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Deutsches Reich Inflation, zweifarbige Posthornausgabe, Wz. 2 Waffeln, 30 Mk, Mi. Nr. 208

  • DKKW
  • 25. Juli 2025 um 11:24
  • DKKW
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    • 25. Juli 2025 um 11:24
    • #1

    Hallo zusammen,

    heute komme ich zum 30 Mk. Wert der zweifarbigen Posthornausgabe mit Wz. 2 Waffeln. Die Marke kam im Oktober 1922 an die Postschalter. Das Kohl-Handbuch schreibt Mitte Oktober, die Angabe in der PHILA-DB stimmt hier nicht (Übertragungsfehler). Auch diese Marke wurde sowohl im Platten- als auch im Walzendruck hergestellt, die Unterschiede werden im Michel Spezial erklärt, die unterschiedliche Ziffernzeichnung dargestellt. Die Plattendruckmarken wurden in Bögen produziert, die Marken im Walzendruck in Rollen. Aus diesem Grund existieren bei den Walzendruckmarken auch keine Oberrandstücke. Nachdem drei HAN katalogisiert sind ist, zusammen mit den Walzendruckmarken, von mindestens vier Auflagen auszugehen. Die Auflagenhöhe ist nicht bekannt. https://philadb.com/?site=list&catid=&catuid=484&id=537

    Im Michel Spezial 2016 wird folgende Farbfamilie genannt: lebhaftsiena (Töne)/hellgelbocker

    Anhand von zwei postfrischen Marken kann ich unterschiedliche Farbtöne zeigen, beide Marken sind nicht sonderlich gut zentriert, dafür weist die rechte Marke einen "Fliegenschiss" auf, der Oberrand über der linken Wertziffer 3 ist angebrochen. Außerdem die Marken im Platten- (links) und Walzendruck (rechts) gestempelt und inflageprüft, zudem eine postfrische Marke vom Eckrandstück mit Reihenwertzähler sowie ein postfrisches Paar vom Bogenunterrand mit der HAN H 6300.22.

    Zwei Plattenfehler sind im Michel Spezial katalogisiert, beide zeigt erron in der PHILA-DB.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende, diesmal bis Sonntag abend.
    DKKW

    Bilder

    • DR 208P, 30 Mk. zweifarbige Posthornausgabe, postfrisch, Farbtöne.jpg
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    • DR 208P und W, 30 Mk. zweifarbige Posthornausgabe, gestempelt.jpg
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    • DR 208P, HAN H 6300.22, postfrisch.jpg
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  • stempelsammler
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    22. Dezember
    • 25. Juli 2025 um 16:39
    • #2

    Hallo,

    zwei Belege zu dieser Marke habe ich gefunden.

    Eine Ganzsache vom 14.6.1923 von Landshut nach Sulzbach, wohl P 150 a I, auffrankiert mit je ein mal 167, 208 und 228. Ergibt 40 Mark für eine portorichtige Postkarte im Inlandsverkehr in PP 13.


    Ein Einschreiben vom 4.1.1923 von Charlottenburg nach Neapel. Frankiert mit 4 x 206 und 2 x 208. Das Porto setzt sich zusammen aus Brief bis 20g. 80 Mark und Einschreiben 20 Mark.


    viele Grüße

    stempelsammler

  • erron
    Moderator
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    • 26. Juli 2025 um 21:59
    • #3

    Hallo,

    eine HAN kann ich auch zeigen.

    HAN: 5557.22 vom Bogenunterrand

    mfg


    erron

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  • DKKW
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    • 27. Juli 2025 um 16:04
    • #4

    Hallo zusammen,

    ich habe, wie ich die Abbildungen der Briefmarken zusammengestellt habe, wieder einen gestempelten und inflageprüften Viererblock vergessen. Als Viererblock kann es nur Plattendruck seine da ja die Walzendruckmarken nur in Rollen produziert wurden.

