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Deutschland 2007 = Michelwert?Sammlerwert?Verkaufswert?

  • Christine
  • 24. August 2007 um 22:14
  • saschJohn
    Gast
    • 26. August 2007 um 07:47
    • #21

    @Concorde das war nur auf die Marken bezogen. Alben, Ausrüßtung Literatur ist deutlich mehr :ups:

    ich stimm ihm ja auch zu nur bei Punkt zwei eben nicht. Und der Wert ist damit auch nicht belegt. Beispiel ich bring den ein Album ohne irgendwelche Besonderheiten zum Händler der schmeißt es weg ist nur Massenwaren ich stells bei Ebay ein und bekomme 10 Euro dafür. Händlerwert=0 Marktwert gleich 10. Köhler stellt eine DDR Sammlung postfrisch in Vordruckalbum für 700 Euro Ausruf ein Händlerwert min 700 ich sammle gestempelt Sammlerwert gleich 0.

    Der Wert einer Sammlung hängt davon ab ob mein Gegenüber sie will.

    Einmal editiert, zuletzt von saschJohn (26. August 2007 um 07:48)

  • Concorde
    Gast
    • 26. August 2007 um 07:53
    • #22

    Richtig: Nachfrage und Angebot bestimmt den Handel-nur das erstere dürfte bei Massenware nicht vorhanden sein.

  • saschJohn
    Gast
    • 26. August 2007 um 08:22
    • #23

    wenn ich mir die Preise anschaue die Massenware bei Ebay ,Sindelfingen und auf Tauschtagen erzielt bin ich da nicht soo sicher obwohl die Preise natürlich im Keller sind. Neulich hatt ich ein 64 Seiten Album voll mit DR bis 1923 gestempelt für 80 Euro in der Hand...natürlich fehlen die teuren das muss einem auch klar sein :)

  • asmodeus
    Moderator
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    • 26. August 2007 um 08:48
    • #24
    Zitat

    P.S.: Meine Frage zur Machbarkeit eines "Marktpreis-Kataloges" steht auch noch im Raum ...

    Ich denke, das würde in Deutschland klappen. In Großbritannien gibt es den Stanley Gibbons mit horrenden Katalogpreise (Geschäftspreise) und den Stoneham. Der Stoneham führt Marktpreise auf- ob alle Preise marktgerecht sind, kann ich jetzt nicht so überprüfen, aber bei den Spitzen haut es nicht immer so hin
    Aber das Problem ist, das man Tauschpartner bzw. Käufer hat, die nicht immer mit dem gleichen Katalog arbeiten.
    Ich denke, das Verkäufer eher mit dem Katalog arbeiten, die den höchsten Katalogpreis angeben und der Käufer mit den günstigsten Preisen.

    Ich benutze z.Z. beide Kataloge. Jeder von ihnen hat seine Vor- und Nachteile.

    Katalogpreise sind für mich eher sekundär- höchstens für Kleinstwerte. Bei besseren Werten, beobachte ich den Markt- Internet, Auktionen, Verkaufslisten etc..

  • Online
    uli
    Stamm Mitglied
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    • 26. August 2007 um 09:04
    • #25
    Zitat

    Bei letzterem sind wirtschaftliche Überlegungen nicht außer Acht zu lassen,da mit der Zeit sicher mehr als 100.-Euro/ano investiert werden müssen!


    Natürlich kann (sollte) nur jeder einem Hobby so nachgehen, dass er es sich auch leisten kann. Aber wieso "muss" ich innerhalb dieser Grenzen schauen, dass ich unter'm Strich keine / möglichst wenige Kosten (Verluste) habe? Irgendwie scheint das gerade bei Sammlern - insb. bei Briefmarkensammlern - so zu sein, dass man kein Geld einfach so ausgeben darf. Wieso kann ich nicht einfach nur den Spaß an der Beschäftigung als Gegenleistung für meine Kosten sehen, so wie bei einem Kinobesuch, einem leckeren 5-Gänge-Menu oder einer tollen Reise? Würde irgend ein Motorsportler, Freizeitgärtner oder Modelleisenbahner sein Hobby so ausüben, dass er oder seine Erben in Zukunft noch etwas von dem dafür ausgegebenen Geld zurück bekommen, wäre deren Anzahl deutlich kleiner.

