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Landpostverkraftung ab 1928

  • DKKW
  • 10. Dezember 2024 um 14:23
  • DKKW
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    • 10. Dezember 2024 um 14:23
    • #1

    Hallo zusammen,

    heute morgen war ich in der Philatelistischen Bibliothek in München und habe das von mir bestellte Buch von Peter Griese "Poststellen-Stempel 1928 - 1988" abgeholt. Es handelt sich hierbei um Band 175 der Neuen Schriftenreihe der Poststempelgilde e.V.

    Ich hätte mir das Buch auch gerne für meine Bibliothek zugelegt. Es heisst auch auf der hompage der Stempelgilde es sei wieder erhältlich aber wenn man im Shop die Bücherliste aufruft dann ist es nicht dabei.

    Ich habe natürlich bislang nur ein wenig im Buch blättern können aber meine Vermutung, dass die Organisation der Landpostverkraftung den einzelnen Leitpostämtern überlassen war hat sich schon bestätigt. Von zwei Postämtern fand ich auch Karten der Landpostrouten: Kaldenkirchen (Kr. Viersen, NRW) und Soltau (Niedersachsen).

    Wer sich, so wie ich, näher mit der Landpostverkraftung beschäftigen möchte der sollte versuchen sich dieses Buch bei einer der Philatelistischen Bibliotheken auszuleihen (zumindest München bietet auch Fernleihe über die jeweilige Stadtbücherei vor Ort an, einfach mal erkundigen).

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • Literatur, Peter Griese, Poststellen-Stempel 1928-1988.jpg
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  • filunski
    aktives Mitglied
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    • 12. Dezember 2024 um 14:43
    • #2

    "Es heisst auch auf der hompage der Stempelgilde es sei wieder erhältlich aber wenn man im Shop die Bücherliste aufruft dann ist es nicht dabei."

    Hallo DKKW,

    danke für dein Interesse an der Literatur der Poststempelgilde!

    Band 175 ist auch noch lieferbar und auch in der Lieferliste enthalten. Diese ist als PDF über die von dir genannte Seite der Gilde zum Download bereit gestellt und Band 175 findet man auf Seite 6 (siehe Anhang). ;)


    Bestellbar entweder per E-mail über naumann@poststempelgilde.de oder auch telefonisch direkt bei der Literaturstelle der Gilde in Soest (02921/8 23 51).

    Viele Grüße,

    Peter

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.067
    • 12. Dezember 2024 um 15:39
    • #3

    Hallo zusammen,

    filunski
    Vielen Dank für die Info. Da habe ich mich durch die etwas gewöhnungsbedürftige Systematik in die Irre führen lassen und auf Seite 3 aufgegeben als auf Band 174 der Band 177 folgte. Ich werde mir das Buch bestellen.

    @all
    Da ich ja nur ausgewählte Leitpostämter aus Schleswig Holstein sammele ist meine Bibel natürlich das dreibändige Handbuch der ARGE SH: Poststellen II, PGZ 2200, 2300 und 2400, alle 3 Bände: 30,00 € (für Nichtmitglieder), Auflage 2011, gebunden

    Ansonsten ist man überwiegende auf die Werke von Heimatsammlern angewiesen. Als ich mich mit Frau Schwanke am Stand der Hamburger Philatelisitischen Bibliothek auf der IBRA in Essen über das Thema unterhielt, gab sie mir den Rat mich bei den alten Ausstellungskatalgen der örtlichen Briefmarkenvereine umzusehen (z.B. im Bestand der Hamburger Philatelistischen Bibliothek). In den 70er und 80er Jahren waren viele Vereine noch sehr rürig. Aus dem angebotenen Dublettenbestand konnte ich eine sehr interessante Schrift des Verein Schleswiger Briefmarkensammler e.V. erwerben. Karl Rathjen: Die Geschichte der Briefpost in der Stadt Schleswig bis 1945 mit einem Abschnitt über die Landpostverkraftung im Bereich des Postamts Schleswig.

    Beispielsweise findet man im Netz Informationen zur Landpostverkraftung beim Postamt Esslingen auf: https://briefesammler.com/wt_landpost.htm

    Einige weitere Hinweise im Netz führe ins Leere, die eine oder andere Ausarbeitung ist wohl im Daten-Nirwana verschwunden.

    Bei Interesse einfach mal stöbern. Auch mal bei den örtlichen Stadtarchiven nachfragen und, wie schon häufig gesagt, die Philatelistischen Bibliotheken nicht vergessen.

