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  5. Deutsches Reich 1872–1945

Deutsches Reich Inflation, Ziffern im Queroval, Wz.1 Rauten, 1922, Vorbemerkungen

  • DKKW
  • 14. Oktober 2025 um 12:20
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.078
    • 14. Oktober 2025 um 12:20
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich hatte ja versprochen, diese Woche mit der Markenausgabe Ziffern im Queroval, Wz. 1 Rauten zu beginnen. Wie von den letzten Ausgaben gewohnt, möchte ich mit einigen Vorbemerkungen beginnen.

    Durch die Portoanhebungen im IV. Quartal 1922 insbesondere im Paketpostverkehr wurden Marken mit deutlich höheren Nominalen als bislang ausgegeben, notwendig. Als Markenmotiv diente das bereits bekannte Muster "Ziffern im Queroval" das ausreichend Platz für die Wertziffern bot. Für diese Ausgabe griff man auf noch vorhandene Restbestände an Papier für die Germania-Ausgaben mit Wz. 1 Rauten zurück.

    Chronologisch betrachtet kam allerdings zuerst der 50 Mk. Wert auf Papier mit Wz.2 Waffeln an die Postschalter (Siehe Kohl-Handbuch). Dieser Wert wird aber traditionell als Mi. Nr. 246 zusammen mit den anderen Werten auf Papier mit Wz.2 Waffeln katalogisiert.

    Es gibt Spezialliteratur: Band 74 der Infla-Bücherei: Walter Trösch: Deutsches Reich Ziffern im Queroval (sogen. Queroffset) Mi-Nrn. 219-223. Diese Buch wendet sich hauptsächlich an die Bogen und Markensammler. Postgeschichtliche Aspekte spielen keine Rolle. Dafür nehmen Feldmerkmale einen breiten Raum ein. Ein Muss für alle Fliegenschiss-Enthusiasten.

    Morgen beginne ich dann mit den Einzelwerten, zunächst dem 100 Mk. Wert.

    Ach ja, eine nette Geschichte aus dem Kohl-Handbuch: Ende 1922 beobachtete die Auslandsstelle des Postamts 1 in Hamburg, dass die hochwertigen deutschen Marken häufig mit einem Glanzüberzug versehen waren. Der Zweck dieses Manövers war, dass zugleich mit dem Kollodium- oder Lacküberzug auch die Abstempelungen nachträglich wieder abgewaschen werden sollten, um die Marken zum Schaden der Post mehrmals verwenden zu können. Diese Versuche nahmen solchen Umfang an, dass die Postämter durch eine besondere Verfügung auf das Vorkommen derartiger Marken mit Glanzüberzug aufmerksam gemacht und angewiesen wurden, dieselben für ungültig zu erklären und die betreffenden Postsendungen wie unfrankierte zu belasten.

    Ich kann mich nicht erinnern so eine Postsendung, bei der die Marken als ungültig gekennzeichnet wurden und Nachporto erhoben wurde, gesehen zu haben. Vielleicht hat erron Zugriff auf irgend einen Artikel zum Thema.

    Damit es auch etwas zu sehen gibt zeige ich den Satz ungebraucht (nicht alle Marken sind postfrisch) ohne die Farbvarianten des 400 Mk. Wertes.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DR 219-223, Ziffern im Queroval, Wz. 1 Rauten, ungebraucht.jpg
      • 229,38 kB
      • 1.920 × 271
      • 45

    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (14. Oktober 2025 um 18:14) aus folgendem Grund: Eine unklare Passage verbessert und ein paar Tippfehler korrigiert.

  • erron
    Moderator
    Beiträge
    2.487
    • 14. Oktober 2025 um 16:56
    • #2

    DKKW

    Zitat von DKKW

    Ach ja, eine nette Geschichte aus dem Kohl-Handbuch: Ende 1922 beobachtete die Auslandsstelle des Postamts 1 in Hamburg, dass die hochwertigen deutschen Marken häufig mit einem Glanzüberzug versehen waren. Der Zweckdieses manövers war, dass zugleich mit dem Kollodium- oder Lacküberzug auch die Abstempelungen nachträglich wieder abgewaschen werden sollten, um die Marken zum Schaden der Post mehrmals verwenden zu können. Diese Versuche nahmen solchen Umfang an, dass die Postämter durch eine besondere Verfügung auf das Vorkommen derartiger Marken mit Glanzüberzug aufmerksam gemacht und angewiesen wurden, dieselben für ungültig zu erklären und die betreffenden Postsendungen wie unfrankierte zu belasten.

    In den Amtsblättern der Reichspost (Nr. 1253 Oktober 1922) ist dieser Hinweis zu finden.

    mfg


    erron

    http://www.philadb.com

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