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  5. Deutsches Reich 1872–1945

Deutsches Reich Inflation, zweifarbige Posthornausgabe, Wz. 2 Waffeln, 50 Mk, Mi. Nr. 209

  • DKKW
  • 13. August 2025 um 09:51
  • Online
    DKKW
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    9.056
    • 13. August 2025 um 09:51
    • #1

    Hallo zusammen,

    die 50 Mk. zweifarbige Ziffernausgabe wurde sowohl im Platten-(P) als auch im Walzendruck (W) produziert, die Unterschiede werden im Michel Spezial aber auch in der PHILA-DB erklärt bzw. gezeigt. Beide Druckvarianten wurden sowohl in Bögen als auch in Rollen ausgeliefert. Ein Erstausgabedatum bzw. ein Frühdatum wird im Michel Spezial nicht genannt. Aufgrund eines Übertragungsfehlers ist die Angabe in der PHILA-DB nicht korrekt. Das Kohl-Handbuch schreibt Anfang Dezember 1922, der Michel Spezial nur Dezember (1922). Wie üblich werden HAN nur bei Bögen im Plattendruck angedruckt. Ich gehe mal von mindestens vier Auflagen aus, die Höhe der Gesamtauflage ist nicht bekannt. Normalerweise wurden die Marken auf Papier mit Wz. 2 Waffeln produziert, es gibt allerdings auch Marken mit Vierpass-Wz. (eigentlich für Fiskalmarken bestimmt). Laut Kohl-Handbuch kamen sie im März 1923 heraus. erron schreibt in der PHILA-DB dass die früheste bekannte Verwendung vom 11.3.23 in der OPD Erfurt bekannt ist. Diese Marken sind ungebraucht/postfrisch durchaus erschwinglich, echt gestempelt selten und teuer. https://philadb.com/?site=list&catid=&catuid=484&id=538

    Der Michel-Spezial 2016 nennt die folgenden Farbfamilien:
    209P: schwarzbläulichgrün/ hellbraunpurpur
    209Wa: dunkel- bis schwärzlichgraugrün/hellbraunpurpur
    209Wb: schwarzgraugrün/lebhaftbraunpurpur

    Auch hier kommen als Abart auch Markeb mit verschobenem Unterdruck (mind. 1mm) vor. Dazu kommen unten ungezähnte Marken sowie als Papierabart Marken die auf Kartonpapier gedruckt wurden. Außerdem werden zwei Plattenfehler katalogisiert. erron zeigt sowohl die Abart mit dem verschobenen Unterdruck als auch beide Plattenfehler in der PHILA-DB.

    Bei den Walzendruckmarken sowohl in a- als auch in b-Farbe sind vier unterschiedliche Strichelleisten vom Oberrand katalogisiert. Ich kann hier eine Plattendruckmarke vom Oberrand sowie drei verschiedene Walzendruck-Marken vom Oberrand zeigen: 0'6'0/2'9'2 und 0'6'0/3'7'3 in a-Farbe sowie 1'4'1/2'9'2 in b-Farbe. Außerdem gestempelte und inflageprüfte Marken im Plattendruck sowie beiden Farben im Walzendruck. Diesmal habe ich auch daran gedacht meine beiden gestempelten und inflageprüften Viererbklöcke rauszusuchen (P und Wa)

    Dann zwei von drei katalogisierten HAN: H 7741.22 und H 8491.22. Schließlich noch eine postfrische Marke vom Bogenunterrand mit Vierpass-Wz. Ich denke aufgrund des Bogenrands ist das Wz. auch auf dem Scan erkennbar.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DR 209P, Wa, Wb, 50 Mk. zweifarbige Posthornausgabe, Platte, Walze, Farben, gestempelt.jpg
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    • DR 209P, Wa, 50 Mk. zweifarbige Posthornausgabe, gestempelte Viererblocks.jpg
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    • DR 209P, Wa, Wb, 50 Mk. zweifarbige Posthornausgabe, OR, postfrisch.jpg
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    • DR 209P 50 Mk. zweifarbige Posthornausgabe, HAN, postfrisch.jpg
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    • DR 209P, Vierpass-Wz., 50 Mk. zweifarbige Posthornausgabe, OR, postfrisch.jpg
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  • uie4
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    28
    • 14. August 2025 um 07:58
    • #2

    Dazu kann ich einen für mich schönen Brief aus meiner Heimatsammlung Herten zeigen.

    Auf der Rückseite hat ein Vorbesitzer "12 x 209 a x I -3" notiert. Kann das jemand deuten?

    Danke und viele Grüße
    uie4

  • erron
    Moderator
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    2.486
    • 14. August 2025 um 10:20
    • #3
    Zitat von uie4

    Auf der Rückseite hat ein Vorbesitzer "12 x 209 a x I -3" notiert. Kann das jemand deuten?

    Danke und viele Grüße
    uie4

    uie4 ,

    Dieses "a x I-3" entziffere ich als Walzendruck (a), das "x" als WZ 2 und das "I" für Plattendruck.