    Abgestempelt Erlangen 12. Jun. 22

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DR 208P, 30 Mk. zweifarbige Posthornausgabe, Viererblock, gestempelt.jpg
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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (28. Juli 2025 um 11:19)

  • DKKW
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    • 28. Juli 2025 um 11:31
    • #5

    Hallo zusammen,

    wieder mal eine hoffentlich vollständige Liste der möglichen Einzelfrankaturen der 30 Mk. zweifarbige Posthornausgabe. Neben einigen wenigen gängigen Portostufen sind wie immer etliche ausgefallene Versendungsformen dabei.

    Inlandspostverkehr:
    PP9: eingeschr. Eilboten-Inlandsbrief 3. Gew.stufe Ortszustellung, Paket bis 5 Kg und bis 75 km
    PP10: eingeschr. Nachnahmebrief 2. Gew.stufe plus wiederholte Zustellung, eingeschr. Inlandsbrief 3. Gew.stufe postlagernd, eingeschr. Inlandsbrief 3. Gew.stufe Einlieferung Straßenbahnbriefkasten (nur Hamburg), Postauftrag 2. Gew.stufe
    PP11: eingeschr. Drucksache 2. Gew.stufe, eingeschr. Ortsbrief, Zeitungssache 2 Exemplare
    PP12: Drucksache 3. Gew.stufe, Ortsbrief 2. ,Gew.stufe, Ortsbrief postlagernd, Ortsbrief Einlieferung Straßenbahnbriefkasten (nur Hamburg)

    Auslandspostverkehr:
    PP9: Brief 2. Gew.stufe
    PP10: Brief nach Ungarn bzw. Tschechoslowakei, Brief im Grenzrayon 4. Gew.stufe
    PP11: Drucksache 2. Gew.stufe
    PP12: Drucksache

    Ich kann hier einen eingeschriebenen Ortsbrief aus Berlin vom 22.12.22 zeigen. PP11 und portogerecht.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DR 208P, 30 Mk. zweifarbige Posthornausgabe, eingeschr. Ortsbrief, PP11, 22.12.22.jpg
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  • DKKW
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    • 29. Juli 2025 um 11:10
    • #6

    Hallo zusammen,

    auch aus dem Auslandspostverkehr habe ich eine (gängige) Einzelfrankatur in meiner Sammlung. Es handelt sich um eine Auslandsdrucksache die am 3. Februar 1923 von München nach Randers in Dänemark gelaufen, somit PP12 und portogerecht. Der bay. K2-Stempel ist leider verkantet und ziemlich undeutlich.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DR 208P, 30 Mk. zweifarbige Posthornausgabe, Auslandsdrucksache, PP12, 2.1923.jpg
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  • erron
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    • 29. Juli 2025 um 20:58
    • #7

    Hallo,

    einen Brief innerhalb von München vom 23.1.23 kann ich zeigen.

    Aus der PP 12 ist dieser 30 Pfennig Ortsbrief der zweiten Gewichtsstufe bis 100 Gramm.

    Geprüft wurde sie vom Infla Berlin-Prüfer Franz Ritter als echt und zeitgerecht.


    Wie man sieht, wurde der Briefumschlag schon einmal verwendet.

    Zur weiteren Verwendung wurde eine Art Verschlussklappe auf den Originalumschlag verklebt.

    Die damals bekannteste Verschlussklappe war die Verschlussklappe "Pfiffikus".


    mfg


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  • DKKW
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    • 30. Juli 2025 um 10:30
    • #8

    Hallo zusammen,

    Möglichkeiten zur Verwendung der 30 Mk. Marke gab es natürlich einige, insbesondere in den späteren Portoperioden im Jahr 1923.

    Hier eine Nachnahme-Inlandspostkarte aus Oberndorf nach Renningen vom 30. Juni 1923 (Letzttag der PP13)

    Inlandspostkartenporto: 40 Mk.
    Nachnahmegebühr: ....... 50 Mk.
    zusammen: ...................... 90 Mk.

