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  3. stempelsammler

Beiträge von stempelsammler

  • Bayern Mühlradstempel

    • stempelsammler
    • 26. Juli 2026 um 21:22

    Hallo,

    der folgende Brief von München nach Markt Kemnath wurde mithilfe einer MNr. 16 portorichtig mit 6 Kreuzer für einen Fernbrief in der 2. Gewichtsstufe frankiert. Obwohl der Inhalt fehlt und rückseitig auch nichts weiter zu sehen ist, kann man zumindest das Versendejahr festmachen.

    Die MNr. 16 war ab 1.1.1867 verfügbar, das Porto für einen solchen Brief wurde am 1.1.1868 auf 7 Kreuzer erhöht.

    Und dann fehlt auf dem Beleg noch der Ortsstempel, eine Zuwiderhandlung des Postbediensteten, was auch Folgen haben konnte. Allerdings gab es in München mehrere dieser Mühlradstempel gleichzeitig. Möglicherweise könnte der Stempel selbst noch eine Erkenntnis bringen. Die „3“ im Stempel sitzt tiefer als die anderen Zahlen, damals hätte man wohl anhand von Kontrollabschlägen, den passenden Postler gefunden.

    Viele Grüße

    stempelsammler

  • Dampfer Bremen

    • stempelsammler
    • 26. Juli 2026 um 17:56

    Hallo,

    wie bereits beschrieben, war am 16. August 1928 der Stapellauf der Bremen. Zu diesem Ereignis wurden natürlich auch Postkarten gefertigt. Die folgende Postkarte zeigt genau dieses. Aus dem Text geht hervor, daß sie am 28.8.28 geschrieben wurde. Der Aufgabestempel zeigt allerdings ein falsches Datum, den 1.9.21.

    viele Grüße

    stempelsammler

  • Landkreis Fürstenfeldbruck

    • stempelsammler
    • 18. Juli 2026 um 17:57

    Hallo,

    Postkarte von Fürstenfeldbruck nach Eggenfelden vom 3. APR. 1918. Zweikreisstempel Typ 37c.

    viele Grüße

    stempelsammler

  • Dampfer Bremen

    • stempelsammler
    • 18. Juli 2026 um 17:50

    Wolffi

    vielen Dank für den Link, was es nicht alles im Forum gibt, was ich noch nicht gesehen habe.

    Danach bedeutet der "AR" Stempel ein Einschreiben MIT Rückschein, d.h. der erste von mir gezeigte Beleg nach Friedrichthal ist auch mit Rückschein - und schon sind meine Spekulationen in Post 8 nur Unsinn.

    viele Grüße

    stempelsammler

  • Bayern Mühlradstempel

    • stempelsammler
    • 18. Juli 2026 um 17:24

    Hallo,

    auf den ersten Blick ist dieser Beleg nicht gerade schön. Mehrfach gefaltet, überfetteter Ortsstempel, unsauberer Mühlradstempel, insgesamt unansehnlich. Aber die Marke ist gut geschnitten.

    Der Brief lief am 10.11. 1850 von Spalt nach Nürnberg.

    Bei genauerer Betrachtung handelt es sich um eine sehr frühe Verwendung einer MNr. 2a. Es gibt nur wenige frühere Belege. Und dann zeigt die Marke noch den PLF II – gespaltene Randlinie oben links.

    Viele Grüße

    stempelsammler

  • Dampfer Bremen

    • stempelsammler
    • 18. Juli 2026 um 16:43

    Hallo DKKW

    Zitat von DKKW

    22028 hatte mal im Avis de reception-thread einen ganz tollen Link zu den historischen US-postage rates zur Verfügung gestellt.

    Wäre super wenn man den Link nochmals finden würde,

    ich zeige mal noch einen dritten Brief, der alles nicht gerade einfacher macht.

    Eingeschriebener Brief, wieder von NY nach Friedrichsthal, diesmal vom 31.Mai 1934. Frankiert mit insgesamt 20 cent.

    Ohne fundierte Infos geht es nicht. Spekulieren bringt leider nichts.

