Einen schönen Sonntag wünsch ich alles.
Habe gerade diese Marke in undurchsuchen alben bei mir gefunden
Kann mir jemand die Katnr. + Land sagen.
Vieleicht kann sie ja auch jemand gebrauchen
Einen schönen Sonntag wünsch ich alles.
Habe gerade diese Marke in undurchsuchen alben bei mir gefunden
Kann mir jemand die Katnr. + Land sagen.
Vieleicht kann sie ja auch jemand gebrauchen
Nein, nicht Russland... Jugoslawien.
MiNr. 139
danke ging ja fix
könnte sowas wer gebrauchen.
tausch lohnt sich da glaub ich nicht.
denke mal porto wieder höher.
sammel das gebiet nicht
hallo zusammen,
könnt Ihr bitte sagen ob das Fantasien-Ausgabe ist oder tatsächlich ausgegebene Marken ? Danke im voraus.
Im Katalog habe ich die Marken nicht gefunden, aber ähnliche bei einer Auktion vom Dorotheum. Man schreibt hier von Handstempel-Aufdrucken, eine Michel-Nr. ist nicht angegeben. Es darf weiter gesucht werden, ob sie noch jemand im Katalog findet:
https://www.dorotheum.com/en/dailyauctio…l?currentPage=2
Gruß kartenhai
Lokalausgaben?
Im Michel liest man unter Lokalausgaben den Hinweis:
In den Orten Beltinci, Dobrovnik, Mursko-Sredisce und Prelog haben Militärbehörden, jedoch ohne Bewilligung höherer Dienststellen, die bei der Besetzung vorgefundenen ungarischen Marken mit Handstempelaufdruck "SHS" oder "Preko-murje SHS" versehen lassen.
Gruß kartenhai
vielen dank !!
Laut MICHEL war der 29. Oktober 1918 (Datum im Aufdruck) der Tag an dem sich die verschiedenen von Südslawen bewohnten Teile Oesterreich-Ungarns von letzterem lossagten und ihren eigenen SHS Staat ausriefen. Die gezeigte slowenische Ausgabe ist nicht im Katalog, erinnert aber an dieses Ereignis.
Der Wertaufdruck auf der einen Marke (vin.) ist slowenisch Vinar für Heller.
Gruss
Jean Philippe
SHS
Die Abkürzung SHS bedeutet: Srba, Hrvata und Slovenaca, übersetzt: Serbien, Kroatien und Slowenien.
Gruß kartenhai
danke an alle beteiligte !!!
Gab es 1920 in Jugoslawien noch eine Kronen Währung?
Bei der ersten Marke ist 1 K (Korona = Krone) als Währung angegeben - Poststempel 1920 - allerdings kyrillische Schriftzeichen?
Die anderen zwei Marken halte ich für jugoslawisch - Währung NAPA (Para?) ?
Hallo, Wipi
Nein, ab der Markenausgabe vom 15. Mai 1920 , heißt die neue Währung Para bzw. Dinar.
Theoretisch läuft alles unter Jugoslawisch, aber deine Marken sind slowenisch
1. Marke .....MiNr. 109 A
2. Marke......MiNr. 126
3. Marke......MiNr. 127
Da gibt es eine weitere höchstinteressante Ausgabe. Spannend ist es wenn man (aptierte) Stempel aus der KuK-Zeit auf diesen Marken der KIettensprenger-Ausgabe findet.
Ist wahrscheinlich (oder auch sicherlich) nicht das ideale Material für einen (Neu-)einsteiger.
Andererseits finde ich es toll, wenn irgendwie ein Fünkchen Neugierde entsteht. Wie weit er dann graben will, ist voll und ganz @ritterleopold 's Entscheidung.
Sehen interessant aus diese Marken. Die obere Schriftzeichen sehen irgendwie griechisch aus?
Die 1 K - Marke von mir ist jedenfalls dem Königreich Jugoslawien zuzuordnen - eine Marke im Jahr der Umstellung auf Dinar.
Laut WIKI: https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigreich_Jugoslawien
Währung 1918–1920 Jugoslawische Krone
ab 1920 Jugoslawischer Dinar
Die anderen zwei gehören auch zum Königreich Jugoslawien 1920 aber die Währung schon PARA (NAPA)
siehe: https://www.ebay.at/itm/Yugosl…63779d:g:uu8AAOSwXn9cqiDn (Affiliate-Link)
Schön, dass keine Fragen mehr gestellt werden. Dann habe ich das gute Gefühl, dass alle Unklarheiten beseitigt sind.
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... ab der Markenausgabe vom 15. Mai 1920 , heißt die neue Währung Para bzw. Dinar.
...
3. Marke......MiNr. 127
Die Ausgabe vom 15. Mai 1920 ist noch in der alten Währung. Erst die vom 24. Juni 1920 ist in der neuen Währung.
Bei der dritten Marke würde ich meinen, es sei die MiNr. 107. Allerdings sind die Abbildungen in meinem alten Michel alles andere als deutlich.
Die obere Schriftzeichen sehen irgendwie griechisch aus?
Die Frage ist zwar eine Weile her, aber vielleicht ist es trotzdem noch von Interesse: Das sind sogenannte kyrillische Buchstaben. Die haben die Slawenapostel Kyrill und Methodius aus Thessaloniki (damals in Byzanz) zwar nicht entwickelt, aber sie hatten eine Schrift für die slawische Sprache erfunden. Aus dieser und aus der griechischen Schrift (im byzantinischen Reich sprach und schrieb man viel Griechisch) ist dieses Alphabet im 10. Jahrhundert u. Z. entstanden und ist später nach einem von ihnen benannt worden. Also daher die Ähnlichkeiten.