    Viele Grüße
    DKKW

  • Online
    rama
    Stamm Mitglied
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    1. April
    • 12. Dezember 2024 um 21:26
    • #4

    DKKW

    was man so alles gelesen hat, weiß man nicht immerwiederzufinden. Soweit ich mich erinnere gab es auch den ein oder aderen Artikel in den Jahresberichten der Gesellschaft fürDeutsche postgescicht hefte ab 1953 heute heißt das Heft "Archiv".

    Auch die Bezirksgruppen waren da sehr Aktiv mit ihren Rundbriefen.

    Mit der Privatisierung der Post ist leider viel Archivmaterial im Container gelandet.

    viele Grüße

    rama

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.067
    • 13. Dezember 2024 um 08:34
    • #5

    Moin rama,

    guter Tipp :thumbup:, werde mal sehen ob die Philatelistische Bibliothek die Hefte im Bestand hat. Einige Hefte habe ich sogar in meinem Bücherschrank.

    Zum Glück sind auf der homepage der Gesellschaft alle erschienenen Hefte aufgeführt. Ich habe probeweise das älteste Heft vom Ende der 1930er jahre aufgerufen. Das Inhaltsverzeichnis ist offen einsehbar, somit kann ich in Ruhe nach für mich interessanten Artikeln stöbern. https://dgpt.org/

    Vielen Dank und viele Grüße
    DKKW

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.067
    • 16. Dezember 2024 um 19:18
    • #6

    Hallo zusammen,

    heute habe ich mal das Zeitschriftenarchiv der Deutschen Gesellschaft für Post- und Telekommunikationsgeschichte anhand des Suchbegriffs "Landpost" durchgeackert.

    Da waren einige Fundstellen aufgeführt. Manche betrafen natürlich alle Botendienste lange vor der Landpostverkraftung.

    Cottbus: Das Archiv 1.2016, S. 64-69
    Leonberg: Das Archiv 2.2007, S.80-84
    Leck: Postgeschichte zwischen Nord- und Ostsee, 1967.KI04, S. 102
    Viöl über Husum: Postgeschichte zwischen Nord- und Ostsee, 1967.KI04, S. 108

    Der Landpostdienst: Das Archiv 1.2005, S.68 (Region Nord)
    Die große Zeit der Landpostverkraftng: Post- und Telekommunikationsgeschichte 2.96, S. 54-67
    50 Jahre Landpostverkraftung: Postgeschichte zwischen Nord- und Ostsee, 1978.KI01, S. 2 und S. 25

    Für diejenigen die daran interessiert sind lohnt sich sicherlich eine Suche bei ebay. Ansonsten empfehle ich wie immer die Philatelistischen Bibliotheken.
    Das eine oder andere Heft ist auch noch https://dgpt.org/ beziehbar.

    Die mir fehlenden Hefte der Postgeschichte zwischen Nord- und Ostsee muss ich mir nochmals näher ansehen denn zum Beispiel im hier nicht aufgeführten Heft 2.1980 finden sich bei der Postgeschichte Uetersens auch Ausführungen zur Landpostverkraftung.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Literatur, Post- und Fernmeldgeschichte zwischen Nord- und Ostsee, 1.1981.jpg
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  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.067
    • 6. Juni 2025 um 08:48
    • #7

    Hallo zusammen,

    seit neuestem bin ich auch Mitglied der Hamburger Philatelistischen Bibliothek. Da ich der Bibliothek nicht nur Beitrittsantrag und SEPA-Lastschriftmandat per Mail geschickt habe sondern mich auch brav vorgestellt habe, bekam ich nicht die Mitteilung das mein Antrag angekommen sei sondern auch ein Scan des Artikels Im 10. Jahre der Landpostverkraftung aus dem Archiv für Post und Telegraphie Heft 9, 1937.

    Bemerkenswert fand ich dabei zwei Angaben:
    1928: 127 Leitpostämter und 2.328 Poststellen
    1936: 1.003 Leitpostämter und 21.901 Poststellen

    Desweiteren steht im Artikel aus dem Jahr 1937 dass nur rund 20 Poststellen anstelle eines Gummistempels einen Tagesstempel erhalten hätten (also wohl Poststellen I), gleichzeitig wurden von den Landkraftposten aber auch Postagenturen versorgt, im Jahr 1936 3.796 Agenturen.

    Vielleicht hat jemand die notwendigen Kenntnisse in Postorganisation und kann mir und anderen Interessierten erklären wie sich Postagenturen und Poststellen I unterschieden.

    Viele Grüße
    DKKW

  • Online
    kartenhai
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    • 6. Juni 2025 um 09:02
    • #8

    Der Hauptunterschied zwischen einer Postagentur und einer Poststelle liegt in ihrer Funktion und Organisation. Eine Postagentur ist eine Dienststelle, die von einem Fremddienstleister betrieben wird, während eine Poststelle innerhalb eines Unternehmens angesiedelt ist.


