Welche Marke ist es denn ?
Perfins - Nord- und Südamerika
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Noch eine Frage:
Wenn in meinem Katalog (!) die Lochung zwar aufgeführt wird (Beispiel: TSB/1922), aber keine Firmendaten vorhanden sind, ist dies dann als "etwas Besonderes" (nicht „wertvolles“ im Preis!) zu betrachten, oder fällt dies unter "ist ebenso, Daten fehlen eben“, einzuordnen?
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Mögliche Toleranz bei der Katalogangabe oder meine falsche Zuordnung?
Die Jahresangaben sind in Richtung "bis zum Redaktionsschluss bekannt" zu sehen. Gerade bei Perfins tauchen immer wieder mal neue Belege auf, welche den bisher angenommenen Verwendungszeitraum nach vorne oder hinten erweitern.
Man kann den Katalogleuten aber auch ein Bild der Marke schicken, damit sie es in der nächsten Ausgabe eventuell ändern. Passiert beim deutschen Katalog immer wieder.
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Wenn in meinem Katalog (!) die Lochung zwar aufgeführt wird (Beispiel: TSB/1922), aber keine Firmendaten vorhanden sind, ist dies dann als "etwas Besonderes" (nicht „wertvolles“ im Preis!) zu betrachten, oder fällt dies unter "ist ebenso, Daten fehlen eben“, einzuordnen?
Es war halt jahrelang so, dass die meisten Sammler und auch Händler Lochungen und Perfin-Belege einfach entsorgt haben. Somit sind leider viele Informationen verloren gegangen, was die Verwender betrifft.
Es tauchen zwar immer wieder neue Briefe mit Perfins auf, die dann endlich eine Zuordnung ermöglichen, aber bei vielen wird das Unternehmen nie herausgefunden. Dann sammelt man halt die Lochung an sich, ohne zu wissen, wer sie verwendet hat. Und man kann natürlich davon ausgehen, dass diese "Unbekannten" eher selten sein werden, wenn im Lauf der letzten 100 Jahre keinerlei Belege davon erhalten geblieben sind.
Nur so als Beispiel zu Österreich. Da gab es dieses tolle Lochung, die man über Jahrzehnte nicht zuordnen konnte.
Nie ist irgendwo ein Beleg aufgetaucht, aber im Jahr 2019 hat jemand durch Zufall in Wien folgende Entdeckung gemacht:
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Welche Marke ist es denn ?
Panama-Pacific (SC 398/2cent)
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Ich glaube, mit der Antwort #1.159/#1.160 von @thomm2015 ist auch diese Frage geklärt. Das sind dann eben "Restunklarheiten im Katalog", die dann bei neueren Ausgaben berücksichtigt und geändert werden.
Dank an alle, die sich um das Problem/meine Frage bemüht haben.
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Guten Tag zusammen,
ich beschäftige mich momentan mit argentinischen Briefmarken der 1920ger Jahre und habe da ein paar Marken mit Lochungen. Kann mir jemand Links dazu geben oder hat jemand Ahnung von der Materie, damit ich mich mal ein bisschen weiter informieren kann?
Wäre nett
Thomas
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Die Suche nach Argentinien in der Rubrik Perfins ergibt nicht viel, aber besser als nichts.
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Hi,
Wie wäre es mit Zeigen?

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In Argentinien wurden viele höhere Werte, die nicht verkauft worden waren, gelocht um sie ungültig zu machen.
Dann gingen sie in den Sammlermarkt, oft auch noch mit zusätzlichem ANULADO oder ähnlichem Stempel.
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Hier sind viele Argentinien-Perfins zu finden:
http://zenius.kalnieciai.lt/america/argent…ns/perfins.html
Gruß kartenhai
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Einfach die Lochungen hier zeigen - oder bei vielen reichen auch die Buchstaben. Ich habe einen Katalog für Argentinische Perfins (sowie auch jeden anderen weltweit erhältlichen) und kann jederzeit weiterhelfen.
Bin mir nämlich nicht sicher, ob der Argentinien-Teil vom litauischen Weltweit-Katalog nicht bereits veraltet ist.
Das war übrigens das erste Buch, das ich bestellt habe, wo der Versand teurer war als der Katalog selbst.

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In Argentinien wurden viele höhere Werte, die nicht verkauft worden waren, gelocht um sie ungültig zu machen.
Dann gingen sie in den Sammlermarkt, oft auch noch mit zusätzlichem ANULADO oder ähnlichem Stempel.
Das hat aber nix mit Perfins respektive Firmenlochungen zu tun, sondern stellt eine reine Entwertung dar.
Zudem kamen bei Briefmarken meines Wissens nach in Argentinien CHANCELADO sowie INUTILIZADO zum Einsatz. Mit ANULADO wurden andere Dinge (Bono Postal etc.) entwertet.
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Hallo,
den einen hab ich
Argentinien auf Mi.Nr.214
Leider wieder keine Firmenlochung, sondern eine Entwertung mittels Datums-Stanze.
So wie dieses Beispiel aus dem Katalog in etwa.
Was man in puncto Zahlen auch des Öfteren findet, sind perforierte Nummern der Firma Kodak, die eingehende Aufträge, also z. B. die Versandbeutel, derart gekennzeichnet und dabei zum Teil die Briefmarken erwischt hat. Die können in praktisch jeder Marke jedes Landes auftauchen und sehen so aus - aus einer Schweizer PDF-Präsentation, die übrigens auch sehr gute Infos zu Perfins allgemein enthält (Link darunter):
https://www.philatelisten-burgdorf.ch/images/Sammlun…0Brand%20V1.pdf
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Nachdem ich eben eine nette PM bekommen habe, dass es das Wort "CHANCELADO" im Spanischen nicht gibt und demnach auch solche Lochungen auf argentinischen Marken nicht existieren dürften, hier der Beweis dafür, bevor weitere diesbezügliche Fragen auftauchen.
Ja, es ist Portugiesisch, aber warum ... da müsste man einen postgeschichtlich versierten Historiker fragen.
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Ja ihr habt Recht: es muss gezeigt werden!!
Ich versuche jemanden zu finden, der für mich scannt.... Geduld bitte...
Thomas
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Ja ihr habt Recht: es muss gezeigt werden!!
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Thomas
Mit dem Handy wäre auch ne Möglichkeit

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Ja ihr habt Recht: es muss gezeigt werden!!
Ich versuche jemanden zu finden, der für mich scannt.... Geduld bitte...
Thomas
Einfach auf eine Steckkarte platzieren und bei Tageslicht ohne Blitz mit dem Telefon fotografieren.
Muss wirklich nicht eingescannt sein. Hauptsache man erkennt die Buchstaben. -
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