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  3. stempelsammler

Beiträge von stempelsammler

  • BAYERN – Stempeltypen nach Karl Winkler

    • stempelsammler
    • 12. September 2026 um 21:25

    Hallo,

    diese Regierungssache mit Bargeld wurde am 15. Oktober 1841 von Kitzingen nach Oberzenn geschickt. Datum im Text, präsentiert am 20. Oktober 1841 und 6 Kreuzer Botenlohn.

    Der vorderseitige Stempel „DE KIZINGEN“ war nach Feuser ab 1785 in Verwendung, der Folgestempel kam dann 1802.

    img893.jpg

    img894.jpg

    1111.jpg

    Viele Grüße

    stempelsammler

  • Dauerserie Heuss

    • stempelsammler
    • 12. September 2026 um 17:58

    Hallo,

    Luftpost-Postkarte von Wuppertal nach Osaka in Japan vom 05.9.57.

    Luftpostbrief von Karlsruhe, ebenfalls nach Japan nach Tokyo, vom 20.12.60.

    Viele Grüße

    stempelsammler

  • BAYERN – Stempeltypen Pfennigzeit nach Helbig

    • stempelsammler
    • 12. September 2026 um 17:21

    Hallo,

    in Schwandorf war einer der Stempel vom Typ 31 in Verwendung. Er ist versehen mit Zierstücken in Form von Sternen, Schrift ist kleine Grotesk, Monat in Buchstaben und doppelter Stunde.

    Der Beleg wurde am 16. Dez. 15 aufgegeben und lief als R-Brief nach Pösing.

    11111.jpg

    Viele Grüße

    stempelsammler

  • Ganzsachen „Postreiter“

    • stempelsammler
    • 12. September 2026 um 17:11

    Hallo,

    die folgende P 142 wurde als Auslandskarte für PP 6 konzipiert, kam aber sehr spät an den Schalter. So wurde sie entweder als überfrankierte Ortspostkarte oder durch Auffrankierung zur Fernpostkarte wie die folgende Karte zeigt.

    In PP 7 lief sie von Braunschweig nach Pattensen und wurde am 27.6.22 aufgegeben.

    Viele Grüße

    stempelsammler

  • Ganzsachen „Postreiter“

    • stempelsammler
    • 2. September 2026 um 16:40
    Zitat von DKKW

    Ganzsachenpostkarte die am 7.4.23 von Frankfurt a.M. nach Baden-Baden

    Deine Karte zeigt genau das, was im Philatelie-Artikel beschrieben ist, die Ganzsachen wurden in PP 9 von der Postverwaltung zusammen mit den Arbeitermarken zu 25 + 12 Mark geliefert.

    Zitat von rama

    P 146 I mit Zusatzfrankatur
    Neuwied 6.10.1922
    Porto: 300 Pfg im Fernverkehr mit 25 Pfg überfrankiert

    Eine für mich interessante Karte. Sie könnte postseitig auf 1,50 Mark auffrankiert sein und von privat in PP 9 weiter auffrankiert. Man hatte wohl keine Marke zu 25 Pf. zur Hand oder wollte die Germaniamarke loswerden. Besser 25 Pf. zu viel verkleben, als 1,25 Mark der Germania verlieren, weil man sie nicht mehr weg bekommt.


    Heute ist die folgende Karte zu mir gekommen.

    Die P 150 wurde am 27.9.23 von Schmiedefeld nach Bernburg verschickt. Aus Markenmangel mit „Gebühr bezahlt“ Stempel neufrankiert.

    Viele Grüße

    stempelsammler

  • Dauerserie Heuss

    • stempelsammler
    • 30. August 2026 um 19:13

    Hallo,

    der folgende Brief lief am 25.10.1955 von Frankfurt nach Biblis. Er ist mit 1,30 Mark frankiert. Die Frankatur setzt sich zusammen aus 50 Pf. für den R-Brief, 40 Pf. für einen Brief über 20 g. und den 40 Pf. Einl.- Geb., die vorderseitig ausgewiesen sind. Ich habe einen solchen Stempel noch nie gesehen und auch nicht, daß eine Gebühr mitfrankiert wurde. Das könnte Einlieferungsgebühr oder Einlagerungsgebühr bedeuten. Könnte mir jemand diesbezüglich weiter helfen und evtl. weitere Belege zeigen?

    Viele Grüße

    stempelsammler

  • Ganzsachen „Postreiter“

    • stempelsammler
    • 29. August 2026 um 13:39

    Hallo,

    am 14.9.1921 wurde diese Privatganzsache zu 30 Pf. von Berlin nach Wien verschickt. Für den Auslandsversand wurde die Ganzsache auf 80 Pf. auffrankiert.