    Viele Grüße

    stempelsammler

  • Dampfer Bremen

    • stempelsammler
    • 17. Juli 2026 um 15:51

    Hallo,

    heute möchte ich zwei Briefe aus New York nach Friedrichsthal bzw. Braunschweig zeigen.

    Einschreibebrief (Ganzsache) vom 19.2.1932, aufgegeben in NY nach Friedrichsthal in Saarland mit Aufkleber „MAIL VIA S/S BREMEN“. Ankunft 26.2.1932.

    Einschreibebrief mit Rückschein vom 16.7.1931 aufgegeben in NY nach Braunschweig. Ankunft 24.7.1931.

    Was das Porto dieser beiden Briefe betrifft kann ich nur spekulieren. Ich vermute 20 Cent für Auslandsbrief, 5 Cent für Einschreiben und 3 Cent für Rückschein. Sollte ich mich irren, bitte kurze Erläuterung des Portos.

    Zu den Marken bzw. der Ganzsache kann ich nichts sagen.

    Viele Grüße

    stempelsammler

  • Dampfer Bremen

    • stempelsammler
    • 14. Juli 2026 um 17:07

    Hallo,

    die folgende Werbung der Firma Telefunken zeigt eine Abbildung der Funkpeilanlagen des Dampfer Bremen.

    Die Räume der funktelegrafischen Anlage waren im vorderen Deckhaus des oberen Promedadendecks auf der Backbordseite untergebracht.

    Viele Grüße

    stempelsammler

  • Dampfer Bremen

    • stempelsammler
    • 6. Juli 2026 um 22:41

    Hallo,

    am 7.6.31 wurde eine Drucksache von Bord der Bremen nach Bayreuth verschickt. Die Frankatur von 4 Pf. deckte das innerdeutsche Porto für einen Drucksachenbrief bis 20 g ab. Das Briefcouvert stammt vom Schiff, wie man rückseitig sehen kann. Der Beleg ist in einem schönen Zustand, leider fehlt der Inhalt der Drucksache.

    Viele Grüße

    stempelsammler

  • Dampfer Bremen

    • stempelsammler
    • 3. Juli 2026 um 18:13

    Hallo,

    Auf der Bremen, wie auch auf der Europa, befand sich zwischen den beiden Schornsteinen auf dem Dach des Sonnendeckrestaurant ein 27 Meter langes Heinkel-Katapult mit welchem anfangs eine Heinkels HE 12 gestartet wurde. Das Katapult wurde mit Pressluft betrieben.

    Der erste Katapultstart fand am 8. Juli 1929, einem Montag, statt. Der Pilot war Rolf Starke. Dieser erste Start fand vom noch am Pier liegenden Schiff statt. Dokumentiert wurde es von dem Bordfotografen Richard Fleischhut.

    Der erste Katapultstart während einer Überfahrt sollte am 22. Juli 1929 etwa 400 km. vor der Küste von Nordamerika stattfinden. Allerdings schlug dieser Start fehl, da keine Pressluft vorhanden war. Bei der Fehlersuche wurde eine gelöste Dichtung in der Nähe des Maschinenraumes entdeckt. Es wurde die Vermutung aufgestellt, daß eine Manipulation vorlag um den Gewinn des Blauen Bandes durch einen evtl. misslungenen Start nicht zu gefährden.

    Trotz Reparatur wurde der Start des Flugzeuges abgelehnt mit der Begründung – der Gewinn des Blauen Bandes wäre wichtiger als der Start des Flugzeuges.

    Letztlich einigte man sich darauf, den Katapultstart erst nach Erreichen des Nantucket-Feuerschiffes zu gestatten. Das war ca. 110 km. vor New York. Pilot war Jobst von Studnitz von der Luft Hansa.

    Auf dem nachfolgenden Foto ist dieser Start zu sehen. Auf der rückseitigen Beschreibung wird u.a. erwähnt, der Start wäre 400 km. vor New York von statten gegangen. Scheinbar hatte man kein Interesse die genauen Umstände der Startverzögerung publik zu machen.