    Sind aber alles Plattendrucke.

    Also eine MeF Frankatur mit 12 x Nr. 209 in Plattendruck aus der PP 14 vom 1.7.23-31.7.23.

    Frankiert mit 12 Marken zu je 50 Mark. Ergeben somit 600 Mark.


    Die Zahl "3" könnte für waagerechte Paare sein, oder für die dritte Gewichtsstufe. Die Gebühr wäre in dieser Stufe dann: 360 Mark

    Die Gebühren betrugen in dieser PP 14 für einen Fernbrief in der höchsten Gebührenstufe vier bis 500 Gramm: 540 Mark.

    Somit leider sehr stark überfrankiert.


    mfg


    erron

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  • Online
    DKKW
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    • 14. August 2025 um 10:30
    • #4

    Moin uie4,

    ein schöner Brief, aber so wie man ihn da sieht hoffnungslos überfrankiert. Ist da vielleicht irgendwo die Klebespur eines abgefallenen R-Zettels zu sehen. Für einen eingeschriebenen Brief der PP14 (1.7.-31.7.23) würde das Porto 600 Mk passen.

    Bei der Notiz bin ich etwas überfragt. Laut meinem Deutschland Spezial aus dem Jahr 1972/73 gab es die a-Farbe. Mit X wurde das Wz. Waffeln bezeichnet. I stand damals für die Type I = Plattendruck, bei der 3 bin ich überfragt.

    Viele Grüße
    DKKW

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    DKKW
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    • 14. August 2025 um 10:37
    • #5

    Hallo zusammen,

    die 50 Mk. zweifarbige Posthornausgabe als Einzelfrankatur. So viele Möglichkeiten habe ich nicht gefunden.

    Inlandspostverkehr:
    PP11: Rohrpostbrief, Rohrpostkarte wenn Aufgabe- bzw. Bestellort außerhalb des Ortsbestellbezirks lagen, Päckchen
    PP12: Drucksache 4. Gew.stufe, eingeschr. Drucksache, Nachnahme-Postkarte, Ortsbrief 3. Gew.stufe, Inlandsbrief, Warenprobe, Geschäftspapiere, Zeitungssache 2 Exemplare
    PP13: Zeitungssache

    Auslandspostverkehr:
    PP11: Postkarte
    PP12: Brief im Grenzrayon

    Ich habe "nur" die gängigste Versendungsform, einen Inlandsbrief aus Hamburg nach Hannover vom 17.2.23, also PP12.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DR 209P 50 Mk. zweifarbige Posthornausgabe, Inlandsbrief, PP12, 2.23.jpg
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  • uie4
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    • 14. August 2025 um 12:01
    • #6
    Zitat von DKKW

    Moin uie4,

    ein schöner Brief, aber so wie man ihn da sieht hoffnungslos überfrankiert. Ist da vielleicht irgendwo die Klebespur eines abgefallenen R-Zettels zu sehen. Für einen eingeschriebenen Brief der PP14 (1.7.-31.7.23) würde das Porto 600 Mk passen.

    Bei der Notiz bin ich etwas überfragt. Laut meinem Deutschland Spezial aus dem Jahr 1972/73 gab es die a-Farbe. Mit X wurde das Wz. Waffeln bezeichnet. I stand damals für die Type I = Plattendruck, bei der 3 bin ich überfragt.

    Viele Grüße
    DKKW

    Hallo DKKW ,

    es könnte durchaus sein, dass der Brief ursprünglich als Einschreiben geplant war, es gibt einen Schwesterbrief als Einschreiben. Vielleicht hatte man schlicht und einfach vergessen zum Schalter zu gehen. Es gibt nämlich keine Klebespuren und auch keinen Ankunftsstempel.

    Viele Grüße
    uie4

    Einmal editiert, zuletzt von uie4 (14. August 2025 um 12:16)

  • Online
    DKKW
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    • 15. August 2025 um 07:37
    • #7

    Hallo zusammen,

    erron
    Da bis Du mir mit Deiner Antwort zuvorgekommen.

    @all:
    obwohl es viele Sendungsformen gab bei denen eine Mehrfachfrankatur möglich war fehlt mir bislang so ein Beleg in meiner Sammlung. Deshalb zeige ich heute eine Mischfrankatur.

    Ein eingeschriebener Ortsbrief aus München vom 25. Juni 1923, also PP13.

    Ortsbriefporto: ....... 40 Mk.
    Einschreibegebühr: 80 Mk.
    zusammen: ........... 120 Mk.

    Mit zwei 50 Mk. zweifarbige Posthornausgabe und einem waagerechten Paar der 10 Mk. Arbeiterausgabe korrekt frankiert.

