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Geschäftspost Schering AG - Berlin

  • phoenix
  • 9. Dezember 2025 um 21:37
  • phoenix
    erfahrenes Mitglied
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    Männlich
    • 9. Dezember 2025 um 21:37
    • #1

    Hallo,

    vor einiger Zeit habe ich eine Kiste mit Briefen aus den 1950-er Jahren erstanden. Zu meiner eigentlichen Sammlung hat dieser Posten so gar keinen Bezug, einfach liegenlassen konnte ich so einen Fund irgendwie aber auch nicht. Die Briefe aus fast allen Teilen der Welt waren dafür einfach zu spannend. Also bin ich auf Entdeckungsreise gegangen und habe die über 300 Briefe ein wenig durchsucht und geordnet. Dabei habe ich festgestellt das die Briefe zum großen Teil Geschäftskorrespondenz der Schering AG aus Berlin sind. Aus über 300 Briefen sind nach dem Durchsuchen um die 50 Briefe übriggeblieben die denke ich schön die Geschäftsverbindungen in die ganze Welt aufzeigen und damit auch ein schönes Zeitdokument aus den 1950-er Jahren ist. Und von diesen Briefen möchte ich von Zeit zu Zeit mal ein paar zeigen. Vielleicht kann ja der eine oder andere etwas zu den Briefen ergänzen da sich mein Wissen auf die Michelnummer der Markenausgaben bzw. das Stempeldatum beschränken wird. Übrigens sind die aussortierten Briefe jetzt nicht wieder in einen dunklen Karton gelandet, die habe ich den örtlichen Sammlerverein gespendet. Wäre doch schade wenn so etwas wieder in der Versenkung verschwindet.

    Ich beginne jetzt mal mit etwas Afrika. Da haben wir einen Brief aus dem damals noch portugiesischen Mocambique. Abgestempelt wurde der in Beira am 08.03.1957. Der zweite Brief kommt aus Äthiopien. Dieser Brief wurde am Flughafen von Addis Abeba am 19.01.1955 abgestempelt und hat sogar auf der Rückseite einen Transitstempel von Athen (23.01.1955).

    Bis bald phoenix

    Einmal editiert, zuletzt von phoenix (10. Dezember 2025 um 07:40)

  • Wolffi
    Moderator
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    • 10. Dezember 2025 um 05:30
    • #2

    Hallo phoenix ,

    Immer wieder schön, wie du einem Brief Leben. Ich habe überlegt, wer beim oberen Beleg Absender sein könnte.

    Ein Lieferant, oder war es eine Bestellung? Oder gab es eine Vertretung oder einen Handelsagenten von Schering? Gibt Dein Brief mehr her auf der ungezeigten Seite?

    Bis denne sagt Wolfgang
    Meine Literaturliste - September 2023
    Linkliste im Philaforum - Stand 27.01.2026

  • phoenix
    erfahrenes Mitglied
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    • 10. Dezember 2025 um 07:52
    • #3

    Hallo Wolffi,

    natürlich geben die Briefe noch mehr her. Der Brief aus Mocambique stammt von einem C. Webendoerfer mit einer Postfachadresse in Beira. Da habe ich leider noch nichts wirklich konkretes finden können. Beim zweiten Brief aus Äthiopien sieht das schon deutlich besser aus. Der ist von einem Dr. med. Karlheinz Suermondt der die Filiale von Schering in Kairo leitete und später auch in das Management beim Arzneimittelhersteller Gödecke aufstieg. Da gibt es sogar einen guten Wikipedia Eintrag zu: https://de.wikipedia.org/wiki/Karlheinz_Suermondt

    Gruß phoenix

    Einmal editiert, zuletzt von phoenix (10. Dezember 2025 um 07:59)

  • Wolffi
    Moderator
    Beiträge
    5.475
    • 10. Dezember 2025 um 08:15
    • #4

    Vielen Dank, phoenix

    dann wird das der Geschäftskontakt sein. Herr Webendörfer arbeitete ab den 1950er Jahren für die Firma Grünenthal als deutschsprachiger Geschäftskontakt.
    Deutsche Pharmafirmen nutzten in Mozambique lokale Handelsfirmen bzw. deutschsprachige Geschäftsleute in Beira als Vertreter. Webendörfer ist ein Beispiel dafür.

