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  3. stempelsammler

Beiträge von stempelsammler

  • Dampfer Bremen

    • stempelsammler
    • 3. Juli 2026 um 18:13

    Hallo,

    Auf der Bremen, wie auch auf der Europa, befand sich zwischen den beiden Schornsteinen auf dem Dach des Sonnendeckrestaurant ein 27 Meter langes Heinkel-Katapult mit welchem anfangs eine Heinkels HE 12 gestartet wurde. Das Katapult wurde mit Pressluft betrieben.

    Der erste Katapultstart fand am 8. Juli 1929, einem Montag, statt. Der Pilot war Rolf Starke. Dieser erste Start fand vom noch am Pier liegenden Schiff statt. Dokumentiert wurde es von dem Bordfotografen Richard Fleischhut.

    Der erste Katapultstart während einer Überfahrt sollte am 22. Juli 1929 etwa 400 km. vor der Küste von Nordamerika stattfinden. Allerdings schlug dieser Start fehl, da keine Pressluft vorhanden war. Bei der Fehlersuche wurde eine gelöste Dichtung in der Nähe des Maschinenraumes entdeckt. Es wurde die Vermutung aufgestellt, daß eine Manipulation vorlag um den Gewinn des Blauen Bandes durch einen evtl. misslungenen Start nicht zu gefährden.

    Trotz Reparatur wurde der Start des Flugzeuges abgelehnt mit der Begründung – der Gewinn des Blauen Bandes wäre wichtiger als der Start des Flugzeuges.

    Letztlich einigte man sich darauf, den Katapultstart erst nach Erreichen des Nantucket-Feuerschiffes zu gestatten. Das war ca. 110 km. vor New York. Pilot war Jobst von Studnitz von der Luft Hansa.

    Auf dem nachfolgenden Foto ist dieser Start zu sehen. Auf der rückseitigen Beschreibung wird u.a. erwähnt, der Start wäre 400 km. vor New York von statten gegangen. Scheinbar hatte man kein Interesse die genauen Umstände der Startverzögerung publik zu machen.

    Viele Grüße

    stempelsammler

  • Dampfer Bremen

    • stempelsammler
    • 1. Juli 2026 um 12:23

    Hallo,

    vielen Dank für das Zeigen der interessanten Belege.

    Postkarten der beiden Schiffe gibt es in sehr großer Zahl, alleine diese Karten wären ein eigenes Sammelgebiet.

    Einen Kartenbief, wie den von rama gezeigten, habe ich noch nicht gesehen. Bekannt sind mir aber die Dinner- und Konzertkarten, die zu jeder Überfahrt ein eigenes Bild auf dem Deckblatt zeigen.

    Viele Grüße

    stempelsammler

  • Dampfer Bremen

    • stempelsammler
    • 29. Juni 2026 um 15:47

    Die Bremen war ein turbinengetriebener 4-Schrauben-Schnelldampfer der Reederei Norddeutscher Lloyd. Sie trug nach der Bremen (1858), Bremen (1897) und der Bremen (1923) als viertes Schiff des Norddeutschen Lloyds diesen Namen (als Bremen IV) und um dieses Schiff soll es hier gehen, und ein wenig auch über ihr Schwesterschiff die Europa.

    1926 beschloss man den Bau von 2 Schnelldampfern um einen regelmäßigen Schiffsdienst mit Nordamerika aufzubauen. Dies konnte an besten und sichersten geschehen durch den gleichzeitigen Bau von 2 fast identischen Schiffen. Die Bauzeit betrug 14 Monate, der Fertigausbau weitere 10 Monate.

    März 1930 – Die Bremen (hinten) zusammen mit ihrem Schwesterschiff Europa (vorne) an der Columbuskaje in Bremerhaven.

    Der Stapellauf fand am 16. August 1928 statt.

    Am 16. Juli 1929 startete die Bremen zu ihrer Jungfernfahrt von Bremerhaven nach New York. Auf dieser Überfahrt errang sie das Blaue Band für die schnellste Atlantiküberquerung.

