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Inflationsbelege

  • muemmel
  • 18. Januar 2009 um 00:51
  • DKKW
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    • 4. Dezember 2011 um 17:23
    • #81

    Hallo zusammen,

    zur Abwechslung mal ein Dienstbrief. Hier ein einstweiliger Steuerbescheid zum Reichsnotopfer vom Finanzamt Elmshorn nach Bilsen bei Barmstedt vom 15.3.21.
    Frankiert mit einer 30 Pfg. Marke (Mi. D20) und einer 1 Mk. Marke (Mi. D30). Briefporto PP5 (6.5.20 bis 31.3.21): 40 Pfg, Zustellgebühr PP5: 50 Pfg, Briefporto für Rücksendung der Urkunde PP5: 40 Pfg, zusammen 1 Mk, 30 Pfennig.
    Die Stege des Stegstempels Elmshorn **e waren am 15.3.21 nur noch ansatzweise erkennbar.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Inlandsdienstbrief mit Zustellurkunde PP5.jpg
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  • Gernesammler
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    • 4. Dezember 2011 um 17:56
    • #82

    hallo Sammlerfreunde

    hier eine Postkarte in die Schweiz, 23.11.1923 frankiert mit 48 Mrd. ( Mi.326 A 4 x und 329 A 2 x ) somit portogerecht in der 3ten Periode der Milliarden Wertstufen.

    Gruß der Gernesammler

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    • Weihnachtsfeier.jpg
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    suche immer Marken und Belege mit Berliner und Leipziger Stempeln

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 18. Januar 2012 um 14:15
    • #83

    Sind echt gelaufene Infla-Briefe mit solchen Randstücken selten? Die 6 bei 64 hat links eine Einbuchtung. Beim Eckrandstück (164 Wz. Rauten) ist links unten ein kleines „M“ zu sehen, was hat das für eine Bedeutung? Leider ist der Brief etwas ramponiert. Gestempelt am 13.3.22.

    Gruß kartenhai

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  • JoshSGD
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    • 18. Januar 2012 um 15:26
    • #84

    Kartenhai,

    leider ist der Brief doch ganz schön beschädigt. Selten sind solche Randstücke jetzt vielleicht nicht, aber doch immer ganz nett. Wegen der Einbuchtung könnte man unter PF führen. Das "M" bei der 164 würde ich als Stecherzeichen sehen. Gibt auch einige, die sowas Sammeln.

    Alles in allem würde ich den Beleg aufheben. Ist er eigentlich mit INhalt?

    Gruß

  • kartenhai
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    • 18. Januar 2012 um 17:28
    • #85
    Zitat

    Original von JoshSGD
    Ist er eigentlich mit INhalt?
    Gruß

    Leider nicht.

    Gruß kartenhai

  • erron
    Moderator
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    • 18. Januar 2012 um 17:43
    • #86

    kartenhai

    Glückwunsch, Belege mit Oberrand von der Abschiedsausgabe von Bayern; Nr 128; auf Beleg sind schon etwas seltener zu finden.
    Dazu noch mit PF; eindrückte 6 von 64,00.

    Leider,leider ist der Beleg stark ramponiert.

    Belege mit Oberrand aus der Abschiedsausgabe werten in einwandfreier Erhaltung ab 50,00 MichelEuro.

    mfg

    erron

    http://www.philadb.com

  • Nathan
    neues Mitglied
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    • 19. Januar 2012 um 00:39
    • #87

    Hallo,

    das kleine M ist ein Druckerzeichen. Gestempelt sind die auch nicht häufig zu finden.

    Mit Sammlergruss

  • JoshSGD
    aktives Mitglied
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    • 19. Januar 2012 um 10:15
    • #88

    Moin Kartenhai,

    schade, das er leer ist. Aber wie du an errons und nathans Antworten auch erkennen kannst, hebst du ihn lieber auf, auch wenn er doch arg gelitten hat.

    Gruß

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 15. Juli 2016 um 21:47
    • #89

    Hallo zusammen,

    diesen thread möchte ich aus den Tiefen unseres Forums mal wieder ans Tageslicht ziehen denn er hat es eigentlich nicht verdient so in Vergessenheit zu geraten.

    Eigentlich seltsam, dass niemand mehr Briefe aus der Inflationszeit zeigen möchte.

    Mein heutiger Brief ist keine Rarität. Es handelt sich um einen Inlandsbrief der 1. Gewichtsstufe bis 20g der am 28.8.1923 beim Postamt Elmshorn nach Heide aufgegeben wurde. Der 28.8.23 gehört zur Portoperiode 16 (24.8. bis 31.8.23), Inlandsbriefe der 1. Gewichtsstufe kosteten seinerzeit 20.000 Mk. Porto. Dargestellt wurde dies mit einer aus fünf 4.000 Mk. Marken der Freimarkenausgabe Ziffern im Offsetdruck und Wz. 2 (Waben). Auch diese Mehrfachfrankatur ist durchaus häufig zu finden.