    Viele Grüße

    stempelsammler

  • Dampfer Bremen

    • stempelsammler
    • 1. Juli 2026 um 12:23

    Hallo,

    vielen Dank für das Zeigen der interessanten Belege.

    Postkarten der beiden Schiffe gibt es in sehr großer Zahl, alleine diese Karten wären ein eigenes Sammelgebiet.

    Einen Kartenbief, wie den von rama gezeigten, habe ich noch nicht gesehen. Bekannt sind mir aber die Dinner- und Konzertkarten, die zu jeder Überfahrt ein eigenes Bild auf dem Deckblatt zeigen.

    Viele Grüße

    stempelsammler

  • Dampfer Bremen

    • stempelsammler
    • 29. Juni 2026 um 15:47

    Die Bremen war ein turbinengetriebener 4-Schrauben-Schnelldampfer der Reederei Norddeutscher Lloyd. Sie trug nach der Bremen (1858), Bremen (1897) und der Bremen (1923) als viertes Schiff des Norddeutschen Lloyds diesen Namen (als Bremen IV) und um dieses Schiff soll es hier gehen, und ein wenig auch über ihr Schwesterschiff die Europa.

    1926 beschloss man den Bau von 2 Schnelldampfern um einen regelmäßigen Schiffsdienst mit Nordamerika aufzubauen. Dies konnte an besten und sichersten geschehen durch den gleichzeitigen Bau von 2 fast identischen Schiffen. Die Bauzeit betrug 14 Monate, der Fertigausbau weitere 10 Monate.

    März 1930 – Die Bremen (hinten) zusammen mit ihrem Schwesterschiff Europa (vorne) an der Columbuskaje in Bremerhaven.

    Der Stapellauf fand am 16. August 1928 statt.

    Am 16. Juli 1929 startete die Bremen zu ihrer Jungfernfahrt von Bremerhaven nach New York. Auf dieser Überfahrt errang sie das Blaue Band für die schnellste Atlantiküberquerung.

    Beleg die Jungfernfahrt.

    Brief von Hamburg nach Pittsburgh, aufgegeben am 15.7.1929.

    Beleg der Rückfahrt

    Brief von New York nach Locarno in der Schweiz, aufgegeben am 25. Juli 1929.


    Viele Grüße

    stempelsammler

  • Bayern - Handbuch

    • stempelsammler
    • 29. Juni 2026 um 15:40

    Hallo

    Zitat von Francysk Skaryna

    Auf 367 Seiten im A4-Format, mit rund 1350 Abbildungen wird alles rund um die bayrischen Sammelgebiete beschrieben, katalogisiert und bewertet.

    In dem Buch scheint es aber nur um Zusammenducke, Markenheftchen, Heftchenblätter und Markenheftchenbogen zu gehen.

    Zitat:

    "Auf 367 Seiten im A4-Format und mit rund 1350 Abbildungen wird alles rund um die vier Sammelgebiete beschrieben, katalogisiert und bewertet."

    viele Grüße

    stempelsammler

  • Bayern Bahnpoststempel auf Beleg

    • stempelsammler
    • 16. Juni 2026 um 17:21

    hallo,

    DKKW

    ich habe deinen Post erst jetzt gesehen, aber besser spät als nie.

    Zum Thema kann ich folgenden Beleg beisteuern:

    Postkarte mit Bahnpoststempel der Route Bischofsheim - Neuenmarkt vom 30. Aug. 1909 nach Dörflas bei Marktredwitz.

    viele Grüße

    stempelsammler

  • BAYERN – Stempeltypen nach Karl Winkler

    • stempelsammler
    • 16. Juni 2026 um 17:04

    Hallo,

    Teilfrankobrief von Hof (Bayern), über Coburg (Sachsen-Coburg-Gotha), nach Zilbach bei Salzungen .

    Der Stempel „V.HOF“ war ab 1780 in Verwendung. Datiert ist der Brief im Text auf den 7. August 1791. Adressatin war Madame d:Arrendswald in Zilbach bei Salzungen. Absender war ihr Bruder Carl. Der Brief ist frei Coburg gestellt, was bedeutet daß der Absender bis Coburg 6 Kreuzer zahlte wie rückseitig notiert. Für die restliche Strecke bis Zilbach waren vom Empfänger 4 Kreuzer zu entrichten wie vorderseitig notiert. Inhalt 3 beschriebene Seiten.