    Beleg die Jungfernfahrt.

    Brief von Hamburg nach Pittsburgh, aufgegeben am 15.7.1929.

    Beleg der Rückfahrt

    Brief von New York nach Locarno in der Schweiz, aufgegeben am 25. Juli 1929.


    Viele Grüße

    stempelsammler

  • Bayern - Handbuch

    • stempelsammler
    • 29. Juni 2026 um 15:40

    Hallo

    Zitat von Francysk Skaryna

    Auf 367 Seiten im A4-Format, mit rund 1350 Abbildungen wird alles rund um die bayrischen Sammelgebiete beschrieben, katalogisiert und bewertet.

    In dem Buch scheint es aber nur um Zusammenducke, Markenheftchen, Heftchenblätter und Markenheftchenbogen zu gehen.

    Zitat:

    "Auf 367 Seiten im A4-Format und mit rund 1350 Abbildungen wird alles rund um die vier Sammelgebiete beschrieben, katalogisiert und bewertet."

    viele Grüße

    stempelsammler

  • Bayern Bahnpoststempel auf Beleg

    • stempelsammler
    • 16. Juni 2026 um 17:21

    hallo,

    DKKW

    ich habe deinen Post erst jetzt gesehen, aber besser spät als nie.

    Zum Thema kann ich folgenden Beleg beisteuern:

    Postkarte mit Bahnpoststempel der Route Bischofsheim - Neuenmarkt vom 30. Aug. 1909 nach Dörflas bei Marktredwitz.

    viele Grüße

    stempelsammler

  • BAYERN – Stempeltypen nach Karl Winkler

    • stempelsammler
    • 16. Juni 2026 um 17:04

    Hallo,

    Teilfrankobrief von Hof (Bayern), über Coburg (Sachsen-Coburg-Gotha), nach Zilbach bei Salzungen .

    Der Stempel „V.HOF“ war ab 1780 in Verwendung. Datiert ist der Brief im Text auf den 7. August 1791. Adressatin war Madame d:Arrendswald in Zilbach bei Salzungen. Absender war ihr Bruder Carl. Der Brief ist frei Coburg gestellt, was bedeutet daß der Absender bis Coburg 6 Kreuzer zahlte wie rückseitig notiert. Für die restliche Strecke bis Zilbach waren vom Empfänger 4 Kreuzer zu entrichten wie vorderseitig notiert. Inhalt 3 beschriebene Seiten.

    Absender war vermutlich Karl Friedrich Alexander Freiherr von Arnswaldt (eigentlich Alexander von Arnswaldt; * 11. September 1768 in Celle; † 27. April 1845 in Hannover) dieser war ein deutscher Jurist, Staatsminister des Königreichs Hannover, Kurator der Georg-August-Universität in Göttingen[1] und Wissenschaftspolitiker.

    viele Grüße

    stempelsammler

  • Poststelle I & II Stempel

    • stempelsammler
    • 15. Juni 2026 um 21:02

    Hallo,

    in meiner kleinen Heimatsammlung befinden sich auch einige Poststellenstempel, bei denen es mir nicht gelingt an Informationen zu kommen. Könnt ihr mir bei den folgenden Stempeln behilflich sein?

    Es handelt sich um die saarländischen Orte Mainzweiler und Remmesweiler.

    Diese aptierten Stempel sind sehr häufig. Der Stempel wurde augenscheinlich mit Postleitzahl hergestellt, allerdings habe ich diese Stempel noch nie mit Postleitzahl gesehen.?

    Mit Postleitzahl gibt es diese beiden Stempel, bisher von beiden noch keine 5 Stück gesehen.

    Und dann noch dieser Stempel. Ausser diesem Beleg habe ich noch keinen weiteren gesehen.

    Über jegliche Art von Infos wäre ich sehr dankbar.

    Viele Grüße

    stempelsammler

  • BAYERN – Stempeltypen Pfennigzeit nach Helbig

    • stempelsammler
    • 14. Juni 2026 um 12:26

    Hallo,

    nach nochmaliger Suche bin ich bei Holzmayr fündig geworden. Danach wäre der Stempel vom Typ 21a.