    Postagentur:

    • Eine Postagentur ist eine Art Postfiliale, die von einem Partner der Deutschen Post betrieben wird, in dem die Postservices angeboten werden.


    • Sie bieten eine breite Palette an Dienstleistungen an, darunter die Annahme und Auslieferung von Postsendungen, den Verkauf von Briefmarken und andere Postservices.


    • Die Postagentur ist in der Regel in Einzelhandelsgeschäften oder anderen öffentlichen Einrichtungen integriert.


    Poststelle (als Organisationseinheit):

    • Eine Poststelle ist ein Teil der Verwaltung eines Unternehmens und befasst sich mit der Annahme, Verteilung und dem Versand von Geschäftsbriefen oder Postpaketen.
    • Ihre Aufgabe ist es, die geschäftlichen Kernprozesse des Unternehmens zu unterstützen.
    • Die Poststelle ist auf interne Postsendungen ausgerichtet und nicht direkt an den Kunden gerichtet.


    Zusammenfassend:

    Eine Postagentur ist eine öffentliche Dienststelle, die von einem Partner der Deutschen Post betrieben wird und eine breite Palette an Postdienstleistungen anbietet. Eine Poststelle hingegen ist eine interne Organisationseinheit innerhalb eines Unternehmens, die sich mit dem internen Briefverkehr und der Logistik von Postsendungen befasst.

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.067
    • 6. Juni 2025 um 09:11
    • #9

    Moin kartenhai

    Das liest sich aber eher wie eine Einordnung moderner Postagenturen und nicht wie die Organisation der Postagenturen der Reichspost zur Zeit der Landpostverkraftung.

    Viele Grüße
    DKKW

  • Matjoff
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    7. Januar 1983 (43)
    • 6. Juni 2025 um 11:26
    • #10

    Der Beitrag von kartenhai war unabhängig ob er dazu passt sehr interessant!

    Danke an alle Forumnutzer die ihr unschätzbar kostbares Wissen untereinander und miteinander teilen.

    Weiterhin viel Freude und Erfolg bei all euren Unternehmungen!

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
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    7.074
    • 6. Juni 2025 um 15:34
    • #11

    In einem anderen Forum habe ich einmal ein paar Merkmale und Unterschiede zwischen den Poststelle I und II dargestellt, vielleicht hilft es weiter. Diese Ausführungen betreffen aber die Nachkriegszeit und waren für das Gebiet der SBZ geschrieben worden. Aber es gibt sicher mehr als Parallelen zu den anderen Postgebieten und Zeiträumen.

    Die Poststellen I waren jeweils einem Abrechnungspostamt unterstellt. Die Poststellen I hatten grundsätzlich die gleichen Annahmebefugnisse wie Postämter, sie erhielten ebenfalls Bestände an Postwertzeichen, Invalidenversicherungsmarken und Formblätter je nach Bedarf und führten einen entsprechenden Bestand. Mit dem zuständigen Abrechnungspostamt erfolgte eine monatliche Abrechnung.

    Die Poststellen I führten einen normalen Tagesstempel mit ihrer amtlichen Bezeichnung zum Nachweis der Aufgabe der Sendungen und ihrer anderen Tätigkeiten, die jedoch meist einen Zusatz auf das zuständige Abrechnungspostamt enthielten, z. B. „Lungkwitz über Dresden A 28".

    Für die anfallenden Dienstgeschäfte und die Kassenführung galt die „Dienstanweisung für Zweigpostämter und Poststellen I“. Die Inhaber führten die Amtsbezeichnung "Posthalter" und waren dienstrechtlich „Beamte im Nebenamt auf Widerruf“.

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
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    7.074
    • 6. Juni 2025 um 15:36
    • #12