    Viele Grüße

    stempelsammler

  • BAYERN - Stempel-Sonderformen

    • stempelsammler
    • 28. August 2026 um 12:25

    Hallo,

    ab 1810 gab es den folgenden Rahmenstempel von Erding, der vermutlich in Holz geschnitzt war. Die schnelle Abnutzung bedingte ein Abschleifen und etwas primitiveres Nachschneiden, aber der Stempel war schnell wieder verschlissen. Er wurde etwa 1839 durch einen ovalen Rahmenstempel abgelöst.

    Brief von Erding nach Wasserburg mit der Doppelstempelung zusammen mit dem Einzeiler „K.L.ERDING“. Dieser Stempel ist kein Poststempel, denn er bedeutet „Königliches Landgericht Erding“, wurde aber als Abstempelung akzeptiert. Diese Doppelstempelungen sollen von ca. 1820 – 1824 vorkommen.

    img846.jpg

    Bischofsbrief an Erzbischof Lothar Anselm Freiherr von Gebsattel nach München. Er war vom 5. November 1821 bis zu seinem Tod im Jahr 1846 im Amt.

    img847.jpg

    img848.jpg

    Viele Grüße

    stempelsammler

  • Ganzsachen „Postreiter“

    • stempelsammler
    • 27. August 2026 um 17:13

    Hallo,

    im Michel Ganzsachen-Katalog ist zu lesen:

    Karton für P 140 und P141: dunkelsämisch=Berliner Druck; P 140 bis P 145: hellsämisch=Münchner Druck.

    Dies bedeutet, daß die P 142 nur auf hellsämischem Karton gedruckt wurde.

    Die beiden folgenden Ganzsachen sind mMn. auf unterschiedlichem Karton gedruckt. Rückseitig gleiches Farbbild.

    Viele Grüße

    stempelsammler

  • Dauerserie Heuss

    • stempelsammler
    • 25. August 2026 um 20:45

    Hallo Rainer,

    dazu könnte ich noch den folgenden Beleg beisteuern, allerdings diesmal nach Canada.

    viele Grüße

    stempelsammler

  • Ganzsachen „Postreiter“

    • stempelsammler
    • 25. August 2026 um 14:38

    Hallo,

    zum Thema Neufrankierungen noch die folgenden Belege:

    In PP13 – 1.3.23-30.6.23 - wurde die folgende Ganzsache nicht wie vorgeschrieben auffrankiert, sondern mit einer 40 Mark Briefmarke neufrankiert. Möglicherweise fehlten schon die Pfennigwerte.

    P 146 zu 75 Pf. am 18. Juni 23 von Lengerich nach Osnabrück verschickt.

    Eine weitere Neufrankierung ist diese Ganzsache P 150 zu 3 M vom 30. Sept. 23 gelaufen von Würzburg nach Hilpoltstein. Es war der letzte Tag der PP18 und man nahm eine in PP13 vorfrankierte Ganzsache und frankierte sie mit 100.000 Mark neu.

    Es handelt sich mMn. um eine Schalterneufrankierung, da der Absender bemüht war um die Marke herum zu schreiben.

    Viele Grüße

    stempelsammler

  • Stempelkunde

    • stempelsammler
    • 25. August 2026 um 09:52
    Zitat von Peeb76

    Welchen Zweck haben blaue Stempel?

    den gleichen wie z.B. schwarze Stempel.

    Zitat von Peeb76

    Es gibt blaue Zierstempel, aber deine nicht.

    dann schau dir mal Post 24 an.

  • Stempelkunde

    • stempelsammler
    • 24. August 2026 um 22:25

    Hallo Peeb76,

    Zitat von Peeb76

    Fangen wir doch mit den großen Brummern an. Bayern und Hamburg.

    Ich sammle seit vielen Jahren Stempel von Bayern und habe schon eine gute Auswahl an Bayern-Litheratur, das sind so 3 laufende Regalmeter.

    Das Thema Stempel ist viel umfangreicher als man denkt. Infos zu Bayernstempeln kannst du dir bei Altdeutschland/Bayern hier im Forum anschauen.

    viele Grüße

    stempelsammler

  • Dampfer Bremen

    • stempelsammler
    • 24. August 2026 um 19:47

    Hallo,

    am 13.VI.1929 schickte S. Karganoff aus Paris einen Brief an die Schweiz. Unfallversicherungsgesellschaft nach Bern in der Schweiz.

