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Postfreistempel Adlerkopf D-6 und D-8

  • mpiodi
  • 5. Januar 2023 um 15:35
  • Kontrollratjunkie
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    7.080
    • 8. Januar 2026 um 23:53
    • #61

    Hallo mpiodi ,

    deiner Interpretation des Beleges würde ich folgen, Papier war kurz nach dem Ende des Krieges knapp und wiederverwendete Umschläge kamen häufig vor. Es gibt auch gewendete Umschläge oder sogar zwei- oder dreifach genutzte Umschläge.

    Gruß KJ

  • mpiodi
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    946
    • 9. Januar 2026 um 16:25
    • #62

    Danke, Kontrollratjunkie , für die Erläuterungen zur Papierknappheit nach Kriegsende. Ich finde darüber hinaus bemerkenswert, dass die Symbole des Dritten Reiches im Postfreistempel nicht unkenntlich gemacht worden sind. Die Briefmarke wäre eine einfache und naheliegende Möglichkeit gewesen, das Hakenkreuz zu überkleben.

    Gruß mpiodi

    Maschinenserienstempel 1918 bis 1945

    Postfreistempel als Entwerter 1939 bis 1950

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
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    7.080
    • 10. Januar 2026 um 03:03
    • #63

    Hallo mpiodi,

    da gebe ich dir recht. Viele Postnutzer haben die oft noch aus der Zeit des Dritten Reiches weiter genutzten Umschläge entsprechend "angepasst", also aptiert. Nach meiner Beobachtung ist die nicht erfolgte Unkenntlichmachung seltener. Besonders schön anzusehen sind diese Veränderungen bei amtlicher Post, wo der Briefstempel verändert / geschwärzt oder sogar beschnitten wurde.

    Gruß KJ

  • labarnas
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    3.840
    • 10. Januar 2026 um 06:21
    • #64

    Ich halte den Beleg für eine gemachte Sache. Dieser wird in der Form keinen Postkasten gesehen haben. Es gab in Berlin recht zeitig Befehle zu dem Umgehen mit Symbolik der NS-Zeit. Hier hat jemand den Beleg von vor 45 genommen und ist anschließend damit zum Postschalter. Der Abschlag ist von November 45. Da wären solche Symbolik selbst durch den austragenden Postboten gestrichen worden. Es sollte genau der Zweck erreicht werden, der vorher beschrieben wird: doppelt genutzter Umschlag.

    Grüße

    labarnas

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler - Koordinator im Philaforum - Web-Seite der FG

    Literaturliste (Stand Januar 2022)

  • mpiodi
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    946
    • 10. Januar 2026 um 22:19
    • #65

    Danke für Deine Einschätzung, labarnas . Sie bestätigt meine eigenen Zweifel. Damit sind wir allerdings bei der grundsätzlichen Problematik der Beurteilung (und des Wertes) von Belegen, die in irgendeiner Weise "gemacht " sind, von wem auch immer - von Geschäftsleuten, sprich Händlern, oder von Sammlern für sich selbst oder für andere Sammler oder auch von der Post selbst.
    Es zeigt sich wieder einmal, dass es für einen Belege-Sammler wie mich, dem es darum geht, postgeschichtliche Entwicklungen zu dokumentieren, nicht einfach ist, seine Sammlung möglichst von "gemachten" Belegen freizuhalten.

    Gruß

    mpiodi

    Maschinenserienstempel 1918 bis 1945

    Postfreistempel als Entwerter 1939 bis 1950

  • labarnas
    Stamm Mitglied
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    3.840
    • 11. Januar 2026 um 06:15
    • #66

    mpiodi , wenn ich den Beleg hätte, würde ich ihn so beschreiben und darin lassen. Es ist eben ein „Zeitzeuge“, wie damals im Thema Philatelie Leute agiert haben. Doch auf der anderen Seite, denke ich, dass der Beleg nicht prüffähig ist. Denn es müsste einen plausiblen Grund, außer übersehen nach 6 Monaten Gültigkeit beim Umgang mit NS-Symbolen, geben. Den haben wir noch nicht gefunden.

    Grüße

    labarnas

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler - Koordinator im Philaforum - Web-Seite der FG

    Literaturliste (Stand Januar 2022)

  • mpiodi
    Stamm Mitglied
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    946
    • 11. Januar 2026 um 09:37
    • #67

    Noch ein Beleg, der Fragen aufwirft:


    Bücherzettel vom 17.2.1949, Ortsverkehr Dortmund. Das auf dem Stempel schwer leserliche Jahr lässt sich durch eine Notiz auf der Rückseite klar bestimmen.