    Thalidomide in Africa: Angola and Mozambique
    Gru¨ nenthal’s business interests in Mozambique were initially via a German-speaking busi-
    ness contact in the port city of Beira, the commercial centre of northern Mozambique. A
    Mr Webendo¨ rfer was one of the few individuals or firms that had already begun market-
    ing Gru¨ nenthal’s products in Africa perhaps even before 1953. Although he employed a
    pharmaceutical sales representative in 1954, his marketing activities did not meet
    Gru¨ nenthal’s expectations, so they asked a German export agency to find a second trad-
    ing firm in the capital, Lourenc¸o Marques (now Maputo) (mehr im Link)

    Quelle:
    https://medizingeschichte.charite.de/fileadmin/user_upload/microsites/m_cc01/medizingeschichte/Medien/Wimmelbu%CC%88cker_Parle_2020.pdf
    Seite 904/905

    Bis denne sagt Wolfgang
    Meine Literaturliste - September 2023
    Linkliste im Philaforum - Stand 27.01.2026

  • phoenix
    erfahrenes Mitglied
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    • 13. Dezember 2025 um 22:13
    • #5

    Hallo,

    und noch ein wenig Nachschlag zu Afrika. Da haben wir einen Brief aus Ägypten aus den 1950-er Jahren. Das genaue Datum ist auf dem Stempel leider nicht lesbar. Absender ist Sabet, Bocti & Kahil (Rue Chawarby 7 – Kairo). Auf einem anderen mir vorliegenden Brief steht zusätzlich noch „The National Medical & Trading Co.“ Finden konnte ich dazu auf die Schnelle jedoch nichts. Die Briefmarken scheinen wohl eher Standardwerte zu sein MiNr.398 (1953), MiNr.404 (1953) MiNr.478 als Viererstreifen (1955). Der zweite Brief stammt aus Mauritius und wurde am 28.02.1956 in Port Louis abgestempelt. Zwei Freimarken von Queen Elisabeth II, zusammen 60 Cents, fanden ihren Weg auf den Brief. Absender ist ein gewisser Germain H. Le Roy – Commission Agent Manufacturer’s Representative mit Postfachadresse und eigener Telexadresse. Leider konnte ich auch zu dieser Person nichts finden. Aber es gibt ja noch einige Briefe die ich zeigen werde. Da gibt es sicherlich mehr zu erzählen.

             

    Gruß phoenix

  • phoenix
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    • 27. Dezember 2025 um 21:38
    • #6

    Hallo,

    diesmal zeige ich etwas aus Westeuropa. Da ist als erstes ein Kofferanhänger aus Belgien. Sowas ist mir auch noch nicht untergekommen. Eine Warenprobe ohne Handelswert die als Einschreiben per Luftpost von Brüssel (23.09.1955) nach Berlin verschickt wurde. Auf der Rückseite ist auch handschriftlich vermerkt worum es sich bei der Warenprobe handelt. Von Zinkstaub ist da die Rede. Die Nummer 2 heute zeigt einen Einschreibebrief aus Frankreich der von Paris nach Berlin verschickt wurde. Absender ist Marcel Sauvain. Zum Absender konnte ich bis jetzt jedoch nichts wirklich brauchbares finden.

         

    Gruß phoenix

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
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    7.441
    • 27. Dezember 2025 um 23:05
    • #7

    Anzeige von Marcel Sauvain der wohl Schweizer war und die Firma Schering in Paris vertrat.

    https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=sui-001%3A1958%3A4%3A%3A654

    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

    Einmal editiert, zuletzt von Jean Philippe (28. Dezember 2025 um 09:38)

  • phoenix
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    • 5. Januar 2026 um 20:05
    • Neu
    • #8

    Hallo,

    heute gibt es etwas aus Osteuropa zu zeigen. Als erstes haben wir da eine auffrankierte Ganzsache aus Jugoslawien. MiNr. 678 (2 mal) und MiNr. 683 erhöhen dabei das Porto der Ganzsache von 5 auf 34 Dinar. Absender ist „Jugolek“ in Belgrad und abgestempelt wurde am 28.01.1955.

    Ein Luftpostbrief aus der Sowjetunion stammt aus dem Jahr 1956 und wurde mit 1,40 Rubel frankiert (MiNr. 1335, 1730). Absender ist die Firma Sojuzchimexport aus Moskau über die Schering in den 50er Jahren wieder erste Kontakte mit der Sowjetunion nach dem 2. Weltkrieg aufnahm. Schering war in Russland seit 1885 präsent und hatte später auch zwei produzierende Werke die im Jahre 1919 jedoch verstaatlicht wurden.


    Gruß phoenix

  • phoenix
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    • 7. Januar 2026 um 20:22
    • Neu
    • #9

    Hallo,

    weiter geht es mit Irland. Diesmal ein Brief in Dublin abgestempelt (30.07.1958) und mit MiNr.74 und 76 frankiert (5p). Leider gibt es auf der Rückseite keinen Absender aber der Slogan-Stempel zur Diphtherie Vorsorge (Impfung) ist mir ins Auge gefallen. Das passt dann sogar ganz gut zum Thema. Der zweite Brief stammt aus Malta (Valetta) und wurde dort im Jahre 1959 auf die Reise geschickt. Frankiert ist der Brief mit 8d (MiNr. 241 und 245). Absender ist Alfred Gera & Sons. Die scheinen auch heute noch eine pharmazeutische Größe auf der Insel zu sein.