    Nach Helbig hat dieser Stempel allerdings eine Monatsangabe in Buchstaben. Das macht die Identifizierung von Stempeln nicht gerade einfacher.

    Helbig 21a:

    Holzmayr 21a:

    viele Grüße

    stempelsammler

  • Dauerserie Heuss

    • stempelsammler
    • 10. Juni 2026 um 15:37

    Hallo,

    heute ein Brief von München nach Stuttgart vom 30.9.1960, einfacher Brief mit einem Zusammendruck aus einem Heftchenbogen.

    viele Grüße

    stempelsammler

  • BAYERN – Stempeltypen Pfennigzeit nach Helbig

    • stempelsammler
    • 8. Juni 2026 um 14:15

    Hallo,

    aus der Pfennigzeit findet man immer wieder Stempel die für mich nicht zuzuordnen sind. Auch der folgende Einkreisstempel aus Zwiesel vom 18.10.1879 in Schrift Grotesk ohne Jahr, Monat als Ziffer und geteilte Zeit ist so ein Kandidat.

    In der Typentafel bei Helbig ist diese Form nicht aufgeführt und auch bei Zwiesel direkt ist nichts zu finden.

    Viele Grüße

    stempelsammler

  • Bayern Mühlradstempel

    • stempelsammler
    • 6. Juni 2026 um 14:33

    Hallo,

    der folgende Beleg, frankiert mit einer MNr. 2II Platte 2b und entwertet mit dem geschl. Mühlradstempel 14, wurde am 17.2. in Aschaffenburg aufgegeben und lief nach Steinbach bei Hundheim im Großherzogtum Baden. Leider hat der Beleg keinen Inhalt mehr, wodurch man das Aufgabejahr nur aufgrund der Marke auf 1853-1855 (Spätverwendungen immer möglich) einzugrenzen kann. Rückseitig badischer Stempel von Wertheim vom 18.2..

    Obwohl dieser Brief ins Ausland ging mussten im Nahbereich nur 3 Kreuzer entrichtet werden.

    Viele Grüße

    stempelsammler

  • BAYERN - Stempel-Sonderformen

    • stempelsammler
    • 4. Juni 2026 um 18:07

    Hallo,

    als letzte Münchner Sonderform möchte ich den Einkreisstempel von München Bahnhof vorstellen. Diesen Stempel gibt es in 2 Formen, die sich nur leicht unterscheiden.

    Die Unterschiede sind aber doch leicht zu erkennen. Die untere linke Ecke des „B“ zeigt einmal zum rechten Punkt vom „Ü“ und einmal genau in die Mitte der beiden Punkte. Zum Anderen zeigt das untere Ende des Fussstriches des „f“ von Bahnhof einmal auf die obere, linke Ecke des „E“ von München bzw. auf die obere rechte Ecke des „H“ von München.

    Beide Stempel wurden in schwarz abgeschlagen und waren in der Zeit von 1867-1868 in Gebrauch.


    Viele Grüße

    stempelsammler

  • BAYERN - Stempel-Sonderformen

    • stempelsammler
    • 28. Mai 2026 um 20:43

    MarioHaidan

    die Pfeile zeigen die Stellen, an denen die Fälschung vom Original abweicht. Im Original ist der Punkt hinter der 5 zwischen zwei Linien, bei der Fälschung läuft die Linie quasi durch den Punkt. In der Rundung der 5 gibt es bei der Fälschung 2 Linien, beim Original nur eine. Die Ziffern enden im Original an der darüberliegenden Linie, bei der Fälschung etwas tiefer.

    viele Grüße

    stempelsammler

  • Saarland MiNr. 226-238 : Urdruck ? Fälschungen ?

    • stempelsammler
    • 28. Mai 2026 um 13:45

    Hallo dibr_de

    Urdruckmarken mit Aufdruck sind auf leicht gelblichem Papier, ansonsten auf weissem Papier. Nimm einfach eine Marke ohne Aufdruck und vergleiche die Papierfarbe.

