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  5. Deutsches Reich 1872–1945

Deutsches Reich Inflation, Arbeiter Ausgabe, Wz. 1 Rauten, 150 Pf., Mi. Nr. 169

  • DKKW
  • 19. Dezember 2024 um 07:55
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
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    • 19. Dezember 2024 um 07:55
    • #1

    Hallo zusammen,

    wie bei den anderen Werten der Arbeiter-Ausgabe Wz. 1 Rauten bleiben die Angaben zur Frühverwendung im Ungefähren. erron schreibt in der PHILA-DB Oktober 1921, der Michel Spezial 2016 nennt Okt. / Nov. 1921. Die Marke mit dem Motiv Schnitter bei der Getreideernte wurde nur im Plattendruck in Bögen produziert. Da der Michel nur eine HAN katalogisiert vermute ich dass auch nur eine Auflage gedruckt wurde. Die Auflagenhöhe ist unbekannt. http://www.philadb.com/?site=list&catid=&catuid=484&id=523

    Der Michel Spezial 2016 nennt folgende Farbfamilie: dunkelorange (Töne)

    Druckabweichungen bzw. Plattenfehler werden weder in der PHILA-DB noch im Michel Spezial erwähnt. Ich habe in meinen Dubletten auch nichts gefunden.

    Neben zwei gestempelten und inflageprüften Marken mit unterschiedlichen Farbtönen kann ich eine postfrische Marke vom Oberrand mit Reihenwertzähler sowie ein postfrisches Paar vom Unterrand mit der einzigen katalogisierten HAN H 3972.21 zeigen. Diese HAN steht postfrisch im Katalog ein klein wenig höher ist aber durchaus erschwinglich. Echt gestempelt bzw. auf Beleg sieht die Sache schon wieder ganz anders aus.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

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  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 20. Dezember 2024 um 07:34
    • #2

    Hallo zusammen,

    Belege die mit der 150 Pfg. Marke der Arbeiter-Ausgabe Wz. 1 Rauten frankiert sind, sind wieder recht günstig. Trotzdem habe ich nur zwei Belege in meiner Sammlung, einer davon zudem überfrankiert.

    Einzelfrankaturen im Inlandspostverkehr sind bis zur PP9 möglich. Im Auslandspostverkehr nur in der PP9 eine Postkarte in den Grenzrayon

    PP6: Nachnahmedrucksache 5. Gew.stufe, eingeschr. Ortsbrief postlagernd, Zeitungssache 3 Exemplare
    PP7: Nachnahmedrucksache 2. Gew.stufe, Zeitungssache
    PP8: Drucksache 3. Gew.stufe, Inlandspostkarte, Zeitungssache, Ortsbrief postlagernd
    PP9: Drucksache 2. Gew.stufe, Ortspostkarte

    Viele der genannten Versendungsformen sind doch eher ungewöhnlich. Erst mit der PP8 (ab 1.7.22) findet man "normale" Sendungsformen.

    Ich habe als einzige Einzelfrankatur in meiner Sammlung ein Streifband (Drucksache) vom 6.11.22 aus Königswusterhausen nach Hamburg, also PP9. Portogerecht für eine Drucksache der 2. Gew.stufe.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.450
    • 21. Dezember 2024 um 17:44
    • #3

    Hallo zusammen,

    hier mein zweiter Beleg mit der 150 Pfg. Arbeiter-Ausgabe Wz.1 Rauten.. Ein waagerechtes Paar aus der rechten unteren Bogenecke auf einer Sonderpostkarte zur Postwertzeichenausstellung zu Berlin, 1922. Mit entsprechendem Sonderstempel vom 17.10.22 entwertet, also PP9.