         

    Gruß phoenix

  • phoenix
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    • 16. Januar 2026 um 20:12
    • Neu
    • #10

    Hallo,

    heute geht es nach Griechenland. Drei Briefe möchte ich zeigen die in den Jahren 1956 und 1958 versendet wurden und den Weg nach Berlin fanden. Alle wurden aus Athen abgeschickt und es gibt auch immer einen Absender. Der erste Brief wurde am 22.06.1956 abgestempelt und mit MiNr. 627, 628 (2 mal) und 634 beklebt. Absender ist die Societe des Produits Pharmaceutiques „SCHEPA“ in Athen. Brief Nummer 2 wurde mit MiNr. 644 und 660 frankiert und am 22.04.1958 abgestempelt. Absender ist M. T. Stephanides in Athen. Wie beim vorherige Brief auch findet sich noch ein Luftpostaufkleber auf dem Brief. Und dann ist da noch ein dritter Brief. Absender ist Hans-Joachim Arnold der als Vertreter von Schering in Kairo tätig war, wenn man dem Aufdruck auf der Rückseite des Briefes trauen kann. Eine Absenderadresse in Athen wurde auf der Rückseite mit der Schreibmaschine zusätzlich aufgebracht. Der Luftpostumschlag wurde mit MiNr. 627 und 630 beklebt und mit einem Athener Stempel am 14.05.1956 abgestempelt.

        

    Gruß phoenix

  • phoenix
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    • 17. Januar 2026 um 18:48
    • Neu
    • #11

    Hallo,

    heute geht es zu unseren nördlichen Nachbarn nach Dänemark. Ein großer Lufpostumschlag mit Absender Frederiksberg Chemical Laboratories Ltd. in Kopenhagen-Kastrup wurde hier an Schering versendet. Die MiNr. 356 findet sich gleich zweimal auf dem Umschlag und auch ein sehr schöner Stempel von Kastrup wurde am 12.07.1956 abgeschlagen.

    Gruß phoenix

  • phoenix
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    • 23. Januar 2026 um 21:02
    • Neu
    • #12

    Hallo,

    heute lassen wir Europa hinter uns und gehen nach Südamerika. Ich fange da mal mit zwei Briefen aus Argentinien und Bolivien an.

    Der Brief aus Argentinien wurde am 21.11.1952 in Buenos Aires abgestempelt. Auf dem Brief finden sich drei Marken von Eva Peron (MiNr.597 und 598 als senkrechtes Paar). Der Absender auf der Rückseite ist ein wenig kryptisch: G. A. Buenos Aires Conde 1612. Eine alte Straße und Hausnummer wurde schwarz überdruckt. Aber man kann erkennen das man vormals wohl in der Straße Arcos 1970 ansässig war.

    Der Brief aus Bolivien ging 1956 von La Paz nach Berlin auf Reisen. Der Absender lautet: Corporacion Comercial COBAN Casillas 778 La Paz. Am interessantesten finde ich die bunte Mischung an Marken. Neben MiNr. 541 und 553 finden sich insgesamt auch drei Zwangszuschlagmarken auf dem Brief (MiNr. Z20 – 2 mal und Z24). Die Z24 (Flugzeug) sollte hierbei wohl das Geld für einen neuen Flughafen reinholen.

     

    Gruß phoenix

  • phoenix
    erfahrenes Mitglied
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    • 3. Februar 2026 um 21:14
    • Neu
    • #13

    Hallo,

    wir bleiben weiter in Südamerika. Da haben wir einen Luftpostbrief aus Chile. Der wurde im Jahr 1957 in der Hauptstadt Santiago abgestempelt. Der Absender lautet: Laboratorio Cosmos S.A. Casilla 8445. Kommen wir zu den verklebten Briefmarken. Da haben wir MiNr.512, 522 und die 219 aus der AIR MAIL Serien von 1934!

    Der zweite Brief heute kommt aus Kolumbien. Abgestempelt wurde der Brief in Bogota am 20.11.1952 und stammt von der Quimica Schering Colombiana S.A., einer Vertretung von Schering in Kolumbien. An Briefmarken finden wir hier MiNr.645, 647 (3 mal) und 376. Auf der Rückseite sind noch einmal 4 Marken (MiNr. 375) aus dem Jahre 1937 verklebt aber nicht abgestempelt.

    Gruß phoenix

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