    Deine Marken dürften keine Urdrucke sein, die 20F könnte eine sein, die ist als Urdruck aber eine billige Marke.

    viele Grüße

    stempelsammler

  • BAYERN - Stempel-Sonderformen

    • stempelsammler
    • 28. Mai 2026 um 13:37

    Hallo,

    in den Jahren ab 1866 war in München am Charge-Schalter der folgende Rautenstempel in schwarz in Verwendung. Auf Belegen und sauber abgeschlagen ist er selten und entsprechend teuer.

    Dieser Beleg befindet sich nicht in meinem Besitz, ich habe ihn lediglich auf einigen Einzelmarken.

    Dieser Stempel wurde auch gefälscht. Die Unterschiede sind aber relativ leicht zu erkennen.

    Eine weitere Stempelsonderform ist die Folgende, auch diesen Stempel kann ich leider nur als Kopie zeigen. Er war in 1875 in Verwendung.

    Viele Grüße

    stempelsammler

  • Meine Heimatsammlung Elmshorn

    • stempelsammler
    • 18. Mai 2026 um 16:09

    DKKW

    Der Artikel erschien in: Blätter zur Geschichte des Post- und Fernmeldewesens zwischen Nord- und Ostsee, Herausgegeben von der Bezirksgruppe Kiel der Gesellschaft für Deutsche Postgeschichte, 4. Jahrgang, März 1964, Heft 1, Seite 208 - 211.

    Ich habe diese Hefte mal grob durchgeschaut, in den Texten ist sicher noch einiges zu finden.

    Was ich noch zu Elmshorn gefunden habe, ist folgender Artikel:

    "Die Nacht, als das Wasser kam! Das Posamt Elmshorn trotzt dem Hochwasser"

    9 Seiten mit Bildern, bei Interesse stell ich diese auch noch ein.

    viele Grüße

    stempelsammler

  • Meine Heimatsammlung Elmshorn

    • stempelsammler
    • 18. Mai 2026 um 14:59

    DKKW

    hallo,

    letztens habe ich einen Packen "Blätter zur Geschichte des Post- und Fernmeldewesens zwischen Nord- und Ostsee" aus den 60er bis 80er Jahre bekommen.

    Habe gerade einen Artikel zu Elmshorn gefunden:

    viele Grüße

    stempelsammler

  • BAYERN - Stempel-Sonderformen

    • stempelsammler
    • 12. Mai 2026 um 11:44

    Hallo,

    noch ein Nachtrag zu dem letztgezeigten Postschein.

    Chargestempel waren ab 16.3.1861 in roter Farbe abzuschlagen, davor in schwarz. Also eine Zuwiderhandlung des Postbediensteten.

    viele Grüße

    stempelsammler

  • Schwarzer Einser Wertbestimmung

    • stempelsammler
    • 12. Mai 2026 um 11:26

    Hallo,

    zu Bleisulfidschäden und möglichen Ursachen wurde hier im Forum einiges berichtet.

    Thema

    Bleisulfidschäden bei klassischen Briefmarken

    Dieser Artikel von Herrn Peter Feuser, der in der aktuellen Philatelie (Nr.366) tatsächlich veröffentlicht wurde sollte jeder lesen !!

    Daß Herr Feuser in dieser über Jahre andauernden Geschichte vom BDPh keinerlei Unterstützung erfuhr, und gar auf ein Schreiben an den Vorstand (vom 4.11.2002) des BDPh noch nicht einmal eine Antwort kam, das ist erbärmlich und eine Schande!

    "Philatelie mit Stil" ist das nicht, werte Herren des BDPh :oneien:

    Ich Danke Herrn Feuser auf jeden Fall für den bisher und…
    postschild
    23. November 2007 um 20:04

    viele Grüße

    stempelsammler

  • Schwarzer Einser Wertbestimmung

    • stempelsammler
    • 11. Mai 2026 um 09:56

    richtig, steht ja auch auf der Rückseite geschrieben.

    viele Grüße

    stempelsammler

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