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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Germania-Marken der Inflazeit, Ausgabe Germania (VII), 1918, 75 Pf., Mi. Nr. 104

  • DKKW
  • 23. November 2023 um 13:12
  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.442
    • 23. November 2023 um 13:12
    • #1

    Hallo zusammen,

    am 20.2.1919 (laut Michel Spezial 2016 und PHILA-DB) kam mit dem 75 Pfg. Wert die letzte Marke der Germania VII-Ausgabe an die Postschalter. Sie sollten wohl in erster Linie der Frankatur von Inlandspaketen bis 5kg Gewicht bei Entfernungen über 150km dienen.

    Der Michel Spezial 2016 nennt vier Farbfamilien die auch von erron in der PHILA-DB gezeigt werden: http://www.philadb.com/?site=list&catid=1&catuid=484&id=749

    104a) schwärzlich- bis schwarzblaugrün/gelbschwarz bis grünschwarz

    104b) dunkel- bis schwärzlichblaugrün/gelbschwarz bis grünschwarz

    104c) schwarzgrünblau/gelbschwarz bis grünschwarz

    104d) (hell)bläulichgrün/gelbschwarz bis grünschwarz (diese Farbfamilie wurde früher als 104bF katalogisiert)

    Die Marken der a-Farbe wurden sowohl als Bogen als auch als Rollen produziert, alle anderen Marken der Farbfamilien b bis d kommen nur als Bogendruck vor. Leider kann ich aktuell nur die a- und c-Farbe präsentieren. Die eigentlich recht billige b-Farbe und die teure d-Farbe fehlen in meiner Sammlung.

    erron zeigt in der PHILA-DB als Druckabweichung: farbige Striche unter und neben H von Reich vom Rasterfeld H6. Diese Druckabweichung findet sich leider nicht in meinen Dubletten, dafür aber eine vermutlich durch Plattenabnutzung entstandene Abweichung nämlich D in Deutsches ohne Serife oben und H in Reich ohne Serifen (linke Marke mit Serifen, rechte Marke von abgenutzer Platte).

    Alle gezeigten Marken infla-geprüft und farbbestimmt Bechthold.

    Viele Grüße

    DKKW

    Bilder

    • DR 104, 75 Pfg. Germania VII-Ausgabe, Farben.jpg
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    • DR 104a, rechte Marke von abgenutzer Druckplatte der Schrift.jpg
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  • nugman
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    25. September 1964 (61)
    • 23. November 2023 um 18:19
    • #2

    Jetzt kann ich auch endlich mal was zu Germania zeigen: einen kompletten Bogen 104a

    Gruß Jens

    Gebiete: Komplette Bögen Bund (bis Nr. 1753), Berlin, Saarland (ab Nr. 379), DDR (inkl. Beitrags- und Spendenmarken), Weihnachtssiegelmarken/Tuberkulosemarken
    BogenWiki (aktuell rund 13.200 Bögen/Klb/Blocks) - Literaturliste
    Mitglied in der ArGe Posthorn/Heuss und DDR-Spezial

  • erron
    Moderator
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    2.507
    • 23. November 2023 um 19:15
    • #3

    nugman ,

    dazu noch als Walzendruckbogen mit den Oberränder 1´4´1 / 2´3´2.


    mfg


    erron

    http://www.philadb.com

  • erron
    Moderator
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    2.507
    • 28. November 2023 um 17:11
    • #4

    Hallo,

    bei dieser 75 Pfennigmarke gibt es vier verschiedene Farbvarianten.

    Die Farbvarianten "a", "b" und "c" sind oft zu finden und liegen in postfrischer bzw. gebrauchter Erhaltung im ein-bis zweistelligem Bewertungssegment.

    Nur die Farbvariante "d", früher war die Bezeichnung "bF", ist ein Ausreißer und wird im Michel-Spezial mit 400 Michel bewertet.

    Eine Farbunterscheidung bei dieser Marke von "b" zu "d" ist nicht immer einfach.

    Der verstorbene INFLA-Berlinprüfer Günter Bechtold beschreibt in seinem INFLA-Buch Nr. 51 diese Farbvariante "d" als bläulichgrün mit einem hellen Farbauftrag, der leicht trocken und löchrig ist.