    Viele Grüße und schon mal ein schönes Wochenende
    DKKW

    Bilder

    • DR 2 x 209, 2 x 239, MiF, eingeschr. Ortsbrief, PP13, 6.23.jpg
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  • uie4
    neues Mitglied
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    28
    • 15. August 2025 um 08:53
    • #8

    Guten Morgen,

    dann zeige ich Euch hier noch einen Wertbrief vom 20.06.1923 aus derselben PP:

    Fernbrief über 20 g : 120 Mk.
    Versicherung: ............160 Mk. (2 x 80 Mk. für je 10.000 Mk.)
    Einschreiben: ..............80 Mk.
    zusammen: .............. 360 Mk.

    Viele Grüße
    uie4

  • erron
    Moderator
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    2.486
    • 15. August 2025 um 14:17
    • #9

    Hallo,

    eine unscheinbare EF mit der Nr 209 als Plattendruck, versendet in der PP 12 nach Leipzig am 13.2.1923

    Abgestempelt ist der Brief mit dem Werbestempel von Sebnitz/ Die Stadt der Kunstblumen-Industrie. Bochmann Nr 2, Filbrandt Nr 302

    Der Brief wurde versendet an die Briefmarkenhandlung der Gebrüder Senf in Leipzig.

    Nur, wer waren die Gebrüder Senf aus Leipzig?

    Diese Gebrüder Senf gaben die erste philatelistische Zeitschrift, das illustrierte Briefmarken-Journal ab 1.1.1874 und auch den ersten Postwertzeichenkatalog heraus.

    Gebrüder Senf – Wikipedia
    de.wikipedia.org

    Der Nachfolger der Postwertzeichenkataloge war unter anderem der Katalog von Hugo Michel, der Michelkatalog.


    mfg


    erron

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  • mpiodi
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    882
    • 18. August 2025 um 23:00
    • #10

    Hallo DKKW ,

    Von mir zu Mi 209 eine sehr schlichte Bedarfspostkarte mit einer MiF (waagrechtes Paar von Mi 209) vom 31/7/1923 von Nürnberg, UB * 2 *, nach Colmberg/ Mittelfranken.
    Ob es sich um einen Walzendruck oder einen Plattendruck handelt, vermag ich nicht zu sagen.

    Entwertet mit Band-Werbestempel für den 15. Esperanto Weltkongress in Nürnberg (Bo 19; Filbrandt 252):
    "VIZITU LA XV an UNIVERSALAN KONGRESON DE ESPERANTO 2a-8a DE AUGUSTO 1023 * NÜRNBERG* BESUCHET AUG. 1923 DEN 15.ESPERANTO WELTKONGRESS"

    Letzter Tag von PP 14: Postkarte im Fernverkehr 120 M.


    Rückseite:

    Gruß

    mpiodi

    Maschinenserienstempel 1918 bis 1945

    Postfreistempel als Entwerter 1939 bis 1950

  • Online
    DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.056
    • 19. August 2025 um 09:26
    • #11

    Hallo zusammen,

    mpiodi
    Ein schöner Beleg. Für mich sehen die 50 Mk. Marken wie Walzendruck aus. Vielen Dank fürs zeigen.

    @all:
    Von mir gibt es als aktuell letzten Beleg mit der 50 Mk. zweifarbige Posthornausgabe ebenfalls eine Postkarte zu sehen und zwar als Mischfrankatur auf Auslandspostkarte aus Berlin nach Kopenhagen vom 26.3.1923, also PP13.

    Portogerecht mit zwei 50 Mk Marken der zweifarbigen sowie zwei 40 Mk. Marken der einfarbigen Posthornausgabe frankiert, insgesamt also 180 Mk.

    In den kommenden Tagen zeige ich wieder einige Bögen (damit da auch wieder was vorangeht) bevor ich dann mit der Flugpostausgabe vom Juli 1923 weitermache.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DR 209, 232, 2 x 50 Mk. u. 2 x 40 Mk., MIF, Auslandspostkarte, PP13, 3.23.jpg
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      • 2.186 × 1.428
      • 28
  • erron
    Moderator
    Beiträge
    2.486
    • 19. August 2025 um 17:56
    • #12

    Hallo,

    eine MiF als Ortsbrief innerhalb München aus der PP 14.

    Verklebt wurden zwei Marken zu je 10 Mark aus der Freimarkenserie, Arbeiter (Mi. Nr 239),

    und zwei Marken der Nr 209 zu je 50 Mark in Walzendruck und der Farbvariante "b".

    Die Gebühr in dieser PP 14 betrug als Ortsbrief bis 20 Gramm 120 Mark.

    Somit portogerecht.


    mfg


    erron

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  • Online
    DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.056
    • 9. Oktober 2025 um 09:26
    • #13

    Hallo zusammen,

    jetzt habe ich auch eine MeF der 50 Mk. zweifarbige Ziffernausgabe. Ein Achterblock auf einem Ortsbrief aus Dresden vom 11.8.23, also PP15. Sogar mit Prüfstempel "Einwandfrei Infla-Berlin"

    Korrekt frankiert, in der PP15 betrug das Ortsbriefporto 400 Mk.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DR 209P, 8 x 50 Mk. zweifarbige Posthornausgabe, MEF, Inlandsbrief, PP15, 11.8.23.jpg
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