    Absender war vermutlich Karl Friedrich Alexander Freiherr von Arnswaldt (eigentlich Alexander von Arnswaldt; * 11. September 1768 in Celle; † 27. April 1845 in Hannover) dieser war ein deutscher Jurist, Staatsminister des Königreichs Hannover, Kurator der Georg-August-Universität in Göttingen[1] und Wissenschaftspolitiker.

    viele Grüße

    stempelsammler

  • Poststelle I & II Stempel

    • stempelsammler
    • 15. Juni 2026 um 21:02

    Hallo,

    in meiner kleinen Heimatsammlung befinden sich auch einige Poststellenstempel, bei denen es mir nicht gelingt an Informationen zu kommen. Könnt ihr mir bei den folgenden Stempeln behilflich sein?

    Es handelt sich um die saarländischen Orte Mainzweiler und Remmesweiler.

    Diese aptierten Stempel sind sehr häufig. Der Stempel wurde augenscheinlich mit Postleitzahl hergestellt, allerdings habe ich diese Stempel noch nie mit Postleitzahl gesehen.?

    Mit Postleitzahl gibt es diese beiden Stempel, bisher von beiden noch keine 5 Stück gesehen.

    Und dann noch dieser Stempel. Ausser diesem Beleg habe ich noch keinen weiteren gesehen.

    Über jegliche Art von Infos wäre ich sehr dankbar.

    Viele Grüße

    stempelsammler

  • BAYERN – Stempeltypen Pfennigzeit nach Helbig

    • stempelsammler
    • 14. Juni 2026 um 12:26

    Hallo,

    nach nochmaliger Suche bin ich bei Holzmayr fündig geworden. Danach wäre der Stempel vom Typ 21a.

    Nach Helbig hat dieser Stempel allerdings eine Monatsangabe in Buchstaben. Das macht die Identifizierung von Stempeln nicht gerade einfacher.

    Helbig 21a:

    Holzmayr 21a:

    viele Grüße

    stempelsammler

  • Dauerserie Heuss

    • stempelsammler
    • 10. Juni 2026 um 15:37

    Hallo,

    heute ein Brief von München nach Stuttgart vom 30.9.1960, einfacher Brief mit einem Zusammendruck aus einem Heftchenbogen.

    viele Grüße

    stempelsammler

  • BAYERN – Stempeltypen Pfennigzeit nach Helbig

    • stempelsammler
    • 8. Juni 2026 um 14:15

    Hallo,

    aus der Pfennigzeit findet man immer wieder Stempel die für mich nicht zuzuordnen sind. Auch der folgende Einkreisstempel aus Zwiesel vom 18.10.1879 in Schrift Grotesk ohne Jahr, Monat als Ziffer und geteilte Zeit ist so ein Kandidat.

    In der Typentafel bei Helbig ist diese Form nicht aufgeführt und auch bei Zwiesel direkt ist nichts zu finden.

    Viele Grüße

    stempelsammler

  • Bayern Mühlradstempel

    • stempelsammler
    • 6. Juni 2026 um 14:33

    Hallo,

    der folgende Beleg, frankiert mit einer MNr. 2II Platte 2b und entwertet mit dem geschl. Mühlradstempel 14, wurde am 17.2. in Aschaffenburg aufgegeben und lief nach Steinbach bei Hundheim im Großherzogtum Baden. Leider hat der Beleg keinen Inhalt mehr, wodurch man das Aufgabejahr nur aufgrund der Marke auf 1853-1855 (Spätverwendungen immer möglich) einzugrenzen kann. Rückseitig badischer Stempel von Wertheim vom 18.2..

    Obwohl dieser Brief ins Ausland ging mussten im Nahbereich nur 3 Kreuzer entrichtet werden.

    Viele Grüße

    stempelsammler

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