    Auch glänzt der Rahmen bei Schräglicht meistens immer etwas metallisch. Aber der Glanz verliert sich, wenn bei der Marke beim Ablösen von den Belegen zuviel Wasser im Spiel war.

    mfg


    erron

    http://www.philadb.com

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 29. November 2023 um 13:04
    • #5

    Hallo zusammen,

    vielen Dank erron fürs zeigen der verschiedenen Farbfamilien der 75 Pfg. Marke inklusive der schwierigen und teuren Mi. 104d (bF)

    Eigentlich wollte ich noch eine geprüfte 104b beitragen die mir ja bislang noch fehlte. Ich konnte sie (gepr. Tworek) recht günstig in der Bucht erwerben aber derzeit ist Post aus Canada schneller bei mir im Briefkasten als Post aus Deutschland :(

    Also von mir wieder eine hoffentlich vollständige Aufstellung der möglichen Einzelfrankaturen mit der Mi. 104.

    In der PP3 auf Paketkarte bis 5 Kg Gewicht

    In der PP4 auf Paketkarte bis 5 Kg Gewicht bis max. 75 km Entfernung

    In der PP4 auf Postauftrag

    In der PP7 als Ortspostkarte und

    in der PP8 als Ortspostkarte und Drucksache der 2. Gewichtsstufe

    Eigentlich sollte man meinen das die Mi. 104 als EF auf Paketkarte häufig vorkommt, mir ist aber noch keine untergekommen. Im Michel-Briefe Katalog aus dem Jahr 2003 stand sie nicht sehr hoch. Vielleicht macht sich kein Händler die Mühe, sie anzubieten. Das nächste mal zeige ich die 75 Pfg. Germania als Mischfrankatur.

    Viele Grüße, DKKW

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.442
    • 30. November 2023 um 11:41
    • #6

    Hallo zusammen,

    hier nun die gestern angekündigte Mischfrankatur, eine Postkarte im Grenzrayon von Süderlügum nach Bredebro in Dänemark vom Januar 1922. Portogerecht mit 125 Pfg. frankiert. Neben der 75 Pfg. Germania noch je eine 10 Pfg. und 40 Pfg. Ziffernausgabe.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DR, 104, 159a, 163, Postkarte im Grenzrayon, PP7, 1922.jpg
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      • 1.609 × 1.026
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  • erron
    Moderator
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    • 30. November 2023 um 20:37
    • #7

    Hallo,

    der Riesengebirgsverein aus Dresden stellte am 1.11.1919 einen Postauftrag nach Zittau.

    Verklebt wurde eine 75 Pfennigmarke in der Farbvariante "a", dass die erforderliche Briefgebühr von 75 Pfg abdeckte.

    Eine Vorzeigegebühr an den Empfänger war in dieser Portoperiode vom 1.10.1919 - 5.5.1920 noch nicht erforderlich.

    Postauftrag: Der Postauftrag ist ähnlich wie die Nachnahme.

    Sowohl Nachnahmen als auch Postaufträge bezweckten das Inkasso von Geldbeträgen durch die Post; während Nachnahmen gleichzeitig Mitteilungen des Absenders oder Waren beigegeben werden konnten, umfasste der Postauftrag nur den Forderungseinzug.

    Hierzu wurde ein Formular (Postauftrag) ausgefüllt und mit der Forderung (Rechnung, quittierter Wechsel etc.) zusammen in einem verschlossenen Couvert an diejenige Postanstalt gesendet, die den Betrag einzutreiben hatte.

    Konnte die Postanstalt den Betrag eintreiben, wurde er dem Absender per Postanweisung unter Abzug der üblichen Postanweisungsgebühren zugesandt.

    Konnte die Forderung nicht erfüllt werden, wurde der Postauftrag kostenlos zurückgesandt.


    mfg

    erron

    http://www.philadb.com

  • DKKW
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    • 3. Dezember 2023 um 19:24
    • #8

    Hallo zusammen,

    jetzt ist endlich auch meine Mi.104b (dunkel- bis schwärzlichbläulichgrün/gelbschwarz bis grünschwarz) angekommen. Infla- und Farbgeprüft Tworek.