    Leider lässt sich das Postamt in Dortmund nicht identifizieren, da der Tagesstempel den Beleg nicht voll getroffen hat.

    Der Beleg ist aus folgendem Grund interessant: Dortmund ist eine der wenigen Postorte in denen der Postfreistempel D-8 aptiert (d.h. mit entfernten Symbolen aus der NS-Zeit) über einen längeren Zeitraum schwarz als Entwerter von Postwertzeichen benutzt wurde, und zwar in 2 verschiedenen Zeitperioden und in unterschiedlichen Betriebsarten.

    Hier ein Beispiel für die Verwendung im Jahr 1948: Geschäftsbrief von Dortmund 1, UB b, nach Hamburg vom 30.7.1948, entwertet mit PFS D-8, Betriebsart C (6 fallende Wellenlinien) und einem aptierten Einkreistagesstempel, bei dem die Postleitzahl (21b) nachträglich ergänzt wurde. Alle mir bekannten Belege aus dieser Verwendungsperiode sind auf diese Weise entwertet.


    In den Jahren 1952 und 1953 taucht der PFS als Entwerter nochmals auf:

    Brief vom 4.3.1953 von Dortmund 1, UB c, nach Unna/Westf., entwertet mit PFS D-8, Betriebsart A - Wertrahmen links vom Tagesstempel (ein Zweikreisstegstempel)

    Alle mir bisher aus dieser Verwendungsperiode bekannten Belege sind auf diese Weise entwertet.


    Aus dem bisher Dargestellten ergeben sich für mich bezüglich des zu Beginn dargestellten Belegs folgende Fragen:

    1. Kennt jemand andere solche Belege aus dieser Periode, bei denen der Tagesstempel nicht aptiert ist, d.h. keine später eingefügte Postleitzahl aufweist? Sie ist übrigens links in der Absenderadresse vermerkt (21b)

    2. Kann jemand den Unterscheidungsbuchstaben entziffern?

    3. Lässt sich aus dem weiteren Inhalt des Briefes auf irgendeine Weise die leider fehlende Postamtsnummer schließen?

    Grüße

    mpiodi

    Maschinenserienstempel 1918 bis 1945

    Postfreistempel als Entwerter 1939 bis 1950

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
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    • 18. März 2026 um 17:12
    • Neu
    • #68

    Von Berlin ist scheinbar erst ein Beleg hier gezeigt worden. Dieser hier ist aptiert, vom 8.1.1948, aber nicht als Entwerter verwendet. Darf er trotzdem hier gezeigt werden ?

    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

    2 Mal editiert, zuletzt von Jean Philippe (18. März 2026 um 19:18)

  • mpiodi
    Stamm Mitglied
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    • 18. März 2026 um 20:41
    • Neu
    • #69
    Zitat von Jean Philippe

    Von Berlin ist scheinbar erst ein Beleg hier gezeigt worden. Dieser hier ist aptiert, vom 8.1.1948, aber nicht als Entwerter verwendet. Darf er trotzdem hier gezeigt werden ?

    Na klar, Jean Philippe . Ich freue mich, wenn sich wieder mal etwas tut bei diesen Postfreistempeln. Allerdings passen die aptierten Formen dieser Stempel (D-8) eigentlich besser in das Thema "Postfreistempel D-6/D-8.", das ich bewusst allgemeiner formuliert habe.
    Ich selbst habe mir in der letzten Zeit etwas Zurückhaltung auferlegt beim Zeigen dieser Stempel mit problematischen Symbolen. Aber in diesem Fall ist dieses Symbol ja "wegaptiert".

    Grüße

    mpiodi

    Maschinenserienstempel 1918 bis 1945

    Postfreistempel als Entwerter 1939 bis 1950

  • mpiodi
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    • 18. März 2026 um 21:22
    • Neu
    • #70

    Hallo Postfreistempelfreunde

    Mal was Neues zu diesem Thema:

    Es ist erstaunlich, wie lange der alte Postfreistempel D-6 aus dem Dritten Reich nach dem Krieg in aptierter Form noch weiter verwendet worden ist.

    Brief von Gera 4 nach Leipzig vom 3.9.1945 mit aptiertem PFS D-8 (Adlerkopf und Hakenkreuz entfernt), Datumzeile im Einkreisortsstempel oben.

    Drucksache von Gera nach Potsdam vom 14.6.1968 mit aptiertem, diesmal kopfstehendem Postfreistempel PFS D-8.

    "Eilige Warndienstsache" von Gera nach Potsdam vom 20.5.1970 (!) mit aptiertem, nicht mehr kopfstehendem PFS D-8, dafür Datumszeile im Einkreisortsstempel diesmal unten.