    Mit einem senkrechten Dreierstreifen der 30 Mk. zweifarbige Posthornausgabe, Plattendruck, korrekt frankiert.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DR 208P, 3 x 30 Mk. zweifarbige Posthornausgabe, MEF, Nachnahmepostkarte, PP13, 30.6.23.jpg
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    • 30. Juli 2025 um 16:17
    • #9

    Hallo,

    eine Drucksache aus der PP 12 in der 3ten Gewichtsstufe bis 100 Gramm, hier mal als Zeitungs-Streifband.

    Von der Schriftenversandstelle des Missionshauses in Barmen, das heutige Wuppertal, wurde das Streifband am 23.1.1923 nach Cleinich, Kreis Bernkastel versendet.

    Die Gebühren für Drucksachen bzw. Streifbänder betrugen 30 Mark.

    Somit portogerecht.

    Sind nicht oft zu finden, diese Umverpackungen für Zeitungen aus der Frühzeit der Inflation.


    mfg


    erron

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  • DKKW
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    • 31. Juli 2025 um 09:42
    • #10

    Hallo zusammen,

    im Juli 1923 machte die Inflation einen deutlichen Sprung. Die Porti erhöhten sich zum Wechsel von der PP13 zur PP14 am 1.7.23 in der Regel um das Dreifache!

    Hier ein Inlandsbrief aus Braunach nach Helmbrechts vom 6. Juli 1923. Vorder- und rückseitig mit insgesamt zehn 30 Mk. zweifarbige Posthornausgabe frankiert, also insgesamt 300 Mk Porto für den Inlandsbrief. Eine Woche früher hätten noch 100 Mk. ausgereicht. Vorderseitig ein Sechserblock, rückseitig zwei senkrechte Paare.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DR 208P, 10 x 30 Mk. zweifarbige Posthornausgabe, MEF, Inlandsbrief, PP14, Vorderseite.jpg
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    • 1. August 2025 um 08:40
    • #11

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich ein Beispiel für eine Mehrfachfrankatur der 30 Mk. zweifarbige Posthornausgabe im Auslandspostverkehr.

    In der PP12 betrug das Auslandspostkartenporto 90 Mk, hier durch einen senkrechten Dreierstreifen der 30 Mk. Marke dargestellt. Am 23.1.23 in Eisenach abgestempelt und nach Kopenhagen, Dänemark gelaufen.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DR 208P, 30 Mk. zweifarbige Posthornausgabe, Auslandspostkarte, PP12, 23.1.23.jpg
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    • 1. August 2025 um 20:02
    • #12

    Hallo,

    eine Auslands- Einzelfrankatur aus der PP 12, als Streifband bis 50 Gramm, versendet in die Schweiz.

    Abgestempelt wurde das Streifband in Hagen/Westfalen und versendet nach Wädenswil am Züricher See.


    Leider ist nur die Jahreszahl "23" zu erkennen. Schade, kein komplettes Datum vorhanden. Also ab in die Dublettenkiste für den Flohmarkt.

    Aber halt, beim genaueren Hinsehen ist da was ! Eine Besonderheit.

    Auf der 30 Mark-Marke ist im oberen Bildrand die Abart: "Stark verschobener Unterdruck" (weiße Dreiecke an den Bildränder auf einer Seite ohne Unterdruck), Mi Nr 208 III, vorhanden.

    Somit ist aus dem Streifband kein "hässliches Entlein", sondern ein "schöner Schwan" geworden und der "Wert" des Beleg steigt von 65 Michel auf 400 Michel.


    mfg


    erron

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    • 2. August 2025 um 19:01
    • #13

    Hallo,

    Aus der PP 11 noch einen Ortsbrief von Berlin nach Berlin vom 4.1.23 als Einschreiben bis 20 Gramm.