    Also hat unser Postler am Sonnabend noch die Post auf seinem Fahrrad ausgefahren.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DR 104b, 75 Pfg. Germania VII-Ausgabe, gepr. Tworek.jpg
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  • erron
    Moderator
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    • 4. Dezember 2023 um 14:49
    • #9

    Hallo,

    eine EF als Ortspostkarte aus den Portoperiode 7 vom 1.1.22 - 30.6.22 in der Farbvariante "c".

    Abgestempelt vom Postamt 8 in Berlin W am 5.1.22 und versendet an die Cigarrettenfabrik Altai in Berlin Wilmersdorf.

    mfg


    erron

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  • Vesper123
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    • 11. April 2025 um 13:06
    • #10

    Hallo zusammen,

    ich hab hier eine Marke (104d-früher f) die rote und blaue Striche hat ,ist das postalisch oder hat sich da jemand künstlerisch ausgetobt?

    LG Vesper

  • Online
    rama
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    1. April
    • 11. April 2025 um 13:58
    • #11

    Vesper123

    wenn es postalischen Ursprung war, läßt sich sowas nur auf einem Ganzstück nachweisen.
    Ansonsten könnte ich dir entsprechende Buntstifte ausleihen^^^^

    viele Grüße

    rama

  • Heliklaus
    Stamm Mitglied
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    3.836
    • 11. April 2025 um 16:04
    • #12

    Hi,

    für mich sieht es aus, das es vom Briefträge auf einem Brief gemacht wurde. Es gab doch damals so Entwertungen mit blauen und roten Stift.

    Gruß, Klaus

  • Majakka
    Stamm Mitglied
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    1.396
    • 11. April 2025 um 16:20
    • #13

    Da die Marke gestempelt ist, wozu nochmal mit Stift entwerten?

    Nun gut, eifrige Postler gab es sicher schon immer.

    Aber welche die so hübsch entwerten, oben links blau/ rot/ blau, in der Mitte blau/ rot/ blau und rechts unten noch einmal rot/ blau, erinnert doch eher an eine Kinderpost Entwertung.

    Beste Sammlergrüße ;) Majakka

  • Heliklaus
    Stamm Mitglied
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    3.836
    • 11. April 2025 um 17:28
    • #14
    Zitat von Majakka

    Da die Marke gestempelt ist, wozu nochmal mit Stift entwerten?

    Nachporto / Nacherhebung

    Gruß, Klaus

  • Schildescher
    Stamm Mitglied
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    1.497
    Geschlecht
    Männlich
    • 11. April 2025 um 17:52
    • #15

    Eilbote (Rotstift) plus Nachgebühr (Blaustift).

    Ansonsten siehe rama #2

    Schildescher

    Ich mag Vollstempel (keine Versandstellenstempel) folgender Gebiete;

    Bund (bis zum Mauerfall)
    Berlin (u.a. Berliner Bauten , Mi.- Nr. 42- 60)
    DR /Dt. Kolonien / DSWA

    Keulen/ Cöln/ Coeln/ Köln bis 1940

    rote besondere AFS/PFS

    Einmal editiert, zuletzt von Schildescher (11. April 2025 um 19:13)

  • Majakka
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.396
    • 11. April 2025 um 19:17
    • #16

    Danke Heliklaus und Schildescher, wieder etwas gelernt :thumbup:

    Beste Sammlergrüße ;) Majakka

  • Vesper123
    erfahrenes Mitglied
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    15. Juni 1973 (52)
    • 11. April 2025 um 19:48
    • #17
    Zitat von Majakka

    Danke Heliklaus und Schildescher, wieder etwas gelernt :thumbup:

    Dem schliesse ich mich an ....

  • Online
    rama
    Stamm Mitglied
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    1. April
    • 11. April 2025 um 20:19
    • #18
    Zitat von Schildescher

    Eilbote (Rotstift) plus Nachgebühr (Blaustift).

    Ansonsten siehe rama #11

    Schildescher

    das ist korrekt für die Anwendung von Farbstiftenen #10, jedoch auf dem Umschlag und nicht durch die Marken. Blau auch für die Umrahmung ungültiger Wertueichen, was dann meistens auch zu einer Nachgebühr führte.

    viele Grüße

    rama

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