    Genau wie Sascha gebe ich lieber 100 Euro für Kiloware aus, habe mit dem Durchforsten der Marken mehrere Monate Freude und bei der Ausbeute keine Marken, die mir in Erinnerung bleiben, als dass ich 100 Euro in den Erwerb einer Marke stecke, die ich mir alle x Monate für ein paar Minuten ansehe. Ich möchte mal (wieder) festhalten, dass m.E. Briefmarkensammler grob in zwei Gruppen aufgeteilt werden können: Die, die mehr Spaß im Suchen+Finden finden und die, die mehr Spaß am Besitzen haben. Wir sollten akzeptieren, dass der jeweils andere Weg okay ist, und den eigenen Weg nicht als Missionierungsgrundlage verwenden. Einzige Ausnahme für mich: Anfänger brauchen Erfolgserlebnisse und die sind beim Suchen&Finden häufiger.

    Gruß
    Uli

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
    Meine Tausch- und Verkaufsangebote im Philaforum --->  Ulis Flohmarkt

  • saschJohn
    Gast
    • 26. August 2007 um 09:04
    • #26

    kleines Beispiel zum Thema Wert von Massenware

  • thjohe
    Stamm Mitglied
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    1.175
    • 26. August 2007 um 09:10
    • #27

    Wenn keine Leute 100 Marken für 100 Euros kaufen, ist die 100 Euro Marke auch keine 100 Euro wert.

    Tulpen die keiner mehr will, sind nichts wert. 8)

    Der Marktwert von Marken hängt u.a. von der Beliebtheit des Hobby Briefmarkensammeln ab.

    Viele Sammler die sich bunte Bilder in Album stecken bilden einen großen Markt, weniger natürlich einen weniger großen Markt.

    :zZz: :zZz:

    Ich sammle übrigens auch Tiermotive, und trage damit zur breitgefächerten Nachfrage nach diesen "Objekten" bei. :ups:

    Ohne die Vielzahl der Markensammler gäbe es auch kaum einen Markt für Hochpreismarken. :wow:

    Wenn sich viele über ihre wertlosen Marken freuen :bier: :bier: , können sich einige wenige über ihre teureren Marken freuen, die sie an jemanden der wenigen verkaufen können, der bereit ist, dafür auch sehr viel zu zahlen.

    Sie haben ja etwas exklusives. :ploed:

    Smilie ist mir so herausgerutscht, war Absicht :schaem: :schaem:.

    Ich kann das irgendwie nicht richtig ernst nehmen.


    Fazit: Wer argumentiert, nur werterhaltendes Sammeln ist richtig, vernichtet seine eigenen Werte.


    Katalogpreise: eine Vorbemerkung wie in alten Katalogen zu "Mindestpreis 5 Pf im Handel" wäre sinnvoll, etwa in der Art: die Bearbeitung Ihres Auftrages und Lagerung der Marken kosten mindestens 5 Euro, dies wird beim Verkauf über eine Mischkalkulation in den Verkaufspreis eingerechnet. Bitte beachten Sie dies beim Kauf von Marken.

    Es würde jedem damit klar, daß mit dem Kauf über Auktion und Handel auch deren Kosten bezahlt werden müssen.

  • asmodeus
    Moderator
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    Männlich
    • 26. August 2007 um 09:22
    • #28

    Klar, Angebot und Nachfrage regelt den Markt (Sammlermarkt).

    Auch ist klar, das die unzähligen Sammler den Preis regeln, aber ich denke bei sehr gesuchten Werten, spielt der Sammler keine Rolle mehr. Der Preis regelt sich von selber, weil der Gegenstand (eine bestimmte Nummer im Katalog) sich selbständig gemacht hat- d.h.: die Marke ist bei Sammler und Nicht- Sammler ein Begriff. Auch bestimmte Werte haben ihren Wert, nicht weil tausende Sammler die haben wollen, sondern bei Luxuserhaltung der Wert einfach so jetzt läuft. Nicht jeder Sammler kann sich eine xxxx Euro teure Marke leisten und er fällt aus dem Raster aus, die Marke an Wert zu halten.

    Auch die Auflage ist und bleibt eine Säule der Preisfindung. Wenn es von einer x- Nummer nur noch wenige tausend gibt und das Gebiet ist beliebt, dann steigt das Stück. Auch die Wahl des Gebietes ist eine Säule der Preisfindung.

  • Pitti
    aktives Mitglied
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    Männlich
    • 26. August 2007 um 09:43
    • #29

    In früheren Zeiten wurde oft der Satz kolportiert: „Die Briefmarke ist die Aktie des kleinen Mannes“.