    Der Absender war die Russische-Eisenbahn-Kommission in Berlin W 15. Der Adressat war die Firma Fabela in Berlin S 42.

    Gebühr für einen Ortsbrief bi 20 Gramm: 10 Mark.

    Mit Zusatzleistung Einschreiben: 20 Mark.

    Somit portogerecht.


    Die Möglichkeiten einer portogerechten Versendungsart als R-Ortsbrief in dieser PP 11 bestand nur max. 4 Wochen


    mfg


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    • 3. August 2025 um 10:42
    • #14

    Hallo,

    bei der 30 Mark-Marke gibt es zwei Druckarten. Den Platten- und den Walzendruck.

    Hier mal die Unterscheidungsmerkmale.

    Plattendruck: dickere Schrift, dicke Sterne, Schnüre am Posthorn dick.

    Walzendruck: magere Schrift, kleinere Sterne, Schnüre am Posthorn dünn, Markenbild immer etwas dunkler.

    Auch die Michelbewertung ändert sich zu Gunsten des Walzendruckes.

    Platte: postfrisch 0,90 Michel. Gestempelt 2,- Michel.

    Walze: postfrisch 8,- Michel. Gestempelt 25,- Michel.

    mfg


    erron

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  • DKKW
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    • 4. August 2025 um 21:30
    • #15

    Hallo zusammen,

    ich melde mich doch schon heute Abend. Im Club hatten wir heute einen sehr interessanten und ausgefallenen Vortrag zur Luftpost aus der von den Russen eingeschlossenen Festung Przemysl im 1. Weltkrieg. Als ich anschließend heimgekommen bin fand ich den Aushang dass wegen dringender Arbeiten u.a mein TG-Platz in dieser Woche geräumt sein muss. Das ist ihnen natürlich erst heute eingefallen, wenn ich das am Freitag gewusst hätte wäre ich in Türkenfeld geblieben. Na gut, mein Auto steht jetzt ein Stück weg auf der Straße. Vermutlich werde ich morgen Mittag wieder raus fahren und erst am Sonnabend zurückkommen.

    Zurück zur Philatelie. Hier eine weitere Mehrfachfrankatur der 30 Mk. zweifarbige Posthornausgabe auf Auslandsdrucksache vom 2.3.1923, also PP13. Von Hamburg nach Apenrade gelaufen und mit einem waagerechten Paar der 30 Mk. Marke portorichtig frankiert.

    Mit vermutlich privatem Drucksachenstempel und das Kuvert natürlich offen.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DR 208P, 2 x 30 Mk zweifarbige Posthornausgabe auf Auslandsdrucksache, PP13. 3.23.jpg
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  • DKKW
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    • 5. August 2025 um 11:16
    • #16

    Hallo zusammen,

    Möglichkeiten der Mischfrankatur gab es sicherlich wie Sand am Meer. Damit es nicht ausufert werde ich es bei einem nicht ganz alltäglichen Beispiel belassen. Ich zeige hier einen Auslandswertbrief über 12.000 Mark aus Frankfurt am Main nach Randers in Dänemark vom 17.11.1922, also PP10. Handschriftliche Gewichtsangebe oben links: 46g

    Der Brief wurde mit zwei 150 Pfg. Arbeiterausgabe und je drei 5 Mk und 30 Mk. Marken der zweifarbigen Posthornausgabe korrekt frankiert.

    Auslandsbriefporto 3. Gew.stufe: 80 Mk (40 + 2 x 20Mk)
    Auslands-Einschreibegebühr: …..... 8 Mk
    Mindestversicherungsgebühr : ... 20 Mk.
    zusammen: .................................. 108 Mk.

    Diese Summe findet man auch mit Rötel unten notiert. Rückseitig der Siegelstempel der Postüberwachungsstelle Hamburg

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR MIF, 2 x 189, 3 x 205W und 3 x 208P auf Auslandswertbrief, PP10, 17.11.22.jpg
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    • 8. August 2025 um 10:59
    • #17

    Hallo,

    von mir noch eine MiF der Nr 208 in Plattendruck.