    Gekauft habe ich den Brief natürlich, weil er aus meiner Heimatstadt Elmshorn stammt. Leider habe ich zum Absender, der Fa. Ferd. Harms Söhne, Elmshorn, keine Informationen gefunden. Auch nicht im Band 19 der "Beiträge zur Elmshorner Geschichte: Gewerbeentwicklung und Industrialisierung"

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DR, 5x4000Mk Freimarken Zifferausgabe 1923, Inlandsbrief PP16, 28.8.23.jpg
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  • Vogelfuchs
    aktives Mitglied
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    413
    • 16. Juli 2016 um 00:45
    • #90
    Zitat

    Original von DKKW
    Gekauft habe ich den Brief natürlich, weil er aus meiner Heimatstadt Elmshorn stammt. Leider habe ich zum Absender, der Fa. Ferd. Harms Söhne, Elmshorn, keine Informationen gefunden. Auch nicht im Band 19 der "Beiträge zur Elmshorner Geschichte: Gewerbeentwicklung und Industrialisierung"

    Viele Grüße
    DKKW

    Hallo,
    ich glaube ich kann hier helfen...

    Harms, Ferd., Söhne, Getreide und Fettwar., Talgschmelze, Feldsamen und Futterstoffe, Marktstr. 4


    Grüße,
    Vogelfuchs

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 16. Juli 2016 um 09:02
    • #91

    Und hier hat er noch eine weitere Adresse, hat wohl das Nachbarhaus dazugekauft:


    Gruß kartenhai

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 16. Juli 2016 um 09:35
    • #92

    Hallo Vogelfuchs und kartenhai,

    vielen Dank für Eure Hilfe. Jetzt wird die Geschichte um diesen Brief noch runder.

    Ich hänge mal eine Ansichtskarte von der Marktstraße aus dem Jahr 1931 dran.
    Links der Fachwerkbau mit dem Uhrengeschäft ist das Haus Marktstraße 1. Es ist noch heute im Familenbesitz des Uhrmachers Hell der das Anwesen, das zu den ältesten erhalten gebliebenen Häusern Elmshorns zählt, erst vor wenigen Jahren wieder aufwändig restaurieren ließ.
    Demzufolge müßte das Haus gegenüber auf der rechten (nördlichen) Straßenseite das Anwesen Marktstr. 2 sein und das darauffolgende Haus mit dem Dachreiter wäre dann die Adresse Marktstr. 4 mit der Fa. Ferdinand Harms Söhne.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • SH, AK Elmshorn, Marktstraße, 1931.jpg
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  • DKKW
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    • 7. September 2016 um 20:09
    • #93

    Hallo zusammen,

    wieder einmal kann ich einen schönen Heimatbeleg aus Elmshorn aus der Inflationszeit zeigen.

    Es handelt sich um einen Inlandsbrief von Fr. Strecker aus Elmshorn an den Centralverein der Deutschen Lederindustrie in Berlin vom 12.11.1923 (1. Tag der PP 24 = 12.11.23 bis 19.11.23). Das Porto für einen Inlandsbrief betrug 10 Mrd. Mk, es ist mit zehn 1 Mrd. Mk. Marken der Korbdeckelausgabe dargestellt. Die Marken wurden mit dem Stegstempel "Elmshorn **g 12.11.23 5-6N" entwertet.

    Das ist als Frankatur nichts besonderes. Aber für mich als "Butenelmshorner" hat dieser Brief natürlich Heimatbezug. Die Lederfabrik Strecker befand sich zu der Zeit bereits im Konkurs oder stand kurz vor der Insolvenz. Die Lederfabrik Strecker befand sich in etwa dort, wo sich heute der Buttermarkt befindet. Zwei Gebäude haben die Zeitläufte überstanden. zum einen das Torhaus, viele Jahre Sitz der Stadtbücherei und zum anderen die heutige Markthalle.

    Ich zeige neben dem Brief eine Ansichtskarte aus dem Jahr 1909, die vom Turm der Nikolaikirche aus in Richtung Kaiserstraße aufgenommen wurde. Der Schornstein auf der linken Kartenseite und die Gebäude drumrum gehören zur Lederfabrik Strecker.

    Außerdem ein Link auf ein aktuelles Bild vom Buttermarkt mit der Markthalle im Hintergrund.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR, Inlandsbrief aus Elmshorn, PP24 vom 12.11.23.jpg
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    • SH, AK Elmshorn, Blick auf die Kaiserstraße und Vormstegen, 1909.jpg
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  • Briefmarkentor
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    • 24. August 2019 um 22:05
    • #94

    Portoperiode 2 (01.08.1916 - 30.09.1918) - OPD Schwerin

    Portorichtig frankierte Inlandspostkarte im Fernverkehr vom 18. August 1916 ab Tarnow nach Schwerin. Zusätzlich wurde die außerordentliche Reichsabgabe (Kriegssteuer) für Postkarten in Höhe von 2 1/2 Pfennig entrichtet.