    Wenn ich den Großteil der Beiträge hier so lese, dann trifft das noch immer zu. Wobei ich da nichts schlechtes sehen kann, nur wird oft und in der letzten Zeit zu oft mit dem Eurozeichen im Hinterkopf gesammelt, wird zu oft der so genannte Kleinsammler als parodistisches Beispiel für das Versagen „ordnungsgemäßer Wertsteigerungsammellei“ etwas hämisch belächelt und das nenne ich dann, etwas vorsichtig ausgedrückt – die Normalität der trendgemäßen Ellenbogengesellschaft.

    Aber jeder soll so sammeln wie er meint, am Ende ist die Freude und der Spaß am Briefmarkensammeln entscheidend und so soll es ja eigentlich auch sein. Der mahnend erhobene Zeigefinger der fachidealistischen Werteanhäufer ist und bleibt so wieso meistens sekundär.

    Gruß

    Pitti

  • Abarten-Hannes
    Stamm Mitglied
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    Geburtstag
    30. März 1939 (86)
    • 26. August 2007 um 10:32
    • #30

    Frage an meinen Händler: "Für welchen Prozentsatz vom MICHEL verkaufen Sie Ihre Marken?"
    Antwort: "Für 60%."

    Auch für einen Händler sind die ME (=Michel-Euro) also ein Richtwert, der sich nicht mit seinen real zu erzielenden Preisen deckt.

    Schönen Sonntagsgruß!
    Abarten-Hannes

  • BDPh-Fälschungsbekämpfung
    Gast
    • 26. August 2007 um 10:59
    • #31
    Zitat

    Original von saschJohn 2. Die Preise in den Michel Katalogen
    Dazu muss ich sagen das Michel hier was völlig untypisches und für den Laien nicht nachvollziehbares tun. In keinem Katalog der Welt sind ausgewiesene Preise Richtwerte!!! Steht zwar drin aber es sollte eigentlich FETT vorne auf dem Umschlag stehen. "Die in diesem Katalog genannten Preise sind keine GELD Preise sondern reine Richtwerte für Sammler und Händler.

    saschJohn:

    Du unterliegst wieder dem Grundmissverständnis der meissten Sammler. Der Michel-Katalog nennt einen Marktpreis für eine bestimmte Qualitätsstufe (siehe auch Vorwort bzw. Bemerkungen zu den einzelnen Sammelgebieten). Leider erfüllt etwa 1% aller Marken diese Qualitätsstufe (bei Altdeutschland oder DR noch weniger).

    Wir haben Threads, in denen sich über Zuschlagspreise über 100% Michel gewundert wird. In der Regel bei optisch sauberen, zentrisch gestempelten Marken, die aus dem Umlauf kommen.

    Im Umkehrschluss heisst das folgendes: Die überwältigende Mehrheit der Marken sind für einen Bruchteil des Katalogpreises zu haben. Ich muss also als Sammler die Qualität einer Marke und damit ihren Handelswert bestimmen können. Wenn ich das einen Dritten tun lasse, zahl ich mit Sicherheit drauf.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

    P.S. Für mich ist Briefmarkensammeln ein optisches Vergnügen. Ich kann mich an sauberen modernen Briefen genauso erfreuen wie an einer klassischen Marke. Meine Spasssammlung DR + NDP wird mit sauber zentrisch gestempelten Marken vollgestopft. Egal, wie oft ich schon eine Einzelmarke habe. Und sie wächst sehr langsam, weil diese Qualität selten ist.

    P.P.S. Eine meiner Lieblingsbriefmarkenseiten: Auch wenn Soler Y Llach eher postgeschichtlich tätig sind, stöber ich doch mit Herzenslust im Angebot. Die Preise darf man aber nicht unter der "Katalogbrille" betrachten, da könnte einem schwummrig werden.

    2 Mal editiert, zuletzt von BDPh-Fälschungsbekämpfung (26. August 2007 um 11:13)

  • carolinus
    Gast
    • 26. August 2007 um 11:19
    • #32

    Lars,

    bei AD kann ich deine Einschätzung nachvollziehen. Die Erhaltung bestimmt den Wert. Spitzenqualität bekommt man da wirklich nicht für 20-50%!
    Die Preise, für die diese Werte dann weg gehen, liegen in der Tat bei 100% (und mehr!).
    Anmerkung: Bei ebay findet man sowas (nur noch) höchst selten, bei teureren Werten normalerweise fast gar nicht.