    Von Ratibor nach Nowawes wurde dieser Brief versendet. Stempelabschlag ist der 6.2.1923.



    Auffällig als Zusatzfrankatur ist an diesem Brief die sehr spätere Verwendung der Abschiedsausgabe von Bayern mit Aufdruck, Deutsches Reich.

    Gültig waren die Marken der Abschiedsausgabe bis zum 30.9.1923

    Und auf den zweiten Blick offenbart sich bei dieser Marke noch eine Besonderheit:

    Das "D" im Aufdruck hat den Plattenfehler XIII; Sägezähne am "D" von Deutsches, der leider durch den Stempelabschlag etwas schlecht zu sehen ist.



    Das erforderliche Porto von 50 Mark für diesen Fernbrief bis 20 Gramm in der PP 12 wurde mit 1x der Nr 208 und 1 x der Nr 138 gelöst.

    mfg

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  • erron
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    • 8. August 2025 um 21:53
    • #18

    Hallo,

    Marken der 30 Mark-Marken in Plattendruck auf Belegen sind ja häufig zu finden.

    Fehlen nur noch Belege mit Marken im Walzendruck (W).

    Der Unterschied zwischen Platten- und Walzendruck ist im Thread #14 zu sehen.


    Aus der PP 14 vom 1.7.23-31.7.23 eine Drucksache bis 25 Gramm.

    Da am 1.7.23 die Gebühr für eine Drucksache von 20 Mark auf 60 Mark erhöht wurde, musste die Ernemann-Werke in Dresden nun zwei 30 Mark-Marken verwenden, um, dem erhöhten Porto Rechnung zu tragen. Abgestempelt wurde die Drucksache am 9.7.23.

    Der Empfänger war die Bahnhofsapotheke in Braunschweig.


    Geprüft wurde die Drucksache vom Altmeister der Inflationsphilatelie, Eduard Peschl in den 1950er Jahren, damals noch als Römisch II für Walzendruck.

    Bei der Nachprüfung der Drucksache in den 1980er Jahren wurde nun das "W" für Walzendruck vorderseitig und rückseitig abgeschlagen; zusätzlich auch der INFLA Berlin Langstempel.

    1 x "W" hätte aber genügt.

    mfg


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    • 11. August 2025 um 17:30
    • #19

    Hallo,

    eine EF mit einer Marke in Walzendruck (W) fehlt noch.

    Von Reichenbach im Vogtland am 20.1.23 als Ortsbrief versendet innerhalb Reichenbach.

    Leider ist der Adressat nicht vorhanden, da es sich um einen Fensterbrief handelt.

    Geprüft wurde sie noch mit dem obligatorischen sechs Augenprinzip von den ehemaligen INFLA-Berlin Prüfer Peschl, Grimm und Zirkenbach vor 1945.

    Die Gebühr betrug in der PP 12 vom 15.1.23 - 28.2.23 für einen Ortsbrief bis 100 Gramm genau 30 Mark.

    Somit portogerecht.


    mfg


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  • erron
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    • 19. August 2025 um 19:04
    • #20

    Hallo,

    Noch ein MeF als Drucksachen-Streifband aus der PP 13 bis 100 Gramm.

    Versendet vom Briefmarkenhaus Richard Borek in Braunschweig nach Kiel am 16.3.23.

    Dieser etwas seltener Beleg mit zwei Marken in Walzendruck (W) wurde im Jahre 1933 von den ehemaligen INFLA-Berlin Prüfer Nawrocki, Polomski und Mader geprüft und danach ins Seltenheitsverzeichnis von Gustav Kobold mit der Nr C 31 eingetragen.

    https://www.infla-berlin.de/17_Daten/Berichte/A4/266/ib266_kobold.pdf?m=1497165892&

    mfg


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