Hallo Wulf
wenn auf der Rückseite noch ein Bahnpoststempel zu finden ist , wird es sich wohl um eine Bahnhofsauflieferung handeln.
Hallo Wulf
wenn auf der Rückseite noch ein Bahnpoststempel zu finden ist , wird es sich wohl um eine Bahnhofsauflieferung handeln.
Hallo rama ,
vielen Dank für den Hinweis aber es ist kein Bahnpoststempel auf der Rückseite zu sehen, lediglich ein Ausgabestempe K1 AUSG, No 2 vom 11.8.
Schöne Grüße
Wulf
Hallo Wulf
ich lese als Aufgabedatum Roßlau 10.8.1873 das passt auch zum Ausgabestempel.
Hallo rama ,
hoppla, Du liegst natürlich richtig, nicht der 20. 8. sondern der 10.8, habe es bereits ausgebessert, vielen Dank.![]()
Schöne Grüße
Wulf
Hallo,
ich zeige heute den seltenen K1a BEISSEFOERTH (OPD Cassel) vom 13.6.72 nach Altmorschen.
Die beiden kleinen Orte liegen nur 7 km auseinander, Beissefoerth hatte zur Brustschildzeit etwa 700 Einwohner (heute 1200) und Altenmorschen 800 (heute (1400), dass Postamt in Beissefoerth wurde am 4.9.1871 eröffnet.
Im Stempelkatalog der Arge wird der Stempel auf Brief mit 150€ bewertet.
Hier nun der Beleg mit einem sauberen Abschlag des K1a BEISSEFOERTH auf einer DR 4.
Schöne Grüße
Wulf
Warum sollte die Karte nicht gültig gewesen sein ? Wenn sie ungültig gewesen wäre, hätte dann nicht Nachporto erhoben werden müssen ?
In dieser Zeit wurden diese Ganzsachen oft neben dem Werteindruck gestempelt, so vermutlich auch hier, denke ich.
Es hat mich eben gewundert dass nur die Briefmarke und nicht der Wertstempel gestempelt wurde. Dass Ganzsachen oft nur neben dem Werteindruck gestempelt wurden, kann ich auf Grund der im Forum gezeigten Belege eigentlich so nicht nachvollziehen. Aber der Postbeamte muss wohl der Meinung gewesen sein, mit dem Stempel auf der Marke sei die Entwertung zur Genüge vollzogen.
ich kann mich vage daran erinnern schon mal von diesem Thema gehört zu haben. Ich meine, dass die Ganzsachen P1-P4, aufgrund einer ADA in sehr früher Zeit nach dem Erscheinen noch neben dem Wertstempel zu entwerten waren. Das hat sich dann aber sehr schnell geändert. Dann bestand die Verpflichtung den Stempel direkt auf dem Wertstempel abzuschlagen.
Schildescher
Hier ein Beispiel von solch einem Beleg mit Stempel neben dem Werteindruck:
img20260411_19302734.pdf
Hallo,
es gibt die Verfügung Nr.46 vom 26.2.74, die besagt, dass der Aufgabestempel nur noch neben dem Wertstempel abzuschlagen ist.
Grund waren die Reklamationen des Publikums, weil der Stempel wegen des dunklen Hintergrunds des eingedruckten Wertstempels oft nicht mehr zu erkennen sei.
Aufgehoben wurde diese Verordnung wieder am 12.3.1875, somit sollte über ein Jahr lang der Stempel neben dem Wertstempel abgeschlagen werden.
Hier die Verfügung:
Noch etwas zur Karte selbst, da es sich um eine Rückantwortkarte handelt, kann man auch das Datum genau bestimmen, es ist der 21.3.1874, denn erst am 1.10.1873 wurden die gestempelten Postkarten mit bezahlter Rückantwort eingeführt.
Auch das Porto von 3 Kreuzern für den Antwortteil in die Schweiz sollte richtig sein.
In meinem schon etwas betagten Michel Ganzsachenkatalog (2009) wertet die Ganzsache P 4A immerhin 320 €, mit der Zusatzfrankatur, der DR 23, bestimmt noch ein wenig mehr.
Hier noch die Verfügung Nr.183:
Schöne Grüße
Wulf
Hallo,
hier noch zwei Ganzsachen bei dem diese Verfügung korrekt umgesetzt wurde.
P1 mit Klaucke Stempel 85 Königsberg vom 20.8.74
Noch eine P1 mit Hufeisenstempel 6-6 Crefeld vom 19.9.74
und noch ein Beispiel, bei dem sich der Postbeamte nicht an die Verfügung gehalten hat, was wohl auch oft vorgekommen ist.
P1 HE 40 Wesel vom 6.8.74
Schöne Grüße
Wulf