    Allerdings bleibt die Frage: Warum sind z.B. postfrische Marken der neueren Zeit (Paradebeispiel Bund) so unrealistisch bewertet.
    Die Antwort kann doch eigentlich nur lauten:
    Damit die vielen Sammler dieses Gebietes jedes Jahr immer brav die neuen Kataloge des Verlags kaufen und sich an ihren Werten reichrechnen können??
    Vielleicht würden aber auch diese Sammler bei einer realistischen Preiseinstufung auch vollends ihre Sammelleidenschaft aufgeben. Zumindest würden viele auf den Boden zurückgeholt.

    Gruß carolinus

    Einmal editiert, zuletzt von carolinus (26. August 2007 um 11:20)

  • BDPh-Fälschungsbekämpfung
    Gast
    • 26. August 2007 um 13:13
    • #33

    @carolinus:

    Wie willst Du den Widerspruch auflösen, dass alle für 25-30% Katalogwert kaufen wollen, bei der Wertermittlung aber den vollen Katalogpreis ansetzen? Offensichtlich ist der Gedanke des den Marken innewohnenden Wertes nicht aus den Köpfen zu kriegen.

    Ein Nettopreiskatalog würde übrigens keinem helfen. Die Käufer erwarten in der Regel einen Rabatt auf den Katalogpreis. Ein drastischer Preisrückgang beim Michel würde tatsächlich Werte vernichten und die Existenz vieler Händler gefährden. Denn der Rückgang würde bei den meissten Sammlern nicht als Anpassung sondern als Wertverlust wahrgenommen werden. Die Rabattansprüche blieben gleich - keiner würde anfangen, bei halbiertem Preisansatz 60-70% vom Katalogwert zu bezahlen.

    Für den Kauf eines Kataloges gibt es nicht nur den Grund, einen (imaginären) Preisanstieg nachzuvollziehen. Für mich war der Katalog immer meine Fehlliste. Und ich wollte wissen, welche Marken neu dazu gekommen sind.

    Die Preise für Bund postfrisch hängen m.E. in erster Linie an der Nominale der Marken. Wenn eine postfrische 55 Cents-Marke mit 2 Euro im Katalog steht, dann sind wir bei ca. 30% Michel wieder beim Nominalwert. Sieht bei den DM-Werten aber ganz anders aus. Die Massenware der 60er/70er-Jahre lassen sich nur für Cent-Beträge verkaufen. Aber nach meiner Erfahrung werden die auch noch immer gerne gesammelt.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

  • carolinus
    Gast
    • 26. August 2007 um 13:28
    • #34

    Mit postfrischen Marken der "neueren" Zeit meinte ich eigentlich so die Zeit zwischen 1949-1960. ;)

    Marken nach 1990 besitze ich nur auf aufgehobenen Belegen.
    Dass eine Einführung eines Nettopreiskatalogs nichts bringt, kann ich aus den genannten Gründen nachvollziehen. Jeder Sammler hätte die seit vielen Jahren gewohnten Rabatte im Hinterkopf.

    Von mir aus lassen wir alles so, wie es ist: die Katalognotierungen bleiben, wie sie sind. Man muss sie differenziert sehen und für seine Sammelgebiete entsprechend einordnen.

    Mein aktuellster Katalog ist übrigens von 2002.

    Gruß carolinus

    Einmal editiert, zuletzt von carolinus (26. August 2007 um 13:33)

  • Richard Ebert
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    10. November 1952 (73)
    • 26. August 2007 um 14:01
    • #35

    Hallo Lars und alle anderen Leser,

    wir hatten schon einmal vor Jahrzehnten (30 Jahre ?) die Umstellung des Michel Kataloges auf Nettopreise, entsprechend einer Halbierung von einer Auflage zur nächsten.

    Da ich zu dieser Zeit kein besonders aktiver Sammler war, kann ich mich aber nicht mehr an die Folgen erinnern.

    Es sollten aber doch Berufsphilatelisten (Händler) oder ältere Sammler Auskunft gegen können, sofern sie die Situation nicht verdrängt haben.

    Schöne Grüsse, Richard

  • saschJohn
    Gast
    • 26. August 2007 um 14:10
    • #36

    Lars meine Aussagen bezog sich auf den nichtsammelnden Laien ;) der guckt in den Katalog (wenn er denn einen hat) und liest 50 Euro für eine Marke schaut in sein Album findet eine und rennt zum Händler der bietet ihm 5 an und sgat Ja der Katalog Preis ist ja nur Richtwert. Versuch das mal in nem Schuhgeschäft!!!

