stellungen. Was sollte damit angezeigt werden?

    Zollkennzeichnung oder Umladevermerk?

  • Rainer
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    • 12. März 2026 um 08:00
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    • #133

    Steuerstriche auf dem Seitenrand zur Justierung der Zähnung

    Gruß Rainer

  • Rainer
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    • 12. März 2026 um 09:04
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    • #134

    Banderole des Lumogenheftchens. Das angegebene Verpackungsdatum zeigt die Zugehörigkeit zur Nachauflage.


    Gruß Rainer

  • stempelsammler
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    • 12. März 2026 um 21:03
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    • #135

    Hallo,

    am 16.8.61 verschickte das Reisebüro Turadio ein Orts-Einschreiben mit Rückschein an eine Dame, wohnhaft ebenfalls in München. Nach zwei vergeblichen Zustellungsversuchen ging der Brief zurück an den Absender.

    Netterweise verkebte der Absender für jede Postleistung eine eigene Marke einer jeweils anderen Ausgabe. Der Ortsbrief kostete 10 Pf., dafür eine Marke aus 75 Jahre Motorisierung des Verkehrs, das Einschreiben kostete 50 Pf., dafür eine Heussmarke und der Rückschein kostete 40 Pf., dafür eine Marke der bedeutenden Deutschen.

    Viele Grüße

    stempelsammler

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