    Gruß

    mpiodi

    Maschinenserienstempel 1918 bis 1945

    Postfreistempel als Entwerter 1939 bis 1950

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
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    • 18. März 2026 um 21:39
    • Neu
    • #71

    mpiodi

    Danke für die positive Antwort. So ganz verstehe ich nicht, warum du zwei Themen für diese Stempel aufgemacht hast und wo die Trennungslinie verläuft. In beiden Themen findet man Stempel mit und ohne Wertangabe sowie aptiert und nicht aptiert.

    (D-6 und D-8 im Titel sagen mir und wahrscheinlich vielen anderen an sich nichts, weil ich keinen entsprechenden Katalog habe.)

    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

    2 Mal editiert, zuletzt von Jean Philippe (19. März 2026 um 09:25)

  • Jean Philippe
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    7.671
    • 21. März 2026 um 11:21
    • Neu
    • #72

    Zwar nur ein Ausschnitt, aber eine schöne deutliche Wertziffer, vom 16.5.1951 aus Aachen. Hakenkreuz aptiert.

    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

  • mpiodi
    Stamm Mitglied
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    946
    • 21. März 2026 um 20:56
    • Neu
    • #73
    Zitat von Jean Philippe

    mpiodi

    Danke für die positive Antwort. So ganz verstehe ich nicht, warum du zwei Themen für diese Stempel aufgemacht hast und wo die Trennungslinie verläuft. In beiden Themen findet man Stempel mit und ohne Wertangabe sowie aptiert und nicht aptiert.

    (D-6 und D-8 im Titel sagen mir und wahrscheinlich vielen anderen an sich nichts, weil ich keinen entsprechenden Katalog habe.)

    Ich gebe dir recht, Jean Philippe. Inzwischen gibt es ja sogar drei Themen zu diesen Stempeln: Postfreistempel Adlerkopf/Hakenkreuz als Entwertungsstempel (2023), Postfreistempel D-6 in schwarzer Farbe (2024) und Postfreistempel D-6 und D-8 (2026). Wenn ich könnte, würde ich alle Themen, die sich mit diesen Stempeln befassen in einem Thema zusammenfassen: nicht aptiert oder aptiert, rot oder schwarz, mit oder ohne Wertziffer, als Entwerter oder nicht, vor und nach 1945. Dieses habe ich versucht mit dem allgemeinen Titel "Postfreistempel D-6 und D-8" , unter Vermeidung des Bezugs auf NS-Symbole, was allerdings bei dem Thema schwierig ist, weil es zu Folge hat, dass nur Insider mit dem Titel etwas anfangen können. Also vielleicht habt ja ihr von der Forumsleitung eine Idee, wie man damit umgehen könnte. Mit Wolffi hatte ich die Problematik vor einiger Zeit auch schon mal diskutiert.

    Gruß

    mpiodi

    Maschinenserienstempel 1918 bis 1945

    Postfreistempel als Entwerter 1939 bis 1950

  • Wolffi
    Moderator
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    • 22. März 2026 um 10:05
    • Neu
    • #74

    Die Themen sind jetzt zusammengelegt.

    Bis denne sagt Wolfgang
    Meine Literaturliste - September 2023
    Linkliste im Philaforum - Stand 17.02.2026

  • mpiodi
    Stamm Mitglied
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    946
    • 22. März 2026 um 20:34
    • Neu
    • #75
    Zitat von Wolffi

    Die Themen sind jetzt zusammengelegt.

    Danke an Wolffi und Jean Philippe :dankeschoen:

    Gruß

    mpiodi

    Maschinenserienstempel 1918 bis 1945

    Postfreistempel als Entwerter 1939 bis 1950

  • mpiodi
    Stamm Mitglied
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    946
    • 22. März 2026 um 21:19
    • Neu
    • #76

    Nachdem Jean Philippe kürzlich dieses Thema mit einem Beleg aus Berlin wiedererweckt hat, auch von mir einen zugegebenermaßen etwas seltsamen Beleg mit einem PFS D-8 aus Berlin. Er gehört in die Familie der "Prell-Briefe". Die "Belegemanufaktur" Walter Prell aus Chemnitz hat sich auch bei den aptierten Adlerkopf-Postfreistempeln hervorgetan. Man findet seine Belege immer wieder im Internet. Im Nachbarforum gibt es ein eigenes Thema dazu. Dort heißt es, dass diese Belege immer portogerecht frankiert sind - wie dieser Fernbrief von Berlin nach Chemnitz vom 31.1.47 mit einer eigenwilligen Mischfrankatur aus Postfreistempel D-8 und Marken der Kontrollratsausgabe.

    Gruß

    mpiodi

    Maschinenserienstempel 1918 bis 1945

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