    Poststellen II


    Diese Poststellen wurden in Orten an Landkraftpostlinien und Kraftpostlinien, vereinzelt auch an Eisenbahnstrecken eingerichtet und einem Leitpostamt zugeteilt. Bestimmte Dienststunden wurden nicht festgesetzt. Die Poststellen II mussten aber vor und nach Ankunft der Post eine angemessene Zeit geöffnet sein.
    Poststellen II führten, wenn sie durch ein Leitpostamt versorgt wurden, als amtliche Bezeichnung neben ihrem Namen den Namen ihres Leitpostamtes mit dem voranstehenden Zusatz „über“ (z. B. „Lohsdorf über Bad Schandau 2“). Die übrigen Poststellen II erhielten einen anderen Zusatz, durch den ihre Lage gekennzeichnet wurde.
    Mit dem Leitpostamt erfolgte eine taggenaue Abrechnung. Die Poststellen II gaben Wertzeichen und Formblätter ab, es erfolgte die Annahme von Sendungen aller Art, auch von Zeitungsbestellungen, die Briefkastenleerung, die Absendung der eingelieferten Postsendungen, die Zustellung der eingegangenen Sendungen im Ort und in dem der Poststelle II zugeteilten Landzustellbereich, die Aushändigung von Sendungen an Abholer, die Erhebung von Wechselprotesten, die Auszahlung von Renten, die Einziehung von Rundfunkgebühren, die Annahme von Fernsprechgebühren, Aufnahme und Zustellung von Telegrammen, die Bedienung der öffentlichen Sprechzelle und die Verrechnung der für die Postkasse erhobenen Beträge. Die Poststellen II Land nahmen ferner Anträge auf Teilnahme am Postsparkassendienst und Einlagen entgegen und leisten Rückzahlungen.

    Die Poststellen II führten Gummistempel mit ihrer amtlichen Bezeichnung zum Nachweis der Aufgabe der Sendungen und ihrer anderen Tätigkeiten, die jedoch nicht zum Entwerten von Postwertzeichen benutzt werden durften. Die Entwertung der Frankatur der in der Poststelle II aufgegebenen Sendungen erfolgte beim zuständigen Leitpostamt.

    Für die Dienstabwicklung galt die „Dienstanweisung für Poststellen II Land“. Der Posthalter hatte in der Regel den Dienst selbst zu versehen, er konnte sich aber unter eigener Verantwortlichkeit durch geeignete Personen vertreten lassen, sofern diese Personen vom zuständigen Leitpostamt als Vertreter zugelassen waren.

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.067
    • 9. Juni 2025 um 11:17
    • #13

    Hallo zusammen,

    Kontrollratjunkie
    Vielen Dank für Deine Beiträge. Ich denke auch dass viele Bestimmungen analog auch in anderen Gegenden und auch zeiträumen galten. Jetzt fehlen nur noch die Bestimmungen zu den Postagenturen Ende der 1920er, Anfang der 1930er Jahre.

    Viele Grüße
    DKKW

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.067
    • 9. Juni 2025 um 13:33
    • #14

    Hallo zusammen,

    leider ist die Postordnung von 1929 bei der Philabibliothek in München nur für den Lesesaal bestellbar und nicht zur Ausleihe. Es gibt da noch ein Buch von Peter Adamek: Die Postordnung der Deutschen Bundespost vom 30.1.1929. Bundespost - 1929. Was hat der geraucht?

    Nun ich nehme mal an, dass sich die Postordnung der Deutschen Bundespost aus der Postordnung der Reichspost von 1929 weiterentwickelt hat. Vielleicht finde ich ja auch Antworten auf die Organisation der Postämter, Agenturen und Poststellen und ihre Entwicklung. Mal sehen, ich habe das Buch bestellt.

    Viele Grüße
    DKKW

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.067
    • 12. Juni 2025 um 12:56
    • #15

    Hallo zusammen,

    heute war mein Briefkasten rappelvoll. Darunter auch das Buch von Peter Griese: Poststellen-Stempel 1928-1988, Band 175 der Schriftenreihe der Poststempelgilde. Ich hatte es mir ja schon mal von der Münchner Phila-Bibliothek ausgeliehen ud mich dann entschlossen das Buch zu kaufen.

    In den Vorbemerkungen steht, dass Postagentur und Poststelle I eigentlich dasselbe sind. Bei Einführung der Landpostverkraftung wurden sie als Postagenturen bezeichnet im Gegensatz zu den Poststellen. Ab 1939 erfolgte die Umbenennung der Postagenturen in Poststelle I, die Poststellen wurden nun als Poststelle II bezeichnet.

    Das heisst, dass die Ausführungen von Kontrollratjunkie zu den Poststellen I (Beitrag #11) mehr oder weniger auch für die Postagenturen galten. Mal sehen, vielleicht stosse ich ja beim Studium des Buches auf weitere Informationen.

    Von der Münchner Phila-Bibliothek habe ich leider noch nichts zum Buch von Hr. Adamek gehört (Beitrag #14)

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • Literatur, Peter Griese, Poststellen-Stempel 1928-1988, Poststempelgilde Bd. 175.jpg
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  • DKKW
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    • 13. Juni 2025 um 10:29
    • #16

    Hallo zusammen,

    noch schnell einige wenige Beiträge von mir bevor es zu einem Wander-Kurzurlaub geht.