    Leider wurde die Karte innerorts verschickt, somit überfrankiert. 150 Pfg. hätten ausgereicht. Warum hat er die Karte nicht nach Frankfurt/Oder geschickt. Dann wärs Inlandspostkartenporto gewesen und es hätte gepasst. :(

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR 169, 150 Pfg. Arbeiter-Ausgabe Wz.1 Rauten, Ortspostkarte als Inlandspostkarte frankiert.jpg
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  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 5. Januar 2025 um 10:42
    • #4

    Hallo zusammen,

    bevor ich mit der 5 Mark Ziffer im Queroval weitermache hier noch ein Nachtrag zur 150 Pfg. Marke Arbeiterausgabe Wz. 1 Rauten,

    Auslandsbrief aus Freiburg (Breisgau) nach Nevlunghavn in Norwegen vom 22.7.22, also PP8. Mit zwei senkrechten Paaren der 150 Pfg Marke portorichtig frankiert. Auslandsbriefporto PP8 = 6 Mark.

    Nevlunghavn liegt an der Südküste Norwegens südwestlich von Larvik. Rückseitig Transitstempel Kristiania 3Tur 25 VII 22. Kristiania wurde erst 1924 in Oslo umbenannt.

    Viele Grüße
    DKKW

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      • 58
  • Matjoff
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    • 15. Januar 2025 um 17:14
    • #5

    Eine gestempelte leider nicht Inflageprüfte Marke Mi.169 mit einer Firmenlochung! Nach dem Verwender habe ich noch nicht recherchiert!

    Liebe Grüße von Matjoff

    Danke an alle Forumnutzer die ihr unschätzbar kostbares Wissen untereinander und miteinander teilen.

    Weiterhin viel Freude und Erfolg bei all euren Unternehmungen!

  • kartenhai
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    • 15. Januar 2025 um 20:59
    • #6

    Ich rate mal: (Leipziger) Feuerversicherung.

    Gruß kartenhai

  • DKKW
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    • 16. Januar 2025 um 10:35
    • #7

    Hallo zusammen,

    Matjoff Vielen Dank fürs zeigen. Ich denke bei der Erklärung des Perfin FV kann am ehesten tomm2015 weiterhelfen.

    Viele Grüße
    DKKW

  • tomm2015
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    • 16. Januar 2025 um 12:50
    • #8
    Zitat von kartenhai

    Ich rate mal: (Leipziger) Feuerversicherung.

    Für Berlin könnte das durchaus stimmen. Bei Leipzig sieht es da etwas anders aus.

    Ich bin mir relativ sicher, dass es sich um die Lochung des Verlages "Friedrich Volckmar" handelt, der dann mit dem Köhler-Verlag fusionierte. So ergeben sich 16 unterschiedliche Verwender, von denen die meisten etwas mit dem Verlagswesen zu tin haben. Ohne Beleg ist das praktisch nicht zuzuordnen.

    Prinzipiell sollte es die Katalognummer FV-1-07-02 bis -016 sein, da keine andere Lochung infrage kommt. Allerdings gefallen mir da zwei Details nicht 100%ig.

    Das oberste linke Loch beim V-Strich ist im Katalog leicht versetzt und der F-Punkt sollte exakt unter dem letzten Loch des oberen F-Balkens stehen. Kann natürlich sein, dass sich die Stifte mit der Zeit etwas verbogen haben.

  • Matjoff
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    • 16. Januar 2025 um 14:29
    • #9

    Vielen Dank für die Mühe nach dem Verwender zu recherchieren und dann auch noch eine so gute Erklärung zu liefen ist bemerkenswert ! Interessant auch der Zusatz womit die Lochungen gemacht wurden! So kann sich nicht nur das Markenbild beim Herstellungsprozess einer Briefmarke durch Abnutzung der Materialien verändern, sondern auch die Lochungen können mit der Zeit ein verändertes Bild abgeben! Das wusste ich noch nicht.

    Danke an alle Forumnutzer die ihr unschätzbar kostbares Wissen untereinander und miteinander teilen.

    Weiterhin viel Freude und Erfolg bei all euren Unternehmungen!

  • tomm2015
    Stamm Mitglied
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    • 16. Januar 2025 um 16:24
    • #10
    Zitat von Matjoff

    sondern auch die Lochungen können mit der Zeit ein verändertes Bild abgeben! Das wusste ich noch nicht.

    Es kam auch vor, dass einzelne oder mehrere Stifte abbrachen und die Stanze einfach weiterverwendet wurde.
    Für den eigentlichen Zweck, war es ja unerheblich, ob alle Buchstaben komplett gewesen sind.

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