    Porto Inlandspostkarte im Fernverkehr = 5 Pfennig + außerordentliche Reichsabgabe = 2 1/2 Pfennig = 7 1/2 Pfennig

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • Briefmarkentor
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    • 26. August 2019 um 14:48
    • #95

    Portoperiode 2 (01.08.1916 - 30.09.1918) - OPD Schwerin

    Portorichtig frankierte Inlandspostkarte im Fernverkehr vom 1. August 1916 ab Tarnow nach Schwerin.

    Da die Postkarte vor dem 1. August 1916 0:01 Uhr eingeliefert wurde, unterlag sie noch nicht der außerordentlichen Reichsabgabe von 2 1/2 Pfennig.

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • Briefmarkentor
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    • 23. April 2020 um 18:54
    • #96

    Statt Briefmarken und Belegen zeige ich heute das Gesetz über Postgebühren zur Gebührenerhöhung am 6. Mai 1920. Vielleicht interessiert es den einen oder anderen ja.

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • Schimmel
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    • 21. März 2024 um 22:36
    • #97

    Aus der besagten Hausräumungskiste, Infla ist nicht so viel, 3 habe ich zu zeigen, wer weiß mehr und kann was dazu erzählen und einordnen/bewerten? Da sit auch wieder was für die Entzifferungsfreunde dabei...

    :suche: Tierkreiszeichen, Privatpost Bielefeld und DM-Briefe 2002
    momentan im teilweisen Ruhezustand...

  • Schimmel
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    • 2. April 2024 um 20:55
    • #98

    Da ich obigen Beitrag nicht mehr bearbeiten kann, muß ein neuer her...der alte kann dann theoretisch weg. Habe jetzt Scans, hoffe schön scharf.

    Aus der besagten Hausräumungskiste, Infla ist nicht so viel, 3 habe ich zu zeigen, wer weiß mehr und kann was dazu erzählen und einordnen/bewerten? Da ist auch wieder was für die Entzifferungsfreunde dabei...

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  • Schimmel
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    • 2. April 2024 um 21:09
    • #99

    Dann habe ich hier noch einen, von dem ich auf Grund des Zustandes vermute, daß er mehr emotionalen als montären Wert hat. Trotzdem möchte ich ihn zeigen und lasse mich gern eines Beseren belehren. Leider viele defekte Marken und kaum lesbare Stempel.

    Wertbrief Eilbote 6.11.23 von Berlin nach Heilbronn, Porto wenn ich mich nicht verzählt habe 23,5 Mrd

    :suche: Tierkreiszeichen, Privatpost Bielefeld und DM-Briefe 2002
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  • DKKW
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    • 3. April 2024 um 11:36
    • #100

    Hallo Schimmel,

    der Brief in die Schweiz nach Samedan (auf dem Brief falsch geschrieben) müsste, wenn das angegebene Datum korrekt ist, mehr als 20g gewogen haben. Ich sehe aber keine Gewichtsangabe, die handschriftliche Notiz lautet 50cts., es war bei internationalen Sendungen üblich, das Nachporto in centimes (Französisch war UPU-Sprache) anzugeben. Ich finde unterfrankierte Sendungen die mit Nachporto belegt wurden immer reizvoll.

    Dies trifft auch für die Postkarte oben rechts zu. Amtlich mit einem zusätzlichen Werteindruck (85 Pfg.) versehen damit auch in der PP7 korrekt frankiert. Hier aber in der PP8 verwendet. Das Inlandspostkartenporto betrug nun 1,50 Mk. Also zusätzlich mit einer 25 Pfg. Marke Ziffern-Ausgabe frankiert. Nett.

    In der PP20 war die alte 3 Mk. Ganzsachenpostkarte natürlich "nichts" mehr wert. mit 2 x 2 Mio. Mk. korrekt als Inlandspostkarte frankiert. Du hast das Datum nicht korrekt angegeben, 1923 nicht 1922.

    Bei dem Eilboten-Wertbrief komme ich auch auf verklebte 23,5 Mrd. Mk., beim nachrechnen des Portos aber auf 24,4 Mrd. Mk. Also meiner Meinung nach mit 900 Mio Mk unterfrankiert.

    PP23:
    31g Gewicht (oben links vermerkt) also Inlandsbrief 2. Gew.stufe = 1,4 Mrd. Mk
    Einschreibegebühr 1 Mrd. Mk.
    Eilbestellgebühr: 2 Mrd. Mk.
    Versicherungsgebühr 20 Mio Mk je. 1 Mia.Mk = 1.000 x 20 Mio. Mk. = 20 Mrd. Mk

    zusammen: 24,4 Mrd.

    Viele Grüße
    DKKW

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