    Herr Karganoff war Mitarbeiter des Norddeutschen Lloyd mit Sitz in Paris, und in dieser Eigenschaft verschickte er auch diesen Brief. Rückseitig verklebte er noch eine Werbevignette mit der Ankündigung des Liniendienstes der Bremen und der Europa. Die Jungfernfahrt der Bremen war am 16. Juli 1929, also 5 Wochen nach dem Stempeldatum. Die Europa startete am 19. März 1930 zu ihrer ersten Fahrt.

    Viele Grüße

    stempelsammler

  • Ganzsachen „Postreiter“

    • stempelsammler
    • 24. August 2026 um 16:33

    Hallo,

    nach H. Läge wurden in PP 14 (1.7.-31.7.23) die Auffrankierungen vermehrt durch Neufrankierungen ersetzt. Das Verhältnis soll in dieser PP ca. 50:50 betragen.

    P 148 von Schwäbisch-Hall nach Berlin vom 25 Juli 23, neufrankiert mit 120 Mark.

    Viele Grüße

    stempelsammler

  • Ganzsachen „Postreiter“

    • stempelsammler
    • 19. August 2026 um 18:32
    Zitat von DKKW

    Ich werde kommende Woche mal unseren Ganzsachen-Spezialisten im Club fragen, ob er weiß von wem der Entwurf stammt.

    würde mich auch interessieren.

  • Mi. Nr. 278 I auf Postkarte

    • stempelsammler
    • 19. August 2026 um 18:29
    Zitat von erron

    Es gibt eine Rohrpostkarte als MiF mit der Nr 278 und dem PF I.

    Mein erster Gedanke, als ich den Beleg sah, die Marke gehört nicht auf die Karte. Und je länger ich hinschaue, desto mehr Anhaltspunkte finden sich dafür. Geprüft hin oder her.

    viele Grüße

    stempelsammler

  • Mi. Nr. 278 I auf Postkarte

    • stempelsammler
    • 19. August 2026 um 17:11

    Hallo,

    Zitat von BI-Z 100 I - 4 ?

    Danke für den Hinweis mit der Stempellage des Prüfers.

    Das war auch für mich sehr aufschlussreich. Bei Infla Berlin gibt es ein Werk über das Infla Prüfwesen, das werde ich mir mal besorgen.

    Mir ging es bei der Erfragung eines Preises weniger um eine € Zahl, vielmehr hat mich interessiert wie stark die Beschädigung den Wert für einen Sammler verringert. Es ist ja mittlerweile so, daß einwandfreie und schöne Belege beste Preise erzielen, alles andere fällt über die Jahre gesehen immer weiter ab.

    Zitat von BI-Z 100 I - 4 ?

    Nun meine Frage:
    Wo kommt dein "pauschaler" 800 Euro Ansatz für den Beleg her?
    Der steht m.E. nicht im Michel Spezial. Zumindest nicht in der Ausgabe 2020

    Zu den Preisen in Michel Katalogen kann ich nur sagen, daß man denen nicht all zu viel Bedeutung beimessen sollte. Wenn ich mich nicht irre werden die Preise in Michel Katalogen in Absprache mit Händlern ermittelt. Was per se nicht schlecht ist, ganz im Gegenteil, die Politik hinter den Preisangaben des Schwaneberg Verlages ist eine andere Sache.

    viele Grüße

    stempelsammler

  • Mi. Nr. 278 I auf Postkarte

    • stempelsammler
    • 18. August 2026 um 22:38
    Zitat von BI-Z 100 I - 4 ?

    DR 278 PF I kopfstehende 8 (BF 44 / 96 Teilaufl.)
    ---.--- unter der Spalte für Belege.

    genau das habe ich auch gesehen und wenn man nicht im Thema ist muss man eben fragen.

    erron

    Deine Ausführungen sind sehr ausführlich, vielen Dank für die gute Arbeit die du geleistet hast.

    viele Grüße

    stempelsammler

  • Mi. Nr. 278 I auf Postkarte

    • stempelsammler
    • 18. August 2026 um 18:30
    Zitat von erron

    Auch ich würde den Beleg so lassen wie er ist, da es bestimmt keinen zweiten Beleg in dieser Form gibt.

    Er wird bleiben wie er ist, dabei habe ich auch das bessere "Feeling". Der Beleg bleibt auch genau dort wo er jetzt ist, in meiner Portostufensammlung Infla.

    viele Grüße

    stempelsammler

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