    In den Literaturangaben zu Peter Grieses Buch fand ich einen interessanten Aufsatz von Dr. Anderson aus dem Gildebrief Nr. 151 vom November 1985: Postagenturen, Posthilfsstellen, Poststellen und Landpoststellen. Was ist das? Wie stempelten sie?

    Die Gildebriefe müssten eigentlich in der Münchner Phila-Bibliothek vorhanden sein, hoffentlich zur Ausleihe und nicht nur für einen abgelegenen Lesesaal. Nach meinem Urlaub werde ich mich drum kümmern.

    Viele Grüße
    DKKW

  • Online
    rama
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    • 13. Juni 2025 um 17:25
    • #17

    Hallo DKKW ,

    solange brauchst Du auf den Gildebrief 151 nicht warten. In einem Haus geht nichts verloren, nur durch umräumen kommt jetzt manchmal Sucharbeit auf mich zu. Da ich seit meiner Mitgliedschaft in der Gilde alle Hefte aufgehoben habe liegt der Artikel hier vor. Die Abbildungen entsprechen leider nicht mehr unserem heutigen Qualitätsstandards , trotzdem lesenswert. Ortsbezugene Landpostartikel finden sich immer mal wieder. Habe leider kein Inhaltsverzeichnis zu den Beiträgen.

    viele Grüße

    rama

    Einmal editiert, zuletzt von rama (14. Juni 2025 um 22:12)

  • DKKW
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    • 15. Juni 2025 um 16:32
    • #18

    Moin aus der Steiermark,

    rama
    vielen herzlichen Dank. Hab mir die Seiten mal in Word abgespeichert. Werd sie mir heute abend durchlesen, sozusagen als Urlaubslektüre.

    Viele Grüße und bis kommenden Donnerstag Nachmittag.
    DKKW

  • DKKW
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    • 16. Juni 2025 um 19:42
    • #19

    Hallo zusammen,

    nachdem es mir heute beim wandern etwas nass reinging habe ich mich dazu entschlossen den Abend schmökernd zu verbringen. Zumeinen habe ich den von mir im Beitrag #16 erwähnten Artikel von Dr. Anderson aus dem Gildebrief 151 durchgelesen den rama im Beitrag #17 dankenswerterweise eingefügt hat. Leider bietet er nicht viel Neues in Bezug auf die Organisation der Postagenturen (später Poststelle I) und der Poststellen (später Poststelle II). Ich habe das Gefühl, das Peter Griese manche Formulierungen aus dem Artikel mehr oder weniger wortwörtlich übernommen hat (das Buch habe ich nicht mit in den Urlaub genommen, kann also nicht nachschlagen).

    Aber gerade noch rechtzeitig vor der Abfahrt hatte mir der Postbote einige Hefte der Reihe Post- und Telekommunikationsgeschichte gebracht. Darunter Heft 2/1996 mit einem Artikel von Konrad Buschmann: Alleskönner bei der Post -  Die große Zeit der Landkraftposten.

    Auch hier leider nichts bzw. nichts Neues zur Organisation, dafür aber sehr viel rund um die eingesetzten Landkraftpostwagen. In erster Linie die Autos der Gustav Hiller AG die unter der Bezeichnung Phänomen (z.B. 4 RL oder Granit) produziert wurden. Der Artikel ist mit vielen schönen Photos garniert. Siehe auch wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Hiller

    Somit sind die ausführlichsten Informationen zu Poststelle I und II die Beiträge #11 und #12 von Kontrollratjunkie

    Viele Grüße aus der Steiermark
    DKKW

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.067
    • 22. Juli 2025 um 11:43
    • #20

    Hallo zusammen,

    irgend etwas war offenbar bei meinem ersten Versuch das Buch von Peter Adamek in der Münchner Philabibliothek zu bestellen schief gelaufen. Nun gut, letzte Woche der 2. Versuch und heute Morgen habe ich den über 900 Seiten starken Wälzer abgeholt. In Bus und S-Bahn nur kurz im Inhaltsverzeichnis und dem Stichwortverzeichnis geblättert. In Sachen Landpostverkraftung leider Fehlanzeige. Einzelne Kapitel werde ich mir noch näher ansehen aber das Buch behandelt so wie es aussieht in erster Linie Versendungsformen. Wer als Versendungsarten und Portostufen der Bundespost sammelt sollte mal nach diesem Buch Ausschau halten, es ist offenbar nur noch antiquarisch erhältlich.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Literatur, Peter Adamek, Die Postordnung der Deutschen Bundespost vom 16. Mai 1963.jpg
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