    Es gibt, im übrigen auch Marken die du in Top Qualität nicht für 100% Michel loswirst.

    Ich weiß übrigens sehr wohl das Michel die Preise für Marken meint die am Besten gleich nach dem Kauf in einen Tresor gewandert sind.

  • BDPh-Fälschungsbekämpfung
    Gast
    • 26. August 2007 um 14:11
    • #37

    Hallo Richard,

    nach dem Boom der 70er-Jahre kam es zum rasanten Abschwung Anfang der 80er. An die Halbierung kann ich mich erinnern. Die Preisreduzierung der 80er-Jahre hat weltweit zu einem Sterben von Händlern und Auktionshäusern geführt.

    @carolinus:

    m.E. halten sich die Anfangsjahre noch recht gut. Auch wenn viel postfrisches Material auf den Markt gekommen ist, die Preise sind akzeptabel - zumindest für wirklich postfrische Marken in guter bis sehr guter Qualität.

    Man darf auch eines nicht übersehen - es gibt über die Jahre hinweg einen Schwund durch Vernichtung und Umwelteinflüsse. Marken werden nicht wie guter Wein besser. Ob der Schwund der Marken mit dem Rückgang der Sammler Schritt hält?

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.079
    • 26. August 2007 um 15:06
    • #38

    Tja, die Katalogpreisproblematik habt Ihr nun von allen Seiten beleuchtet, aber bisher hat niemand erwähnt, daß der Michel zumindest bei den sogen. Standardsorten aus beliebten Gebieten wie Bund, Berlin und DDR vor einigen Jahren (2002 ?!?) einen relativ radikalen Schnitt vollzogen hat. Die Preise wurden auf sehr breiter Front um ca. 20 - 25 % gesenkt. Ich meine mit dem Argument, eine größere Nähe zu den eigentlichen Nettopreisen zu erhalten.
    Und was ist passiert ? Sammler und Profis haben sich geärgert und geschimpft und alles ging weiter wie vorher, nur auf geringerem Niveau. Weiterhin wird auf den gewohnten Nachlässen auf den KW bestanden.
    Es klang ja schon an: Seht den Katalog als Liste an, die zeigt, was es gibt (der Michel ist schick, aber für Spezialisten geht es da los, wo der Michel Spezial aufhört !!) und nehmt die Preise als Tauschgrundlage.
    Wer kaufen will, sollte sich vorher um das Preisgefüge schlau gemacht haben. Ist so wie bei allen Geschäften. Der Belesene wird in der Regel auch nicht betrogen, alle anderen über 12 sind selber schuld......... :rolleyes:

    Einmal editiert, zuletzt von Kontrollratjunkie (26. August 2007 um 21:59)

  • Concorde
    Gast
    • 26. August 2007 um 15:21
    • #39
    Zitat

    Original von thjohe
    Wenn keine Leute 100 Marken für 100 Euros kaufen, ist die 100 Euro Marke auch keine 100 Euro wert.

    .

    und: Ohne die Vielzahl der Markensammler gäbe es auch kaum einen Markt für Hochpreismarken.

    Kannst Du mir Deine Logik erklären-verstehen tun ich sie jedenfalls bis jetzt nicht! :oneien: :oneien:

    Einmal editiert, zuletzt von Concorde (26. August 2007 um 15:23)

  • Max und Moritz
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.259
    Geschlecht
    Männlich
    • 26. August 2007 um 15:43
    • #40

    Was mir immer mißfällt, ist, daß von einigen eine künstliche Grenze zwischen denen gezogen wird, die nur aus Spaß an der Freud kiloweise Massenware durchsuchen, oder sich für 50 EUR hunderte von Marken kaufen (sog. "Spaßsammler") und denen, die sich für 100 EUR "nur" eine Marke kaufen, (sog. Investmentsammler").

    Schon mal daran gedacht, daß man an beidem Spaß hat????

    Ich besitze eine umfangreiche Bund-Postfrisch-Sammlung, die immer weiter wächst und immer mehr an Wert verliert, je mehr ich kaufe ;).

    Andererseits gebe ich viel Geld aus für gute Einzelstücke Besetzung WK II und Sudetenland, die, da wir ja auch bei Katalogbewertungen sind,
    zwischen 50 bis 120 % oder noch mehr des Michelwertes gehandelt werden.

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